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14.500 Gäste beim Mittelalterlichen Markt

Einmal ein Ritter sein: Die Jüngsten durften gegen Büttel Molinarius im Schwertkampf antreten. (C) Braunschweig Stadtmarketing GmbH/Philipp Ziebart Einmal ein Ritter sein: Die Jüngsten durften gegen Büttel Molinarius im Schwertkampf antreten. (C) Braunschweig Stadtmarketing GmbH/Philipp Ziebart

BRAUNSCHWEIG. Ausgelassene Melodien, unterhaltsame Narretei und ritterliche Schwertkunst sorgten am Pfingstwochenende bei 14.500 Gästen auf dem Mittelalterlichen Markt 2019 für Kurzweil. Bei gutem Wetter erlebten Groß und Klein ein mittelalterliches Spektakel mit Ritterkampf, lieblichem Minnesang und handwerklichen Herausforderungen.

Drei Tage lang war der Braunschweiger Burgplatz fest in der Hand von Gauklern, Spielmannsleuten und herrschaftlichen Rittern. Versuchten der Büttel Mollinarius und der Herold Tumalon zunächst noch für Acht und Ordnung zu sorgen, so gaben sie sich alsbald gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern dem mittelalterlichen Marktspektakel hin. „An den Tagen des Marktes versetzen sich die Musikanten, Gaukler, der Büttel und die Handwerker in das Mittelalter. Das macht ihr Spiel so leidenschaftlich und lässt sie die Besucherinnen und Besucher mitreißen“, erklärt Daniel Diekmann, Geschäftsführer der Mittelalter Marketing GmbH. „Auf dem Burgplatz ist es leicht, sich wie in vergangenen Zeiten zu fühlen, deshalb kommen wir so gern hierher. Mit dem diesjährigen Markt sind wir sehr zufrieden. Das Wetter hat mitgespielt und wir konnten unseren Gästen einen erlebnisreichen Besuch im Mittelalter bieten.“

Stimmungsvoller Höhepunkt für die zahlreichen Mittelalterfans sind dabei Jahr für Jahr die Auftritte der Band „Fabula“, die das Publikum auch 2019 mit ihren ausgelassenen Melodien begeisterte und wie auch die Gruppe „La Compania“ zum Tanzen brachte. Ebenso beliebt war die böhmische Ritterschar „Hartigo“. Sobald die Ritter voller Inbrunst ihre Schwerter zückten und gekonnt die Klingen kreuzten, zogen sie die Blicke der Besucherinnen und Besucher auf sich.

Doch nicht nur für Ohren und Augen bot der Markt eine mittelalterliche Sinnesreise. Von würzigen Düften ließen sich die Gäste zu den Ständen der Gewürzhändler leiten und entdecken wenige Schritte weiter bei den Tuchhändlern schöne Waren. Kalte Getränke der Tavernenwirte verschafften bei den warmen Temperaturen eine willkommene Abkühlung und Garköche verwöhnten die Gaumen der Gäste mit mittelalterlichen Speisen. 

Handfest gestaltete sich das Programm für das junge Volk, die im Kinderritterturnier ihr Talent im Umgang mit Schwert und Lanze bewiesen und sich bei den Handwerkermeistern mittelalterlichen Herausforderungen stellten, bis der Ruf des Nachtwächters das Markttreiben allabendlich beendete.

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