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Polizei News aus Braunschweig vom 15. März 2019

Polizei News aus Braunschweig vom 15. März 2019 Polizei News aus Braunschweig (C) Ulrich Stamm

BRAUNSCHWEIG.

Durchgerosteter Sattelzug mit defekten Bremsen - eine Gefährdung für den Straßenverkehr

Braunschweig, BAB 2/AK Braunschweig-Nord 14.03.2019, 14.40 Uhr Der Sattelzug wies so viele erhebliche Mängel auf, dass die Weiterfahrt untersagt wurde und das Fahrzeug aus dem Verkehr gezogen wurde. Am Donnerstagnachmittag stellten Beamte von der Autobahnpolizei einen Lkw fest, der in eine deutliche Schieflage geraten war. Bei einem Blick auf die Ladefläche stellten sie fest, dass der Sattelzug so genannte Big Packs vollgefüllt mit Kartoffeln geladen hatte. Diese waren aber in keinster Weise gesichert worden, so dass die Säcke nur noch von der Plane des Lkws gehalten wurden. Doch dies war nicht der einzige Mangel, den die Polizisten feststellten. Die Bremsen an der Zugmaschine, am Auflieger und auch am Anhänger wiesen mehrere Risse auf und waren nicht mehr voll funktionstüchtig. Außerdem war der Auflieger an mehreren Stellen durchgerostet. Ein Prüfingenieur schrieb in seinem TÜV-Bericht, dass das Fahrzeug eine Gefahr für den Straßenverkehr darstellt. Somit wurde dem Fahrer die Weiterfahrt untersagt. Der slowakische Fahrer zahlte vor Ort das geforderte Bußgeld in Form einer Sicherheitsleitung.

 

Polizeipräsident Michael Pientka präsentiert die Polizeiliche Kriminalstatistik 2018 der Polizeidirektion Braunschweig

Die Gefahr, Opfer von Kriminalität zu werden, ist in der Region Braunschweig erneut gesunken. Die Kriminalitätshäufigkeit in der Polizeidirektion Braunschweig hat abermals einen Tiefststand erreicht und ist im Schnitt um dreieinhalb Prozent geringer als die des Landes Niedersachsen. Das Straftatenaufkommen liegt mit unter 70.000 Straftaten wieder so niedrig wie nie. Bei der Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls hat sich die Trendwende aus 2016 konstant verfestigt, damit konnten die Sicherheitsgewinne aus 2017 auch 2018 erhalten werden. Polizeipräsident Michael Pientka: "Stolz bin ich vor allem auf den Erfolg, den wir im letzten Jahr bei der Bekämpfung im Bereich der schweren Kraftfahrzeugdiebstähle erzielen konnten. In jüngster Vergangenheit sind uns nach umfangreichen Ermittlungen Festnahmen von osteuropäischen Autodieben direkt im Umfeld der A2 gelungen. Unsere Bemühungen mit täterorientierten Ermittlungen, einschließlich zielgerichteter Kontrollen auf den Verbindungsrouten gestohlener Fahrzeuge, haben sich bewährt. Der Erfolg unserer Strategie führte zu einem Rückgang um 17,15 Prozent und wir verzeichnen mit 425 Taten im letzten Jahr ein Allzeittief seit der Neuorganisation der Polizeidirektion Braunschweig im Jahr 2004. Ich freue mich auch darüber, dass wir unsere Aufklärungsquote mit 62,22% noch ein Stück steigern konnten. Das zeigt, dass es uns gelungen ist, die Qualität unserer Arbeit im vergangenen Jahr zu konsolidieren und einen Höchstand seit 2004 zu erzielen. Im vergangenen Jahr hatten wir mit 69.272 erfassten Fällen abermals weniger als 70.000 Straftaten in Bearbeitung. Geprägt ist diese Entwicklung durch einen Rückgang von Betrugs- und sämtlichen Diebstahlsdelikten. Dies gilt bedauerlicher Weise nicht für die Straftaten zum Nachteil älterer Menschen. Die Täter modifizieren den Modus Operandi des "Enkeltricks" und geben sich nunmehr als Polizeibeamte aus. Die Erfolgsquote bei den Fällen "Falsche Polizeibeamte" ist dreimal so hoch wie beim "Enkeltrick". Die gut organisierten Tätergruppierungen agieren bundes- und europaweit und nutzen mit dieser speziellen Begehungsweise in besonderem Maße die Gutgläubigkeit und altersbedingte Einschränkungen ihrer Opfer aus. Besonders tragisch ist der Fall, bei dem eine Rentnerin gleich dreimal Geldbeträge an einen Täter übergab. Trotz unserer intensiven Präventionsaktivitäten sind die Täter in 40% der Fälle erfolgreich und richten einen extremen Schaden an. Nicht nur der Sachschaden ist mit 1.109.731 Millionen Euro regelrecht explodiert, auch der psychische Schaden, den die Betroffenen oft erleiden, ist immens. Wir lassen aber nicht nach, uns mit einer umfassenden Präventionsarbeit dem Problem entgegenzustellen. Insbesondere auch mit der Einbindung von Geldinstituten sensibilisieren wir deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über diese Straftaten, um potentiellen Opfer noch vor dem Geldabheben auf die Gefahren hinzuweisen. Zudem informieren wir nahestehende Personen, Familie und Freunde aus dem Umfeld der Senioren über aktuelle Gefahren zeitnah mit Warnmeldungen in den sozialen Medien. Die Anzahl der Wohnungseinbrüche verzeichnet auch in 2018 einen leichten Rückgang. Seit nunmehr vier Jahren legen wir konsequent den Schwerpunkt unserer Arbeit auf die Bekämpfung dieses Deliktsbereiches. Ich bin zufrieden, dass die Kombination von Präventions-, Fahndungs- und Ermittlungsarbeit offensichtlich langfristig erfolgreich ist. Mehr als die Hälfte der polizeilichenArbeitszeit aller Polizistinnen und Polizisten meiner Behörde wird in unserer Kernaufgabe der "Kriminalitätsbekämpfung" geleistet. Diese Anstrengungen zahlen sich positiv aus. Im vergangenen Jahr wurden in der Polizeidirektion Braunschweig wieder 973 Polizisten Opfer von Straftaten während ihrer Dienstausübung. Trotz der erneut hohen Anzahl von Angriffen auf Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte, leisten unsere Kolleginnen und Kollegen engagiert ihren Dienst. Sie sind für die Erfolge unserer polizeilichen Arbeit die Garanten und dürfen darauf zurecht stolz sein."

 

Schlägerei auf Stadionvorplatz - weitere Zeugen gesucht

23.02.2019, 17.50 Uhr Braunschweig, Hamburger Straße, Stadionvorplatz Nach dem ersten Zeugenaufruf zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung nach einem Fußballspiel der dritten Liga am 23.02.2019 meldeten sich einige Personen. An dem besagten Abend wurde ein 40-Jähriger Mann von zwei Unbekannten niedergeschlagen und gegen den Körper getreten. Auch sein gleichaltriger Begleiter erhielt einen Schlag von den unbekannten Tätern. Nach ersten Hinweisen waren die beiden Unbekannten zwischen 24 und 45 Jahre alt und sprachen mit osteuropäischem Akzent. Einer der Verdächtigen trug eine markante schwarze Jacke mit roten Applikationen und Reißverschlüssen an den Ärmeln. Darunter trug er ein weißes Shirt oder einen Pullover. Der zweite, glatzköpfige Täter, hatte eine schwarze Lederjacke an. Beide hatten keine Fan-Utensilien dabei und hielten sich zuvorvermutlich im Business-Bereich des Stadions, Ebene 10 beziehungsweise 20, auf. Wer aufgrund der neuen Erkenntnisse weitere Hinweise auf die Verdächtigen geben kann wird gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Nord unter der Rufnummer 0531/476-3315 in Verbindung zu setzen.

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