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Bremer Philharmoniker präsentieren Konzertsaison 2017/2018

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Bremer Philharmoniker präsentieren Konzertsaison 2017/2018 Bremer Philharmoniker 2017/2018 (C) Alexander Fanslau

BREMEN. Die Bremer Philharmoniker heißen in der Spielzeit 2017/2018 insgesamt 16 Gastdirigenten willkommen. In dieser sogenannten Interimsspielzeit ohne Chefdirigenten setzen sie damit auf Vielfalt und viele interessante Begegnungen mit jungen aufstrebenden Talenten sowie immer wieder gern gesehenen namhaften Persönlichkeiten an ihrem Dirigentenpult. Dies passt auch zur Auswahl ihrer Gastsolisten und -solistinnen: Das Bremer Publikum darf sich darauf freuen, neben international renommierten Künstlern viele "Rising Stars" kennenzulernen. Das Programm findet sich im Internet unter www.bremerphilharmoniker.de.

"Wir gehen gespannt und mit großer Vorfreude in die kommende Spielzeit – 16 interessante Dirigenten in zehn Monaten an fünfzig Konzertabenden zu erleben, kommt einem musikalischen Feuerwerk gleich", sagt Intendant Christian Kötter-Lixfeld. Eine so außerordentliche künstlerische Spannweite und ein so vielfältiges musikalisches Spektrum lasse sich vielleicht tatsächlich nur in einer Interimsspielzeit auf die Bühne bringen. "So können wir die beeindruckende Bandbreite der Bremer Philharmoniker in einer einzigen Spielzeit vorführen. Jeder Dirigent hat seinen eigenen Stil. Und die Professionalität und Klasse eines Orchesters zeigen sich nicht zuletzt darin, wie es gemeinsam mit dem jeweiligen Dirigenten Werke auf der Bühne präsentiert, ohne seinen eigenen, individuellen Klang zu verlieren."

Die Aufsichtsratsvorsitzende, Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz, dankt dem Intendanten Christian Kötter-Lixfeld und seinem Team für die Zusammenstellung dieses anspruchsvollen Programms. "Dass das Orchester einen ausgezeichneten Ruf besitzt, zeigt sich auch daran, welche renommierten Dirigenten, Solisten und Solistinnen mit ihm arbeiten wollen. Dieses künstlerische Niveau ist sehr stark durch das langjährige Wirken von Markus Poschner geprägt worden. Bremer und Bremerinnen verdanken ihm unvergleichliche Konzert- und Opernabende und einen Klangkörper, der den künstlerischen Wettbewerb nicht scheuen muss."

Zwölf Philharmonische Konzerte an insgesamt 26 Konzertabenden, fünf Afterwork-Konzerte, elf Sonderkonzerte, zwei Schuppenkonzerte und zwei Familienkonzerte, zahlreiche Kammermusiken wie die beliebten Konzertreihen "Kammermusik am Sonntagmorgen" und "Himmlisches Sonntagsvergnügen" und sieben Opernpremieren sowie rund 30 Schulprojekte und Schulkonzerte und die fast täglich stattfindenden Veranstaltungen in den drei Musikwerkstätten geben in der Spielzeit 2017/2018 vielfach Gelegenheit, sich von der Qualität des Orchesters und der Bedeutung von klassischer Musik zu überzeugen.

"Wir verstehen uns als festen Bestandteil der Bremer Stadtgesellschaft und tragen mit unseren Angeboten im Konzertsaal wie auch im edukativen Bereich dazu bei, dass kulturelle Teilhabe keine Worthülse ist, sondern tatsächlich gelebt wird", so Christian Kötter-Lixfeld. "Die Universalität von Musik verbindet Menschen – egal welchen Alters, welcher Nationalität oder welchen Wohnorts. Ein Orchester steht damit geradezu in der Pflicht, integrative Prozesse zu fördern und zum Dialog einzuladen. Die Bremer Philharmoniker leben dieses Selbstverständnis seit Jahren und werden nicht müde, sich künstlerisch und gesellschaftlich in allen Teilen Bremens zu engagieren."

 

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