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Bremer Schülerin wird für hervorragende Arbeit im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten ausgezeichnet

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Bremer Schülerin wird für hervorragende Arbeit im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten ausgezeichnet Bremen (C) Ulrich Stamm
Bremer Schülerin wird für hervorragende Arbeit im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten ausgezeichnet

 

 

Bundespräsident Joachim Gauck wird heute (Donnerstag, 19. November 2015) die Bremer Schülerin Sevgi Malkac (Hermann-Böse-Gymnasium) für ihre hervorragende Arbeit im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten auszeichnen. Als einziger Bremer Schülerin wird ihr im Schloss Bellevue ein zweiter Bundespreis verliehen.

"Am interessantesten ist die Innenseite der Außenseiter." Inspiriert von diesem Satz des französischen Schriftstellers Jean Genet (1910 – 1986) setzt sich Sevgi Malkac in ihrer Arbeit am Beispiel der türkischen Einwanderung nach Bremen-Gröpelingen (1960 – 1990) mit der türkischen Perspektive auf den Integrationsprozess der ersten Einwanderer-Generation auseinander. Sehr konkret und mit beachtlicher analytischer Schärfe arbeitet sie heraus, auf welche Hindernisse diese in einer Gesellschaft stieß, die sich selbst über drei Jahrzehnte hinweg nicht als Einwanderungsgesellschaft akzeptieren wollte. Ein mit Recht ausgezeichneter Beitrag, so Burkhard Sachse, Vorsitzender der Bremer Landes-Jury des Geschichtswettbewerbs.

Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten wird von der Körber-Stiftung in Hamburg ausgerichtet. In Bremen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Staatsarchiv Bremen bei ihren Arbeiten betreut. Das Staatsarchiv entsendet auch Mitglieder in die Jury. 

Der Wettbewerb wird alle zwei Jahre neu ausgeschrieben und stand dieses Mal unter dem Thema "Verkannt – verehrt – vergessen: Außenseiter in der Geschichte".

 

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