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Auf den Spuren des Holocaust im Landkreis Celle

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Auf den Spuren des Holocaust im Landkreis Celle

Landrat Klaus Wiswe empfing britische Künstler

 

Gestern empfing Landrat Klaus Wiswe Lorna Brunstein und Richard White, die ihr Projekt „Forced Walks" vorstellten. Den beiden britischen Künstlern geht es darum, erzwungene Märsche von Menschen in der Landschaft, in der sie stattgefunden haben, nachvollziehbar und erlebbar zu machen.

Im Landkreis Celle dient dazu der Marsch von Esther Brunstein, Lornas Mutter. Diese wurde am 4. und 5. Februar 1945 vom Lager Waldeslust in Ovelgönne (einem Außenlager von Bergen-Belsen) zum KZ Bergen-Belsen geführt. Die beiden Künstler werden deshalb mit weiteren Teilnehmern aus ihrer Heimat England am Donnerstag und Freitag, dem 71. Jahrestag dieses Marsches, soweit möglich die Originalstrecke des Todesmarsches „nachwandern". An Haltepunkten zwischendurch wird aus Esther Brunsteins Erinnerungen, die im Imperial War Museum in London verwahrt werden, erzählt, über den Holocaust berichtet und die Landschaft mit diesen speziellen Erinnerungen erlebbar gemacht. Als Vorbereitung dazu hatten die beiden Künstler einen vergleichbaren Marsch bereits letztes Jahr in England unternommen.

Mitwanderer auf der Strecke, auch für Teilstücke, sind herzlich willkommen. Informationen dazu gibt es im Internet unter www.forcedwalks.co.uk. Der Marsch wird durchgehend über Twitter und Facebook begleitet und auch zur Universität von Bath übertragen, wo das Projekt zeitgleich auf einer Großbildleinwand zu sehen ist. 

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