Marktberichte

Börsen- und Wirtschaftsnachrichten vom 21. Februar 2019

Börsen- und Wirtschaftsnachrichten vom 21. Februar 2019 Indizes vom 20.02.2019 (C) finanzen.net

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Börsen- und Wirtschaftsnachrichten vom 21. Februar 2019

FRANKFURT/MAIN. An den Börsen in Europa ging es am Mittwoch nach oben, sowohl der DAX wie auch der Euro-Stoxx-50 notierten auf Jahreshoch. Positiv wurde unter anderem an der Börse gesehen, dass bei den Handelsgesprächen zwischen den USA und China die Zeichen auf Entspannung stehen. Hier hat Trump signalisiert, dass der Termin 1. März nicht in Stein gemeißelt sei. Dies sei "kein magisches Datum", sagte Trump am Vorabend. Das wird als Zeichen gewertet, dass zwischen den beiden Wirtschaftsblöcken ein versöhnlicherer Umgangston herrscht. Aber auch die Berichtssaison lieferte ein paar positive Überraschungen.

Der DAX schloss 0,8 Prozent höher bei 11.402 Punkten, der Euro-Stoxx-50 beendete den Handel mit 3.259 Punkten 0,6 Prozent im Plus. Auch das Gold legte weiter zu und erreichte bei 1.346,80 Dollar im Tagesverlauf ein Jahreshoch.

FMC hat die Kosten im Griff 

Nach Quartalsberichten sprangen im DAX die Aktien von FMC und Fresenius nach oben. "Die beiden Unternehmen haben geliefert", so ein Händler mit Blick auf die Erwartungen der Analysten. Fresenius Medical Care (FMC) liegt bei dem über mehrere Jahre laufenden Sparprogramm über den eigenen Planungen. Darüber hinaus profitierten FMC von der Ankündigung eines Aktienrückkaufs von 1 Milliarde Euro und stiegen um 4,5 Prozent. Fresenius legten um 5 Prozent zu, auch dank einer höheren Dividende. 

 

Die Titel des Autozulieferers Elringklinger stürzten dagegen um 10,8 Prozent ab. Zu den schwachen Geschäftszahlen gesellt sich ein Ausfall der Dividende. Die Aktie von Senvion brach um rund 22 Prozent ein auf 1,15 Euro. Der Hersteller von Windkraftanlagen hat die eigenen Prognosen verfehlt. Der Umsatz ging von 1,89 auf 1,45 Milliarden Euro zurück. Die Aktien von Dialog Semiconductor gerieten zunehmend unter Druck. Der Kurs fiel um 4 Prozent. Händler verwiesen auf die Analysten des Bankhauses Lampe: "Lampe warnt im Vorfeld der Quartalszahlen vor überzogenen Erwartungen", so ein Händler.

Das größte Sektor-Plus wiesen europaweit die Automobilwerte aus, sie legten im Schnitt um 2,3 Prozent zu. Bei den Einzelwerten gewannen Continental 4,2 Prozent und VW 2,4 Prozent. Die Analysten von Berenberg stuften die Aktie von Continental auf Hold hoch. Zudem gilt der Sektor als größter Profiteur, sollte sich der Handelskonflikt entspannen. 

Sainsbury im Ausverkauf 

Die britische Kartellbehörde CMA will die geplante Fusion von Sainsbury und Asda unterbinden, wenn die beiden Einzelhandelskonzerne nicht große Zugeständnisse machen. Eine erste Prüfung des Deals hatte ergeben, dass ein Zusammenschluss der Supermarktketten die Preise in den Geschäften steigen lassen und die Qualität des Angebots verschlechtern würde. Die Analysten von Shore raten ihren Kunden nun, die Sainsbury-Aktie zu verkaufen. Mit zunehmender Unwahrscheinlichkeit der Asda-Transaktion trete der Status von Sainsbury als Nachzügler unter den Supermärkten zutage. Die Aktie stürzte um 18,5 Prozent ab. 

Swedbank brachen um 13,6 Prozent ein, auch die schwedische Bank soll in einen Geldwäscheskandal verstrickt sein. Für die Aktie der UBS ging es um 2,7 Prozent nach unten. Die Schweizer Großbank ist in Frankreich zu einer Rekordbuße von 3,7 Milliarden Euro verurteilt worden. Das Pariser Strafgericht sprach die Bank schuldig, französische Kunden zur Steuerhinterziehung verleitet zu haben. Lloyds stiegen indes um 4,7 Prozent nach überraschend starken Geschäftszahlen. Die britische Lloyds Banking Group hat im vergangenen Jahr ihren Vorsteuergewinn auf 5,96 von 5,28 Milliarden Pfund Sterling gesteigert. 

 

(Quelle:finanzen.net)

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