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Börsen- und Wirtschaftsnachrichten vom 26. März 2019

Börsen- und Wirtschaftsnachrichten vom 26. März 2019 Indizes vom 25. März 2019 (C) finanzen.net

FRANKFURT/MAIN. -Ein über den Erwartungen ausgefallener ifo-Geschäftsklimaindex hat am Montag nicht ausgereicht, die Börsianer bei Laune zu halten. Weiter prägten Wachstumssorgen das Geschehen und sorgten für Zurückhaltung. Diese waren am Freitag befeuert worden insbesondere durch sehr schwache deutsche Einkaufsmanagerindizes. Der ifo-Index ist im Februar auf 99,6 Punkte nach 98,7 gestiegen, erwartet wurde ein Rückgang auf 98,3. Immerhin milderte die bessere Lesung laut Händlern den Verkaufsdruck an den Börsen.

Ein über den Erwartungen ausgefallener ifo-Geschäftsklimaindex hat am Montag nicht ausgereicht, die Börsianer bei Laune zu halten. Weiter prägten Wachstumssorgen das Geschehen und sorgten für Zurückhaltung. Diese waren am Freitag befeuert worden insbesondere durch sehr schwache deutsche Einkaufsmanagerindizes. Der ifo-Index ist im Februar auf 99,6 Punkte nach 98,7 gestiegen, erwartet wurde ein Rückgang auf 98,3. Immerhin milderte die bessere Lesung laut Händlern den Verkaufsdruck an den Börsen.

Türkische Notenbank interveniert zu Gunsten der Lira 

Am Devisenmarkt zeigte sich die türkische Lira von ihrem Absturz um rund 6 Prozent zum Dollar am Freitag deutlich erholt. Die türkische Notenbank hat verbal zugunsten der eigenen Währung interveniert. Daneben stützte laut der Commerzbank, dass Präsident Recep Tayyip Erdogan am Sonntag all denjenigen mit Strafe gedroht hatte, die die Lira verkaufen. 

 

Das Pfund war derweil volatil. Zunächst zog es nach Berichten über eine dritte Abstimmung über das zwischen London und Brüssel vereinbarte Abkommen im britischen Unterhaus an in der Hoffnung, dass Premierministerin May doch noch eine Mehrheit im Unterhaus findet. Nachdem May später aber einräumen musste, dass die Unterstützung für eine neuerliche Abstimmung bislang nicht ausreicht, gab das Pfund die Gewinne wieder ab und notierte zu Börsenschluss wenig verändert bei 1,3177 Dollar.

Fiat profitieren von andauernden Fusionsspekulationen 

Nach dem Motto "wo Rauch ist, ist auch Feuer", wurden Fiat Chrysler gekauft. Für den Kurs ging es um 2 Prozent nach oben. Der Peugeot-Konzern (PSA) soll Fiat Chrysler Anfang des Jahres Kreisen zufolge wegen eines möglichen Zusammenschlusses kontaktiert haben. Die Italiener sollen aber, wie bereits früher, abgelehnt haben. Fiat Chrysler ist allerdings nach eigener Aussage offen für einen großen Deal mit einem anderen Autobauer, wenn dieser zu den Zielen des Konzerns passt. 

Nach der jüngsten Rally legten Ubisoft zu Wochenbeginn eine Verschnaufpause ein und verloren leicht um 0,1 Prozent. Das Sentiment für die Aktie wurde zuletzt erheblich gestützt von der Ankündigung von Google, mit Stadia einen Streaming-Dienst für Videospiele aufzubauen. Es wird erwartet, dass auch andere Internet-Riesen in das Geschäft einsteigen werden. Auf der Suche nach Content werden Übernahmen von Spieleentwicklern nicht ausgeschlossen. 

Investorenkonsortium will Inmarsat übernehmen 

Inmarsat zogen in London um 9,6 Prozent auf 555,00 Pence an. Ein Investorenkonsortium von Beteiligungsgesellschaften und Pensionsfonds hat für den britischen Satellitenbetreiber ein Gebot über 3,4 Milliarden US-Dollar abgegeben. Sie wollen 7,21 US-Dollar je Inmarsat-Aktie oder umgerechnet rund 546,5 Pence zahlen. Der Satellitenbetreiber stuft die Offerte als fair ein und empfiehlt die Annahme. 

Bayer verloren 2,9 Prozent nach einer angeblichen Herunterstufung durch Bank of America-Merrill Lynch. Der Vergleich im Rechtsstreit um den Gerinnungshemmer Xarelto spielte bei der Kursfindung keine Rolle. Bayer und sein US-Partner zahlen zur Beilegung insgesamt 775 Millionen Dollar. Wie ein Händler sagte, gibt es für die Aktie derzeit nur ein Thema, und dies sei das laufende Glyphosat-Verfahren. 

Unlängst hatte die zweite Jury in den USA festgestellt, dass das Herbizid der Tochter Monsanto mit verantwortlich für eine Krebserkrankung des Klägers gewesen sei. Dennoch hat Bayer-Chef Werner Baumann die Monsanto-Übernahme verteidigt - was solle er sonst auch machen, hieß es dazu im Handel.

(Quelle: finanzen.net)

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