Börsen- und Wirtschaftsnachrichten vom 29. Januar 2019

Dienstag, 29 Januar 2019 05:56
Publiziert in Wirtschaft
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Börsen- und Wirtschaftsnachrichten vom 29. Januar 2019 Indizes vom 28.01.2019 (C) Ulrich Stamm

FRANKFURT/MAIN. An den Börsen in Europa ging es am Montag nach unten. Die Nachrichtenlage hat sich zum Wochenstart leicht eingetrübt. Unter anderem gab es aus China erneut ein negatives Konjunktursignal. Die Gewinne der Industrie sanken im Dezember zum Vorjahr um 1,9 Prozent und damit bereits den zweiten Monat in Folge. Mit Blick auf den Handelskonflikt warten Anleger nun auf die hochrangigen Gespräche zwischen China und den USA. In der laufenden Woche reist der chinesische Vizepremier Liu He mit einer Delegation zu Gesprächen nach Washington. Der Ausgang der Verhandlungen ist offen, für die Finanzmärkte aber von großer Bedeutung.

Sollten die Verhandlungen scheitern, droht die Einführung neuer US-Strafzölle auf chinesische Importe zum 1. März. Die US-Berichtssaison lieferte derweil zwei negative Überraschungen mit enttäuschenden Zahlen von Caterpillar und einem schwachen Ausblick von Nvidia. Der DAX gab 0,6 Prozent auf 11.210 Punkte nach, für den Euro-Stoxx-50 ging es um 0,8 Prozent auf 3.137 Zähler nach unten. 

Steigendes Angebot belastet Ölpreis 

Für die Öl- und Gaswerte ging es im Schnitt um 1,9 Prozent nach unten. Das Barrel der Ölsorte Brent fällt um 3,3 Prozent auf 59,56 Dollar. Für Gegenwind sorgen laut den Analysten der Commerzbank die vom Öldienstleister Baker Hughes veröffentlichten Daten zur Bohraktivität in den USA. Demnach wurden in der vergangenen Woche zehn Ölbohranlagen in Betrieb genommen. Dies war der erste Anstieg nach drei Rückgängen in Folge. Auch in Kanada erhöhte sich die Anzahl der fördernden Ölbohreinrichtungen. Daher wird an der Börse auf ein steigendes Angebot gesetzt. 

Am Nachmittag kamen zudem die europäischen Chiphersteller und deren Zulieferer unter Druck. Den Grund lieferte der schwache Ausblick des US-Chipherstellers Nvidia. Dieser berichtete, das schwächere Marktumfeld, besonders in China, habe die Nachfrage nach Grafikprozessoren für Endkunden beeinträchtigt. AMS verloren 3,7 Prozent, STMicro 2,1 und Siltronic 2,3 Prozent. Der europäische Sub-Index schloss 1,5 Prozent im Minus.

Sollten die Verhandlungen scheitern, droht die Einführung neuer US-Strafzölle auf chinesische Importe zum 1. März. Die US-Berichtssaison lieferte derweil zwei negative Überraschungen mit enttäuschenden Zahlen von Caterpillar und einem schwachen Ausblick von Nvidia. Der DAX gab 0,6 Prozent auf 11.210 Punkte nach, für den Euro-Stoxx-50 ging es um 0,8 Prozent auf 3.137 Zähler nach unten. 

Steigendes Angebot belastet Ölpreis 

Für die Öl- und Gaswerte ging es im Schnitt um 1,9 Prozent nach unten. Das Barrel der Ölsorte Brent fällt um 3,3 Prozent auf 59,56 Dollar. Für Gegenwind sorgen laut den Analysten der Commerzbank die vom Öldienstleister Baker Hughes veröffentlichten Daten zur Bohraktivität in den USA. Demnach wurden in der vergangenen Woche zehn Ölbohranlagen in Betrieb genommen. Dies war der erste Anstieg nach drei Rückgängen in Folge. Auch in Kanada erhöhte sich die Anzahl der fördernden Ölbohreinrichtungen. Daher wird an der Börse auf ein steigendes Angebot gesetzt. 

Am Nachmittag kamen zudem die europäischen Chiphersteller und deren Zulieferer unter Druck. Den Grund lieferte der schwache Ausblick des US-Chipherstellers Nvidia. Dieser berichtete, das schwächere Marktumfeld, besonders in China, habe die Nachfrage nach Grafikprozessoren für Endkunden beeinträchtigt. AMS verloren 3,7 Prozent, STMicro 2,1 und Siltronic 2,3 Prozent. Der europäische Sub-Index schloss 1,5 Prozent im Minus.

(Quelle: finanzen.net)

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