Börsen-und Wirtschaftsnachrichten vom 4. August 2018

Samstag, 04 August 2018 08:11
Publiziert in Wirtschaft
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Börsen-und Wirtschaftsnachrichten vom 4. August 2018 Indizes vom 03.08.2018 (C) finanzen.net

FRANKFURT/MAIN. Unter Erwartung ausgefallene US-Arbeitsmarktdaten haben Europas Börsen am Freitag genauso wenig wie die Ankündigung neuer chinesischer Strafzölle auf US-Importe im Volumen von 60 Milliarden Dollar bewegt. In einer kleinen Gegenbewegung auf die Schwäche des Vortages gewann der DAX 0,6 Prozent auf 12.616 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 ging es 0,4 Prozent auf 3.482 nach oben. Die US-Wirtschaft hat im Juli 157.000 Stellen geschaffen und damit weniger als die erwarteten 190.000. Allerdings ist die Arbeitslosenquote wie erwartet auf 3,9 Prozent von 4,0 Prozent gesunken. Von einer übergeordneten Schwäche des US-Arbeitsmarktes konnte also keine Rede sein.

Auch die neuen Zoll-Drohungen aus Peking ließen die Anleger kalt. Hierbei handele es sich um eine Art Vorankündigung, sollte US-Präsident Donald Trump seine Drohung tatsächlich umsetzen und die US-Strafzölle auf China-Importe im Volumen von 200 Milliarden Dollar auf 25 statt bislang 10 Prozent anheben, hieß es dazu im Handel. Den neuen chinesischen Maßnahmen fehlte es allerdings an Details - weder wurden die betroffenen Produkte noch Zeitpunkt der Einführung spezifiziert. 

 

IAG geben nach Zahlenausweis nach 

Die Aktien von IAG schlossen nach Zahlenvorlage 2,9 Prozent tiefer. Händler nannten die Geschäftszahlen sehr gut und sahen nur Gewinnmitnahmen. Negative Analystenkommentare gab es allerdings auch: So hieß es von Goodbody, innerhalb der guten Zahlen seien die neuen Trans-Atlantik-Routen eine Quelle der Schwäche. So habe der Sitzumsatz 0,9 Prozent unter der Vorjahresperiode gelegen. Man habe sie aber im positiven Bereich erwartet. 

Keine großen Auffälligkeiten machten Händler in den Allianz-Zahlen aus. Alles liege im erwarteten Rahmen, operativ sei es im zweiten Quartal einen Tick besser gelaufen, hieß es. Die Jahresprognose wurde aber erneuert. Minimal negativ sei der Mittelabfluss bei Vermögensverwaltungstochter Pimco; zwar sei er geringer als befürchtet ausgefallen, jedoch habe sich damit rund die Hälfte der im ersten Quartal zugewonnenen Mandate wieder verflüchtigt, so Stimmen im Handel. Der Kurs stieg um 0,9 Prozent. 

Credit Agricole und Natixis liefern 

Als "sehr gut" wurden die Geschäftszahlen der französischen Banken Credit Agricole und Natixis im Handel bezeichnet. Wie bei BNP Paribas, Societe Generale und anderen Instituten lägen die Zahlen über den Erwartungen, hieß es im Handel. Bei der Credit Agricole stieg der Nettogewinn um 6,4 Prozent auf 1,44 Milliarden Euro, bei Natixis ging er um 19 Prozent nach oben auf 580 Millionen Euro. Credit Agricole gewannen 2,3 Prozent und Natixis 1,4 Prozent. 

 

Im TecDAX ging es nach volatilem Verlauf für die S&T-Aktie um 7,5 Prozent nach oben. Der Technologiekonzern hatte den Gewinn im ersten Halbjahr fast verdoppelt. "So eine hohe Profitabilität hat man eigentlich nicht erwartet", sagte ein Händler. Die Wachstumsdynamik im zweiten Quartal habe sich beschleunigt. Nach einer Abstufung auf "Neutral" gaben Morphosys 3,1 Prozent nach. Dialog erholten sich indes und gewannen 6,4 Prozent,

(Quell: finanzen.net)

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