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Börsen- und Wirtschaftsnews vom 13. Oktober 2018

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Börsen- und Wirtschaftsnews vom 13. Oktober 2018 Indizes vom 12.10.2018 (C) finanzen.net

FRANKFURT/MAIN. Nach dem Ausverkauf der Vortage ist eine nachhaltige Erholung an Europas Börsen am Freitag ausgeblieben. Nach einem schwungvollen Start begannen die Gewinne bald zu bröckeln, denn den Anlegern fehlte es an Überzeugung, so dass es bei einer kurzen, rein technischen Gegenbewegung blieb. Solide Geschäftszahlen der drei US-Banken JP Morgan, Wells Fargo und Citigroup weckten zwar Hoffnungen auf eine gute Bilanzsaison in den USA, setzten in Europa aber keine Akzente.

Der DAX verlor 0,1 Prozent auf 11.524 Punkte - im Hoch stand der Index aber bereits bei 11.694. Für den Euro-Stoxx-590 ging es 0,5 Prozent auf 3.194 Punkte nach oben. An den Anleihemärkten blieb es ruhig. Die Rendite zehnjähriger US-Titel verharrte bei 3,15 Prozent und blieb damit deutlich unter ihrem Hoch vom Dienstag bei 3,26 Prozent. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten etwas niedriger bei 0,50 Prozent.

Derweil soll man im US-Handelsministerium keine Hinweise auf Währungsmanipulationen Chinas gefunden haben. Das könnte US-Präsident Donald Trump in seinem Streit mit China etwas besänftigen. 

Börsendebüt von Knorr-Bremse wenig spektakulär 

 

Gesucht waren besonders die Hauptverlierer der vergangenen Tage. Im DAX stiegen Wirecard, Continental und RWE um bis zu 5,3 Prozent. Bei den Nebenwerten ging es für Siltronic um 4,1 Prozent nach oben dank einer Hochstufung durch Berenberg. Zu Zalando hatte sich Credit Suisse freundlich geäußert. Das trieb den Kurs um 2,7 Prozent. Positive Analystenkommentare ließen Airbus um 2,7 Prozent steigen.

Ein unspektakuläres Börsendebüt erlebte Knorr Bremse. Die Aktie des Bremsenspezialisten wurde zu 80 Euro ausgegeben und startete mit 80,10 Euro in den Handel. Zuletzt kostete sie 81,55 Euro. Die anfängliche Angebotsspanne hatte auf 72 bis 87 Euro gelautet. 

Dem Markt hinterher hinkten die Aktien der Rückversicherer angesichts der Nachrichtenlage um den tobenden US-Wirbelsturm Michael. Die Experten des Schadensermittlers Karen Clark & Co (KCC) rechnen mit Schäden in versicherter Höhe von rund 8 Milliarden Dollar. Munich Re verloren 0,7 Prozent und Hannover Rück 0,5 Prozent. Swiss Re gaben 0,7 Prozent nach. 

Aktienkäufe durch CEO Tim Degenhardt kamen bei den Anlegern von Tele Columbus gut an. Wie das Unternehmen mitteilte, hat Degenhardt Tele-Columbus-Aktien für 75.000 Euro erworben. Aktienkäufe durch Insider stoßen in der Regel bei den Anlegern auf ein positives Echo, gelten sie doch als Vertrauensbeweis in das eigene Unternehmen. Tele Columbus stiegen um 12,7 Prozent. 

(Quelle: finanzen.net)

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