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Rundballenpresse brannte bei Garbsen

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Rundballenpresse brannte bei Garbsen (C) Freiwillige Feuerwehr Garbsen Rundballenpresse brannte bei Garbsen (C) Freiwillige Feuerwehr Garbsen

GARBSEN. Wie die Freiwillige Feuerwehr Garbsen mitteilt, geriet am Sonntag Nachmittag (09.08.2020) eine Rundballenpresse auf einem Stoppelfeld an der Burgstraße zwischen Garbsen und Schloß Ricklingen in Brand.

Der Landwirt konnte die Presse noch zum Feldrand fahren und dort abkuppeln. Allerdings geriet auch das Stoppelfeld in Brand.

Um 13.47 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Schloß Ricklingen alarmiert, kurze Zeit später auch die Ortsfeuerwehr Horst mit ihrem Tanklöschfahrzeug.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Ballenpresse in Flammen und eine starke Rauchentwicklung breitete sich auf der Burgstraße aus.

Die Kräfte der Ortsfeuerwehr Schloß Ricklingen nahmen die Brandbekämpfung an der Ballenpresse auf. Die Ortsfeuerwehr Horst verhinderte, dass sich der Stoppelfeldbrand auf ein angrenzendes Maisfeld ausbreiten konnte.

Auch ein Landwirt mit einem Traktor und einer Egge kam zur Hilfe und unterstütze dabei, dass das Feuer nicht auf weitere Bereiche des Feldes übergreifen konnten. Anschließend löschten Die Einsatzkräfte mit Strahlrohren und Feuerpatschen die Brände auf dem Feld ab.

Gegen 14.30 Uhr konnte Feuer aus gemeldet werden. Insgesamt verbrannten ca. 5.000 qm Stoppelfeld.

Die Feuerwehren Schloß Ricklingen und Horst waren mit 5 Fahrzeugen und ca. 30 Einsatzkräften im Einsatz.


Rundballenpresse brannte bei Garbsen (C) Freiwillige Feuerwehr Garbsen

Rundballenpresse brannte bei Garbsen (C) Freiwillige Feuerwehr Garbsen

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    Der Hubschraubereinsatz lockte zahlreiche Zuschauer an, die das ungewöhnliche Spektakel aus der Ferne beobachteten.

    Die Bundespolizei warnt immer wieder vor dem Aufenthalt im Gleisbereich. Eltern sollten mit ihren Kindern über die Gefahren reden. Schnell kann auch ein Polizeieinsatz zusätzlich unangenehm werden, weil er gegebenenfalls in Rechnung gestellt wird. Eingesetzt war ein Eurocopter 135 aus Gifhorn. Die Flugstunde kostet 588 Euro. Die maximale Geschwindigkeit beträgt 257 km/h. Pilot und Bordtechniker sind ausgebildete Polizisten, die durchaus auch einmal landen und selbst Maßnahmen treffen.

     

    Steinwürfe auf Passanten und Autos: Polizei ermittelt gegen 27-Jährige

    Ein 27 Jahre alter Mann soll am Samstag, 10.04.2021, im hannoverschen Stadtteil Calenberger Neustadt einen Pflasterstein in Richtung zweier Passanten geworfen haben. Zudem schleuderte er weitere Steine auf die Fahrbahn am Friederikenplatz. Verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Eingriffs in den Straßenverkehr.

    Am Samstagmorgen gegen 09:30 Uhr meldeten Passanten, dass kurz zuvor eine ihnen unbekannte Person einen Pflasterstein nach Ihnen geworfen haben soll. Dem vorausgegangen waren verbale Aggressionen. Nach dem Vorfall, der sich im Bereich der Fußgängerunterführung am Friederikenplatz in Richtung Hanna-Arendt-Weg ereignet hatte, schleuderte der Verdächtige zudem weitere Steine auf die Fahrbahn. Laut Zeugen fuhren zu diesem Zeitpunkt mindestens zwei Pkw an der Stelle vorbei. Einer von diesen habe aufgrund des Steinwurfs gehupt.

    Wenig später lief der Täter in Richtung Markthalle. Die Passanten folgten ihm, um der alarmierten Polizei dessen Standort mitzuteilen. In der Markthalle wurde eine Streifenwagenbesatzung fündig und stellte einen 27 Jahre alten Verdächtigen. Ein Atemalkoholtest ergab 0,97 Promille. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet. Zur Verhinderung weiterer Straftaten nahm ihn die Polizei in Gewahrsam.

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    Drei Verletzte nach Kollision mehrerer Fahrzeuge auf der Bundesstraße (B) 443 nahe Pattensen

    Bei Zusammenstoß von insgesamt drei Fahrzeugen sind am Samstag, 10.04.2021, auf der B 443 nahe Pattensen drei Autoinsassen teils schwer verletzt worden. Ein Auto prallte womöglich wegen eines Krampfanfalls des Fahrers auf einen anderen Pkw und löste so eine folgenschwere Kettenreaktion aus. Die Polizei sucht Zeugen des Unfalls.

    Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war ein 42-Jähriger mit einem Daimler E280 sowie einem Anhänger am Samstag gegen 10:20 Uhr auf der B 443 in Richtung Koldingen unterwegs. In Höhe der Auffahrt zur B 3 kam er womöglich aufgrund eines Krampfanfalls plötzlich nach rechts von seinem Fahrstreifen ab und prallte auf dem Rechtsabbiegerstreifen auf einen dort fahrenden VW Up. Dessen 54 Jahre alter Fahrer verlor daraufhin die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte bis zum Rand der gegenüberliegenden Fahrbahn.

    Der 42 Jahre alte Daimler-Fahrer wiederum geriet auf eine Verkehrsinsel und krachte dort gegen ein Verkehrszeichen, das ihn jedoch nicht bremsen konnte. Das Auto prallte in der Folge gegen einen weiteren VW Up, der zum Zeitpunkt des Unfalls von der B 3 kam und in die B 443 abbiegen wollte. Durch die Wucht des Aufpralls wurden sowohl der VW als auch der Daimler von der Fahrbahn geschleudert.

    Beide Fahrzeugen kamen erst unterhalb der Böschung auf einem angrenzenden Acker zum Stehen. Bei dem Unfall erlitt der 42-Jährige schwere Verletzungen. Die 46 Jahre alte Fahrerin des zweiten VW Up und deren 66 Jahre alter Beifahrer wurden leicht verletzt.

    Wegen der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten war die Strecke zwischen Pattensen und Koldingen zeitweise voll gesperrt. Die Polizei beziffert denentstandenen Sachschaden auf rund 25.000 Euro.

    Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter Telefon 0511 109-1888 zu melden.

     

    Zeugenaufruf: Ehepaar im eigenen Wohnhaus in Bissendorf überfallen und ausgeraubt

    Zwei bislang unbekannte Täter haben am Freitag, 09.04.2021, ein Ehepaar in dessen eigenem Haus überfallen, gefesselt und anschließend Wertgegenstände gestohlen. Die 77 Jahre alte Frau und ihr 81 Jahre alter Mannwurden bei dem Raub leicht verletzt. Die Tatverdächtigen ergriffen die Flucht. Die Polizei sucht nun nach Zeugen. Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei klingelten am Freitagabend gegen 20:20 Uhr die beiden späteren Täter an der Tür des Hauses an der Fasanenstraße in Bissendorf. Unter dem Vorwand, dass sie ein Paket abgeben wollten, verschafften sich die beiden Männer Zutritt zum Eingangsbereich des Hauses und attackierten den 81-Jährigen, als dieser die Tür öffnete. In der Folge überwältigten die Angreifer die Eheleute und fesselten sie. Während das Paar von den Tätern eingesperrt wurde, durchsuchten die Räuber das Haus nach Wertgegenständen. Anschließend ergriffen sie mit Schmuck und Geld die Flucht.

    Nachdem sich das Paar gegenseitig befreien konnte, rief es die Polizei. Die beiden Täter hatten zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits die Flucht in unbekannte Richtung angetreten. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ohne Erfolg. Die Senioren kamen zur Behandlung ins Krankenhaus. Laut Angaben der Zeugen waren beide Männer Mitte 30 und schwarz. Einer der Täter war circa 1,85 Meter groß und von kräftiger Statur. Sein Komplize war etwas kleiner, etwa 1,75 Meter groß, und schlank. Zum Zeitpunkt des Überfalls trugen die Gesuchten dunkle Kleidung sowie dunkle Mützen. Außerdem hatten sie blaue OP-Masken auf.

    Zeugen, die Hinweise zu der Tat geben können oder am Freitagabend Verdächtiges beobachtet haben, melden sich bitte beim Kriminaldauerdienst der Polizeidirektion Hannover unter Telefon 0511 109-5555.

     

     

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 7.April 2021

    HANNOVER.

    Bundesautobahn (BAB) 2: Verfolgungsfahrt von Herford bis nach Sehnde

    Am Ostermontag, 05.04.2021, hat ein 55-Jähriger Fahrer in den Abendstunden auf der BAB 2 die mehrfachen Anhaltesignale der Polizei ignoriert. In Sehnde hielt der Mann an und ließ sich widerstandslos festnehmen.

    Am Dienstagabend fiel der VW- Passatfahrer anderen Verkehrsteilnehmern aufgrund einer merkwürdigen Fahrweise und augenscheinlich frischen Unfallspuren am Auto bereits in Nordrhein-Westfalen auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Berlin auf.

     

    Die Autobahnpolizei wollte das Auto an der Anschlussstelle Herford kontrollieren. Kurz vor der Ausfahrt gab der 55-jährige Fahrer jedoch wieder Gas und beschleunigte weiter in Fahrtrichtung Hannover und entzog sich der Verkehrskontrolle. Der Passatfahrer ignorierte weiterhin die deutlichen Anhaltesignale der Funkstreifenwagen und fuhr unbeirrt mit hoher Geschwindigkeit weiter.

     

    Im Bereich der Anschlussstelle Hannover- Buchholz kam es darüber hinaus zu einer leichten Berührung zwischen dem flüchtenden VW Passat und einem Funkstreifenwagen, bei dem Unfall wurde keiner verletzt. Es entstand leichter Sachschaden am Polizeiauto. Letztendlich fuhr der 55-Jährige über die BAB 7 und die Bundesstraße 65 nach Sehnde. Auch innerorts düste der 55-Jährige mit bis zu 100 km/h durch die Ortschaft, obwohl die Straßen teilweise schneebedeckt waren und die Temperaturen nur leicht über dem Gefrierpunkt lagen. Im Anschluss hielt der Mann aus der Region Hannover nach einer 90 Kilometer langen Verfolgungsfahrt an und ließ sich widerstandslos festnehmen.

    Gegen den 55-jährigen Fahrer wird ein Strafverfahren aufgrund eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Hinweise auf eine Beeinträchtigung durch Alkohol oder Drogen konnten während der Kontrolle nicht erlangt werden. Der Mann wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen entlassen.

     

     

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 5.April 2021

    HANNOVER.

    Polizei setzt Versammlungsverbot durch

    Die Polizeidirektion Hannover hat am Abend des Ostersonntags, 04.04.2021, das Verbot der verfristet angezeigten Versammlung der Initiative Querdenken-511 durchgesetzt.

    Am Karfreitag hatte die Versammlungsbehörde die Versammlung mit dem Thema "Mündige Bürger lassen sich nicht wegsperren" verboten. Dennoch konnte nicht ausgeschlossen werden, dass die Information alle potentiellen Versammlungsteilnehmenden erreicht hatte. Daher ging die Polizei davon aus, dass trotz des Verbotes Personen zum Versammlungsort erscheinen werden. Zur Verhinderung der verbotenen Versammlung hat die Polizei mit einer großen Anzahl an Einsatzkräften am Sonntagabend Personenkontrollen an den umliegenden Straßen zum angezeigten Versammlungsort durchgeführt.

    Es wurden am gesamten Abend lediglich eine kleine zweistellige Zahl an Personen festgestellt, die nach Auffassung der Einsatzkräfte vor dem Privatwohnsitz des Ministerpräsidenten demonstrieren wollten. Die Personen wurden an den Kontrollstellen abgewiesen - zu einer Versammlung kam es nicht.

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 4.April 2021

    HANNOVER.

     

    48-Jähriger bei Messerstecherei in Idensen schwer verletzt

    Am Ostersonntag, 04.04.2021, hat ein 48 Jahre alter Mann bei einer körperlichen Auseinandersetzung an der Straße "An der Sigwardskirche" in Idensen bei Wunstorf mehrere Stichverletzungen mit einem Messer erlitten. Er musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Hannover gebracht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen versuchten Tötungsdeliktes aufgenommen.

    Nach bisherigen Erkenntnissen kam es gegen 13:30 Uhr an der Straße "An der Sigwardskirche" im Wunstorfer Ortsteil Idensen zunächst zu verbalen Streitigkeiten zwischen zwei 44 und 48 Jahre alten Männern, wobei ein dritter Mann (46) versucht hatte, zu schlichten. Während der darauffolgenden körperlichen Auseinandersetzung wurde der 48 Jahre alte Mann mit einem Messer verletzt.

     

    Zeugen alarmierten die Polizei und den Rettungsdienst. Mit mehreren Stichverletzungen im Oberkörper musste der schwer verletzte Mann mit einem in eine Klinik nach Hannover gebracht werden. Lebensgefahr bestand zu keinem Zeitpunkt.

    Die Kriminalpolizei Hannover hat die Ermittlungen aufgenommen. Der 44 Jahre alte mutmaßliche Täter wurde von der Polizei in der Nähe des Tatortes festgenommen. Die Frage zum Tatmotiv und zu den Hintergründen der Streitigkeiten ist noch offen.

    Bundesautobahn (BAB) 7: Lkw-Ladung gestohlen - Wer kann Hinweise geben?

    In der Nacht von Donnerstag, 01.04.2021, zu Freitag, 02.04.2021, haben ein oder mehrere bislang unbekannte Täter auf einer Tank- und Rastanlage auf der BAB 7 zwischen den Anschlussstellen Anderten und Laatzen in Fahrtrichtung Kassel 16 Paletten mit Pflegeprodukten aus einem Sattelauflieger gestohlen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

    Nach bisherigen Erkenntnissen der Autobahnpolizei stellte am Donnerstag, 01.04.2021, ein 41 Jahre alter Fahrer seinen Sattelzug (Sattelzugmaschine der Marke Mercedes Actros und Sattelauflieger der Marke Kögel) gegen 17:40 Uhr auf der Rastanlage ab, um die Ruhezeit einzuhalten. Als er am Folgetag gegen 02:55 Uhr seine Fahrt fortsetzen wollte, stellte er bei der Abfahrtkontrolle fest, dass eine Plombe am Heckportal fehle und mehrere Paletten im Innenraum des Aufliegers entwendet worden waren. Insgesamt wurden von einem oder mehreren Unbekannten 16 Paletten mit Pflegeprodukten im Gesamtwert von circa 1.000 Euro gestohlen.

    Der 41-Jährige verständigte die Polizei, die den Tatort auf Spuren untersuchte. Vermutlich wurde die Plombe am Heckportal abgerissen, sodass ein Öffnen die unverschlossenen Heckportale möglich war. Eine Suche nach Tätern wurde veranlasst. Diese verlief jedoch ohne Erfolg. Aus diesem Grund bittet die Polizei die Bevölkerung um Mithilfe.

    Zeugen, die im Bereich der Tank- und Rastanlage in der Nacht vom 01.04.21 auf den 02.04.21 in der Zeit von 17:40 Uhr bis 02:55 Uhr etwas Verdächtiges gesehen haben oder Hinweise zu möglichen Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizei unter der Telefonnummer 0511 109-8930 zu melden.

     

     

    Car-Friday: Polizei ahndet rund 600 Verkehrsverstöße in Hannover und der Region

    Die Polizeidirektion Hannover hat am vergangenen Karfreitag (02.04.2021) mobile Verkehrskontrollen im gesamten Einsatzgebiet durchgeführt. Mit einer Vielzahl an Beamten stellte sich die Behörde auf einen Verkehrseinsatz anlässlich des alljährlich stattfindenden sogenannten Car-Friday ein. Die Polizei registrierte erfreulicherweise kaum Vergehen im Bereich der Poser- bzw. Tuningszene, musste aber eine Vielzahl von Geschwindigkeitsverstößen von Verkehrsteilnehmern ahnden.

    Bei den mobilen Verkehrskontrollen im gesamten Einsatzgebiet der Polizeidirektion Hannover, die am Vormittag begannen und bis in die Abendstunden des Karfreitags andauerten, stellten die Beamten der Spezialisierten Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Besondere Dienste Verstöße im mittleren dreistelligen Bereich fest.

    Die Verkehrspolizisten überprüften vorrangig die Ritter-Brüning-Straße, Friedrich-Ebert-Straße, den Westschnellweg, den Bremer Damm sowie die Raschplatzhochstraße. Auch die beliebten Anlaufpunkte der Poser- bzw. Tuning-Szene, insbesondere die Vahrenwalder Straße, das ehemalige Expo-Gelände sowie das Parkhaus Wissenschaftspark in Stöcken, wurden von den Einsatzkräften intensiv bestreift.

    Die meisten Vergehen der Verkehrsteilnehmer bildeten an diesem Karfreitag die Geschwindigkeitsverstöße (423 Fälle) ab, gefolgt von Mängelmeldungen (44 Fälle) und anderen Verstößen wie Handynutzung am Steuer oder Verstöße gegen Gurtpflicht (37 Fälle).

    Die Tuning-Szene hatte sich aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen nicht zu einem üblichen Treffen zusammengefunden. Die Beamten stellten am Karfreitag wenige szenentypische Verstöße fest, wie zum Beispiel die an den Felgen veränderten Radschrauben oder lackierte Scheinwerfer, und leiteten entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

    Bei den Kontrollen wurden an diesem Tag zwei illegale Straßenrennen festgestellt. Gegen 15:15 Uhr fiel einer zivilen Polizeistreife im Rahmen des Sondereinsatzes in Höhe der Kreuzung Willmerstraße ein stark motorisierter Mercedes Benz auf, dessen TÜV-Plakette augenscheinlich abgelaufen war. Im Bereich Neckarstraße musste der 25 Jahre alte Mercedes-Fahrer an einer roten Ampel auf dem rechten der zwei geradeaus führenden Fahrspuren halten.

    Zeitgleich fuhr ein 40 Jahre alter Hannoveraner mit seinem Volkswagen Polo an die Ampel heran und wechselte auf den Linksabbieger-Fahrstreifen in Richtung der Straße "An der Wollebahn". Nachdem die Ampel auf Grün geschaltet hatte, beschleunigte der 40-Jährige sein Fahrzeug stark und setzte seinen Fahrweg jedoch geradeaus in Richtung Laatzen fort. Der Mercedes-Führer wurde augenscheinlich durch das Auftreten des VW Polo provoziert und beschleunigte sein Fahrzeug ebenfalls stark.

    Der zivile Streifenwagen nahm die Verfolgung auf. Nur wenige Hundert Meter weiter konnten die Beamten zunächst den Mercedes-Fahrer im Bereich Hildesheimer Straße feststellen. Auch sein Kontrahent konnte von der Polizei im weiteren Verlauf kontrolliert werden. Nun ermittelt die Polizei gegen beide Fahrer wegen illegalen Straßenrennens.

    Gegen 16:45 Uhr stellten die zivilen Beamten ein weiteres illegales Straßenrennen an der Straße Schützenplatz (Calenberger Neustadt) fest. Ein 26-Jähriger lieferte sich mit seinem Pkw der Marke Seat Ibiza ein Rennen mit einem 22 Jahre alten Fahrer eines Audi A6. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover stellten die Beamten beide Führerscheine sicher und untersagten den jungen Männern aus Seelze die Weiterfahrt. 

  • Polizei News aus Hannover vom 1.April 2021

    HANNOVER.

    Zeugenaufruf: 66 Jahre alte Radfahrerin in lebensbedrohlichem Zustand - Führte Fahrmanöver eines Pkw zu Sturz?

     

    Der lebensbedrohliche Zustand einer Frau aus Seelze gibt der Polizei Rätsel auf. Die Frau war am Donnerstag, 01.04.2021, mit dem Fahrrad von ihrem Wohnort im Ortsteil Harenberg zum Einkaufen nach Ahlem gefahren. Dort stürzte sie vor einem Drogeriemarkt an der Gartentraße. Womöglich hatte sie zuvor ein Fahrmanöver eines abbiegenden Pkw irritiert. Die Polizei sucht nach Zeugen des Vorfalls.

    Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war die Frau gegen 10:55 Uhr in der Gartenstraße im hannoverschen Stadtteil Ahlem unterwegs. Kurz vor dem Erreichen eines dortigen Drogeriemarktes, in dem die Frau einkaufen wollte, irritierte sie womöglich ein unmittelbar vor ihr abbiegender Pkw. Die 66-Jährige kam zu Fall, blieb aber rein äußerlich unverletzt. Passanten, die auf den Sturz aufmerksam wurden, halfen ihr beim Aufstehen.

    Nach dem Vorfall erledigte die Seniorin die geplanten Einkäufe und fuhr zurück nach Hause. Dort erzählte sie noch ihrem Ehemann von dem Vorfall, bevor sich ihr Gesundheitszustand drastisch verschlechterte. Die Frau war plötzlich nicht mehr ansprechbar und kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Aufgrund ihres Zustandes konnte die Frau nicht mehr durch die Polizei zu den Umständen des Sturzes befragt werden.

    Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu dem Sturz und dem in Rede stehenden Pkw geben können, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter Telefon 0511 109-1888 zu melden. Der Aufruf richtet sich insbesondere an die Passanten, die der Frau nach ihrem Sturz aufgeholfen haben.

     

    Absage der geplanten Fahrradcodierungen in der zweiten Aprilwoche 

     

    Aufgrund der aktuellen Pandemielage und zum Schutz vor möglichen Infektionen sagt die Polizei Hannover die für den 07.04.2021 und den 08.04.2021 angekündigte Aktion zur Fahrradcodierung ab.

    Wir bitten um das Verständnis der Bürgerinnen und Bürger, die ihr Interesse an dieser Aktion bekundet hatten. Sobald sich eine neue Möglichkeit ergibt, werden wir den Termin rechtzeitig ankündigen.

     

    Polizeidirektion Hannover intensiviert Einsatz während der Osterfeiertage

     

    Aufgrund der Osterfeiertage rechnet die Polizei Hannover mit größeren Menschenansammlungen an beliebten Ausflugszielen und Naherholungsgebieten. Die Polizei appelliert, zur Eindämmung der Corona-Pandemie möglichst nicht zu verreisen und zu Hause zu bleiben. In diesem Zusammenhang weist die Behörde darauf hin, dass erneut mehr Polizeibeamte zu Ostern und darüber hinaus eingesetzt und die Kontrollen verschärft werden. Auch Beschränkungen von Tagesausflügen sind möglich.

    Die Polizeidirektion Hannover bereitet sich aktuell auf einen größeren Einsatz am Wochenende vor. Während der Osterfeiertage werden erfahrungsgemäß viele Bürgerinnen und Bürger ihre freie Zeit je nach Witterungslage unter freiem Himmel verbringen wollen. Gerade an beliebten Naherholungsgebieten wie der Eilenriede, dem Maschsee oder am Steinhuder Meer könnte es trotz Ansammlungsverbotes zu Zusammenkünften, Ansammlungen oder gar Gedränge kommen.

    Eine durchgehende, zur Pandemiebekämpfung notwendige Einhaltung der Abstandsregeln wird aufgrund der begrenzten Fläche mancher Örtlichkeiten zeitweise kaum möglich sein.

    Polizeipräsident Volker Kluwe appelliert an die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger: "Die Mitwirkung aller ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor zur Bewältigung der aktuellen Situation, um die weitere Ausbreitung des Covid 19-Virus zu verhindern.

    Die Einhaltung der Vorschriften dient nicht nur dem Gesundheitsschutz, sondern ist für alle bindend. Deshalb werden wir auf die Einhaltung der Corona-Regeln, wie zum Beispiel das Ansammlungsverbot rund um die Feiertage, die ab heute geltende Ausgangssperre sowie die weiterhin bestehende Tragepflicht der Mund-Nase-Bedeckung achten und Verstöße konsequent ahnden."

    So wird die Anzahl der Beamten im Dienst während der Osterfeiertage und darüber hinaus erhöht. Einsatzkräfte werden die entsprechenden Anlaufpunkte bestreifen und die Einhaltung der Corona-Regeln kontrollieren. Unterstützung bekommen sie im Bereich der Landeshauptstadt Hannover von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Ordnungsdienstes. Festgestellte Verstöße werden entsprechend geahndet.

    In diesem Zusammenhang weist die Polizeidirektion Hannover darauf hin, dass Beschränkungen von Tagesausflügen möglich sind. So wurden zum Beispiel für die Ortschaft Steinhude durch die Stadt Wunstorf folgende präventive Maßnahmen getroffen.

    Vom 02.04. bis 05.04.2021 werden in Steinhude die Großparkplätze und die Badeinsel gesperrt, Einfahrten in den Ortskern werden beschränkt. Tagestouristen werden gebeten, Steinhude über Ostern nicht zu besuchen.

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