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Rundballenpresse brannte bei Garbsen

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Rundballenpresse brannte bei Garbsen (C) Freiwillige Feuerwehr Garbsen Rundballenpresse brannte bei Garbsen (C) Freiwillige Feuerwehr Garbsen

GARBSEN. Wie die Freiwillige Feuerwehr Garbsen mitteilt, geriet am Sonntag Nachmittag (09.08.2020) eine Rundballenpresse auf einem Stoppelfeld an der Burgstraße zwischen Garbsen und Schloß Ricklingen in Brand.

Der Landwirt konnte die Presse noch zum Feldrand fahren und dort abkuppeln. Allerdings geriet auch das Stoppelfeld in Brand.

Um 13.47 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Schloß Ricklingen alarmiert, kurze Zeit später auch die Ortsfeuerwehr Horst mit ihrem Tanklöschfahrzeug.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Ballenpresse in Flammen und eine starke Rauchentwicklung breitete sich auf der Burgstraße aus.

Die Kräfte der Ortsfeuerwehr Schloß Ricklingen nahmen die Brandbekämpfung an der Ballenpresse auf. Die Ortsfeuerwehr Horst verhinderte, dass sich der Stoppelfeldbrand auf ein angrenzendes Maisfeld ausbreiten konnte.

Auch ein Landwirt mit einem Traktor und einer Egge kam zur Hilfe und unterstütze dabei, dass das Feuer nicht auf weitere Bereiche des Feldes übergreifen konnten. Anschließend löschten Die Einsatzkräfte mit Strahlrohren und Feuerpatschen die Brände auf dem Feld ab.

Gegen 14.30 Uhr konnte Feuer aus gemeldet werden. Insgesamt verbrannten ca. 5.000 qm Stoppelfeld.

Die Feuerwehren Schloß Ricklingen und Horst waren mit 5 Fahrzeugen und ca. 30 Einsatzkräften im Einsatz.


Rundballenpresse brannte bei Garbsen (C) Freiwillige Feuerwehr Garbsen

Rundballenpresse brannte bei Garbsen (C) Freiwillige Feuerwehr Garbsen

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    „Der Klimaschutzleitstelle ist es gelungen, Fördermittel von rund drei Millionen Euro vom Bundesverkehrsministerium einzuwerben, um insgesamt 107 Elektrofahrzeuge für die Landeshauptstadt zu beschaffen. Wir freuen uns besonders, dass aus dem Förderprogramm „hanno50“ die neuen elektrischen Fahrzeuge für unsere Feuerwehr anteilig finanziert werden konnten“, hob Oberbürgermeister Onay hervor.

    Feuerwehrdezernentin Rzyski betonte: „Da es für die Bedarfe der Feuerwehr erst sehr wenige für diesen speziellen Einsatzbereich geeignete Elektrofahrzeuge gibt, werden wir die neuen Fahrzeuge auch Nutzen, wertvolle Erfahrungen für weitere Einsatzmöglichkeiten von Elektrofahrzeugen zu sammeln.

    Die Umrüstung des städtischen Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge ist eine von insgesamt 37 Maßnahmen aus dem Umsetzungskonzepts zur E-Mobilität in der Landeshauptstadt Hannover. In der hannoverschen Feuerwehr wurde zur Umsetzung dieser politischen Beschlusslage ein Sonderprojekt Elektromobilität installiert, um kontinuierlich die Verfügbarkeit von serienreifen, rein elektrisch betriebenen Kraftfahrzeugen aller Klassen zu analysieren, die den Anforderungen in der Notfallrettung, im Brandschutz, in der technischen Hilfeleistung und im Katastrophenschutz in einer Großstadt mit mehr als einer halben Million Einwohnern gerecht werden.

    Mehrzweckwagen mit elektrischem Antrieb (eMZW)

    Die sieben neuen eMZW dienen dem Personen- und Materialtransport zwischen Feuer- und Rettungswachen und zu Einsatzstellen. Weiterhin stehen die Fahrzeuge zusätzlichen Einsatzleitdiensten für die Anfahrt sowie Erkundung von Einsatzstellen (z.B. bei Großschadenereignissen wie Flächenlagen bei Unwetterereignissen oder Kampfmittelräumungen) zu Verfügung. Hierbei können die erforderliche Schutzkleidung, Kommunikationsgeräte sowie Hilfsmittel mitgeführt werden.
     
    Elektrisch angetriebene Kommandowagen vom Typ eGolf
     
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    Vor dem Hintergrund eines weltweiten Aufrufs hat auch die Fridays-for-Future-Initiative aus Hannover für Freitag von 12:30 Uhr bis 15:30 an acht verschiedenen Stellen auf dem Cityring Versammlungen mit insgesamt 16.000 erwarteten Teilnehmern angezeigt. Betroffen von den Versammlungen sind folgende Knotenpunkte: Aegidientorplatz, Friedrichswall, Leibnizufer, Königsworther Platz, Schloßwenderstraße/nördlicher Klagesmarkt, Hamburger Allee, Raschplatzhochstraße, Berliner Allee.

    Aktuell erwartet die Polizeidirektion Hannover zu den Fridays-for-Future-Versammlungen 16.000 Teilnehmer. Aufgrund der Vor- und Nachbereitungen an den einzelnen Versammlungsorten wird in der Zeit von 10:00 Uhr bis mindestens 18:00 Uhr mit erheblichen Verkehrsstörungen auf dem Cityring und den Zufahrtsstraßen gerechnet.

    Der Hauptbahnhof Hannover soll trotz der Verkehrseinschränkungen für den Kraftfahrzeugverkehr erreichbar bleiben. Aus Richtung Vahrenwalder Straße erfolgt die Zufahrt über Arndtstraße, Herschelstraße, Kurt-Schumacher-Straße.

     

    Aus Richtung Bremer Damm ist der Hauptbahnhof über den Königsworther Platz, Otto-Brenner-Straße, Celler Straße, Herschelstraße und Kurt-Schumacher-Straße erreichbar.

     

    Kraftfahrer, die aus Richtung der Ritter-Brüning-Straße kommen, nutzen die Gustav-Bratke-Allee, Humboldtstraße, Goethestraße, Goseriede und Kurt-Schumacher-Straße. Aus Richtung Hildesheimer Straße kann der Hauptbahnhof über den Schiffgraben, Berliner Allee und Lister Meile angesteuert werden. Auch hier müssen jedoch Behinderungen einkalkuliert werden.

    Die Polizeidirektion Hannover bittet mit Nachdruck alle Bürgerinnen und Bürger, im aufgeführten Zeitraum öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen oder auf andere Alternativen zurückzugreifen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass sich die Behinderungen auch auf den Busverkehr auswirken werden. Autofahrer sollten zudem den Cityring weitläufig umfahren. Autofahrer können dabei auf die kostenlose und werbefreie App "NUNAV" zurückgreifen.

    Die App navigiert stauvermeidend an den Sperrungen vorbei zum Ziel. Die Anwendung ist sowohl für iOS- als auch Android-Betriebssysteme verfügbar.

    Weitere Versammlungen: Neben den angezeigten Veranstaltungen der Fridays-for-Future-Bewegung wurden der Polizeidirektion für diesen Freitag noch weitere Versammlungen angezeigt:

    Die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschland demonstriert von 11:30 Uhr bis 15:30 Uhr auf dem Conrad-Wilhelm-Hase-Platz unter dem Motto "Aktiv gegen Umweltzerstörung - Rettet die Umwelt vor der Profitwirtschaft". Hierzu werden 20 Teilnehmer erwartet.

    Auf dem Opernplatz wollen von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr auf Initiative einer Privatperson freie Musiker auf ihre Situation aufmerksam machen. Der Veranstalter rechnet mit bis zu 200 Teilnehmern.

    Rund 15 Teilnehmer erwartet zudem eine private Initiative am Ernst-August-Platz/Ecke Bahnhofstraße zum "Protest gegen die Tierindustrie". Die Versammlung wurde von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr angezeigt.

     

    Wunstorf: Raubüberfall scheitert - bislang unbekannter Täter flüchtet

    Am Mittwoch, 23.09.2020, ist es zu einem versuchten Raubüberfall auf eine Gaststätte in Wunstorf gekommen. Ein bislang unbekannter Täter hat mit einem Messer einen 47 Jahre alten Wirt bedroht und Geld gefordert.

    Dies hat der Wirt verweigert, der Täter ist daraufhin geflüchtet. Die Polizei sucht nun nach Zeugen dieser Tat.

    Nach bisherigen Erkenntnissen hielt sich der bislang unbekannte Täter zunächst als Gast im Lokal an der Bahnhofstraße in Wunstorf auf. Er verließ die Gaststätte und kehrte gegen 22:20 Uhr zurück, um einen vergessenen Rucksack zu holen. Unvermittelt zog er ein Messer und forderte vom Wirt die Herausgabe des Geldes. Der 47-Jährige kam dieser Aufforderung nicht nach, woraufhin der Täter in Richtung Bahnhof Wunstorf flüchtete.

    Der Wirt wurde bei der Tat nicht verletzt. Er alarmierte umgehend die Polizei, die unverzüglich die Fahndung einleitete. Diese verlief jedoch ohne Erfolg. Nun erhofft sich die Polizei Zeugenhinweise aus der Bevölkerung.

    Der Täter wird von dem Wirt auf circa 30 bis 35 Jahre geschätzt. Er soll 1,80 Meter groß und schlank sein. Er hat lockiges dunkles Haar. Er sprach Hochdeutsch. Bei der Tat trug der Täter einen Pullover und eine Brille. Der Gesuchte hatte einen dunklen Rucksack mit weißen Streifen auf der Rückseite bei sich.

    Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Täter geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

     

     

  • Feuerwehrbericht 2019: Zahl der Einsatzkräfte konstant

    HANNOVER (pm). Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat heute (24.09.2020) den Jahresbericht 2019 der niedersächsischen Feuerwehren vorgestellt. Insgesamt waren im vergangenen Jahr 126.596 Einsatzkräfte für die niedersächsischen Freiwilligen Feuerwehren im Einsatz. Der Anteil der Frauen in den Freiwilligen Feuerwehren hat sich, ebenso wie die Anzahl von Kindern und Jugendlichen, weiter erhöht.

    Pistorius: „Die Feuerwehr ist insbesondere bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt. Über 44.800 Mädchen und Jungen sind in Niedersachsen in den Kinder- und Jugendfeuerwehren aktiv, das ist ein neuer Höchststand in diesem Bereich. Es freut mich zudem, dass immer mehr Frauen Teil der niedersächsischen Wehren sind. Die Gesamtzahl der Einsatzkräfte ist in den Freiwilligen Feuerwehren im Vergleich zum Vorjahr insgesamt minimal um 0,3 Prozent gesunken, was auch vor dem Hintergrund des demographischen Wandels erklärbar ist. Wir werden auch weiterhin zielgerichtet für den Dienst in den niedersächsischen Feuerwehren werben.“

    Die Mitgliederzahlen in der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehren sind gegenüber dem Vorjahr um 382 Einsatzkräfte auf 126.596 Einsatzkräfte leicht um 0,3 Prozent gesunken. Der Frauenanteil in den Feuerwehren hat sich insgesamt dagegen weiter auf nunmehr 12,4 Prozent erhöht.

    Eine zentrale Rolle bei der Zukunftsstrategie der Feuerwehr in Niedersachsen spielt die Ausbildung an der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (NABK). Aktuell stehen je 350 Ausbildungsplätze für die jeweiligen Kurzlehrgänge an den beiden Standorten in Celle und Loy allen niedersächsischen Feuerwehrkindern, -frauen und -männern zur Verfügung. Insgesamt haben im vergangenen Jahr 11.240 Personen an den Lehrgängen teilgenommen. Klares Ziel im Rahmen der Landesstrategie ist die weitere Verbesserung des quantitativen Lehrgangsangebotes, was insbesondere mit der konsequenten Realisierung des NABK-Bauprojektes einhergeht. Für die in diesem Jahr fertig gestellten Bauvorhaben und die weiteren eingeleiteten Baumaßnahmen nimmt das Land insgesamt rund 19,4 Mio. € in die Hand.

    Die Einsatzkräfte sind im Jahr 2019 zu insgesamt über 23.000 Brandeinsätzen und mehr als 57.000 technischen Hilfeleistungen ausgerückt. Das bedeutet einen Rückgang der Einsatzzahlen in Niedersachsen um mehr als 12 Prozent. Dieser Trend zeigt sich auch bei den Fehlalarmierungen, hier konnte nur bei den sogenannten Böswilligen Alarmen ein Anstieg von 6,6 Prozent registriert werden. Minister Pistorius dazu: „Es ist nicht hinnehmbar und verwerflich, wenn jemand Rettungskräfte, Feuerwehr oder Polizei unter Vorspiegelung falscher Tatsachen quasi zum Spaß zu einem Einsatz ruft! Nicht zuletzt kann das richtig teuer werden – zurecht!“

    Für besondere Aufmerksamkeit haben 2019 insbesondere zwei Waldbrandereignisse gesorgt: Die Brände in Lübtheen und in der Lieberoser Heide konnten insbesondere auch durch die Unterstützung niedersächsischer Einsatzkräfte erfolgreich bekämpft werden. „Unsere Feuerwehren haben auch bei den Unterstützungseinsätzen außerhalb unseres Bundeslandes großartige Arbeit geleistet. Wir müssen uns auch strategisch darauf vorbereiten, dass insbesondere vor dem Hintergrund des Klimawandels die Anforderungen an unsere Brandschützerinnen und Brandschützer zukünftig weiter spürbar steigen werden. Darauf bereiten wir uns sukzessive mit entsprechenden Maßnahmen vor“, so Pistorius.

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