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Aktuelle Nachrichten aus Garbsen vom 12. April 2019

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Aktuelle Nachrichten aus Garbsen vom 12. April 2019 Garbsen - Aktuelle Nachrichten des Tages (C) Ulrich Stamm

GARBSEN. 

Wettbewerb für die beste Klimaschutz-Idee

Unter dem Motto „Klima auf der Waage“ sucht die Stadt Garbsen im Rahmen der Umwelttage die besten Ideen zum Klimaschutz. Fahren Sie beispielsweise regelmäßig in Fahrgemeinschaften zur Arbeit oder nutzen bewusst  Fahrrad statt Auto? Haben Sie Ihre alte Heizung durch eine moderne ersetzt oder nutzen Sie regenerative Energien im Haushalt? Die Stadt möchte von den Garbsenerinnen und Garbsenern wissen, welchen Beitrag sie zum Klimaschutz leisten.

Die besten fünf Ideen werden prämiert und auf der städtischen Internetseite vorgestellt. Einsendeschluss ist der 10. Mai. Wer sich beteiligen möchte, erreicht Jil Jakobi vom Stadtmarketing unter Telefon (0 51 31) 70 73 12 sowie per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

  

EU-Bürger können ab sofort Teilnahme an Europawahl beantragen

Nicht nur deutsche Staatsbürger können sich am 26. Mai an der Europawahl beteiligen. Die Stadt Garbsen weist darauf hin, dass Unionsbürger aus anderen Mitgliedstaaten der EU, die in Garbsen wohnhaft sind, an der Europawahl teilnehmen können. Voraussetzung ist, dass sie bis Sonntag, 5. Mai, einen Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis stellen.

Der Antrag kann im Rathaus der Stadt Garbsen bei Ariane Ulbrich in Zimmer C.U.10 abgeholt und abgegeben werden. Alle Informationen und die Antragsunterlagen sind zudem online auf www.bundeswahlleiter.de abrufbar.

 

Gut vorbereitet ins Studium starten

Der Campus Maschinenbau Garbsen (CMG) wird am 19. September 2019 eröffnet. Doch schon vorher können sich Schüler, die sich für das Thema Maschinenbau interessieren, an einem spannenden Projekt der Leibniz-Universität beteiligen. „uni:fit“ ermöglicht ein dreiwöchiges Intensivtraining zur Vorbereitung auf das Studium. 

Wer im Wintersemester mit einem mathematisch orientierten Studium beginnt und seine mathematischen Fähigkeiten auffrischen möchte, ist bei dem von uniKIK gestalteten Projekt richtig. Ziel ist, dem Qualifikations- und Abbrecherproblem der ersten Semester entgegenzutreten. Neben Mathematik und Naturwissenschaften zählen Informatik sowie Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften zu den Inhalten.

 

Das Konzept von „uni:fit“ ist so einfach wie logisch: Die Studienanfänger werden dort abgeholt, wo sie stehen. Das heißt, dass es nicht darum geht, zu zeigen, was jemand noch nicht weiß, sondern seine Fähigkeiten und Fertigkeiten studiengerichtet zu entwickeln. Ausführliche Fragen und Antworten zum Thema gibt es auf der Internetseite der Uni Hannover unter www.uni-hannover.de/de/studium/im-studium/start-ins-studium/vorkurse-einfuehrungsveranstaltungen/unifit/.

  

Kanalsanierung in Havelse und Auf der Horst beginnt

In Havelse und Auf der Horst beginnen am Montag, 15. April, Kanalsanierungsarbeiten. Die Regenwasserkanäle werden in geschlossener Bauweise, also ohne Aufgrabungen saniert. Dennoch können Beeinträchtigungen für Verkehrsteilnehmer und Anlieger nicht ausgeschlossen werden.

Von den Sanierungsarbeiten betroffen sind die Regenwasserkanäle der Straßen Am Sperrtor und Heinrich-Lübon-Straße in Havelse sowie folgender Straßen im Stadtteil Auf der Horst: Atlashof, Bärenhof, Breite Riede, Hérouville St. Clair-Platz, Marshof, Mirahof, Orionhof, Pegasus- und Stiergasse. Die Arbeiten sollen im Juni abgeschlossen sein.

Verfahrensbedingt ist es erforderlich, einen Teil der Geräte und Maschinen für den jeweiligen Sanierungsabschnitt für einige Stunden im Fahrbahnbereich oder vor Grundstücken zu positionieren. In diesem Zeitraum können betroffene Grundstücke nur bedingt angefahren werden. Die betroffenen Anlieger werden rechtzeitig von der ausführenden Firma direkt informiert. 

Zudem kann es zu vorübergehenden Einschränkungen und Änderungen in der Verkehrsführung kommen. Entsprechende Sicherungsmaßnahmen für Fußgänger- und Straßenverkehr sind vorgesehen. 

Ansprechpartner für die Anlieger ist Ulrike Maichel von der Stadtentwässerung Garbsen. Sie ist erreichbar unter Telefon (0 51 31) 70 72 83 sowie per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Seniorenberatung und ADFC organisieren Fahrt ins Blaue

Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) Garbsen-Seelze lädt gemeinsam mit der Seniorenberatung der Stadt Garbsen für Donnerstag, 18. April, zu einer Fahrt ins Blaue ein. Treffpunkt ist um 14 Uhr der Kastanienplatz in Altgarbsen. Das Fahrtempo richtet sich nach den Teilnehmern. Die Tour ist rund 30 Kilometer lang.

Nähere Informationen gibt es bei Werner Meyer vom ADFC unter Telefon (0 51 31) 5 57 84 sowie bei Heike Müller-Schulz von der Seniorenberatung der Stadt Garbsen unter Telefon (0 51 31) 70 72 91.

 

Repair-Café-Team ist in der NDR-Plattenkiste zu hören

Teamarbeit ist das große Thema im Radio-Interview mit den Ehrenamtlichen des Repair Cafés am Dienstag, 23. April, ab 12 Uhr bei NDR 1 Niedersachsen. Koordinatorin Renate Premke und die ehrenamtlichen Reparateure Katharina Pache und Ulrich Becker sind in der Sendung „Plattenkiste“ zu hören.

Vor fünf Jahren entwickelten die Ehrenamtliche Renate Premke und die FreiwilligenAgentur gemeinsam die Idee eines Repair Cafés für Garbsen. Seit der Eröffnung im April 2014 nutzen jeden zweiten Dienstag im Monat zwischen 20 und 30 Menschen aus Garbsen aber auch aus den umliegenden Kommunen das Angebot. Premke, Pache und Becker erzählen im Interview von ihrer Arbeit als Reparateure, berichten über die Ehrenamtlichen, die zu einem großartigen Team zusammengewachsen sind, und über die Menschen, die das Café besuchen.

 

Faltblatt über Baum des Jahres erhältlich

Pünktlich zum Tag des Baumes am Donnerstag, 25. April, ist im Bürgerbüro des Rathauses ein Faltblatt über die Flatter-Ulme erhältlich. Der Baum des Jahres steht im Mittelpunkt des aktuellen Bürgertipps, der im Rahmen der Umwelttage erstellt wurde. Seit 1989 wird jährlich eine Baumart zum Jahresbaum ernannt.

Wer die buschigen Blüten der Flatter-Ulme einmal im Wind hat tanzen sehen, weiß, woher die Art ihren Namen hat. 2019 rückt die Baum-des-Jahres-Stiftung damit eine Ulmenart ins Licht der Öffentlichkeit, die bisher wenig bekannt ist. Umso spannender ist ihr vielseitiges Potential – insbesondere im urbanen Bereich. 

Spricht man von Ulmen, denken die meisten wohl zuerst an das Ulmensterben im vergangenen Jahrhundert. Doch wo Berg- und Feld-Ulme insbesondere durch ihren dramatischen Rückgang traurige Berühmtheit erlangt haben, zeigt die Flatter-Ulme ein ganz anderes Gesicht. Ulmus laevis unterscheidet sich nicht nur botanisch deutlich von ihren bekannteren Schwestern, sie erwies sich auch gegen die Ulmenkrankheit als deutlich widerstandsfähiger. Dass die Flatter-Ulme dennoch eine seltene Baumart in Deutschland ist, hat in erster Linie mit dem Verlust ihres Lebensraumes zu tun. An diesem ist der Mensch nicht unschuldig: Flussauen und überflutete Gebiete sind landwirtschaftlichen Flächen gewichen, Flüsse begradigt und Feuchtgebiete trocken gelegt. Die wasserbegleitende Flatter-Ulme ist heute am ehesten noch in größeren Flusstälern wie dem Oberrheingraben, entlang der Donau, und in der Rhein-Main-Ebene anzutreffen. 

Alle drei heimischen Ulmenarten mögen feuchte Standorte. Die Flatter-Ulme allerdings ist besonders „nah am Wasser gebaut“. Seit der letzten Eiszeit ist sie Teil unseres Ökosystems und hat sich unter verschiedensten Klimabedingungen bewährt. Ulmus laevis kann bei der Revitalisierung von Bach-und Flussauen eine entscheidende Rolle einnehmen. Für Arten, die auf Ulmen angewiesen sind, ist die Flatter-Ulme ein regelrechtes Rettungsfloß. Auch im urbanen Bereich gibt es geeignete Standorte, auf denen der Baum des Jahres 2019 als widerstandsfähiger, attraktiver Stadtbaum punkten könnte: Viele Parks verfügen über Seen und wassergeprägte Bereiche, die ein geeignetes Biotop darstellen. 

Im Volksmund werden Ulmen auch Rüster genannt. Die Flatter-Ulme ist ein hochgewachsener Baum (ca. 35 Meter) der Feuchtwälder und Flussauen. Zusammen mit Stiel-Eiche, Esche, Berg-Ahorn und Feld-Ulme prägt sie dort die sogenannten Hartholz-Auenwälder. Sie hält dauerhaft feuchten Böden und längere Überflutungsperioden problemlos aus. Ganz besonders: Die Flatter-Ulme bildet als einzige heimische Baumart Brettwurzeln aus. Diese kennt man sonst von Urwaldriesen und dienen einer höheren Stabilität. Auch wenn die Flatter-Ulme die Nähe des Wassers liebt, kommt sie auch auf trockeneren Standorten gut zurecht. Ihre Zweige dienten früher dem Vieh als Winterfutter. Wenn es um die Verarbeitung ihres Holzes geht, ist die Flatter-Ulme jedoch eher eine Diva: Das Holz punktet mit schöner Musterung und Zähigkeit, lässt sich jedoch schwer bearbeiten. Mehr Informationen gibt es auf www.baum-des-jahres.de/flatter-ulme/ im Internet.

  

Bauwagensaison startet in Frielingen

Pünktlich zum Frühlingsbeginn eröffnet das Team der Mobilen Jugendarbeit die Bauwagensaison. Der als Funmobil bezeichnete rote Bauwagen voller Spiele und Sportgeräte öffnet am Donnerstag, 25., und Freitag, 26. April, auf dem Spielplatz an der Ecke Farlingsweg/Enseburgweg seine Türen.

Dort können sich Kinder und Jugendliche ab sieben Jahren an beiden Tagen zwischen 15.30 und 18.30 Uhr ungezwungen treffen und ohne Anmeldung und Kosten an den Spiel- und Kreativangeboten teilnehmen. Neben dem freien Spielen gibt es die Möglichkeit, in einer Buttonwerkstatt Anstecker und Magnete selbst zu gestalten.

Informationen zu den Angeboten der Mobilen Jugendarbeit im Spieltreff Garbsen-Mitte und zu den Tagesaktionen in den Osterferien sind auf der Internetseite www.gogarbsen.de veröffentlicht und können unter Telefon (0 51 31) 70 77 20 oder mobil unter (01 63) 1 47 73 48 erfragt werden.

 

Südlink: Tennet informiert über weitere Planungsschritte

Netzbetreiber Tennet lädt für Mittwoch, 29. Mai, von 16 bis 19 Uhr zu einem Infomarkt über das Südlink-Projekt in die Aula im Schulzentrum I, Planetenring 7, ein. Interessierte sind willkommen, mit dem verantwortlichen Südlink-Team und Vertretern der Planungsbüros der Arbeitsgemeinschaft Südlink ins Gespräch zu kommen. Zudem gibt es umfangreiche Informationen über die erstellten Fachgutachten und bei der Bundesnetzagentur eingereichten übrigen Unterlagen. Besucher sind eingeladen, regional-räumliche Hinweise anzubringen.

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