Log in

Fahrzeuge brennen auf Autotransporter

(0 Stimmen)
Fahrzeuge brennen auf Autotransporter bei Garbsen (C) Feuerwehr Garbsen Fahrzeuge brennen auf Autotransporter bei Garbsen (C) Feuerwehr Garbsen

GARBSEN/HANNOVER. Wie die Feuerwehr Garbsen mitteilt, kam es aus bisher unbekannter Ursache in der Nacht zum Montag (30.03.2020) 

zu einem Feuer auf einem Autotransporter. Auf der B6 in Fahrtrichtung Hannover bemerkte der Fahrer das Feuer, stoppte sein Fahrzeug in Höhe das Autohauses Pagel und rief die Feuerwehr.

 

Um 23.18 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Berenbostel, Heitlingen und Stelingen sowie die Einsatzleitwagenbesatzung der Stadtfeuerwehr alarmiert.

Flammenschein und eine starke Rauchentwicklung wiesen dein Ehrenamtlichen den Weg zur Einsatzstelle.

 

Auf dem Anhänger des Transportes hatte der Brand bereits auf mehrere Pkw übergegriffen. Die Einsatzkräfte setzten zuerst 2 C-Rohre ein, um eine weitere Ausbreitung des Brandes zu stoppen. Ein weiterer Pkw auf dem Zugfahrzeug hatte da schon im Heckbereich Feuer gefangen, der zweite dort transportierte Pkw konnte vor einem Übergriff des Brandes geschützt werden.

Nachdem eine Wasserversorgung aufgebaut war, gingen zwei Trupps unter Atemschutz mit jeweils einem Schaumrohr gegen die Flammen vor.

So konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Anschließend kamen noch weitere Kräfte unter Atemschutz zum Einsatz und führten Nachlöscharbeiten durch.

Insgesamt brannten 4 Pkw auf dem Auflieger aus. Ein Pkw auf dem Zugfahrzeug wurde beschädigt. Zur Brandursache und zur Schadenhöhe kann von der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden. Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf. Es waren ca. 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit 10 Fahrzeugen im Einsatz.


Fahrzeuge brennen auf Autotransporter bei Garbsen (C) Feuerwehr Garbsen

Ähnliche Artikel

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 31.Oktober 2020

    HANNOVER

    Exhibitionist im Intercity-Express

    Ein junger Mann ist gestern Vormittag im Intercity-Express wegen exhibitionistischer Handlungen aufgefallen. Außerdem hatte er keinen Fahrschein und wurde von der Staatsanwaltschaft Essen wegen einer laufenden Diebstahlsermittlung gesucht. Der Zug war auf der Fahrt von Wolfsburg nach Hildesheim. Eine Frau (31) aus Berlin saß allein in einem Sechserabteil. Der vermutlich 22-jährige Marokkaner setzte sich zu ihr und entblößte sein Geschlechtsteil. Die schockierte Frau verständigte die Zugbegleiterin. In Hildesheim nahmen Bundespolizisten den Mann vorläufig fest. Der Marokkaner ist seit mehreren Jahren mit insgesamt 16 unterschiedlichen Identitäten in Deutschland unterwegs. Erste Ermittlungen ergaben, dass der Mann von der Staatsanwaltschaft Essen zur Aufenthaltsermittlung wegen eines Diebstahls gesucht wurde. Aktuell ist er im Ankerzentrum Bamberg im Asylverfahren. Die Staatsanwaltschaft und das Ankerzentrum wurden verständigt.

    Die Beamten leiteten Ermittlungsverfahren wegen Exhibitionistischer Handlungen und Leistungserschleichung ein.

     

    Schlachtrinder ohne Wasser: Polizei leitet Verfahren gegen Fahrer eines Tiertransporters auf der Bundesautobahn (BAB) 2 ein

    Einen tierischen Einsatz haben Beamte der Autobahnpolizei am Mittwoch, 28.10.2020, auf der BAB 2 nahe Godshorn erlebt. Aufgrund eines Hinweises wurde die Polizei auf Schlachtrinder aufmerksam, die von einem defekten Tiertransporter in einen anderen umgeladen wurden. Dabei bestand die Gefahr, dass eines der Tiere entweicht und auf die Autobahn läuft. Zudem wurden weitere Mängel festgestellt. Nach ersten Erkenntnissen der Autobahnpolizei war der mit 26 Schlachtrindern beladene Tiertransporter eines 52-Jährigen bereits am Donnerstagmorgen aufgrund eines Reifenplatzers liegengeblieben. Das Fahrzeug war zuvor in Tschechien gestartet und auf dem Weg zu einem Schlachtbetrieb in Lübbecke in Nordrhein-Westfalen. Aufgrund des Defekts an dem Lkw der Marke DAF wurde ein Ersatzfahrzeug zu dem Rastplatz geschickt, in das die Rinder umgeladen werden sollten. Als die Polizei gegen 14:50 Uhr auf dem Rastplatz in Fahrtrichtung Dortmund eintraf, stellten die Beamten zwei hintereinanderstehende Lastwagen fest, deren Laderampen geöffnet waren. Mit Hilfe seitlich angebrachter Verladegitter hatten bereits zehn Bullen das Fahrzeug gewechselt.

    Dabei bestand jedoch die Gefahr, dass ein aufgeschrecktes Tier, die niedrigste Stelle der Gitter überspringen und auf den Rastplatz oder die Autobahn laufen könnte. Ohnehin wurde die Verladung in diesem Moment jedoch gestoppt, weil Veterinäre hinzugezogen wurden und die Transportbedingungen überprüfen sollten. Als die Experten eintrafen, stellten sie diverse Verstöße in Bezug auf den Tiertransport fest. Das Hauptproblem war, dass die Tiere vor Ort nicht getränkt werden konnten.

    Zudem war der Ersatz-Lkw zu klein, um alle Tiere aufzunehmen und bis zum Ziel zu transportieren. Aus diesem Grund wurde die Auflage gemacht, dass ein weiterer Lkw kommen müsse, um die restlichen Tiere zum Zielort zu transportieren. Um die Tiere während der Wartezeit mit Wasser zu versorgen, musste außerdem die Feuerwehr hinzugezogen werden, die die Tränken des Pannen-Lkw mit Wasser befüllte. Erst gegen 19:45 Uhr traf der zweite Ersatz-Lkw auf dem Rastplatz an, so dass die Verladung der übrigen Tiere beginnen konnte und die Transporter ihre Fahrt zum Bestimmungsort fortsetzen konnten. Die Polizei hat aufgrund von Verstößen gegen das Tierschutzgesetz ein Verfahren gegen den 58 Jahre alten Lkw-Fahrer eingeleitet. Zudem musste er eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.000 Euro hinterlegen.

     

    Ricklingen: Pedelecfahrer von Auto erfasst und schwer verletzt

    Bei einem Verkehrsunfall an der Göttinger Chaussee ist am späten Donnerstagabend, 29.10.2020 ein 72-Jähriger schwer verletzt worden. Ein Pkw hatte den vorfahrtberechtigten Pedelec-Fahrer erfasst. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizeidirektion Hannover befuhr der 50 Jahre alte Fahrer eines Peugeot gegen 22:25 Uhr die Straße "Göttinger Hof" Richtung Süden, um auf die Göttinger Chaussee einzufahren. Die Vorfahrt an der Einmündung ist durch ein Stopp-Schild geregelt, ein farblich markierter und für beide Richtungen freigegebener Radweg entlang der Göttinger Chaussee ist vorhanden. Auf diesem Radweg kam es zur Kollision mit dem 72-Jährigen, der mit seinem Pedelec der Göttinger Chaussee in Richtung Norden folgte. Der Pedelecfahrer wurde beim Aufprall auf den Peugeot aufgeladen und anschließend zu Boden geschleudert. Dabei wurde er schwer verletzt. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Der 50-jährige Autofahrer muss sich nun wegen fahrlässiger Körperverletzung und Missachtung der Vorfahrt verantworten. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.

     

    Mitteilung der Polizeidirektion Hannover, der ÜSTRA Hannoversche Verkehrsbetriebe AG und der regiobus Hannover GmbH

     

    Nach den gemeinsamen Bund-Länder-Beratungen hat die Bundesregierung verschärfte Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen. Die Polizeidirektion Hannover sowie die beiden Verkehrsunternehmen ÜSTRA Hannoversche Verkehrsbetriebe AG und regiobus Hannover GmbH nehmen die verschärften Maßnahmen sowie die drastisch ansteigenden Infektionszahlen zum Anlass, die Nutzerinnen und Nutzer des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) an die bereits seit April geltende Pflicht zum Tragen einer geeigneten Mund-Nase-Bedeckung in Bussen, Bahnen und an Haltestellen zu erinnern. In ihrer Funktion als Trägerin des ÖPNV hat die Region Hannover in ihrer jüngsten Allgemeinverfügung die Tragepflicht einer Mund-Nase-Bedeckung in Bussen und Bahnen sowie an Haltestellen und in Stationen klar geregelt: Demnach gilt für Personen, die keine Mund-Nase-Bedeckung in Fahrzeugen oder Haltestellen und in Stationen des ÖPNV tragen, ein Nutzungsverbot.

    Ausgenommen von der Tragepflicht sind lediglich Personen, für die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung oder einer Vorerkrankung das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht zumutbar ist und die dies durch ein ärztliches Attest oder eine vergleichbare amtliche Bescheinigung glaubhaft machen können sowie für Kinder unter sechs Jahren. Verstöße stellen eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann. Die Einhaltung der Regelung wird von den Unternehmen, deren Sicherheitsdiensten sowie der Polizei überwacht und durchgesetzt. "Die erste Woche nach den Herbstferien hat gezeigt, dass sich in Bahnen und Bussen nicht immer die ebenfalls vorgeschriebenen Mindestabstände von 1,5 Metern einhalten lassen", sagt Volker Kluwe, Präsident der Polizeidirektion Hannover. "Genau aus diesem Grund unterstützen wir die Verkehrsbetriebe dabei, gemeinsam an die Vernunft aller zu appellieren, aber auch noch einmal deutlich an die Maskenpflicht zu erinnern." Dr. Volkhardt Klöppner, Vorstandsvorsitzender der ÜSTRA Hannoversche Verkehrsbetriebe AG, dankte den Fahrgästen, die bereits von Beginn an Alltagsmasken tragen, sobald sie Bahnhöfe oder Fahrzeuge betreten. "Mit einer Vielzahl von Maßnahmen schützt die ÜSTRA zudem aktiv ihre Fahrgäste vor einer Infektion mit dem Corona-Virus", sagt Dr. Volkhardt Klöppner. "Die Tatsache, dass es bislang keine massiven Ausbrüche von Infektionen im Nahverkehr gab, belegt die Wirksamkeit dieser Maßnahmen." Dazu zählen unter anderem Aufkleber an Fahrzeugen, Aushänge in den Stationen und regelmäßige Durchsagen, mit denen auf die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes hingewiesen wird. Türen an Fahrzeugen öffnen automatisch, so dass Fahrgäste keine Türtaster bedienen müssen.

    Kontaktflächen an Tür- und Haltegriffen werden regelmäßig mit hochkonzentrierten Reinigungsmitteln desinfiziert. Zudem gibt es an in Stationen aufgestellten Snackautomaten Masken zu kaufen.

    ÜSTRA und regiobus kontrollieren die Einhaltung der Pflicht und gehen konsequent gegen Maskenverweigerer vor. Die Verkehrsunternehmen setzen dafür insgesamt rund 110 Mitarbeiter im Prüf- und Sicherheitsdienst ein. "Um das Ansteckungsrisiko im Öffentlichen Nahverkehr auch zukünftig so gering wie möglich zu halten, sollten sich alle Fahrgäste zwingend an die Regelung zur Mund-Nase-Bedeckung halten", betont abschließend Elke Maria van Zadel, Geschäftsführerin der regiobus Hannover GmbH.

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 30.Oktober 2020

    HANNOVER.

    Polizei in Hannover-Ricklingen nimmt nach Raubserie einen Tatverdächtigen fest - Zeuge gab entscheidenden Hinweis

     

    Ein 28 Jahre alter Mann steht unter Verdacht, im hannoverschen Stadtteil Ricklingen eine Raubserie verübt und dabei Geld erbeutet zu haben.

    Nach einem Zeugenaufruf der Polizei Hannover meldete sich ein Hinweisgeber bei der Polizei und brachte die Ermittler so auf die Spur des Mannes. Der Verdächtige kam auf Anordnung eines Richters in Untersuchungshaft. Der mutmaßliche Räuber soll in den Abendstunden des Dienstags, 20.10.2020, in Linden-Süd und Ricklingen innerhalb weniger Stunden insgesamt vier Personen überfallen haben. Die Geschädigten erklärten jeweils, von einem Täter mit einem Messer bedroht und zur Herausgabe von Geld aufgefordert worden zu sein. Nach den Überfällen konnte der Täter jeweils flüchten. Wenige Tage später wies schließlich ein Zeuge Beamte des Einsatz- und Streifendienstes des Polizeikommissariats Ricklingen aufgrund eines veröffentlichten Zeugenaufrufs auf eine ihm bekannte Person hin, die er für tatverdächtig hielt. Im Zuge der folgenden Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht, so dass der Tatverdächtige festgenommen wurde. Aufgrund der Anordnung eines Richters befindet sich der 28-Jährige inzwischen in Untersuchungshaft.

     

    Wunstorf: Schwer verletzt nach Ausweichmanöver für Wild

     

    Auf der Bundesstraße (B) 441 ist es am frühen Donnerstagmorgen nach einem Wildwechsel zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Der Fahrer eines Skoda Octavia verlor aufgrund seines Ausweichmanövers zwischen Altenhagen und Wunstorf die Kontrolle über den Pkw. Es kam zu einem frontalen Aufprall an einem Baum. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei Wunstorf fuhr der 39-Jährige gegen 05:00 Uhr von Altenhagen kommend auf der B 441 in Richtung Wunstorf. Kurz hinter dem rechtsseitigen Parkplatz kam es zum Zusammenstoß mit einem Baum auf der rechten Straßenseite. Nach Angaben des Fahrers gab es zuvor einen Wildwechsel auf der Straße, woraufhin er dem Tier ausgewichen sei. Offenbar geriet sein Pkw dann außer Kontrolle und kollidierte mit dem Baum. Der Mann war nach dem Unfall bei Bewusstsein, er konnte aufgrund seines Schockzustands die Fahrertür nicht öffnen. Ein auf den Unfallort zu kommender Ersthelfer hielt an und befreite den Unfallfahrer aus dem Fahrzeug. Der alarmierte Rettungsdienst brachte den schwer Verletzten umgehend in ein Krankenhaus. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie für die Unfallaufnahme sperrte die Polizei die B 441 beidseitig. Durch den Unfall entstand am Pkw ein wirtschaftlicher Totalschaden. Die Polizei rät Autofahrern zu dieser Jahreszeit insbesondere in den Abend- und frühen Morgenstunden besonders vorrausschauend zu fahren und eine angemessene Geschwindigkeit zu wählen, um Wildunfälle zu vermeiden. Sobald ein Tier vor dem Auto auftaucht, wird empfohlen das Fernlicht auszuschalten, damit das Tier nicht geblendet wird und zu hupen, um es zu vertreiben.

    Das Tempo sollte reduziert werden, weil mit weiteren Tieren gerechnet werden muss. Wenn sich ein Zusammenstoß nicht vermeiden lässt, sollte eine Gefahrenbremsung eingeleitet werden, ohne auszuweichen.

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 28.Oktober 2020

    HANNOVER

    Ronnenberg: Radfahrer schwer verletzt nach Unfall am Benther Berg

    Am Benther Berg ist es heute, Dienstag, 27.10.2020, gegen 15:30 Uhr zu einem Zusammenstoß zweier Radfahrer gekommen. Vermutlich aus Unachtsamkeit gerieten die jeweiligen Radlenker der aufeinander zu fahrenden Männer aneinander und verhakten sich ineinander. Ein 66-Jähriger stürzte dadurch und verletzte sich schwer. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover ereignete sich der Unfall auf einem geschotterten Weg am nordöstlichen Rand des Waldes am Benther Berg in Ronnenberg.

    Ein 59-jähriger Radfahrer kam aus Richtung des Jägerheims an der Lenther Chaussee und fuhr bergauf am Waldrand entlang in Richtung Benthe. Nach etwa 400 m begegnete ihm der 66-Jährige mit einem S-Pedelec. Aus nicht abschließend geklärten Umständen berührten sich beide Lenker und verhakten sich.

    Der Pedelec-Fahrer stürzte unmittelbar und verletzte sich schwer, der andere Mann hingegen kam nicht zu Fall und verletzte sich lediglich leicht. Ein Rettungswagen brachte den schwer verletzten Mann unter notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus. Durch den Unfall entstand ein geringer Sachschaden. S-Pedelecs ("Schnelle Pedelecs") ermöglichen mit Treten eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h bei max. 500 Watt. Ohne Treten erreichen sie bis zu 20 km/h. Sie sind mit einem Versicherungskennzeichen ausgestattet und dürfen nur mit einem Helm gefahren werden. Radfahrer eines S-Pedelecs benötigen eine Fahrerlaubnis der Klasse AM (Mindestalter 16 Jahre) und dürfen keinen Radweg nutzen, da sie als Kraftfahrzeug gelten.

     

    Hannover-Mühlenberg: Holzlatten brennen im Fahrstuhl - Wer kann Hinweise geben?

     

    Am Montagabend, 26.10.2020, hat ein bislang unbekannter Täter Holzlatten angezündet und sie im Einkaufswagen in einen Fahrstuhl in einem Mehrfamilienhaus im Canarisweg im hannoverschen Stadtteil Mühlenberg geschoben.

    Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung durch Feuer und bittet die Bevölkerung um Zeugenhinweise. Nach bisherigen Erkenntnissen meldete ein Zeuge gegen 23:05 Uhr bei der Feuerwehr einen Brand in einem Fahrstuhl in einem Mehrfamilienhaus im Canarisweg.

    Offensichtlich zündete ein bislang unbekannter Täter mehrere Holzlatten an, steckte sie in einen Einkaufswagen und platzierte diesen in einem Fahrstuhl. Der Zeuge konnte den Einkaufswagen aus dem Fahrstuhl herausfahren, die Feuerwehr löschte die brennenden Holzlatten gegen 23:20 Uhr. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung durch Feuer eingeleitet. Der Schaden wird von der Polizei auf circa 10.000 Euro geschätzt. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

     

    Hannover-Davenstedt: Unbekannter Brandstifter schlägt zweimal zu - Wer kann Hinweise geben?

     

    Am Samstag, 24.10.2020, ist es auf einem Parkplatz eines Supermarkts im Geveker Kamp im hannoverschen Stadtteil Davenstedt zu einem Brand an einem Pkw gekommen. Dabei brannte der Volkswagen Up vollständig aus. Die Polizei schließt aktuell eine vorsätzliche Brandstiftung nicht aus und bittet Bevölkerung um Zeugenhinweise.

    Ein Zeuge entdeckte gegen 04:55 Uhr auf einem frei zugänglichen Parkplatz eines Supermarkts ein brennendes Fahrzeug und alarmierte die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte löschten den VW Up (Erstzulassung 2018) mit dem Schaum, der Pkw brannte trotzdem vollständig aus. Verletzt wurde niemand. Die Polizei beziffert den Schaden mit circa 10.000 Euro. Am Montag, 26.10.2020, untersuchten die Brandermittler das betroffene Fahrzeug und den Brandort. Eine vorsätzliche Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden. Zudem prüfen die Beamten einen Zusammenhang mit einer Sachbeschädigung durch Feuer an einem Audi TT. Ein bislang unbekannter Täter zündete im Zeitraum vom 23.10.2020 (17:00 Uhr) bis 24.10.2020 (17:30 Uhr) eine Plastikabdeckung eines Frontscheinwerfers des Autos an, das ebenfalls auf dem Parkplatz im Geveker Kamp stand. Der Schaden wird von der Polizei auf circa 1.000 Euro geschätzt. Die Polizei bittet Zeugen, die etwas Verdächtiges gesehen haben, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

     

     

  • Wieder Oldtimerbrand in Hannovers Südstadt

    HANNOVER. Am Sonntag Nachmittag (25.10.2020) bekämpfte die Feuerwehr Hannover in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße den Brand von drei alten Fahrzeugen.

    Die großen Abmessungen der Tiefgarage verbunden mit der sehr starken Rauchentwicklung erforderten einen umfassenden Einsatz unter schwerem Atemschutz. Zudem galt es vier Häuser zu räumen und die Bewohnerinnen und Bewohner zu betreuen. Die Feuerwehr war deshalb mit einem Großaufgebot im Einsatz. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein erheblicher Sachschaden.

    Gegen 15:15 Uhr erhielt der Regionsleitstelle zunächst die Meldung über einen Wohnungsbrand in der Alten Döhrener Straße 84. Daraufhin wurden der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 3, die Ortsfeuerwehr Wülfel sowie ein Rettungswagen alarmiert.

    Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass es nicht in einer Wohnung, sondern in der Tiefgarage unter dem Gebäuderiegel mit den Hausnummern 84 und 84 A brannte. Zudem ergab die Erkundung, dass die Treppenräume der beiden Gebäuderiegel 84 und 84 A sowie 86 und 86 A leicht verraucht waren. Der Einsatzleiter erhöhte deshalb umgehend die Alarmstufe und forderten einen weiteren Löschzug sowie einen zusätzlichen Rettungswagen und einen Notarzt an.

    Parallel zur Räumung der beiden Häuserriegel drangen mehrere Trupps unter Atemschutz von zwei Seiten zur Brandbekämpfung in die Tiefgarage ein. Diese umfasst drei Abteile, von denen zwei jeweils eine Grundfläche von 1500 m² mit je 50 Stellplätzen und ein Abteil eine Fläche von rund 300 m² mit 10 Stellplätzen aufweisen. Im letztgenannten Abteil, welches von der Einfahrt der Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße rund 100 Meter entfernt liegt, brannten drei alte Fahrzeuge – ein VW Käfer Cabrio, ein Mercedes SL und ein BMW 2000.

    Aufgrund der Ausdehnung der Tiefgarage und der sehr starken Verrauchung gestaltete sich das Auffinden der brennenden Fahrzeuge für die unter Atemschutz vorgehenden Trupps schwierig. Trotzdem gelang es den Brandschützern die Flammen bereits gegen 16:00 unter Kontrolle zu bringen. Um 16:45 Uhr wurde dann „Feuer aus“ gemeldet.

    Zur Belüftung und damit zur Verbesserung der Sichtverhältnisse kamen schon während der Brandbekämpfung mehrere Hochleistungslüfter zum Einsatz – unter anderem auch das auf einer Selbstfahrlafette fernsteuerbare Löschunterstützungsfahrzeug der Feuerwehr Hannover. Im weiteren Einsatzverlauf befreiten die Einsatzkräfte mit den eingesetzten Lüftern sowohl die leicht verrauchten Treppenräume als auch die Tiefgarage vom giftigen Brandrauch.

    Während der Einsatzmaßnahme betreuten die Brandschützer 35 der 64 in den geräumten Häusern gemeldeten Bewohnerinnen und Bewohner – 20 von ihnen zeitweise in einem Großeinsatzwagen der Feuerwehr Hannover.

    Durch die hohe Wärmebeaufschlagung entstanden im Bereich der brennenden Fahrzeuge Schäden an der Betondecke. Die Begutachtung dieser Schäden durch einen Baustatiker ergab, dass akut keine Einsturzgefahr besteht. Allerdings beschädigten die Flammen die die Elektroversorgungsleitung des Gebäudes mit der Hausnummer 84 derart stark, dass dieses durch den Energieversorger sicherheitshalber komplett stromlos geschaltet werden musste. Die Bewohnerinnen und Bewohner dieses Hauses fanden glücklicherweise alle bei Verwandten und Bekannten eine vorübergehende Bleibe. Alle Personen aus den anderen geräumten Häusern konnten nach Abschluss der Belüftungsmaßnahmen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

    Die Feuerwehr Hannover war mit einem Großaufgebot bestehend aus drei Löschzügen der Berufsfeuerwehr, einer Ortsfeuerwehr, zwei Rettungswagen einem Notarzteinsatzfahrzeug sowie Spezialfahrzeugen für Belüftungsmaßnahmen und Atemschutznachschub mit insgesamt 78 Einsatzkräften vor Ort. Die letzten Einsatzkräfte verließen die Einsatzstelle um 19:30 Uhr. Um 21:00 Uhr findet vorsorglich eine Brandnachschau statt.

    Verletzt wurde niemand. Zur Schadenshöhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 20.Oktober 2020

    HANNOVER.

     

    26-Jähriger in Mitte mit Messer bedroht und zum Geldabheben gezwungen

     

    Wer kennt diesen Mann? (C) Polizei Hannover Wer kennt diesen Mann? (C) Polizei Hannover

    Mithilfe von Kamerabildern aus einem Geldautomaten sucht die Polizei nach einem schweren Raub in Hannover-Mitte nach dem Täter. Der Mann soll am Freitag, 13.03.2020, einen angetrunkenen 26-Jährigen in einer Bar angesprochen und anschließend mit einem Messer bedroht haben. An einem Geldautomaten wurde eine Abhebung erzwungen. Dann entriss der Täter dem Mann die EC-Karte und hob später erneut Geld ab.

     

    Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei sprach der unbekannte Täter den 26-Jährigen am 13.03.2020 gegen 03:45 Uhr in einer Bar in der Scholvinstraße an. Auf der Toilette zückte der Mann plötzlich ein Messer und zwang sein Gegenüber zu einer Geldabhebung an einem nahe gelegenen Geldautomaten.

     

    Nachdem der Täter in Besitz von Geld gekommen war, entriss er dem 26-Jährigen die EC-Karte und flüchtete. Der 26-Jährige blieb unverletzt. Keine halbe Stunde später hob der Täter dann an einem Geldautomaten an der Schmiedestraße mit der gestohlenen EC-Karte noch einmal Geld ab.

    Der Gesuchte ist etwa 1,75 Meter groß und schlank. Der Geschädigte nahm ein südländisches Aussehen und einen dunklen Teint wahr. Zudem trug der Mann kurze dunkle Haare und sprach Deutsch mit Akzent. Zum Tatzeitpunkt trug der Gesuchte eine dunkle Jacke mit Fellbesatz am Kragen.

    Zeugen, die Hinweise zu dem Täter machen können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Mitte unter Telefon 0511 109-2820 zu melden.

     

    Unbekannter Täter setzt Kleinkraftrad vorsätzlich in Brand - Wer kann Hinweise geben

     

    In der Nacht zu Samstag, 17.10.2020, ist ein Kleinkraftrad in der Elmstraße in Brand geraten. Eine vorsätzliche Brandstiftung kann aktuell nicht ausgeschlossen werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Zeugenhinweise.

    Nach bisherigen Erkenntnissen der Brandermittler bemerkte ein 23-jähriger Zeuge gegen 00:40 Uhr, dass mehrere E-Scooter und ein Kleinkraftrad in Flammen standen. Er verständigte sofort die Feuerwehr und versuchte, aus eigener Kraft das Feuer zu löschen. Insgesamt fünf E-Scooter wurden durch die Flammen in Mitleidenschaft gezogen.

    Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Es ist nicht auszuschließen, dass das Kleinkraftrad vorsätzlich in Brand gesteckt wurde. Zudem gehen die Beamten davon aus, dass es zuvor entwendet wurde. Allerdings liegen der Polizei keine Hinweise auf einen Geschädigten vor.

    Der Gesamtschaden wird von der Polizei mit 1.000 Euro beziffert.

    Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

     

     

    Brand im Mehrfamilienhaus 

    In den frühen Morgenstunden des Montags, 19.10.2020, hat es ein Feuer im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses gegeben. Trotz starker Rauchentwicklung wurde niemand verletzt. Die Polizei Hannover geht derzeit von einer versuchten schweren Brandstiftung aus und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

    Gegen 02:50 Uhr meldeten sich Bewohner aus dem Haus an der Marienwerderstraße. Sie hatten das Feuer im Treppenhaus bemerkt und alarmierten umgehend Polizei und Feuerwehr.

     

    Nach den bisherigen Erkenntnissen der Brandermittler der Polizei Hannover wurden Fußmatten vor den Wohnungseingangstüren im Erdgeschoss mit einer brennbaren Flüssigkeit in Brand gesetzt. Die Fußmatten wurden noch vor Eintreffen der Polizei von einem Anwohner nach draußen getragen. Zurück blieb das verqualmte Treppenhaus, das durch die Feuerwehr gelüftet wurde. Verletztwurde niemand. Die Polizei geht derzeit von einer versuchten schweren Brandstiftung aus.

    Die Brandexperten prüfen nun einen möglichen Tatzusammenhang mit einem Brand, der sich vor einer Woche im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses an der Straße Große Pranke ereignet hat.

    Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, melden sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0511 109-5555.

     

    50-Jähriger von Unbekannten in eigener Wohnung überfallen und ausgeraubt

    Zwei unbekannte Täter haben am Sonntag, 18.10.2020, einen 50-Jährigen an seiner Wohnungstür niedergeschlagen und ausgeraubt. Bei dem Überfall in einem Wohnhaus in Misburg-Süd wurde der Bewohner leicht verletzt.

     

    Die Täter flüchteten mit Geld. Die Polizei hofft nun auf weitere Zeugenhinweise.

    Nach ersten Erkenntnissen öffnete der 50 Jahre alte Bewohner eines Hauses an der Helwingerodestraße am Sonntagabend gegen 20:25 Uhr die Tür seiner Wohnung, als es an dieser klopfte. Vor der Tür erblickte er zwei Männer, die ihn unvermittelt ins Gesicht schlugen und so zu Boden brachten. Während einer der Räuber den Mann am Boden festhielt, durchsuchte der zweite die Wohnung nach Wertgegenständen.

    Nachdem sich der 50-Jährige befreien konnte und um Hilfe schrie, ergriffen die unbekannten Täter die Flucht. Dabei ließen sie Geld mitgehen. Laut Zeugen liefen sie über den Max-Bergmann-Weg davon. Der 50-Jähriger erlitt bei dem Überfall leichte Blessuren.

    Zeugen beschrieben die gesuchten Männer als etwa 20 Jahre alt und 1,75 Meter bis 1,85 Meter groß. Beide sollen zudem von schlanker Statur sein. Zum Zeitpunkt des Überfalls trugen die Täter dunkle Jogginghosen, dunkle Handschuhe und ebenfalls dunkle Sturmhauben. Einer von ihnen war zudem mit einer offenen dunklen Sweatshirt-Jacke mit einem dunklen T-Shirt darunter bekleidet. Beide sollen Deutsch mit Akzent gesprochen haben.

    Zeugen, die Hinweise zu der Tat oder den gesuchten Männern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511 109-5555 zu melden.

     

     

     

     

Schreibe einen Kommentar