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Geistig Verwirrte löst Fehlalarm aus

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Blaulicht (C) Ulrich Stamm Blaulicht (C) Ulrich Stamm

GARBSEN. Ein Großaufgebot an Rettungskräfte machte sich am Freitagabend gegen 18.30 Uhr auf den Weg nach Schloß Ricklingen. Die Meldung, dass sich leblose Personen in einer Wohnung befinden sollten entpuppte sich als Fehlalarm.

Eine Anruferin informierte die Rettungskräfte darüber, dass sich in einer Wohnung in der Straße Im Dorfe drei leblose Kinder befinden sollten. Da von einer möglichen Vergiftung durch Gas oder Brandrauch ausgegangen werden musste, wurden neben Kräften des Rettungsdienstes, die sich mit mehreren Rettungswagen, einem Rettungshubschrauber sowie Notärzten und Führungskräften auf den Weg nach Schloß Ricklingenmachten, auch die örtliche Ortsfeuerwehr und der Rüstwagen der Ortsfeuerwehr Garbsen alarmiert.

Auch die Polizei fuhr die gemeldete Einsatzstelle mit mehreren Streifenwagen an. Die Feuerwehr rüstete einen Trupp mit Atemschutz aus ,um eine schnelle Rettung sicherzustellen. An der Einsatzstelle stelle sich jedoch schnell heraus, dass der Alarm von einer psychisch erkrankten Person ausgelöst wurde und niemand in Gefahr war.

Der Einsatz für die Rettungskräfte konnte glücklicherweise nach wenigen Minuten abgebrochen werden.

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    HANNOVER.

    Öffentlichkeitsfahndung: 40-Jähriger aus Barsinghausen  vermisst

    Manuel F. aus Egestorf wird vermisst (C) Polizei Hannover Manuel F. aus Egestorf wird vermisst (C) Polizei Hannover

    Seit Dienstagmorgen, 14.07.2020, sucht die Polizei nach Manuel F. aus dem barsinghäuser Ortsteil Egestorf. Die Polizei schließt eine Eigengefährdung aktuell nicht aus und bittet daher die Bevölkerung um Mithilfe.

    Nach derzeitigem Erkenntnisstand wurde der 40-Jährige zuletzt am vergangen Sonntagabend, 12.07.2020, an seiner Wohnanschrift in Egestorf gesehen. Am heutigen Morgen verdichteten sich die Hinweise auf eine mögliche Eigengefährdung des Manuel F. Die sofort eingeleiteten Suchmaßnahmen verliefen bislang ohne Erfolg. Daher sucht die Polizei nun öffentlich mit einem Foto nach ihm.

    Der gesuchte Mann hat eine normale Statur, ist etwa 1,80 Meter groß und hat braune Augen. Er trägt eine Stirnglatze und hat sonst kurzes lichtes Haar. Am Arm soll er sichtbare Narben haben. Informationen zur getragenen Kleidung liegen der Polizei nicht vor.

    Zeugen, die Hinweise zum Aufenthalt des Gesuchten geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Barsinghausen unter der Telefonnummer 05105 523-115 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

     

    Fußgängerin in Ricklingen von Transporter erfasst und verletzt: Polizei sucht Zeugen

    Am Dienstag, 14.07.2020, ist zur Mittagszeit eine 47-jährige Frau beim Überqueren der Straße Unter den Birken in Höhe der Göttinger Chaussee von einem Ford Transit erfasst und leicht verletzt worden. Die Polizei bittet nun um Zeugenhinweise.

    Nach ersten Erkenntnissen wollte die Fußgängerin gegen 12:30 Uhr die Fahrbahn der Straße Unter den Birken parallel zur Göttinger Chaussee überqueren. Im weiteren Verlauf wurde die Hannoveranerin von einem weißen Transporter erfasst, der von einer 26 Jahre alten Frau gesteuert wurde. Diese wollte von der Göttinger Chaussee aus Richtung Süden kommend mit dem Fahrzeug nach links in die Straße Unter den Birken abbiegen.

     

    Durch den Anprall im vorderen Bereich der Fahrerseite stürzte die Frau. Ein durch die Polizei hinzugerufener Rettungswagen brachte die leicht Verletzte ins Krankenhaus.

    Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

     

    Einsatzmaßnahmen der Polizei in Hannover-Mitte zur Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität

    Zur Bekämpfung der örtlichen Rauschgiftkriminalität im Bereich Stellwerk haben zivile Einsatzkräfte der Polizeistation Hannover-Raschplatz am Montag, 13.07.2020, Kontrollen durchgeführt. Drei mutmaßliche Drogenhändler sind in Gewahrsam gekommen, um ein beschleunigtes Verfahren gegen sie einleiten zu können. Zudem sind Drogen und mutmaßliches Dealgeld sichergestellt worden.

    Gegen 13:45 Uhr kontrollierten Beamte einen 23-Jährigen in der Georgstraße. Neben einem sogenannten Joint wurden bei ihm auch 270 Euro beschlagnahmt, deren Herkunft zweifelhaft war. Gut eine Stunde später beobachten die Einsatzkräfte in der Fernroder Straße einen 28 Jahre alten Verdächtigen, wie er Kokain an eine Abnehmerin verkaufte. Diese wurde kontrolliert und die Drogen beschlagnahmt.

     

    Währenddessen konnte sich der mutmaßliche Drogenhändler vom Tatort entfernen. Gegen 17:20 Uhr trafen die Einsatzkräfte den Mann jedoch wieder. Er wurde festgenommen und zur Vorbereitung eines beschleunigten Verfahrens ins Polizeigewahrsam gebracht. Bei der Kontrolle wurden bei dem Verdächtigen 230 Euro mutmaßliches Dealgeld entdeckt und beschlagnahmt.

    Fast zur gleichen Zeit gerieten zwei weitere mutmaßliche Drogenhändler in den Fokus, als sie Päckchen mit Kokain austauschten. Als Beamte an ihn herantraten, zeigte sich der 30-Jährige uneinsichtig und leistete Widerstand. Er schlug und trat nach den Beamten und musste zu Boden gebracht werden. Dabei wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Auch dieser mutmaßliche Drogenhändler kam zur Vorbereitung eines beschleunigten Verfahrens ins Gewahrsam. Das Kokain konnte bei ihm nicht mehr gefunden werden.

    Um 17:30 Uhr wird ein weiterer Verdächtiger mit acht Kokain-Päckchen angetroffen. Die Drogen sowie 125 Euro mutmaßliches Dealgeld wurden beschlagnahmt. Auch in diesem Fall wurde ein beschleunigtes Verfahren vorbereitet.

    Insgesamt wurden bei den Maßnahmen 16 Personen überprüft und durchsucht sowie zwölf Platzverweise ausgesprochen. Zudem wurden unter anderem 0,6 Gramm Heroin, 2,28 Gramm Kokain und 625 Euro mutmaßliches Dealgeld beschlagnahmt. Darüber hinaus wurden sieben Verfahren wegen des Handels mit Betäubungsmitteln beziehungsweise deren Besitz eingeleitet.

     

    Hannover-List: Festnahme nach Pkw-Einbruch

    Am Montag, 13.07.2020, gegen 14:40 Uhr, ist es zu einer Festnahme von einem flüchtigen Täter nach einem Pkw-Einbruch gekommen. Dabei hat der 22 Jahre alte Mann erheblichen Widerstand geleistet und zwei Polizisten leicht verletzt. Bei der Festnahme haben die Beamten Diebesgut festgestellt. Der mutmaßliche Täter ist zum Polizeigewahrsam gebracht worden.

    Nach bisherigen Erkenntnissen beobachtete ein Zeuge gegen 14:40 Uhr, wie sich der mutmaßliche Täter zunächst Zutritt zu einem geparkten Transporter der Marke Volkswagen in Höhe der Walderseestraße in Hannover verschaffte, Gegenstände aus dem Innenraum entnahm und anschließend mit einem Fahrrad stadteinwärts flüchtete. Der Zeuge verständigte die Polizei, die umgehend eine Fahndung einleitete.

    Die Beamten machten aufgrund der guten Personenbeschreibung den mutmaßlichen 22-jährigen Täter am Lister Platz ausfindig und kontrollierten ihn. Er leistete jedoch Widerstand und konnte zunächst flüchten. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf. Wenig später erfolgte die Festnahme. Dabei leistete der Mann erheblichen Widerstand und brachte die Einsatzkräfte zu Fall. Mithilfe von weiteren hinzugezogenen Polizeikräften wurde der Mann festgenommen. Dabei erlitten zwei Polizisten (30 und 42 Jahre alt) leichte Verletzungen. Die Beamten brachten den jungen Mann zum Polizeigewahrsam.

    Während weiterer Ermittlungen stellten die Polizeibeamten bei dem Beschuldigten Diebesgut aus einem zuvor begangenen Ladendiebstahl sowie ein mutmaßlich entwendetes Fahrrad fest. Gegen den 22-Jährigen wurde Ermittlungsverfahren wegen besonders schweren Diebstahls in mehreren Fällen, tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung eingeleitet. Am Dienstag, 14.07., soll der Täter einem Haftrichter vorgeführt werden.

     

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 14.Juli 2020

    HANNOVER.

    Bundesautobahn (BAB) 2: Mann von Lastwagen erfasst und tödlich verletzt

    Auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Berlin hat sich am frühen Montagabend, 13.07.2020, ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein 41 Jahre alter Mann war zwischen den Anschlussstellen Hannover-Bothfeld und Hannover-Lahe aufgrund einer Panne mit seinem Fahrzeug auf dem Standstreifen liegengeblieben.

    In der Folge hat er das Fahrzeug verlassen und war beim Hantieren am Motorraum von einem Lastwagen erfasst worden. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover musste der 41-Jährige seinen VW Golf aufgrund eines technischen Defekts kurz vor dem Parkplatz Varrelheide stoppen. Auf der Suche nach der Ursache der Panne verließ der Mann das Fahrzeug und hantierte im Bereich des Motorraums. In diesem Zusammenhang betrat er gegen 17:25 Uhr aber offenbar die Fahrbahn und wurde von einem herannahenden Sattelzug der Marke Mercedes-Benz erfasst. Trotz des angelaufenen Rettungseinsatzes, an dem auch ein Rettungshubschrauber beteiligt war, erlag der Mann noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Der 46 Jahre alte Fahrer des Lastwagens blieb unverletzt. Die Beamten schätzen den entstandenen Sachschaden auf 1.000 Euro. Aufgrund der Bergungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme musste die BAB 2 in Fahrtrichtung Berlin zwischenzeitlich gesperrt werden.

     

    Fahrzeuge in Gleidingen durch Brand beschädigt: Polizei sucht nach Zeugen

    Durch ein Feuer ist in der Nacht zu Sonntag, 12.07.2020, in Gleidingen ein Pkw fast vollständig zerstört worden. Ein daneben abgestellter Kleintransporter ist durch die Flammen zudem stark beschädigt worden. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung aufgenommen und sucht jetzt nach Zeugen. Nach ersten Ermittlungen der Experten des Fachkommissariats für Brandermittlungen bemerkten Zeugen am Sonntag gegen 02:50 Uhr, dass ein in der Hildesheimer Straße abgestellter Kleintransporter Ford Transit Feuer gefangen hatte. Die Flammen waren in der Folge zudem auf einen unmittelbar daneben geparkten Opel Zafira übergesprungen, der daraufhin fast vollständig ausbrannte. Verletzt wurde durch den Brand niemand. Allerdings entstand ein Sachschaden von 45.000 Euro. Die Kripo geht inzwischen davon aus, dass das Feuer absichtlich gelegt wurde. Zeugen, die Hinweise zur Entstehung des Brandes oder verdächtigen Personen geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

     

    Öffentlichkeitsfahndung Wer kann Hinweise auf den Verbleib von Walter B. geben?

    Die Polizei in Neustadt sucht nach Walter B. Der 76-Jährige hat gestern Abend, 12.07.2020, unbemerkt eine Klinik an der Lindenstraße in Neustadt am Rübenberge verlassen. Er ist stark orientierungslos und dringend auf medizinische Hilfe angewiesen. Deshalb wendet sich die Polizei mithilfe eines Fotos an die Öffentlichkeit und bittet die Bevölkerung um Unterstützung. Nach derzeitigen Erkenntnissen war Walter B. zuletzt gegen 19:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Klinik gesehen worden. Sein Verschwinden wurde der Polizei gegen 23:40 Uhr gemeldet. Umgehend wurden Suchmaßnahmen nach dem Senior eingeleitet.

    Im Einsatz war auch ein Polizeihubschrauber, der in diesem Zusammenhang über Altwarmbüchen und der Leinemasch flog. Am Montagvormittag wurde auch ein Mantrailer (speziell ausgebildeter Personensuchhund) eingesetzt. Er konnte die Spur des Vermissten bis zur Bushaltestelle am Krankenhaus verfolgen, dann verliert sie sich. Bisher konnte der zeitlich und örtlich stark desorientierte Mann, der zusätzlich dringend auf medizinische Hilfe angewiesen ist, nicht gefunden werden. Walter B. ist etwa 1,65 Meter groß und hat eine schlanke Figur. Er trägt Glatze und war zum Zeitpunkt seines Verschwindens bekleidet mit einem Basecap, blauer Jacke, rot-blau kariertem Hemd, schwarzer Sporthose und Badelatschen. Zeugen, die Walter B. gesehen haben oder Hinweise auf seinen Verbleib geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05032 9559-115 an das Polizeikommissariat Neustadt zu wenden. Hinweise nimmt auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.

     

    Bei Grenzübertritt durch die Bundespolizei verhaftet

    Bereits am 11.07.2020 erfolgte die Verhaftung eines 34-türkischen Fluggastes bei der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle eines Fluges aus Izmir/Türkei. Der Betroffene hatte 2018 nach Verurteilung wegen Betrug in Tateinheit mit Urkundenfälschung die Geldstrafe in Höhe von 1.350,- EUR nur teilweise beglichen und sich im weiteren Verlauf der weiteren Strafvollstreckung entzogen. Die abholende Ehefrau beschaffte den haftbefreienden Geldbetrag in Höhe von 1.050,-EUR und bewahrte den Betroffenen vor Antritt der sonst fälligen 70-tägigen Restersatzfreiheitsstrafe. Weiterhin bestehen weitere gerichtliche Forderungen über 10.706,47 EUR zur Einziehung/Verfall aus der begangenen Straftat sowie 98,35 EUR gerichtliche Kosten.

     

    Bundespolizei hat den Durchblick und findet verbotenen Schlagring

    Flughafen Hannover: Am 13.07.2020 wurde bei der Luftsicherheitskontrolle eines Fluges nach Izmir/Türkei durch die Bundespolizei ein verbotener Gegenstand nach dem Waffengesetz festgestellt. Der 28-jährige türkische Fluggast wollte seine Flugreise mit einem Schlagring im aufgegebenen Reisegepäck antreten. Nach erfolgter Beschlagnahme konnte der Fluggast seine Reise mit der entsprechenden Strafanzeige im Handgepäck fortsetzen.

     

     

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 13.Juli 2020

    HANNOVER. 

    Zeugenaufruf Mit Waffen im Straßenverkehr: Vermeintlicher "Scherz" löst Polizeieinsatz aus

    Fünf Insassen in zwei Autos haben am Samstagabend (11.07.2020) einen Polizeieinsatz verursacht. Ein Zeuge hat sie dabei beobachtet, wie sie auf der Bundesautobahn (BAB) 37 mit ihren Wagen auf zwei Fahrspuren nebeneinander fuhren. Dabei haben sie sich gegenseitig Waffen gezeigt. Der Unbeteiligte hat umgehend die Polizei informiert. Nun suchen die Beamten weitere Zeugen. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhren ein 22-Jähriger mit einem 24 Jahre alten Beifahrer in einem Crafter und ein 29-Jähriger mit zwei Beifahrern (24, 25) in einem Transporter auf der BAB nebeneinander in Richtung Hildesheim. Dabei zeigten die Mitfahrer den Insassen des jeweils anderen Autos Schusswaffen, die täuschend echt aussahen. Dies bemerkte ein 34 Jahre alter Mann, der mit seinem Auto hinter den beiden Transportern unterwegs war.

    In Höhe der Anschlussstelle Beinhorn informierte er gegen 18:40 Uhr die Polizei. Die Beamten mussten von einer Bedrohungssituation ausgehen und rückten umgehend mit mehreren Fahrzeugen aus, um die Verfolgung aufzunehmen. Die beiden Transporter fuhren weiter über die BAB 7 und BAB 2, nahmen die Abfahrt Hannover Nord und wurden schließlich auf der Vahrenwalder Straße, Höhe Dragonerstraße, von der Polizei gestoppt. Bei der anschließenden Durchsuchung der beiden Autos wurden insgesamt vier Softairwaffen gefunden. Diese sahen täuschend echt aus. Noch vor Ort gaben die einander bekannten Beschuldigten an, dass das Zeigen der Waffen ein Scherz gewesen sei.

    Gegen die drei Mitfahrer wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Zeugen, die die Männer in ihren Fahrzeugen ebenfalls bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-8932 bei den Beamten der Bundesautobahn zu melden.

     

    Gemeinsame Präsenzstreifen von Polizei und Ordnungsamt in Linden-Nord

    Aufgrund der vermehrt auftretenden Beschwerden über Ruhestörungen durch feiernde Menschen und laute Musik in Linden-Nord hat die Polizei am Wochenende, 10.07.2020 bis 12.07.2020, erneut Präsenz gezeigt. Die gemischten Streifengänge von Polizeibeamten und Mitarbeitern des Ordnungsdienstes der Landeshauptstadt Hannover haben zu einer Abnahme der angezeigten Ruhestörungen an diesem Wochenende geführt. Die Bilanz der Polizei fällt nach einem ruhigen Einsatzverlauf insgesamt positiv aus. Die Einsatzkräfte der Polizei gingen gemeinsam mit dem Ordnungsdienst am späten Freitag- und Samstagabend Präsenzstreifen und führten Personenkontrollen in dem Stadtteil durch. Zu den bei den Freunden des bekannten "Limmerns" beliebten Bereichen des Stadtteils Linden-Nord gehören die Straßen rund um die Limmerstraße, aber auch die Grünflächen am Leine- sowie am Ihme-Ufer. Grundsätzlich zeigten sich die zumeist alkoholisierten etwa 16 bis 40 Jahre alten Feiernden kooperativ, jedoch in Teilen auch uneinsichtig und diskussionsfreudig. Die Polizei führte insbesondere in der Samstagnacht Gefährderansprachen (insgesamt 556) durch und sprach 67 Personen einen Platzverweis aus.

  • Polizei Nachrichten aus Hildesheim vom 10.Juli 2020

    HILDESHEIM.

     

    Seniorin lässt mutmaßlichen Dieb nicht aus den Augen

    Am heutigen Vormittag (09.07.2020) wurde bei der Polizei Hildesheim bekannt, dass sich am vergangenen Dienstag ein unbekannter Mann unter einem Vorwand Zutritt in die Wohnung einer älteren Dame in der Nordstadt verschaffte. Entwendet wurde nach gegenwärtigem Ermittlungsstand nichts. Erkenntnissen zufolge klingelte der Mann in der Zeit zwischen 09:00 Uhr und 15:00 Uhr bei der 80-jährigen, die in einem Mehrfamilienhaus in der Corvinusstraße wohnt. Unter dem Vorwand eine Fahrradpanne zu haben, fragte er nach einer Luftpumpe.

    Dabei soll er sich in die Wohnung gedrängt haben. Der Mann verwickelte die Seniorin weiter in ein Gespräch, wobei sich die 80-jährige nach eigenen Angaben jedoch nicht von ihm ablenken ließ. Kurze Zeit später verließ der Mann die Wohnung wieder. Zur Beschreibung der Person liegt folgendes vor: -Ca. Anfang 60 Jahre alt -Schlank -Schmales Gesicht -Volles graues Haar -Trug einen Mundschutz -Hellblaue Latzhose -Langärmeliges graues Hemd Zeugen, denen die Person aufgefallen ist oder die sonstige Hinweise zu dem Mann geben können, werden gebeten, sich unter der Nr. 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.

     

    Zeugenaufruf nach Pkw-Aufbruch

    Im Zeitraum zwischen dem 07.07.2020, 17:00 Uhr, und dem 08.07.2020, 06:15 Uhr, Uhr wurde in der Straße Langer Hagen ein Fiat Cinquecento aufgebrochen. Das betreffende Fahrzeug parkte auf dem Teilstück zwischen der Schenkenstraße und der Kardinal-Bertram-Straße. Den Ermittlungen zufolge schlug ein bisher unbekannter Täter die Scheibe der Beifahrertür ein und entwendete aus dem Innenraum einen niedrigen zweistelligen Geldbetrag. Zeugen, die in diesem Zusammenhang Beobachtungen getätigt haben, werden gebeten, sich unter der Nr. 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 8.Juli 2020

    HANNOVER.

    Hannover-Ahlem: Einjähriger verstirbt nach Verkehrsunfall

    Am Dienstagvormittag, 07.07.20, ist im hannoverschen Stadtteil Ahlem ein einjähriger Junge bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt worden.

    Beim Rangieren an der Straße Zum Buchengarten ist das Kind aus bisher ungeklärter Ursache von einem Auto erfasst worden. Der Einjährige ist kurze Zeit später in einer Klinik verstorben. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover hielt sich der 63-jährige Fahrer gegen 09:40 Uhr zunächst an seinem Hyundai i30 auf und stieg dann in sein Auto ein, um rückwärts umzuparken. Hierbei wurde der Einjährige, der sich im Nahbereich der Mutter aufhielt, aus bisher ungeklärter Ursache verletzt. Zunächst schien das Kind nur leicht verletzt zu sein. Es wurde durch alarmierte Rettungskräfte unter Begleitung eines Notarztes in eine Klinik gebracht. Dort verstarb der Junge kurze Zeit später. Die genaueren Umstände des Unfalles sind bisher unklar. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen aufgenommen, um zu klären, wie sich der Unfall zugetragen hat. Es wurde auch ein Unfallsachverständiger hinzugezogen.

     

    Präsenzeinsatz des Polizeikommissariats Hannover-Mitte im Bereich Steintor

    Aufgrund diverser Beschwerden aus der Bevölkerung hat das Polizeikommissariat Hannover-Mitte am Montag, 06.07.20, Kontrollen im Bereich Steintor durchgeführt. Zahlreiche Personen und Bars in dem Bereich sind überprüft worden.

    Ein Lokal ist in der Folge geschlossen worden. Zudem hat es mehrere Verstöße gegen das Waffengesetz gegeben. Zivile Einsatzkräfte der Polizei haben am Montag im Bereich Steintor zwischen 14:00 Uhr und 21:00 zielgerichtete Kontrollen durchgeführt, um zum einen konkreten Beschwerden nachzugehen und zum anderen die Einhaltung der niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus zu überprüfen. In mehreren Lokalen wurden dabei Verstöße gegen die Dokumentations- sowie die Maskenpflicht festgestellt.

    Aufgrund des Verdachts der ebenfalls untersagten Prostitution wurden darüber hinaus Identitätsfeststellungen und Gefährderansprachen durchgeführt. Gegen 17.15 Uhr stießen die Beamten auf zwei mutmaßliche Prostituierte, die einen 54-Jährigen angesprochen und sich mit ihm in ein Lokal begeben hatten. Von den Beamten wurden die Personen im teilweise entkleideten Zustand in einem in dem Lokal angemieteten Zimmer entdeckt. In der Folge wurden Platzverweise ausgesprochen und Verfahren wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet.

    Bei der Überprüfung des Lokals stellte sich heraus, dass es sich bei der Zimmervermietung mit angeschlossenem Barbetrieb um einen Prostitutionsbetrieb handelt. Zudem kam der Verdacht der Steuerhinterziehung auf, ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Das Lokal wurde geschlossen.

    In der Nacht stellte die Polizei allerdings die erneute Öffnung fest und wurde erneut tätig. Bei der Kontrolle eines Fahrzeugs bemerkten die Beamten zudem, dass der 42 Jahre alte Fahrer zuvor offensichtlich Drogen konsumiert hatte. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und der Führerschein beschlagnahmt. Ein mitgeführter Teleskopschlagstock brachte ihm zudem eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Bei Insassen eines anderen Fahrzeugs wurden ein Einhandmesser und ein Elektroschocker gefunden. Zudem war die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs nach Umbauarbeiten erloschen. Das betreffende Fahrzeug ist der Poser- und Tuningszene zuzuordnen. Im Rahmen des Präsenzeinsatzes erfolgten insgesamt 24 Identitätsfeststellungen sowie sechs Platzverweise und 15 Durchsuchungen von Personen und Fahrzeugen.

     

    Südstadt: Frau mit lebensbedrohlichen Brandverletzungen in Wohnung aufgefunden / 57-Jährige ist verstorben

    In der Nacht von Freitag auf Samstag, 27.06.2020, ist eine Frau (57) in einem Mehrfamilienhaus an der Hoppenstedtstraße mit lebensbedrohlichen Brandverletzungen aufgefunden worden (wir haben berichtet). Die Frau ist gestern Abend (06.07.2020) verstorben. Polizeibeamte hatten die Frau mit schweren Brandverletzungen in einer Wohnung vorgefunden. Sie war in einer Klinik medizinisch behandelt worden und ist am gestrigen Abend verstorben. Eine Obduktion wurde angeordnet. Sie soll in den kommenden Tagen erfolgen. Der 64 Jahre alte Lebensgefährte der Frau steht unter Tatverdacht und befindet sich in Untersuchungshaft. Hergang und Hintergründe der Tat sind noch immer Gegenstand von Ermittlungen.

     

     

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