Feuerwehr Garbsen

Kleintransporter prallt auf Lkw bei Garbsen

Kleintransporter prallt auf Lkw bei Garbsen Kleintransporter prallt auf Lkw bei Garbsen (C) Feuerwehr Garbsen

Feuerwehr Garbsen

Kleintransporter prallt auf Lkw bei Garbsen

GARBSEN. Am Donnerstagabend prallte aus bislang unbekannter Ursache ein Kleintransporter aus Tschechien auf einen vor im fahrenden Lkw mit Anhänger. Der Fahrer des Kleintransporters wurde dabei schwer in seinen stark deformierten Fahrerhaus eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle.

Gegen 18.30 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Garbsen mit dem Stichwort Verkehrsunfall, eingeklemmte Person, auf die Autobahn zwischen die Anschlussstellen Garbsen und Herrenhausen alarmiert. Die Feuerwehr rückte mit 6 Fahrzeugen und etwa 35 Einsatzkräften zur Unfallstelle aus. 

Die ersten Fahrzeuge hatten dabei massive Probleme durch den Rückstau zur Unfallstelle zu gelangen. Ein Erreichen der Rettungsgasse war nicht möglich, da die rechte Fahrspur komplett mit dicht hintereinander stehenden Lkw blockiert war. 

Über die Standspur konnten die Einsatzkräfte sich dann einen Weg zum Unfallort bahnen. Neben der Feuerwehr fuhren auch zwei Rettungswagen und die Polizei die Unfallstelle an, der Rettungshubschrauber Christoph 4 landete auf der Autobahn.

Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst begannen umgehend mit der technischen Rettung und der medizinischen Betreuung des eingeklemmten Fahrers. 

Mit hydraulischen Rettungsgeräten wurde von der Fahrerseite und durch den Laderaum die Befreiung durchgeführt. Dazu wurden Teile des Fahrersitzes und der Karosserie entfernt und so konnte der Verletzte bereits nach 13 Minuten nach hinten aus dem Kleintransporter gerettet werden. 

Alle Versuche des Rettungsdienstes den Schwerverletzten wiederzubeleben blieben allerdings erfolglos, er verstarb noch an der Unfallstelle. Die Polizei nahm die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache aus. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr unterstützen noch bei den Aufräumarbeiten und rückten um kurz vor 20 Uhr wieder ein.

Die Autobahn war während des Rettungseinsatzes komplett in Fahrtrichtung Hannover gesperrt, es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau.

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