Log in

Mit Tempo 120 durch 30er-Zonen: Zwei 13-Jährige liefern sich in Berenbostel Verfolgungsfahrt mit der Polizei

(0 Stimmen)
Symbolbild Quelle: Pixabay Symbolbild

Hannover (ots). Zwei 13-Jährige sind am Donnerstag, 03.12.2020, in Berenbostel vor der Polizei geflüchtet. Beamten waren zuvor die sehr jung wirkenden Insassen aufgefallen. Kurz vor der Kontrolle trat der minderjährige Fahrer aufs Gas. Mit bis zu 120 km/h ergriff der Junge die Flucht.

Gegen 04:50 Uhr war ein Streifenwagen im Bereich Berenbostel auf der Bundesstraße 6 in Fahrtrichtung Nienburg unterwegs, als der Besatzung kurz vor dem Bauboulevard ein Pkw auf dem rechten Fahrstreifen auffiel. Grund: Die Insassen wirkten recht jung, so dass der Verdacht aufkam, dass der Fahrer noch nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Die Beamten wollten den VW Passat kontrollieren. Dazu setzte sich der Streifenwagen vor das Fahrzeug und forderte den Fahrer mittels Signalen zum Folgen in Richtung Bauboulevard auf.

Als der Streifenwagen einbog, trat der verdächtige Fahrer jedoch aufs Gas, wechselte wieder auf die Bundesstraße 6 und ergriff mit hoher Geschwindigkeit die Flucht. Mit eingeschaltetem Martinshorn und Blaulicht nahm der Streifenwagen die Verfolgung auf.

Der VW bog von der Bundesstraße nach rechts in die "Rote Reihe" ein und beschleunigte weiter. Das Fahrzeug flüchtete stellenweise mit bis zu 120 Kilometern pro Stunde. Die Strecke führte unter anderem über die Hermann-Löns-Straße und den Birkenweg, wo nur 30 km/h zulässig sind. Zudem passierte das Auto mehrere Kreuzungen und Einmündungen ohne abzubremsen und ohne die Vorfahrt möglicher anderer Verkehrsteilnehmer zu beachten.

Mithilfe weiterer Streifenwagen, die dem Fluchtfahrzeug entgegenkamen, konnte der VW auf der Theodor-Storm-Straße in Höhe Rudolf-Harbig-Straße gestoppt werden. Die Beamten zogen die beiden Insassen aus dem Fahrzeug und legten ihnen Handfesseln an. Eine Überprüfung ergab, dass beide gerade einmal 13 Jahre alt waren. Das Auto gehörte dem Vater des Fahrers. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Jungen den Erziehungsberechtigten übergeben.

Zeugen, die Hinweise zu der Verfolgungsfahrt geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Garbsen unter Telefon 05131 701-4520 zu melden.

Ähnliche Artikel

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 15.Januar 2021

    HANNOVER.

    Zivilcourage: Aufmerksamer Busfahrer vereitelt Diebstahl in Groß-Buchholz

    Ein Busfahrer hat am Donnerstag, 14.01.2021, der Polizei dabei geholfen, einen mutmaßlichen Handtaschendieb zu stellen. Der 40-Jährige beobachtete am Nachmittag im hannoverschen Stadtteil Groß-Buchholz, wie ein Mann eine auf einer Bank sitzende Frau zunächst um eine Zigarette bat, dann aber deren Tasche ergriff und flüchtete.

    Gegen 13:05 Uhr beobachtete ein 40 Jahre alter Busfahrer, wie sich ein 22 Jahre alter Mann einer Frau näherte, die im Bereich einer Haltestelle auf einer Bank an der Karl-Wiechert-Allee saß. Nachdem der junge Mann die 73-Jährige um eine Zigarette gebeten hatte, schnappte er sich ihre Handtasche, die auf der Bank lag. Danach ergriff er die Flucht in Richtung des Annabads.

    Der Busfahrer zögerte nicht lang und nahm zu Fuß die Verfolgung des Diebes auf. Als ein Streifenwagen der Polizei eintraf, zeigte der Zeuge weiter Zivilcourage und suchte gemeinsam mit den Beamten im näheren Umfeld des Tatorts nach dem Flüchtigen. Dieser konnte von den Beamten schließlich im Bereich Lüchower Straße/Ecke Wolfsburger Damm gefasst werden.

    Der 22-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Ihn erwartet nun ein Verfahren wegen Diebstahls. Kurz nach der erfolgreichen Fahndung wurde auch die gestohlene Handtasche gefunden. Die hatte der Tatverdächtige auf seiner Flucht weggeworfen.

     

    Zwei mutmaßliche Dealer gehen der Polizei ins Netz

    Am Mittwoch, 13.01.2021, hat die Polizei zwei 18 und 19 Jahre alte Männer dabei beobachtet, wie sie in der Vahrenwalder Straße offensichtlich Betäubungsmittel verkauften. Bei der anschließenden Kontrolle fanden die Beamten bei den Männern 5,6 Gramm Kokain und eine größere Summe Bargeld.

    Nach bisherigen Erkenntnissen stellten die Beamten gegen 13:20 Uhr an der Vahrenwalder Straße zwei junge Männer fest, die zunächst im Bereich der Bahnhaltestelle Dragonerstraße Betäubungsmittel verkauften und anschließend in eine Stadtbahn einstiegen und wegfuhren. Die Polizeistreife verfolgte die Stadtbahn. An der Haltestelle "Büttnerstraße" verließen die beiden Männer die Stadtbahn. Als der 18-Jährige die Polizeistreife sah, versuchte er, unauffällig eine Zigarettenpackung ins Gleisbett zu werfen.

    Die beiden Männer wurden von der Polizei vorläufig festgenommen. Bei der anschließenden Durchsuchung wurde bei dem 18-Jährigen mutmaßliches Dealgeld in Höhe von 675 Euro aufgefunden.

    Bei der Absuche des Gleisbetts entdeckten die Beamten eine Zigarettenschachtel mit zwei Plastikbeuteln. In einem befanden sich fünf große gelbe Kugeln (2,87 Gramm) und in dem anderen Beutel wurden sechs kleine weiße Kugeln (2,25 Gramm) festgestellt und beschlagnahmt.

    Die Polizei ermittelt gegen beide Männer wegen gemeinschaftlichen Handels mit Kokain. Sie wurden ins Polizeigewahrsam gebracht und dem beschleunigten Verfahren zugeführt.

     

    Kokain im Keller eines 20-Jährigen gefunden

    Am Mittwoch, 13.01.2021, ist ein 20 Jahre alter Mann im hannoverschen Stadtteil Vahrenwald von der Polizei festgenommen worden. Er steht im Verdacht, mit Kokain zu handeln. Bei der anschließenden Durchsuchung eines Kellers in einem Wohnhaus an der Vahrenwalder Straße wurden 128 Verkaufseinheiten Kokain und 815 Euro mutmaßliches Dealgeld beschlagnahmt.

    Aufgrund eigener Erkenntnisse und Bürgerbeschwerden führte die Polizei Hannover in den vergangenen Wochen im hannoverschen Stadtteil Vahrenwald verstärkte Kontrollen zur Bekämpfung des Drogenhandels durch. Im Fokus standen insbesondere der Vahrenwalder Platz und Vahrenwalder Park sowie die U-Bahn-Station "Werderstraße".

    Am Mittwoch fiel den Beamten des Polizeikommissariats Nordstadt während einer Streife mehrmals ein 20 Jahre alter Mann auf, der am gleichen Tag einige Male ein Haus an der Vahrenwalder Straße verließ und sich weiße Kugeln - vermutlich Drogen - in den Mund steckte. Anschließend wurde er auf der Straße beim Drogenverkauf beobachtet.

    Nach einer erfolgten Anordnung durch das Amtsgericht Hannover wurde gegen 16:15 Uhr eine Durchsuchung des Wohnhauskellers an der Vahrenwalder Straße durchgeführt. Der 20-Jährige wurde vorläufig festgenommen und ebenfalls durchsucht. Bei ihm wurden 815 Euro mutmaßliches Dealgeld und Handys aufgefunden und beschlagnahmt.

    Bei der Absuche des Kellerraums wurden insgesamt 128 Verkaufseinheiten (circa 61 Gramm) Kokain aufgefunden und ebenfalls beschlagnahmt.

  • Präventionexperten der Polizei beraten am Telefon

    Hannover (ots). Egal ob Fragen zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr oder zum Schutz vor Einbrechern: "Die Bürgerinnen und Bürger haben unser Angebot eines Infotelefons bislang gut angenommen", sagt Polizeihauptkommissar Uwe Bollbach. "Deshalb werden wir jetzt bereits zum dritten Mal gerne für Fragen zur Verfügung stehen", ergänzt der Beauftragte für Kriminalprävention.

    Die Polizeidirektion Hannover schaltet am kommenden Donnerstag, 21. Januar 2021, von 10:00 bis 18:00 Uhr wieder das Infotelefon zu verschiedenen Präventionsthemen:

    - Sicherheit im Straßenverkehr/Nutzung von E-Scootern - Wohnungseinbruchschutz - Diebstahl/Trickdiebstahl/Betrug im Internet - Häusliche Gewalt und Stalking - Enkeltrick/Anrufe falscher Polizeibeamter - Kinder/Jugendliche und Gefahren im Internet

    Haben Sie Fragen zu diesen oder anderen Themen? Die Präventionsexperten der Polizeiinspektionen Hannover, Burgdorf und Garbsen stehen an diesem Tag allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt und Region Hannover telefonisch für ihre Fragen zur Verfügung. Bei Fragen nutzen Sie bitte die Telefonnummer 0511 109-1120. 

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 14.Januar 2021

    HANNOVER.

    Garbsen-Berenbostel: Streitigkeiten zwischen zwei Jugendgruppen

    Am Dienstag, 12.01.2021, ist bei der Polizei ein Hinweis auf eine größere Menschenansammlung in der Nähe eines Lebensmittelgeschäfts an der Wreschener Allee in Garbsen-Berenbostel und eine womöglich bevorstehende Auseinandersetzung eingegangen. Bei der anschließenden Kontrolle wurden Personalien von 16 Jugendlichen festgestellt und eine Schreckschusspistole sichergestellt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

    Gegen 18:30 Uhr rückte die Polizei in die Wreschener Allee in Garbsen-Berenbostel aus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte flüchteten die Personen, ein Teil davon versteckte sich in einem angrenzenden Lebensmittelgeschäft.

    Mit Zustimmung des Marktleiters wurde das Geschäft um 18:45 Uhr für den Publikumsverkehr gesperrt und durch die Polizei durchsucht.

    Die Beamten stellten hierbei die Personalien von insgesamt 16 Jugendlichen fest, die aus Langenhagen und Hannover sowie aus Garbsen und Berenbostel stammen. In einem Einkaufswagen fanden die Ermittler zudem eine Schreckschusspistole und stellten diese sicher.

    Ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz wurde eingeleitet. Hinweise auf zuvor begangene Körperverletzungsdelikte liegen der Polizei bislang nicht vor. Die Ermittlungen dauern an. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Garbsen unter Telefon 05131 701-4515  entgegen.

     

    Unbekannte beschädigen Polizeifahrrad im Schwerpunkteinsatz

    Zur Bekämpfung der offenen Drogenszene in der hannoverschen Innenstadt hat die Polizeistation Raschplatz am Dienstag, 12.01.2021, erneut einen Schwerpunkteinsatz durchgeführt. In Uniform und in zivil kontrollierten sie mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei nicht nur Personen aus der Drogenszene, sondern auch zahlreiche Passanten im Hinblick auf die Einhaltung der Corona-Hygienevorschriften. Gegen 13:20 Uhr verkaufte ein 34-jähriger Mann in der Lützowstraße eine geringe Menge Marihuana an einen 23-Jährigen. Es wurde ein Verfahren wegen des unerlaubten Betäubungsmittelhandels und eines wegen des Erwerbs eingeleitet.

    Beide Beschuldigte wurden nach Abschluss der Maßnahmen entlassen. Während die teils mit Fahrrad eingesetzten Beamten gegen 14:20 Uhr einen 20-Jährigen in der U-Bahn-Station "Steintor" überprüften, beschädigten Unbekannte ein zuvor abgestelltes und angeschlossenes Dienstfahrrad im Bereich des Stationsausgangs an der Georgstraße. Es ist nicht mehr fahrbereit. Zeugen, die Hinweise zu mutmaßlichen Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Raschplatz unter der Telefonnummer 0511 109-2920 zu melden.

    Bei einem 22-jährigen mutmaßlichen Betäubungsmittelhändler wurden fünf Gramm Marihuana und diverse Klemmleistenbeutel gefunden, nachdem er sich in der Glockseestraße mit einem unbekannten Radfahrer getroffen hatte.

    Ihn erwarten Strafverfahren wegen gemeinschaftlichen Handels mit Marihuana und dessen Erwerb.

    Um 17:25 Uhr handelte der Mann erneut mit Betäubungsmitteln in der Steintorstraße. Ein 25 Jahre alter Mann begleitete ihn dabei. Die beiden männlichen Käufer (32 und 43 Jahre alt) erwartet jeweils ein Strafverfahren wegen des Erwerbs von Betäubungsmitteln. Gegen die Händler wurden Ermittlungen wegen gemeinschaftlichen Drogenhandels aufgenommen. An der Einmündung Georgstraße zur Steintorstraße wurden zivile Einsatzkräfte gegen 16:25 Uhr Zeugen eines weiteren Drogengeschäfts. Bei der darauffolgenden Kontrolle leistete der 30-jährige Verdächtige Widerstand, ohne dass es jedoch zu Verletzungen kam.

    Die Polizisten fanden bei ihm 40 Euro mutmaßliches Dealgeld und bei dem Käufer (22 Jahre alt) eine Konsumeinheit Marihuana. Gegen beide wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet. Pech hatte ein 21-Jähriger, als er gegen 18:50 Uhr in der Osterstraße beim Versuch Marihuana zu verkaufen, an einen zivilen Polizeibeamten geriet. Den größten Erfolg hatte die Polizei Hannover kurz darauf um 18:55 Uhr in der Nordmannpassage. Nachdem die Beamten einen Handel beobachtet hatten, versuchten sie den Verkäufer zu kontrollieren. Den flüchtenden 24-Jährigen konnten sie kurz darauf stellen. Bei ihm wurden eine Konsumeinheit Marihuana, 22 Tabletten Ecstasy und 70 Euro gefunden und beschlagnahmt.

    Im Rahmen des Einsatzes stellte die Polizei darüber hinaus vier Verstöße gegen die Maskenpflicht fest. Gegen die Betroffenen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Durch den Lockdown und die Schließung der Geschäfte ist die Innenstadt jedoch deutlich weniger von normaler Laufkundschaft frequentiert.

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 13.Januar 2021

    HANNOVER.

    Zeugenaufruf: Betrunkener Autofahrer gerät in den Gegenverkehr

    Am Dienstag, 12.01.2021, ist es in der hannoverschen Nordstadt zu einem frontalen Zusammenstoß zweier Pkw gekommen. Aus bislang ungeklärten Gründen geriet ein 64-jähriger Mann mit seinem Audi in den Gegenverkehr auf der Haltenhoffstraße und stieß mit einem entgegenkommenden VW Transporter zusammen. Beide Fahrer wurden leicht verletzt. Gegen 14:50 Uhr fuhr der Senior auf der Haltenhoffstraße aus Richtung Herrenhäuser Kirchweg kommend in Richtung des Burgwegs. In Höhe der Hausnummer 59 geriet sein silberner Audi A6 Avant aus ungeklärten Gründen in den Gegenverkehr. Dort stieß der Audi mit seiner vorderen linken Ecke gegen die vordere linke Ecke eines entgegen kommenden neuwertigen VW Transporters.

    Der Senior sowie der 38-jährige Fahrer des nagelneuen VW Bulli verletzten sich bei dem Unfall leicht. Alarmierte Rettungskräfte befreiten den jungen Mann aus seinem stark beschädigten Fahrzeug und brachten beide Hannoveraner in Krankenhäuser. Nach den Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover ergab sich der Verdacht, dass der leicht verletzte Audi-Fahrer alkoholisiert gefahren ist. Allerdings ist bislang unklar, ob die Trunkenheit unfallursächlich war. Eine Blutprobe wurde angeordnet und entsprechend durchgeführt. Das Ergebnis steht noch aus. An beiden Autos entstand ein Totalschaden, die Polizei schätzt ihn auf etwa 50.000 Euro. Durch den Unfall und die notwendigen Rettungs- und Bergungsmaßnahmen war die Haltenhoffstraße in dem Bereich bis etwa 16:15 Uhr voll gesperrt. Busse mussten umgeleitet werden. Zeugen, die etwas zum Unfallgeschehen sagen können, werden gebeten sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

    Für die Polizei Hannover sind insbesondere Hinweise über die Fahrweise des Audi-Fahrers vor dem Unfall von Bedeutung, um die Unfallursache zu klären.

     

    Skrupelloser Angriff auf Zugbegleiterin wegen fehlenden Fahrscheinen

    Am Montag Abend (11.01.2021) kam es auf der Strecke von Braunschweig nach Wolfsburg zu einem Übergriff auf eine Zugbegleiterin. Zwei männliche Reisende sind ohne Fahrkarten mit dem ENNO gefahren.

    Bei der Fahrscheinkontrolle wies sich der 26-jährige Syrer lediglich mit einer Versichertenkarte aus, welche er der Zugbegleiterin in einem Handgemenge kurz vor dem Bahnhof Weddel gewaltsam entriss und ihr gegen das Knie trat. Obendrein wurde derart an ihren Haaren gezogen, dass ihr welche ausgerissen wurden.

    Der syrische Staatsangehörige und sein 39-jähriger tunesischer Begleiter verließen in Weddel den Zug. Beim Erkennen von heraneilenden Bundespolizisten flüchteten sie über die Gleise.

    Wenig später meldete ein Zugbegleiter, dass die beiden Gesuchten in einem Folgezug in Richtung Wolfsburg eingestiegen sind. Unverzüglich wurde die Landespolizei Wolfsburg um Mitfahndung gebeten. Die Beamten konnten die Identitäten der beiden Männer feststellen. Gegen sie wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Leistungserschleichung eingeleitet.

     

    Messeschnellweg: Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall

    Bei einem Verkehrsunfall auf dem Messeschnellweg sind am Dienstag Morgen (12.01.2021) zwei Personen verletzt worden. An dem Unfall waren insgesamt fünf Fahrzeuge beteiligt. Ein Nissan und ein BMW waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Die Autobahnpolizei der Polizeidirektion Hannover wurde am Dienstagmorgen zu einem Verkehrsunfall gerufen. Nach derzeitigen Erkenntnissen musste eine 35-jährige Nissan-Fahrerin gegen 07:30 Uhr kurz vor dem Seelhorster Kreuz in Richtung Norden verkehrsbedingt bremsen.

    Eine dahinterfahrende 57 Jahre alte Frau konnte ihren BMW nicht rechtzeitig stoppen und fuhr auf den abbremsenden Nissan auf. Auch ein nachfolgender 34-Jähriger konnte einen Zusammenstoß nicht mehr vermeiden und kollidierte mit seinem Audi trotz Ausweichmanöver mit dem BMW. Die 57 Jahre alte BMW-Fahrerin wurde schwer verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Auch die 35-Jährige im Nissan trug leichte Verletzungen davon und kam in eine Klinik. Der 34-Jährige im Audi blieb unverletzt. Nissan und BMW wurden bei dem Zusammenstoß so beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Im nachfolgenden Verkehr kam es darüber hinaus zu einem weiteren Auffahrunfall. Während ein auf den Unfall zukommender 46 Jahre alter Mercedes-Fahrer noch rechtzeitig bremste, konnte eine dahinterfahrende 34-Jährige in ihrem Opel ein Auffahren nicht verhindern. Beide blieben unverletzt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.

     

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 12.Januar 2021

    HANNOVER.

     

    Autofahrer erliegt nach Unfall nahe Wunstorf seinen Verletzungen

    Zwei Wochen nach einem Unfall auf der Landesstraße 403 in der Nähe von Wunstorf ist der schwer verletzte Autofahrer seinen Verletzungen im Krankenhaus erlegen. Der 76-Jährige war am Montag, 28.12.2020, zwischen Haste und Kolenfeld von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Nach Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war er zuvor einem Tier ausgewichen, das die Fahrbahn überquerte.

     

    Mehrere beschleunigte Verfahren gegen mutmaßliche Ladendiebe eingeleitet

    Die Polizei Hannover konnte am Freitag, 09.01.2021, gleich mehrere mutmaßliche Ladendiebe stellen und sie einem beschleunigten Verfahren zuführen. Die insgesamt sechs Männer hatten in verschiedenen Geschäften Waren eingesteckt ohne zu zahlen. Teilweise leisteten sie danach erhebliche Gegenwehr. Einsatzkräfte des Polizeikommissariats Limmer rückten am Freitag zu einem Parkplatz vor einem Supermarkt an der Heisterbergallee in Hannover-Ahlem aus, weil es dort zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen kam.

    Vor Ort stellte sich heraus, dass zwei 27 und 35 Jahre alte mutmaßliche Ladendiebe von Mitarbeitern festgehalten wurden, die sich heftig dagegen wehrten. Die Männer, die zuvor mehrere Waren aus einem Supermarkt ohne zu zahlen mitgenommen hatten, schlugen um sich und versuchten, sich von einem Ladendetektiv und einem hinzugeeilten Zeugen loszureißen.

    Auch die Beamten wurden attackiert. Der 35-Jährige versuchte einen 20 Jahre alten Beamten zu treten. Ein Atemalkoholtest ergab 3,19 Promille. Sein Komplize warf mit Beleidigungen um sich. Gleich mehrere Ermittlungsverfahren wurden gegen die beiden Tatverdächtigen eingeleitet. Ärger drohte auch einem 34-Jährigen. Dieser hatte gegen 12:40 Uhr in einem Geschäft an der Davenstedter Straße in Linden-Mitte eine Jacke aus dem Regal genommen, dafür aber nicht gezahlt. Der Mann wurde von einem Zeugen und einem Ladendetektiv angesprochen und festgehalten, bis die Polizei eintraf. Um 12:45 Uhr folgte nach einem weiteren Ladendiebstahl der nächste Einsatz für die Polizei. In einem Supermarkt an der Gartenstraße im hannoverschen Stadtteil Ahlem hatten zuvor zwei 39 und 46 Jahre alte Männer Waren eingesteckt, diese an der Kasse jedoch nicht bezahlt.

    Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 39-Jährigen einen Wert von 2,92 Promille. Bei seinem Bekannten zeigte das Testgerät 0,44 Promille an. Ein weiterer Ladendieb wurde nur 45 Minuten später im selben Geschäft entdeckt. Der 45 Jahre alte Tatverdächtige war ebenfalls betrunken. Der Atemalkoholtest ergab 2,92 Promille. Alle sechs Männer wurden in beschleunigten Verfahren zu Freiheitsstrafen verurteilt. Das beschleunigte Verfahren dient der schnellen Abwicklung von Strafverfahren. Die Anwendung solcher Verfahren kommt nur bei einfach gelagerten Sachverhalten sowie erwartbaren Freiheitsstrafen von unter einem Jahr in Betracht.

     

    Maskenmuffel leistet erheblichen Widerstand im Hauptbahnhof Hildesheim

    Weil ein Reisender im Zug keine geforderte Mund-Nasen-Bedeckung trug, kam es am gestrigen Abend im Hauptbahnhof Hildesheim zum erheblichen Widerstand. Der 23-Jährige wurde im Erixx vom Zugbegleitpersonal mehrfach ermahnt, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Da er dem nicht nachkam, wurde die Bundespolizei zur Durchsetzung des Hausrechts hinzugezogen.

    Mehrfach forderten die eingesetzten Beamten ihn auf, sich auszuweisen. Absolut uneinsichtig wurde der polnische Staatsangehörige immer ungehaltener und aggressiver und setzte sogar zur Flucht an.

    Gemeinsam mit Mitarbeitern der DB Sicherheit konnte diese verhindert werden. Ungehemmt schlug der junge Mann um sich, fing an zu treten und schrie vulgäre Beleidigungen in Richtung der eingesetzten Kräfte. Ein Sicherheitsmitarbeiter der Firma Rossmann kam noch hinzu, um die Kräfte zu unterstützen.

    Letztlich konnte der Störer zur Wache gebracht werden, wo er sich ausweisen konnte. Er kassierte einen Platzverweis und Anzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Infektionsschutzgesetz.

     

    Polizeifahrzeug im Einsatz durch illegalen Böller beschädigt - Wer kann Hinweise geben?

    Am Samstag, 09.01.2021, haben bislang unbekannte Täter im hannoverschen Stadtteil Sahlkamp ein Einsatzfahrzeug der Polizei mithilfe eines mutmaßlich illegalen Böllers so stark beschädigt, dass es nicht mehr einsatzbereit war. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Nach bisherigen Erkenntnissen rückten gegen 22:30 Uhr ein 25 Jahre alter Polizeikommissar und eine 24-jährige Polizeikommissarin zu einem Diebstahl im Supermarkt an der Elmstraße aus. Während sie im Gebäude mit der Aufnahme des Falls beschäftigt waren, hörten sie von draußen gegen 22:50 Uhr einen lauten Knall.

    Auf dem Parkplatz stellten die Beamten fest, dass ihr Fahrzeug (VW-Bus, T5) mutmaßlich durch einen illegalen Kugelböller beschädigt und nicht mehr einsatzbereit war. Verletzt wurde niemand. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. An dem Fahrzeug entstand Schaden, der von der Polizei mit circa 3.000 Euro beziffert wird. Zeugen beobachteten eine Jugendgruppe, die sich nach dem Knall von dem Parkplatz entfernte. Ob diese mit der Straftat im Zusammenhang steht, werden die Ermittlungen der Polizei zeigen. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion ein und bitten die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die etwas Verdächtiges wahrgenommen haben oder Hinweise zu Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

     

Schreibe einen Kommentar