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Mit Tempo 120 durch 30er-Zonen: Zwei 13-Jährige liefern sich in Berenbostel Verfolgungsfahrt mit der Polizei

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Symbolbild Quelle: Pixabay Symbolbild

Hannover (ots). Zwei 13-Jährige sind am Donnerstag, 03.12.2020, in Berenbostel vor der Polizei geflüchtet. Beamten waren zuvor die sehr jung wirkenden Insassen aufgefallen. Kurz vor der Kontrolle trat der minderjährige Fahrer aufs Gas. Mit bis zu 120 km/h ergriff der Junge die Flucht.

Gegen 04:50 Uhr war ein Streifenwagen im Bereich Berenbostel auf der Bundesstraße 6 in Fahrtrichtung Nienburg unterwegs, als der Besatzung kurz vor dem Bauboulevard ein Pkw auf dem rechten Fahrstreifen auffiel. Grund: Die Insassen wirkten recht jung, so dass der Verdacht aufkam, dass der Fahrer noch nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Die Beamten wollten den VW Passat kontrollieren. Dazu setzte sich der Streifenwagen vor das Fahrzeug und forderte den Fahrer mittels Signalen zum Folgen in Richtung Bauboulevard auf.

Als der Streifenwagen einbog, trat der verdächtige Fahrer jedoch aufs Gas, wechselte wieder auf die Bundesstraße 6 und ergriff mit hoher Geschwindigkeit die Flucht. Mit eingeschaltetem Martinshorn und Blaulicht nahm der Streifenwagen die Verfolgung auf.

Der VW bog von der Bundesstraße nach rechts in die "Rote Reihe" ein und beschleunigte weiter. Das Fahrzeug flüchtete stellenweise mit bis zu 120 Kilometern pro Stunde. Die Strecke führte unter anderem über die Hermann-Löns-Straße und den Birkenweg, wo nur 30 km/h zulässig sind. Zudem passierte das Auto mehrere Kreuzungen und Einmündungen ohne abzubremsen und ohne die Vorfahrt möglicher anderer Verkehrsteilnehmer zu beachten.

Mithilfe weiterer Streifenwagen, die dem Fluchtfahrzeug entgegenkamen, konnte der VW auf der Theodor-Storm-Straße in Höhe Rudolf-Harbig-Straße gestoppt werden. Die Beamten zogen die beiden Insassen aus dem Fahrzeug und legten ihnen Handfesseln an. Eine Überprüfung ergab, dass beide gerade einmal 13 Jahre alt waren. Das Auto gehörte dem Vater des Fahrers. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Jungen den Erziehungsberechtigten übergeben.

Zeugen, die Hinweise zu der Verfolgungsfahrt geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Garbsen unter Telefon 05131 701-4520 zu melden.

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    Zeugenaufruf: Unbekannte Räuber attackieren Paketboten mit Pfefferspray

    Zwei flüchtige Täter haben am Samstag, 10.04.2021, im hannoverschen Stadtteil Bemerode versucht, einen Paketboten auszurauben. Als sich der 49-Jährige von den Räubern abwendete, attackierten sie ihn mit Pfefferspray. Der Mann erlitt dabei leichte Verletzungen, die Täter ergriffen die Flucht.

    Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei lieferte ein 49-Jähriger in den Mittagsstunden des Samstags gegen 12:45 Uhr Pakete in Bemerode aus. Als er nach einer Zustellung ein Mehrfamilienhaus an der Weinkampswende verließ, kamen zwei ihm unbekannte Personen auf den Zusteller zu und fragten nach dem Inhalt seiner Taschen. Als dieser nicht darauf einging und sich von den beiden Personen abwendete, sprühte ihm einer der Männer Pfefferspray ins Gesicht.

    Leicht verletzt rettete sich der Mann zurück in das Mehrfamilienhaus, wo Anwohner die Polizei verständigten. Die beiden Angreifer flüchteten in unbekannte Richtung. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb ohne Ergebnis.

    Die flüchtigen Täter beschrieb der Paketzusteller als unter 1,80 Meter groß, schlank und jünger als 20 Jahre. Einer der beiden Männer trug zum Zeitpunkt des Überfalls eine FFP2-Maske, der andere ein rot-blau gemustertes Tuch, bei dem es sich um einen Schlauchschal handeln könnte. Auf dem Stoff war zudem das Wappen eines Fußballvereins aufgedruckt. Einer der beiden Männer war mit einer blauen Baggy-Jeans bekleidet. Zeugen, die Hinweise zu der Tat oder den flüchtigen Personen geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Döhren unter Telefon 0511 109-3617 zu melden.

     

    Ermittlungen nach Angriff auf Polizeibeamte und versuchte Gefangenenbefreiung

    Eine Party in einer Wohnung im hannoverschen Stadtteil Seelhorst ist in der Nacht zu Sonntag, 11.04.2021, für mehrere Beteiligte im Gewahrsam beziehungsweise in einer Polizeiwache geendet. Aufgrund einer gemeldeten Ruhestörung überprüften Einsatzkräfte eine Wohnung, dabei zeigten sich ein 30-Jähriger sowie zwei 28 und 35 Jahre alte Frauen äußerst renitent.

    Am frühen Sonntagmorgen gegen 01:50 Uhr meldete eine Anwohnerin der Polizei eine Ruhestörung in einem Mehrfamilienhaus an der Kohnestraße in Hannover-Seelhorst. Lärmquelle war eine Party in einer Wohnung mit mehreren Beteiligten. Als die Einsatzkräfte die in der Wohnung angetroffenen Personen überprüfen wollten, leisteten ein 30-Jähriger sowie zwei 28 und 35 Jahre alte Frauen heftigen Widerstand. Die Beschuldigten versuchten die Beamten zu schlagen beziehungsweise zu schubsen.

    Aufgrund des Angriffs auf die Vollzugskräfte brachten die Polizisten zunächst den 20-Jährigen zu Boden und legten ihm Handfesseln an. In der Folge gingen auch die beiden Frauen zum Angriff über und versuchten ihren Bekannten aus der polizeilichen Maßnahme zu befreien. Auch den Frauen wurden daraufhin Handfesseln angelegt. Alle drei Personen wurden vorläufig festgenommen und zur Dienststelle gebracht.

    Da sich der 30-Jährige weiterhin aggressiv zeigte, kam er ins Polizeigewahrsam. Die beiden Frauen zeigten sich hingegen kooperativ und wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Gegen die drei Beschuldigten wurden Verfahren wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Widerstands eingeleitet. Den beiden Frauen wird zudem versuchte Gefangenenbefreiung vorgeworfen.

    Aufgrund eines Verstoßes gegen die geltenden Corona-Bestimmungen wurden gegen die drei Personen sowie vier weitere weibliche Gäste der Feier (23, 27, 27, 35 Jahre) zudem Ordnungswidrigkeitsanzeigen gefertigt.

     

    Mit Maske wäre das nicht passiert: Schutzgewahrsam und Drogenfund

    In den frühen Morgenstunden wurden Bundespolizisten heute im Hauptbahnhof Hannover auf zwei Jungs (17, 18) aus Lehrte aufmerksam. Der Ältere trug keine Mund-Nasen-Bedeckung und hatte keinen gültigen Ausweis. Da sein Begleiter noch minderjährig war, mussten beide mit zur Wache. Bei der weiteren Kontrolle fanden die Beamten rund 28 Gramm Marihuana bei dem 18-Jährigen.

    Die Drogen wurden beschlagnahmt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Den 17-Jährigen nahmen die Beamten in Schutzgewahrsam und verständigten die Eltern zur Abholung. Der 18-Jährige konnte nach Anschluss der Maßnahmen gehen.

     

    Jugendlicher nach zweimaliger Abschiebung erneut aufgegriffen

    Ein 16-jähriger Junge aus Marokko wurde gestern Abend beim Schwarzfahren in einer Zugtoilette am Hauptbahnhof Braunschweig erwischt. Dabei stellte sich heraus, dass gegen den Jugendlichen eine Wiedereinreisesperre bis April 2023 besteht.

    Im Oktober vergangenen Jahres wurde er bereits in die Niederlande abgeschoben. Am Freitag erwischten ihn Beamte bei der versuchten Wiedereinreise im Bereich Kleve und schoben ihn erneut in die Niederlande zurück. Gestern Abend überführten Bundespolizisten den 16-Jährigen ins Polizeigewahrsam der Polizeidirektion Braunschweig. Heute wird er dem Haftrichter vorgeführt.

     

    Du kommst hier nicht rein: Gesuchter Straftäter stellt sich und muss wieder gehen

    Ein gebürtiger Oldenburger (26) wollte sich gestern Morgen bei der Bundespolizei stellen. Der aktuell wohnsitzlose Mann wurde mit drei Haftbefehlen gesucht.

    Wegen wiederholten Verstoßes gegen das Wehrstrafgesetz und Unterschlagung muss er noch eine Restfreiheitsstrafe von insgesamt 139 Tagen absitzen. Außerdem wurde er wegen Urkundenfälschung zur Aufenthaltsermittlung gesucht.

    Aufgrund der Pandemielage wird der Vollzug von Haftbefehlen derzeit jedoch im Einzelfall geprüft. Die Staatsanwaltschaft entschied, die Haftbefehle vorübergehend außer Vollzug zu setzen. Zu seiner Verwunderung konnte der 26-Jährige die Wache anschließend wieder als freier Mann verlassen - vorerst.

     

    Braunschweig: Spielende Kinder an Bahnstrecke verursachen Hubschraubereinsatz 

    Im Cockpit des Bundespolizei-Hubschraubers © Bundespolizei/Michael Wurzbach

    Bereits am Freitagabend lösten vier Kinder (13, 14, 14, 17) den Einsatz eines Hubschraubers aus. Die Bundespolizei wurde von der Notfallleitstelle der Bahn über spielende Kinder im Gleis zwischen Groß Gleidingen und Timmerlah alarmiert. Die Strecke wurde aus Sicherheitsgründen sofort gesperrt.

    Als die Kinder den Hubschrauber und den Streifenwagen bemerkten, flohen drei von ihnen über die Gleise. Ein Junge wurde von der Streife gestellt, zwei weitere von der Hubschrauberbesetzung. Die landete kurzentschlossen auf dem Feld und übergab die beiden Jungs der Streife. Dann ging es wieder in die Luft und der vierte Junge wurde nach erneuter Landung ebenfalls gestellt.

    Der Hubschraubereinsatz lockte zahlreiche Zuschauer an, die das ungewöhnliche Spektakel aus der Ferne beobachteten.

    Die Bundespolizei warnt immer wieder vor dem Aufenthalt im Gleisbereich. Eltern sollten mit ihren Kindern über die Gefahren reden. Schnell kann auch ein Polizeieinsatz zusätzlich unangenehm werden, weil er gegebenenfalls in Rechnung gestellt wird. Eingesetzt war ein Eurocopter 135 aus Gifhorn. Die Flugstunde kostet 588 Euro. Die maximale Geschwindigkeit beträgt 257 km/h. Pilot und Bordtechniker sind ausgebildete Polizisten, die durchaus auch einmal landen und selbst Maßnahmen treffen.

     

    Steinwürfe auf Passanten und Autos: Polizei ermittelt gegen 27-Jährige

    Ein 27 Jahre alter Mann soll am Samstag, 10.04.2021, im hannoverschen Stadtteil Calenberger Neustadt einen Pflasterstein in Richtung zweier Passanten geworfen haben. Zudem schleuderte er weitere Steine auf die Fahrbahn am Friederikenplatz. Verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Eingriffs in den Straßenverkehr.

    Am Samstagmorgen gegen 09:30 Uhr meldeten Passanten, dass kurz zuvor eine ihnen unbekannte Person einen Pflasterstein nach Ihnen geworfen haben soll. Dem vorausgegangen waren verbale Aggressionen. Nach dem Vorfall, der sich im Bereich der Fußgängerunterführung am Friederikenplatz in Richtung Hanna-Arendt-Weg ereignet hatte, schleuderte der Verdächtige zudem weitere Steine auf die Fahrbahn. Laut Zeugen fuhren zu diesem Zeitpunkt mindestens zwei Pkw an der Stelle vorbei. Einer von diesen habe aufgrund des Steinwurfs gehupt.

    Wenig später lief der Täter in Richtung Markthalle. Die Passanten folgten ihm, um der alarmierten Polizei dessen Standort mitzuteilen. In der Markthalle wurde eine Streifenwagenbesatzung fündig und stellte einen 27 Jahre alten Verdächtigen. Ein Atemalkoholtest ergab 0,97 Promille. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet. Zur Verhinderung weiterer Straftaten nahm ihn die Polizei in Gewahrsam.

    Die Polizei sucht weitere Zeugen der Steinwürfe. Besonderes Interesse besteht an den Fahrern der Autos, die ebenfalls mit Steinen beworfen wurden. Hinweise zu der Tat nimmt das Polizeikommissariat Hannover-Limmer unter Telefon 0511 109-3920 entgegen

     

    Drei Verletzte nach Kollision mehrerer Fahrzeuge auf der Bundesstraße (B) 443 nahe Pattensen

    Bei Zusammenstoß von insgesamt drei Fahrzeugen sind am Samstag, 10.04.2021, auf der B 443 nahe Pattensen drei Autoinsassen teils schwer verletzt worden. Ein Auto prallte womöglich wegen eines Krampfanfalls des Fahrers auf einen anderen Pkw und löste so eine folgenschwere Kettenreaktion aus. Die Polizei sucht Zeugen des Unfalls.

    Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war ein 42-Jähriger mit einem Daimler E280 sowie einem Anhänger am Samstag gegen 10:20 Uhr auf der B 443 in Richtung Koldingen unterwegs. In Höhe der Auffahrt zur B 3 kam er womöglich aufgrund eines Krampfanfalls plötzlich nach rechts von seinem Fahrstreifen ab und prallte auf dem Rechtsabbiegerstreifen auf einen dort fahrenden VW Up. Dessen 54 Jahre alter Fahrer verlor daraufhin die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte bis zum Rand der gegenüberliegenden Fahrbahn.

    Der 42 Jahre alte Daimler-Fahrer wiederum geriet auf eine Verkehrsinsel und krachte dort gegen ein Verkehrszeichen, das ihn jedoch nicht bremsen konnte. Das Auto prallte in der Folge gegen einen weiteren VW Up, der zum Zeitpunkt des Unfalls von der B 3 kam und in die B 443 abbiegen wollte. Durch die Wucht des Aufpralls wurden sowohl der VW als auch der Daimler von der Fahrbahn geschleudert.

    Beide Fahrzeugen kamen erst unterhalb der Böschung auf einem angrenzenden Acker zum Stehen. Bei dem Unfall erlitt der 42-Jährige schwere Verletzungen. Die 46 Jahre alte Fahrerin des zweiten VW Up und deren 66 Jahre alter Beifahrer wurden leicht verletzt.

    Wegen der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten war die Strecke zwischen Pattensen und Koldingen zeitweise voll gesperrt. Die Polizei beziffert denentstandenen Sachschaden auf rund 25.000 Euro.

    Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter Telefon 0511 109-1888 zu melden.

     

    Zeugenaufruf: Ehepaar im eigenen Wohnhaus in Bissendorf überfallen und ausgeraubt

    Zwei bislang unbekannte Täter haben am Freitag, 09.04.2021, ein Ehepaar in dessen eigenem Haus überfallen, gefesselt und anschließend Wertgegenstände gestohlen. Die 77 Jahre alte Frau und ihr 81 Jahre alter Mannwurden bei dem Raub leicht verletzt. Die Tatverdächtigen ergriffen die Flucht. Die Polizei sucht nun nach Zeugen. Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei klingelten am Freitagabend gegen 20:20 Uhr die beiden späteren Täter an der Tür des Hauses an der Fasanenstraße in Bissendorf. Unter dem Vorwand, dass sie ein Paket abgeben wollten, verschafften sich die beiden Männer Zutritt zum Eingangsbereich des Hauses und attackierten den 81-Jährigen, als dieser die Tür öffnete. In der Folge überwältigten die Angreifer die Eheleute und fesselten sie. Während das Paar von den Tätern eingesperrt wurde, durchsuchten die Räuber das Haus nach Wertgegenständen. Anschließend ergriffen sie mit Schmuck und Geld die Flucht.

    Nachdem sich das Paar gegenseitig befreien konnte, rief es die Polizei. Die beiden Täter hatten zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits die Flucht in unbekannte Richtung angetreten. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ohne Erfolg. Die Senioren kamen zur Behandlung ins Krankenhaus. Laut Angaben der Zeugen waren beide Männer Mitte 30 und schwarz. Einer der Täter war circa 1,85 Meter groß und von kräftiger Statur. Sein Komplize war etwas kleiner, etwa 1,75 Meter groß, und schlank. Zum Zeitpunkt des Überfalls trugen die Gesuchten dunkle Kleidung sowie dunkle Mützen. Außerdem hatten sie blaue OP-Masken auf.

    Zeugen, die Hinweise zu der Tat geben können oder am Freitagabend Verdächtiges beobachtet haben, melden sich bitte beim Kriminaldauerdienst der Polizeidirektion Hannover unter Telefon 0511 109-5555.

     

     

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    Bundesautobahn (BAB) 2: Verfolgungsfahrt von Herford bis nach Sehnde

    Am Ostermontag, 05.04.2021, hat ein 55-Jähriger Fahrer in den Abendstunden auf der BAB 2 die mehrfachen Anhaltesignale der Polizei ignoriert. In Sehnde hielt der Mann an und ließ sich widerstandslos festnehmen.

    Am Dienstagabend fiel der VW- Passatfahrer anderen Verkehrsteilnehmern aufgrund einer merkwürdigen Fahrweise und augenscheinlich frischen Unfallspuren am Auto bereits in Nordrhein-Westfalen auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Berlin auf.

     

    Die Autobahnpolizei wollte das Auto an der Anschlussstelle Herford kontrollieren. Kurz vor der Ausfahrt gab der 55-jährige Fahrer jedoch wieder Gas und beschleunigte weiter in Fahrtrichtung Hannover und entzog sich der Verkehrskontrolle. Der Passatfahrer ignorierte weiterhin die deutlichen Anhaltesignale der Funkstreifenwagen und fuhr unbeirrt mit hoher Geschwindigkeit weiter.

     

    Im Bereich der Anschlussstelle Hannover- Buchholz kam es darüber hinaus zu einer leichten Berührung zwischen dem flüchtenden VW Passat und einem Funkstreifenwagen, bei dem Unfall wurde keiner verletzt. Es entstand leichter Sachschaden am Polizeiauto. Letztendlich fuhr der 55-Jährige über die BAB 7 und die Bundesstraße 65 nach Sehnde. Auch innerorts düste der 55-Jährige mit bis zu 100 km/h durch die Ortschaft, obwohl die Straßen teilweise schneebedeckt waren und die Temperaturen nur leicht über dem Gefrierpunkt lagen. Im Anschluss hielt der Mann aus der Region Hannover nach einer 90 Kilometer langen Verfolgungsfahrt an und ließ sich widerstandslos festnehmen.

    Gegen den 55-jährigen Fahrer wird ein Strafverfahren aufgrund eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Hinweise auf eine Beeinträchtigung durch Alkohol oder Drogen konnten während der Kontrolle nicht erlangt werden. Der Mann wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen entlassen.

     

     

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 5.April 2021

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    Polizei setzt Versammlungsverbot durch

    Die Polizeidirektion Hannover hat am Abend des Ostersonntags, 04.04.2021, das Verbot der verfristet angezeigten Versammlung der Initiative Querdenken-511 durchgesetzt.

    Am Karfreitag hatte die Versammlungsbehörde die Versammlung mit dem Thema "Mündige Bürger lassen sich nicht wegsperren" verboten. Dennoch konnte nicht ausgeschlossen werden, dass die Information alle potentiellen Versammlungsteilnehmenden erreicht hatte. Daher ging die Polizei davon aus, dass trotz des Verbotes Personen zum Versammlungsort erscheinen werden. Zur Verhinderung der verbotenen Versammlung hat die Polizei mit einer großen Anzahl an Einsatzkräften am Sonntagabend Personenkontrollen an den umliegenden Straßen zum angezeigten Versammlungsort durchgeführt.

    Es wurden am gesamten Abend lediglich eine kleine zweistellige Zahl an Personen festgestellt, die nach Auffassung der Einsatzkräfte vor dem Privatwohnsitz des Ministerpräsidenten demonstrieren wollten. Die Personen wurden an den Kontrollstellen abgewiesen - zu einer Versammlung kam es nicht.

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