Log in

Öffentlichkeitsfahndung: Betrug in mehreren Fällen - Wer kennt den unbekannten Geldabheber?

(0 Stimmen)
Symbolbild © Carl-Marcus Müller Symbolbild

Hannover (ots). Die Kripo sucht mithilfe von Bildern aus der Überwachungskamera einer Bankfiliale in Garbsen nach einem bislang unbekannten Täter. Er steht unter Verdacht, einem 33-Jährigen seine Geldbörse mitsamt EC-Karten entwendet und ohne seine Einwilligung mehrfach Geld an Bankautomaten abgehoben zu haben.

Nach bisherigen Erkenntnissen entwendete ein unbekannter Täter dem 33-Jährigen am Montag, 30.03.20, gegen 10:20 Uhr aus unbeaufsichtigt abgestelltem Rucksack seine Geldbörse mitsamt zwei EC-Karten. Im Portemonnaie war nach eigenen Angaben des Geschädigten auch ein Zettel mit den dazu gehörigen PIN-Nummern. Der 33-Jährige ließ die beiden Karten zeitnah von seiner Hausbank sperren und meldete den Diebstahl der Polizei. Beim Überprüfen der Kontoauszüge stellte der Mann jedoch kurze Zeit später mehrere Abbuchungen in Höhe von insgesamt 2.000 Euro fest und meldete sich erneut bei der Polizei.

Die Kripo ermittelt nun wegen des Betrugs in mehreren Fällen. Der Gesuchte konnte im Rahmen der bisherigen Ermittlungen mit einer ähnlichen Tat aus dem Jahr 2019 in Verbindung gebracht werden. Damals entwendete er aus einem abgestellten Auto ein Portemonnaie und hob mit einer EC-Karte 2.000 Euro ab.

Der Gesuchte hatte 2019 kurze dunkle Haare und einen Bart und trug ein helles Oberteil mit dunklem Schriftzug. 2020 hatte er einen längeren Bart und trug zum Tatzeitpunkt einen Pullover mit einer Kapuze und eine dunkle Jacke mit Reißverschluss.

Zeugen, welche Angaben zum Täter machen können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden. 

Nachtragsmeldung v. 24.06.2020: Öffentlichkeitsfahndung: Betrug in mehreren Fällen - Wer kennt den unbekannten Geldabheber? - Täter ist identifiziert

Hannover (ots) Mithilfe von Fotos hat der Kriminaldauerdienst Hannover öffentlich nach einem unbekannten Täter gefahndet. Dieser hatte am 30.03.20 einem 33-Jährigen seine Geldbörse mitsamt EC-Karten entwendet und ohne seine Einwilligung mehrfach Geld an Bankautomaten in Garbsen abgehoben. Der Gesuchte konnte zudem im Rahmen der bisherigen Ermittlungen mit einer ähnlichen Tat aus dem Jahr 2019 in Verbindung gebracht werden. Damals entwendete er aus einem abgestellten Auto ein Portemonnaie und hob mit einer EC-Karte 2.000 Euro ab.

Am Mittwoch gab es mehrere hilfreiche Hinweise aus der Bevölkerung und der Täter konnte identifiziert werden.

Die Polizei bedankt sich bei der Bevölkerung für die Mithilfe.

Ähnliche Artikel

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 31.Oktober 2020

    HANNOVER

    Exhibitionist im Intercity-Express

    Ein junger Mann ist gestern Vormittag im Intercity-Express wegen exhibitionistischer Handlungen aufgefallen. Außerdem hatte er keinen Fahrschein und wurde von der Staatsanwaltschaft Essen wegen einer laufenden Diebstahlsermittlung gesucht. Der Zug war auf der Fahrt von Wolfsburg nach Hildesheim. Eine Frau (31) aus Berlin saß allein in einem Sechserabteil. Der vermutlich 22-jährige Marokkaner setzte sich zu ihr und entblößte sein Geschlechtsteil. Die schockierte Frau verständigte die Zugbegleiterin. In Hildesheim nahmen Bundespolizisten den Mann vorläufig fest. Der Marokkaner ist seit mehreren Jahren mit insgesamt 16 unterschiedlichen Identitäten in Deutschland unterwegs. Erste Ermittlungen ergaben, dass der Mann von der Staatsanwaltschaft Essen zur Aufenthaltsermittlung wegen eines Diebstahls gesucht wurde. Aktuell ist er im Ankerzentrum Bamberg im Asylverfahren. Die Staatsanwaltschaft und das Ankerzentrum wurden verständigt.

    Die Beamten leiteten Ermittlungsverfahren wegen Exhibitionistischer Handlungen und Leistungserschleichung ein.

     

    Schlachtrinder ohne Wasser: Polizei leitet Verfahren gegen Fahrer eines Tiertransporters auf der Bundesautobahn (BAB) 2 ein

    Einen tierischen Einsatz haben Beamte der Autobahnpolizei am Mittwoch, 28.10.2020, auf der BAB 2 nahe Godshorn erlebt. Aufgrund eines Hinweises wurde die Polizei auf Schlachtrinder aufmerksam, die von einem defekten Tiertransporter in einen anderen umgeladen wurden. Dabei bestand die Gefahr, dass eines der Tiere entweicht und auf die Autobahn läuft. Zudem wurden weitere Mängel festgestellt. Nach ersten Erkenntnissen der Autobahnpolizei war der mit 26 Schlachtrindern beladene Tiertransporter eines 52-Jährigen bereits am Donnerstagmorgen aufgrund eines Reifenplatzers liegengeblieben. Das Fahrzeug war zuvor in Tschechien gestartet und auf dem Weg zu einem Schlachtbetrieb in Lübbecke in Nordrhein-Westfalen. Aufgrund des Defekts an dem Lkw der Marke DAF wurde ein Ersatzfahrzeug zu dem Rastplatz geschickt, in das die Rinder umgeladen werden sollten. Als die Polizei gegen 14:50 Uhr auf dem Rastplatz in Fahrtrichtung Dortmund eintraf, stellten die Beamten zwei hintereinanderstehende Lastwagen fest, deren Laderampen geöffnet waren. Mit Hilfe seitlich angebrachter Verladegitter hatten bereits zehn Bullen das Fahrzeug gewechselt.

    Dabei bestand jedoch die Gefahr, dass ein aufgeschrecktes Tier, die niedrigste Stelle der Gitter überspringen und auf den Rastplatz oder die Autobahn laufen könnte. Ohnehin wurde die Verladung in diesem Moment jedoch gestoppt, weil Veterinäre hinzugezogen wurden und die Transportbedingungen überprüfen sollten. Als die Experten eintrafen, stellten sie diverse Verstöße in Bezug auf den Tiertransport fest. Das Hauptproblem war, dass die Tiere vor Ort nicht getränkt werden konnten.

    Zudem war der Ersatz-Lkw zu klein, um alle Tiere aufzunehmen und bis zum Ziel zu transportieren. Aus diesem Grund wurde die Auflage gemacht, dass ein weiterer Lkw kommen müsse, um die restlichen Tiere zum Zielort zu transportieren. Um die Tiere während der Wartezeit mit Wasser zu versorgen, musste außerdem die Feuerwehr hinzugezogen werden, die die Tränken des Pannen-Lkw mit Wasser befüllte. Erst gegen 19:45 Uhr traf der zweite Ersatz-Lkw auf dem Rastplatz an, so dass die Verladung der übrigen Tiere beginnen konnte und die Transporter ihre Fahrt zum Bestimmungsort fortsetzen konnten. Die Polizei hat aufgrund von Verstößen gegen das Tierschutzgesetz ein Verfahren gegen den 58 Jahre alten Lkw-Fahrer eingeleitet. Zudem musste er eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.000 Euro hinterlegen.

     

    Ricklingen: Pedelecfahrer von Auto erfasst und schwer verletzt

    Bei einem Verkehrsunfall an der Göttinger Chaussee ist am späten Donnerstagabend, 29.10.2020 ein 72-Jähriger schwer verletzt worden. Ein Pkw hatte den vorfahrtberechtigten Pedelec-Fahrer erfasst. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizeidirektion Hannover befuhr der 50 Jahre alte Fahrer eines Peugeot gegen 22:25 Uhr die Straße "Göttinger Hof" Richtung Süden, um auf die Göttinger Chaussee einzufahren. Die Vorfahrt an der Einmündung ist durch ein Stopp-Schild geregelt, ein farblich markierter und für beide Richtungen freigegebener Radweg entlang der Göttinger Chaussee ist vorhanden. Auf diesem Radweg kam es zur Kollision mit dem 72-Jährigen, der mit seinem Pedelec der Göttinger Chaussee in Richtung Norden folgte. Der Pedelecfahrer wurde beim Aufprall auf den Peugeot aufgeladen und anschließend zu Boden geschleudert. Dabei wurde er schwer verletzt. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Der 50-jährige Autofahrer muss sich nun wegen fahrlässiger Körperverletzung und Missachtung der Vorfahrt verantworten. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.

     

    Mitteilung der Polizeidirektion Hannover, der ÜSTRA Hannoversche Verkehrsbetriebe AG und der regiobus Hannover GmbH

     

    Nach den gemeinsamen Bund-Länder-Beratungen hat die Bundesregierung verschärfte Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen. Die Polizeidirektion Hannover sowie die beiden Verkehrsunternehmen ÜSTRA Hannoversche Verkehrsbetriebe AG und regiobus Hannover GmbH nehmen die verschärften Maßnahmen sowie die drastisch ansteigenden Infektionszahlen zum Anlass, die Nutzerinnen und Nutzer des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) an die bereits seit April geltende Pflicht zum Tragen einer geeigneten Mund-Nase-Bedeckung in Bussen, Bahnen und an Haltestellen zu erinnern. In ihrer Funktion als Trägerin des ÖPNV hat die Region Hannover in ihrer jüngsten Allgemeinverfügung die Tragepflicht einer Mund-Nase-Bedeckung in Bussen und Bahnen sowie an Haltestellen und in Stationen klar geregelt: Demnach gilt für Personen, die keine Mund-Nase-Bedeckung in Fahrzeugen oder Haltestellen und in Stationen des ÖPNV tragen, ein Nutzungsverbot.

    Ausgenommen von der Tragepflicht sind lediglich Personen, für die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung oder einer Vorerkrankung das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht zumutbar ist und die dies durch ein ärztliches Attest oder eine vergleichbare amtliche Bescheinigung glaubhaft machen können sowie für Kinder unter sechs Jahren. Verstöße stellen eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann. Die Einhaltung der Regelung wird von den Unternehmen, deren Sicherheitsdiensten sowie der Polizei überwacht und durchgesetzt. "Die erste Woche nach den Herbstferien hat gezeigt, dass sich in Bahnen und Bussen nicht immer die ebenfalls vorgeschriebenen Mindestabstände von 1,5 Metern einhalten lassen", sagt Volker Kluwe, Präsident der Polizeidirektion Hannover. "Genau aus diesem Grund unterstützen wir die Verkehrsbetriebe dabei, gemeinsam an die Vernunft aller zu appellieren, aber auch noch einmal deutlich an die Maskenpflicht zu erinnern." Dr. Volkhardt Klöppner, Vorstandsvorsitzender der ÜSTRA Hannoversche Verkehrsbetriebe AG, dankte den Fahrgästen, die bereits von Beginn an Alltagsmasken tragen, sobald sie Bahnhöfe oder Fahrzeuge betreten. "Mit einer Vielzahl von Maßnahmen schützt die ÜSTRA zudem aktiv ihre Fahrgäste vor einer Infektion mit dem Corona-Virus", sagt Dr. Volkhardt Klöppner. "Die Tatsache, dass es bislang keine massiven Ausbrüche von Infektionen im Nahverkehr gab, belegt die Wirksamkeit dieser Maßnahmen." Dazu zählen unter anderem Aufkleber an Fahrzeugen, Aushänge in den Stationen und regelmäßige Durchsagen, mit denen auf die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes hingewiesen wird. Türen an Fahrzeugen öffnen automatisch, so dass Fahrgäste keine Türtaster bedienen müssen.

    Kontaktflächen an Tür- und Haltegriffen werden regelmäßig mit hochkonzentrierten Reinigungsmitteln desinfiziert. Zudem gibt es an in Stationen aufgestellten Snackautomaten Masken zu kaufen.

    ÜSTRA und regiobus kontrollieren die Einhaltung der Pflicht und gehen konsequent gegen Maskenverweigerer vor. Die Verkehrsunternehmen setzen dafür insgesamt rund 110 Mitarbeiter im Prüf- und Sicherheitsdienst ein. "Um das Ansteckungsrisiko im Öffentlichen Nahverkehr auch zukünftig so gering wie möglich zu halten, sollten sich alle Fahrgäste zwingend an die Regelung zur Mund-Nase-Bedeckung halten", betont abschließend Elke Maria van Zadel, Geschäftsführerin der regiobus Hannover GmbH.

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 30.Oktober 2020

    HANNOVER.

    Polizei in Hannover-Ricklingen nimmt nach Raubserie einen Tatverdächtigen fest - Zeuge gab entscheidenden Hinweis

     

    Ein 28 Jahre alter Mann steht unter Verdacht, im hannoverschen Stadtteil Ricklingen eine Raubserie verübt und dabei Geld erbeutet zu haben.

    Nach einem Zeugenaufruf der Polizei Hannover meldete sich ein Hinweisgeber bei der Polizei und brachte die Ermittler so auf die Spur des Mannes. Der Verdächtige kam auf Anordnung eines Richters in Untersuchungshaft. Der mutmaßliche Räuber soll in den Abendstunden des Dienstags, 20.10.2020, in Linden-Süd und Ricklingen innerhalb weniger Stunden insgesamt vier Personen überfallen haben. Die Geschädigten erklärten jeweils, von einem Täter mit einem Messer bedroht und zur Herausgabe von Geld aufgefordert worden zu sein. Nach den Überfällen konnte der Täter jeweils flüchten. Wenige Tage später wies schließlich ein Zeuge Beamte des Einsatz- und Streifendienstes des Polizeikommissariats Ricklingen aufgrund eines veröffentlichten Zeugenaufrufs auf eine ihm bekannte Person hin, die er für tatverdächtig hielt. Im Zuge der folgenden Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht, so dass der Tatverdächtige festgenommen wurde. Aufgrund der Anordnung eines Richters befindet sich der 28-Jährige inzwischen in Untersuchungshaft.

     

    Wunstorf: Schwer verletzt nach Ausweichmanöver für Wild

     

    Auf der Bundesstraße (B) 441 ist es am frühen Donnerstagmorgen nach einem Wildwechsel zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Der Fahrer eines Skoda Octavia verlor aufgrund seines Ausweichmanövers zwischen Altenhagen und Wunstorf die Kontrolle über den Pkw. Es kam zu einem frontalen Aufprall an einem Baum. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei Wunstorf fuhr der 39-Jährige gegen 05:00 Uhr von Altenhagen kommend auf der B 441 in Richtung Wunstorf. Kurz hinter dem rechtsseitigen Parkplatz kam es zum Zusammenstoß mit einem Baum auf der rechten Straßenseite. Nach Angaben des Fahrers gab es zuvor einen Wildwechsel auf der Straße, woraufhin er dem Tier ausgewichen sei. Offenbar geriet sein Pkw dann außer Kontrolle und kollidierte mit dem Baum. Der Mann war nach dem Unfall bei Bewusstsein, er konnte aufgrund seines Schockzustands die Fahrertür nicht öffnen. Ein auf den Unfallort zu kommender Ersthelfer hielt an und befreite den Unfallfahrer aus dem Fahrzeug. Der alarmierte Rettungsdienst brachte den schwer Verletzten umgehend in ein Krankenhaus. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie für die Unfallaufnahme sperrte die Polizei die B 441 beidseitig. Durch den Unfall entstand am Pkw ein wirtschaftlicher Totalschaden. Die Polizei rät Autofahrern zu dieser Jahreszeit insbesondere in den Abend- und frühen Morgenstunden besonders vorrausschauend zu fahren und eine angemessene Geschwindigkeit zu wählen, um Wildunfälle zu vermeiden. Sobald ein Tier vor dem Auto auftaucht, wird empfohlen das Fernlicht auszuschalten, damit das Tier nicht geblendet wird und zu hupen, um es zu vertreiben.

    Das Tempo sollte reduziert werden, weil mit weiteren Tieren gerechnet werden muss. Wenn sich ein Zusammenstoß nicht vermeiden lässt, sollte eine Gefahrenbremsung eingeleitet werden, ohne auszuweichen.

  • PKW-Fahrer auf der B 217 tödlich verunglückt

    Hannover/Wettbergen (pm). Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 217 zwischen Hannover Wettbergen und Ronnenberg ist am Donnerstagabend der Fahrer eines PKW tödlich verunglückt.

    Gegen 17:40 Uhr war der allein fahrende Fahrer mit seinem PKW frontal in einen Straßenbaum geprallt. Durch die Wucht des Zusammenstoßes erlitt er lebensbedrohliche Verletzungen. Andere Verkehrsteilnehmer verständigten über Notruf die Feuerwehr Hannover und versuchten sich um das Unfallopfer zu kümmern. Die bereits kurz nach der Alarmierung eintreffenden ersten Feuerwehrleute zogen den leblosen Fahrer aus dem Unfallfahrzeug und begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Rettungskräfte setzten diese fort, blieben aber mit ihren Bemühungen aufgrund der Schwere der Verletzungen erfolglos, so dass vom Notarzt wenig später nur noch der Tod festgestellt werden konnte.

    Für die Dauer der Rettungsarbeiten musste die B 217 in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt werden.

    Feuerwehr und Rettungsdienst der Landeshauptstadt Hannover waren mit insgesamt 20 Einsatzkräften und 9 Fahrzeugen bis 19:00 Uhr im Einsatz. Zur Unfallursache und zum genauen Hergang hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Die Schadenhöhe ist derzeit noch nicht bekannt.

  • Kontrollen auf der Bundesautobahn (BAB) 2: Lastwagen fährt 33 Kilometer pro Stunde zu schnell

    Hannover (ots). Die Polizei Hannover hat am Mittwoch, 28.10.2020, auf der BAB 2 Schwerpunktkontrollen im Hinblick auf Verstöße gegen Tempolimits und Überholverbote durchgeführt. Dabei stellten die Beamten eine Vielzahl von Verkehrsordnungswidrigkeiten fest. Entsprechende Verfahren wurden eingeleitet. Ein Lkw fiel auf, weil er im Baustellenbereich mit 33 Kilometern pro Stunde zu schnell unterwegs war.

    Am Mittwoch haben Einsatzkräfte des Zentralen Verkehrsdienstes der Polizeiinspektion Besondere Dienste auf der BAB 2 sowohl in Fahrtrichtung Dortmund als auch in entgegengesetzter Fahrtrichtung den Verkehr überwacht. Bei den Kontrollen registrierten die Beamten eine Reihe von Verstößen. Unter anderem fiel ihnen gegen 10:50 Uhr ein Lastwagen auf. Das Fahrzeug der Marke DAF war in Fahrtrichtung Berlin unterwegs.

    In Höhe Rinteln beobachtete die Polizei, wie der 51 Jahre alte Fahrer trotz Überholverbots ausscherte und ein anderes Fahrzeug überholte. Zudem war er in einem Baustellenbereich mit 93 Kilometern pro Stunde gemessen worden. Erlaubt ist an dieser Stelle jedoch nur Tempo 60. Die Sicherheitsleistung in Höhe von 220 Euro, die aufgrund der Verstöße von dem Polen gefordert wurden, konnte dieser vor Ort nicht hinterlegen. Grund: Aufgrund vorheriger Verkehrsverstöße an anderer Stelle hatte er sein Bargeld bereits aufgebraucht. Der Mann durfte weiterfahren und erhält demnächst einen Bußgeldbescheid.

    Ebenfalls gestoppt und kontrolliert wurde ein Mercedes E 220, der die Autobahn in Richtung Dortmund befuhr. Der Pkw mit Anhänger fiel gegen 10:40 Uhr einer Krad-Streife durch seine Fahrweise auf. Trotz des mitgeführten Anhängers und des im Baustellenbereich geltenden Überholverbots, befuhr der Pkw den linken Fahrstreifen. Andere Fahrzeuge überholte der Pkw zunächst nicht. Stattdessen wechselte er - womöglich weil er das Polizeikrad bemerkt hatte - auf die rechte Spur.

    Nachdem das Motorrad das Gespann überholt hatte, beobachtete der Beamte jedoch, wie der 23 Jahre alte Pole erneut zum Überholen ansetzte und mehrere Fahrzeuge passierte. Auf dem Rastplatz Auetal wurde er schließlich gestoppt. Erst nachdem er eine Sicherheitsleistung in Höhe von 95 Euro gezahlt hatte, durfte der Mann seine Fahrt fortsetzen.

    Bei den mehrstündigen Kontrollen registrierten die Beamten insgesamt 49 Verstöße gegen das Überholverbot, sechs Geschwindigkeitsüberschreitungen sowie drei Fälle der unerlaubten Handynutzung am Steuer. Hinzu kamen mehrere Verstöße gegen die Sozialvorschriften. Insgesamt 20 Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten stellten die Beamten fest. Darüber hinaus fiel bei der Kontrolle eines Pkw auf, dass an der Abgasanlage unerlaubterweise manipuliert wurde.

  • Hannover-Bothfeld: Stadtbahn schleift Passagier mit - 40-Jähriger schwer verletzt

    Hannover (ots). Am Mittwoch, 28.10.2020, hat eine Stadtbahn einen 40 Jahre alten Mann einhundert Meter mitgeschleift. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung und bittet die Bevölkerung um Zeugenhinweise.

    Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr der 40-Jährige gegen 11:55 Uhr mit der Stadtbahn der Linie 9 in Fahrtrichtung Empelde. An der Haltestelle Bothfeld stieg er zunächst aus der Stadtbahn aus, griff aber in den Waggon, um noch etwas aufzuheben. Die Türen gingen zu und der Arm des Mannes wurde eingeklemmt. Der 45 Jahre alte Stadtbahnfahrer bekam augenscheinlich davon nichts mit und setzte seine Fahrt fort. Der 40-Jährige wurde circa einhundert Meter von der Stadtbahn mitgeschleift, bevor sich sein Arm aus der Tür löste und er neben den Gleisen auf die Straße fiel. Die Stadtbahn fuhr weiter.

    Zeugen alarmierten den Rettungsdienst und leisteten dem Verletzten Erste Hilfe. Die Rettungskräfte versorgten den schwer verletzten Mann medizinisch und brachten ihn zur stationären Behandlung in eine Klinik. Während der Rettungsmaßnahmen kam es zeitweise zu Behinderungen im Öffentlichen Personennahverkehr.

    Über die Leitstelle wurde der Stadtbahnfahrer über den Unfall informiert. Er brachte umgehend die Stadtbahn zum Betriebshof Glocksee. Dort wurde der Waggon von den Beamten des Verkehrsunfalldienstes Hannover untersucht.

    Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Schreibe einen Kommentar