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Sprachbildung in Garbsener Kitas - Fortbildung aller ErzieherInnen

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Professorin Eva Briedigkeit (vorn links) freut sich mit den Kitaleitungen und Erzieherinnen über die von Bürgermeister Christian Grahl und Schul- und Sozialdezernentin Monika Probst verliehenen Embleme. (C) Stadt Garbsen Professorin Eva Briedigkeit (vorn links) freut sich mit den Kitaleitungen und Erzieherinnen über die von Bürgermeister Christian Grahl und Schul- und Sozialdezernentin Monika Probst verliehenen Embleme. (C) Stadt Garbsen

GARBSEN. Seit Jahren engagieren sich Erzieher und Leitungen von Garbsener Kindertagesstätten im Bereich der Sprachbildung. Dies würdigten Bürgermeister Christian Grahl und Schul- und Sozialdezernentin Monika Probst anlässlich einer kleinen Feierstunde im Rathaus.

2008 hatte sich die Stadt Garbsen die Aufgabe gestellt, den erfolgreichen Übergang von der Kita in die Grundschule zu unterstützen. Die Garbsener Kitas beteiligten sich aktiv an den ins Leben gerufenen Projekten, die in den letzten Jahren den Fokus auf die sprachliche Bildung der Kinder legten.

 


Die Torte zur abgeschlossenen erfolgreichen Fortbildung. (C) Stadt Garbsen

 

Bürgermeister Grahl äußerte sich in seiner Ansprache wertschätzend über die Arbeit der pädagogischen Fachkräfte, die mit der Sprachbildung einen zentralen Beitrag zur Integration vieler Familien in Garbsen leisten. Sozialdezernentin Probst hob die besondere Leistung der Kindertageseinrichtungen in jüngster Zeit hervor. Das Kindergartenjahr 2018/19 sei wegen der neuen gesetzlichen Vorgaben eine herausfordernde Zeit gewesen. Denn seit diesem Jahr übernehmen die Erzieher die gesetzliche Aufgabe, den Sprachstand der Kinder vor der Einschulung einzuschätzen und – falls erforderlich – notwendige Sprachfördermaßnahmen anzubieten.

Um der neuen Aufgabe gewachsen zu sein, hatten sich die Träger und Leitungen der Garbsener Kindertageseinrichtungen auf ein einheitliches Verfahren der Sprachbeobachtung verständigt, das bei Bedarf um eine vertiefte Diagnostik erweitert werden kann. Mit der Schulung für den Einsatz dieser Sprachbeobachtungsverfahren hat die Stadt Garbsen die Professorin Eva Briedigkeit von der Fachhochschule Südwestfalen beauftragt. Die Stadt geht mit guten Beispiel voran: Das gesamte Personal des Elementarbereichs wurde bereits fortgebildet. „Wenn die Sprachförderung an dem individuellen Sprachstand der Kinder ansetzen soll, müssen alle Fachkräfte in der Lage sein, die Sprachstandsbeobachtung durchzuführen“, so Briedigkeit.

Probst betonte, dass das ambitionierte Projekt nur durch die Unterstützung der Träger und Fachkräfte der Kindertageseinrichtungen möglich gewesen sei und verlieh gemeinsam mit dem Bürgermeister an jede der Einrichtungen ein „Sprache schafft Zukunft“-Emblem, auf dem die einzelnen Etappen der Projektreihe rund ums Thema „Sprache“ abgebildet sind.

Eine besondere Überraschung hielt die langjährige Koordinatorin der Bildungsprojekte der Stadt Garbsen, Birgit Schrader, bereit: Im Anschluss an die Würdigung der Kita-Leitungen gab es eine große Torte, verziert mit dem Projektemblem. Grahl und Probst ließen es sich nicht nehmen, für jede Erzieherin und Kitaleitung ein großes Stück davon abzuschneiden.

 

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