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Stromlos in Garbsen nach Kurzschluß in Hausverteilerkasten

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Stromlos in Garbsen nach Kurzschluß in Hausverteilerkasten Blaulicht (C) Ulrich Stamm

GARBSEN. Am Donnerstagabend gegen 20 Uhr meldeten Anwohner eines Mehrfamilienhauses in der Straße Auf der Horst einen Knall und ein vermutliches Feuer im Stromverteilerkasten des Hauses. Daraufhin wurden die Ortsfeuerwehr Garbsen, Polizei und Rettungsdienst alarmiert.

Ein Großteil der Bewohner verließ das Gebäude und teilte der zuerst eintreffenden Polizei mit, dass es im Verteilerkasten im Eingangsbereich vermutlich zu einem Kurzschluss gekommen war. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr öffneten den Verteilerschrank vorsichtig und konnten eine leicht angeschmorte Sicherung für den Kellerbereich erkennen. Mit dem Haustechniker der Wohnungsgesellschaft wurde der Kellerbereich kontrolliert, es konnte aber nichts auffälliges festgestellt werden.

Bei näherer Untersuchung des Verteilerkastens stellte der Haustechniker Feuchtigkeit in der Verteilung fest und konnte eine Spannung im Bereich des Metallgehäuses messen. Um die Herkunft der Feuchtigkeit festzustellen kontrollierte die Feuerwehr gemeinsam mit der Polizei die angrenzende Wohnungen, konnte aber nirgendwo ein Wasserschaden feststellen. Daraufhin wurde auch der Notdienst der Stadtwerke Garbsen alarmiert der aufgrund der Feuchtigkeit das komplette Gebäude stromlos schaltete. Nachdem anschließend einige Verkleidungsteile im Verteilerkasten entfernt waren, wurden mehrere verschmorte Klemmen, Leitungen und Sicherungsteile sichtbar.

Das Gebäude musste deshalb weiterhin ohne Strom bleiben. Die Bewohner konnten aber in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Einsatz für die Feuerwehr war gegen 21.15 Uhr beendet. Der Haustechniker bemühte sich anschließend noch schnellstmöglich eine Elektrofirma zu beauftragen, um den Schaden zu beheben.

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