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Versuchte Tötung in Garbsen: Polizei sucht Zeugen zu Messerangriff mit einem lebensgefährlich Verletzten

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Symbolbild Zeugenaufruf / Polizei Quelle: Pixabay Symbolbild Zeugenaufruf / Polizei

Hannover (ots)

Bei einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen ist am Dienstagabend, 22.12.2020, in Garbsen ein Mann durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt worden. Der 26-Jährige wurde notoperiert und befindet sich inzwischen in einem stabilen Zustand. Die Hintergründe des Streits sind unklar. Die Polizei sucht deshalb Zeugen.

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover trafen am Dienstagabend gegen 20:30 Uhr zwei Personengruppen im Bereich eines Spielplatzes am Saturnring im Garbsener Stadtteil “Auf der Horst” aufeinander. Aus bislang ungeklärten Gründen entbrannte kurz darauf ein Streit zwischen den Beteiligten. Dabei erlitt ein 26-Jähriger Stichverletzungen.

Als die Polizei eintraf, ergriffen die Täter die Flucht. Unter Begleitung eines Notarztes brachte ein Rettungswagen den Verletzten in ein Krankenhaus. Durch eine Notoperation konnte sein Zustand stabilisiert werden.

Im Rahmen des Polizeieinsatzes konnten im Bereich des Tatorts zunächst zwei 16-jährige, männliche Verdächtige sowie ein 17-Jähriger gefasst werden. Diese kamen jedoch wieder auf freien Fuß, weil sich der Tatverdacht gegen sie nicht erhärtet hatte.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise zu der Auseinandersetzung und möglichen Tatbeteiligten geben können. Von besonderem Interesse ist dabei der Beginn des Streits im Bereich des Spielplatzes. Entsprechende Personen werden gebeten, sich an den Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511 109-5555 zu wenden.

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  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 24.November 2021

    HANNOVER.

    Orange Day": Auch die Polizeidirektion Hannover setzt Zeichen gegen Gewalt an Frauen

    Anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen will am Donnerstag, 25.11.2021, neben Initiativen aus Politik und Gesellschaft auch die Polizeidirektion Hannover Zeichen setzen. Abseits von ganzjährig laufender Präventionsarbeit beteiligt sich die Polizei an diesem Tag an diversen Aktionen und bietet Beratung vor Ort. Bereits seit 40 Jahren organisieren Menschenrechtsorganisationen am 25. November weltweit Aktionen und Kampagnen, um damit auf Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen, die Gewalt und Diskriminierung ausgesetzt sind. Um ein deutlich sichtbares Zeichen zu setzen, sollen an diesem Donnerstag anlässlich des als "Orange Day" bekannten Aktionstages auch in der Landeshauptstadt Hannover und der Region markante öffentliche Gebäude orangefarben angestrahlt werden.

    Die Farbe Orange gilt dabei als Sinnbild für Licht und Wärme. Sie steht in den Augen der Initiatoren für eine positive Zukunft und für die Hoffnung auf ein gewaltfreies Leben. Vertreter der Polizeiinspektionen Hannover, Burgdorf und Garbsen wollen am Donnerstag bei verschiedenen Aktionen unterstützen beziehungsweise Präsenz zeigen. Zudem sind Beratungsangebote an Informationsständen geplant. Präventionsexperten der Polizeidirektion Hannover nehmen anlässlich des "Orange Day" darüber hinaus an Fachtagungen zu den Themen "Femizide" und "Kinder im Spannungsfeld von Häuslicher Gewalt" teil. In Hannover können Interessierte am Donnerstag an verschiedenen Örtlichkeiten mit dem Kontaktbereichsdienst des Polizeikommissariats Hannover-Limmer ins Gespräch kommen und Informationen zum Thema erhalten. Von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr sind die Beamtinnen und Beamten im Bereich der Limmerstraße vertreten.

    Von 12:30 Uhr bis 15:30 Uhr sind zudem persönliche Gespräche an Infoständen auf dem Hof der Neustädter Hof- und Stadtkirche, Rote Reihe 6, sowie von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr gemeinsam mit dem Kulturtreff "Plantage" auf dem Davenstedter Markt möglich.

    Im Bereich der Polizeiinspektion Burgdorf unterstützt das Präventionsteam eine Ankreideaktion der Stadt. Im Rahmen dieser sollen kurze Sätze, die auf das Thema Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen, mit Kreide auf Straßen und Plätze geschrieben werden. Außerdem soll auf Hilfsangebote hingewiesen werden.

    Dasselbe gilt für eine Hotline des Arbeitskreises Häusliche Gewalt der Stadt Burgdorf, in dem sich auch die Polizei engagiert. Von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr sind unter der Telefonnummer 05136 898-270 auch anonyme und vertrauliche Beratungen möglich. Im Zuständigkeitsgebiet der Polizeiinspektion Garbsen werden Angehörige des Präventionsteams beim Hissen der Fahne der Organisation "Terres de Femmes" Präsenz zeigen und so ein Zeichen setzen.

    Nach wie vor verzeichnet auch die Polizeidirektion Hannover jährliche mehrere Tausend Fälle jeglicher Formen sexualisierter, digitaler, physischer und psychischer Gewalt gegen Frauen. Allein im Bereich Häusliche Gewalt flossen im vergangenen Jahr mehr als 4.400 Fälle in die Polizeiliche Kriminalstatistik ein.

    Nach dem starken Anstieg vom Jahr 2018 (4.151) auf 2019 (4.417 Fälle) blieb die Fallzahl somit auf einem hohen Niveau.

    "Ursächlich für die hohe Zahl könnte das positive Anzeigeverhalten von Betroffenen, aber auch Nachbarn sein, das wiederum auf entsprechende Präventionsarbeit der Polizei zurückzuführen ist", erklärt Markus Häckl, Leiter des Dezernates für Kriminalitätsbekämpfung und Prävention der Polizeidirektion Hannover. So startete die Polizeidirektion Hannover im vergangenen Jahr die Kampagne "#schlussdamit! Häusliche Gewalt ist keine Privatsache".

    Grundlage bildet hier die interdisziplinäre sowie überörtliche Vernetzung in Gremien und Netzwerken, um bei Bekanntwerden entsprechender Fälle ein reibungsloses und schnelles Einschreiten sicherzustellen. Ganz aktuell engagiert sich die Polizeidirektion Hannover im Kommunalen Präventionsrat, der erst im Oktober dieses Jahres das Jahresmotto "Hannover ist stärker als Gewalt - für sichere Familien in unserer Stadt" ausgerufen hat.

     

    Neustadt am Rübenberge: Radfahrer bei Unfall schwer verletzt

    Am Montag, 22.11.2021, ist ein 57-jähriger Radfahrer bei einem Verkehrsunfall in Neustadt am Rübenberge lebensgefährlich verletzt worden. Er stieß mit einer 68-Jährigen zusammen, die mit ihrem VW Golf aus Richtung Neustadt am Rübenberge in Richtung Poggenhagen unterwegs war.

    Nach derzeitigem Ermittlungsstand des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr die 68-Jährige mit ihrem VW Golf die Wunstorfer Straße aus Richtung Neustadt am Rübenberge in Süden entlang und beabsichtigte an der Einmündung Moordorfer Straße/Wunstorfer Straße weiter geradeaus in Richtung Poggenhagen zu fahren.

    Zeitgleich warteten mehrere aus Richtung Moordorf kommende Autos an im Einmündungsbereich, um den vorfahrtsberechtigten Verkehr in Richtung Neustadt am Rübenberge bzw. in Richtung Poggenhagen passieren zu lassen. Der Radfahrer überholte die wartenden Pkw mit seinem Rennrad und fuhr auf die WunstorferStraße. Dabei wurde er frontal vom von links kommenden VW Golf getroffen und stürzte zu Boden. Bei dem Unfall wurde der 57-Jährige lebensgefährlich verletzt. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Die Fahrerin des VW Golf wurde leicht verletzt. Die Polizei ermittelt nun in zwei Fällen wegen fahrlässiger Körperverletzung. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

     

    Erneuter Zeugenaufruf: Hinweisgeber nach Autodiebstahl und Fahrerflucht gesucht

     

    Nach dem Auffinden eines gestohlenen und verunfallten Hyundai i30 auf dem Messeschnellweg hat die Polizei neue Hinweise zum Hergang und sucht weiterhin nach Zeugen. Nach dem Feststellen des schwarzen Hyundai i30 am 11.11.2021 gegen 08:15 Uhr auf dem Standstreifen des Messeschnellwegs entdeckten die Einsatzkräfte nicht nur frische Unfallschäden am Fahrzeug, sondern auch, dass dieses am 04.11.2021 in der Innenstadt von Hannover gestohlen wurde. Von den Insassen fehlte jede Spur. Im Zuge der eingeleiteten Ermittlungen wurde vonseiten der Polizei der oben verlinkte Zeugenaufruf veröffentlicht. Darauf meldeten sich eine 46-Jährige und ihr 51 Jahre alter Ehemann bei der Polizei.

    Diese hatten den Hyundai am 11.11.2021 bereits gegen 07:10 Uhr auf der Brücke von der Kronsbergstraße zur Lissabonner Allee im Bereich des ehemaligen Expo-Geländes gesehen. Von dort fuhr der Hyundai auf den Messeschnellweg in Richtung Norden auf. Das Ehepaar überholte den Hyundai auf dem Messeschnellweg und nahmen zu diesem Zeitpunkt schon den Unfallschaden an der Front des Pkw und von den Vorderrädern ausgehenden Rauch wahr. Im Fahrzeug saßen zwei dunkel gekleidete Männer, welche auf 22 bis 30 Jahre geschätzt wurden. Es wird daher angenommen, dass der noch unbekannte Unfallort nicht im Bereich des Messeschnellweges liegt, sondern auf der Kronsbergstraße oder möglicherweise auf dem Weg, den der Hyundai davor befahren hat.

    Die Polizei sucht daher nach Zeugen, die den Hyundai i30 schon zuvor gesehen haben und Angaben zu den Fahrzeuginsassen oder dem vorangegangenen Unfall machen können. Diese werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Mitte unter 0511 109-2820 zu melden.

     

    49-Jähriger geht erst bei Rot über die Straße und dann hinter Gitter

    Ein Rotlichtverstoß vor den Augen der Polizei ist für einen 49-Jährigen am Dienstag, 23.11.2021, in einer Justizvollzugsanstalt geendet. Der Mann war in der hannoverschen Innenstadt über eine rote Fußgängerampel gelaufen.

    Als die Polizei ihn kontrollierte, stellten die Beamten fest, dass gegen den Mann ein Haftbefehl vorlag. Gegen 08:20 Uhr fiel der 49-Jährige im Bereich der Fernroder Straße in der hannoverschen Innenstadt auf, weil er vor den Augen der Fahrradstaffel der Polizeidirektion Hannover trotz roter Ampel über die Straße lief. Noch bevor er auf der gegenüberliegenden Straßenseite ankam, machte ihn ein Beamter auf den Rotlichtverstoß aufmerksam.

    Der Polizist forderte den Mann anschließend auf, stehenzubleiben. Der Fußgänger zeigte sich jedoch wenig beeindruckt und setzte seinen Weg einfach fort. Der Beamte folgte dem Mann daraufhin auf seinem Fahrrad. Statt stehenzubleiben, bepöbelte und beleidigte der 49-Jährige den Polizisten jedoch. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Einsatzkräfte fest, dass gegen den Mann ein Haftbefehl vorlag. Wegen unerlaubten Besitzes von Drogen war er im Februar dieses Jahres zu einer Geldstrafe verurteilt worden, die er jedoch noch nicht gezahlt hat. Daher muss der Mann nun eine 50-tägige Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen und kam noch am Dienstag in eine Justizvollzugsanstalt.

     

     

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 23.November 2021

    HANNOVER.

    Sahlkamp: Zigarettenautomat durch unbekannte Täter gesprengt - Wer kann Hinweise geben?

    Am Montag, 22.11.2021, haben zwei bislang unbekannte Täter einen Zigarettenautomaten im hannoverschen Stadtteil Sahlkamp gesprengt und Zigaretten sowie Bargeld entwendet. Die Polizei bittet nun die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach den Tätern.

    Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes sprengten zwei Unbekannte gegen 01:30 Uhr auf der Straße Kugelfangtrift/ Ecke Hagebuttenweg auf bislang ungeklärte Weise einen Zigarettenautomaten auf und entwendeten im Anschluss diverse Zigarettenpackungen und Bargeld in unbekannter Höhe.

    Eine Zeugin alarmierte die Polizei, die umgehend eine Fahndung einleitete. Diese verlief jedoch erfolglos. Der Polizei liegt nur eine vage Täterbeschreibung vor. Es ist lediglich bekannt, dass die Personen dunkel gekleidet waren. Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen oder den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

     

    Mann ohne Fahrkarte rastet aus und verletzt Zugbegleiter und Reisende

    Am Samstagabend, gegen 23:00 Uhr, rastete ein Mann (26) aus Nord Mazedonien in einem Regionalzug aus. Der Mann hatte für die Zugfahrt von Meinersen nach Hannover keine Fahrkarte und wollte diese während der Fahrt im Zug kaufen. Als ihm der Zugbegleiter (49) erklärte, dass dies im Zug nicht möglich sei, rastete der Mann aus. Er griff nach dem Arm des Zugbegleiters und biss ihm durch den Mund-Nasenschutz in die Hand.

    Vier Augenzeugen gingen dazwischen und kamen dem Zugbegleiter zur Hilfe. Doch damit nicht genug. Plötzlich griff der aggressive Mann einen der Augenzeugen (33) an und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Der wiederum schlug zurück und es entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung.

    In Immensen/Arpke kam der Zug schließlich zum Stehen. Der Mann stieg aus, um unmittelbar darauf wieder einzusteigen und einen zweiten Augenzeugen (26) mit einem Faustschlag zu attackieren. Der Zugbegleiter und die vier Augenzeugen konnten den aufgebrachten Mann schließlich aus dem Zug entfernen.

    Auf dem Bahnsteig traf er dann noch einen dritten Augenzeugen (20) mit einem Tritt gegen den Kopf. Den Männern gelang es den Nordmazedonier zu überwältigen und am Boden zu fixieren, bis mehrere Streifenwagen der Bundes- und Landespolizei eintrafen und die Situation beruhigen konnten.

    Der Mann wurde durch die Bundespolizei Hannover in die Wache am Hauptbahnhof Hannover verbracht. Dort stellte sich heraus, dass er sich seit eineinhalb Monaten als Tourist in Deutschland aufhält. Die Staatsanwaltschaft entschied, dass der Mann zur Sicherung des Strafverfahrens eine Sicherheitsleistung von 300 Euro zahlen muss. Gegen ihn wird nun wegen mehrfacher Körperverletzung ermittelt.

    Auch gegen den 33-jährigen Augenzeugen wird wegen Körperverletzung ermittelt, da er im Zug auf den aggressiven Mann einschlug. Alle Beteiligten erlitten leichte Blessuren.

     

    Vahrenheide: Nach räuberischer Erpressung: Zwei Tatverdächtige festgenommen

    Am Sonntag, 21.11.2021, haben zwei Männer in Hannover-Vahrenheide zwei Frauen auf offener Straße mit einer Schusswaffe bedroht und ausgeraubt. Die Polizei nahm zwei Tatverdächtige fest. Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizei Hannover unterhielten sich zwei 19-Jährige auf dem Gehweg an der Fliegerstraße. Gegen 20:40 Uhr wurden sie von zwei Männern angesprochen, mit einer Pistole bedroht und aufgefordert, ihr Geld herauszugeben. Daraufhin händigte eine der Frauen ihr Bargeld aus.

    Anschließend flüchteten die beiden Männer in Richtung der Straße Alter Flughafen. Die beiden Frauen blieben körperlich unverletzt. Die alarmierte Polizei nahm einen 36-jährigen Tatverdächtigen im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung an der Lilienthalstraße fest. Bei ihm wurde eine Schreckschusspistole gefunden. Ermittlungen ergaben, dass sich der zweite mutmaßliche Täter in nahe gelegenen Wohnräumen aufhält. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass dieser ebenfalls eine Schusswaffe bei sich hat, wurde für die Durchsuchung der Wohnräume und Festnahme des Gesuchten das Spezialeinsatzkommando (SEK) Niedersachsen hinzugezogen.

    Gegen 00:45 Uhr wurde ein 23-Jähriger in den Wohnräumen festgenommen. Eine Schusswaffe wurde nicht gefunden. Beide Tatverdächtigen wurden mit zur Polizei genommen und sollen zeitnah einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Polizeistation Sahlkamp-Vahrenheide ermittelt nun wegen räuberischer Erpressung.

     

     

  • Aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover vom 10.November 2021

     HANNOVER.

    Zeugenaufruf: 26-Jähriger in der Innenstadt durch Stichwerkzeug verletzt

    In der Nacht von Dienstag zu Mittwoch, 10.11.2021, ist ein Mann von einer bislang unbekannten Person mit einem Messer in Hannover-Mitte verletzt worden. Die Polizei sucht Zeugen.

    Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Mitte hielt sichein 26-Jähriger in der Zeit zwischen 00:30 und 01:00 Uhr im Bereich der Drogenhilfe an der Augustenstraße auf. In diesem Zeitraum kam es mutmaßlich zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem 26-Jährigen und einer anderen, bislang unbekannten Person. Der 26-Jährige erlitt mehrere Stichwunden, welche ihm mutmaßlich mit einem Messer zugefügt worden sind.

    Im Anschluss ging der Mann in die Georgstraße und bat in einem Schnellrestaurant darum, einen Rettungswagen zu rufen. Der 26-Jährige kam mit einem Rettungswagen für eine weitere medizinische Versorgung in ein Krankenhaus. Es bestand zu keinem Zeitpunkt Lebensgefahr. Der Angreifer kann nicht beschrieben werden. Die Polizei hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung mittels Messer eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Täter oder Tätern, geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Mitte unter der Rufnummer 0511 109-2820 zu melden.

     

    Öffentlichkeitsfahndung: Vermisster Senior (83) aus Sehnde stark unterkühlt aufgefunden

    Seit Dienstagmittag, 09.11.2021, hat das Polizeikommissariat Lehrte nach dem vermissten Bodo C. aus Sehnde gesucht. Letztmalig wurde er von Familienangehörigen am gleichen Tag gesehen. Die Polizei konnte nicht ausschließen, dass er sich in einer hilflosen Lage befand. Am Mittwoch, 10.11.2021, hat eine Passantin den 83-Jährigen im Bereich Sehnde aufgefunden und informierte die Polizei. Der Senior war stark unterkühlt und wird derzeit in einem Krankenhaus medizinisch betreut. Die Polizei bedankt sich bei allen, die sich an der Suche nach dem 83-Jährigen beteiligt haben.

  • Aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover vom 17.Oktober 2021

    HANNOVER.

    Zeugenaufruf: 15-Jähriger versucht eine Frau Am Küchengarten anzuzünden

    In der Nacht von Samstag zu Sonntag, 17.10.2021, hat ein 15-Jähriger versucht eine 18-Jährige anzuzünden. Durch Haarspray und einem Feuerzeug erzeugte der 15-Jährige eine Stichflamme. Er verfehlte jedoch die Frau und sie blieb unverletzt.

    Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Limmer ging eine 18-Jährige gegen 01:00 Uhr mit ihren Begleiterinnen über den Platz Am Küchengarten. Ein 15-Jähriger trat von hinten an die Gruppe heran und wollte eine Stichflamme durch Haarspray und einem Feuerzeug in Richtung der 18-Jährigen erzeugen.

    Der erste Versuch scheiterte. Beim zweiten Versuch entwickelte sich eine größere Stichflamme in Richtung der 18-Jährigen, welche nur noch etwa einem Meter vom mutmaßlichen entfernt stand. Die Flamme verfehlte jedoch die Heranwachsende.

    Im Anschluss entfernte sich der mutmaßliche Täter. Zeitgleich wurde der Polizeinotruf von Zeugen alarmiert. Durch eine sofort eingeleitete Fahndung konnte der 15-Jährige durch die Einsatzkräfte festgenommen werden. Die Frau blieb unverletzt. Nach Abschluss der Polizeilichen Maßnahmen wurde der mutmaßliche Täter in die Obhut des Jugendamtes übergeben. Das Polizeikommissariat Hannover-Limmer hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten sich beim Polizeikommissariat Hannover-Limmer unter der Rufnummer 0511 109-3920 zu melden.

     

    Hannover-Linden: 16-Jähriger sprüht mit Pfefferspray und schlägt später gemeinschaftlich auf einen 27-Jährigen ein

    In der Freitagnacht, 15.10.2021, hat ein 16-Jähriger zunächst zwei Männer Am Küchengarten mit Pfefferspray verletzt. Er flüchtete zunächst unerkannt. Kurze Zeit später fiel der 16-Jährige erneut auf, indem er einen 27-Jährigen mit anderen Beteiligten ins Gesicht schlug. Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Limmer hat gegen 22:25 Uhr ein 16-Jähriger nach einer verbalen Streitigkeit Pfefferspray gegen einen 18 und 19-Jährigen eingesetzt. Der Jugendliche flüchtete zunächst unerkannt vom Tatort, sodass Einsatzkräfte ihn nicht mehr antreffen konnten.

    Durch das Reizgas erlitten die Heranwachsenden leichte Verletzungen und mussten durch Sanitäter in einem Rettungswagen behandelt werden. Der 19-Jährige musste für eine weitere medizinische Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

    Gegen 23:25 Uhr fiel der 16-jährige Angreifer erneut Am Küchengarten auf, indem er mit zwei weiteren Personen im Alter von 16 und 24 Jahren zunächst eine kleine Gruppe im Alter von 21 bis 37 Jahren verbal und aggressiv belästigte. Im weiteren Verlauf schlugen die mutmaßlichen Täter einem 27-Jährigen mehrfach hintereinander ins Gesicht. Aufgrund der guten Personenbeschreibung durch die 18 und 19-Jährigen, konnte der 16-Jährige als mutmaßlicher Täter zur gefährlichen Körperverletzung mittel Reizgas identifiziert werden. Das Polizeikommissariat Hannover-Limmer hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die mutmaßlichen Täter, in Absprache mit den Erziehungsberechtigten, entlassen.

     

    Bundesautobahn (BAB) 37: Fünf Verletzte durch Auffahrunfall

     

    Am Freitagabend, 15.10.2021, sind insgesamt drei Pkw miteinander kollidiert. Durch den Unfall erlitten alle Insassen leichte Verletzungen. Wegen des Unfalls war die Autobahn zeitweise gesperrt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Autobahnpolizei befuhr gegen 17:25 Uhr eine 37-Jährige mit ihrem schwarzen Skoda Octavia die BAB 37 in Richtung Celle. Zwischen den Autobahnkreuzen Hannover-Buchholz und Hannover-Kirchhorst kam es aufgrund zu hohen Verkehrsaufkommens zu stockendem Verkehr. Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr ein 22-Jähriger mit seinem BMW der 37-Jährigen auf.

    Durch die Wucht der Kollision schleudert der BMW auf die linke Fahrspur und kommt dort quer zur Fahrbahn zum Stehen. Ein herannahender 40-Jähriger VW-Fahrer kann nicht mehr bremsen und kollidiert mit dem quer stehenden BMW. In der Folge wird der 22-Jährige Fahrer in seinem BMW eingeklemmt. Durch eingesetzte Rettungskräfte der Feuerwehr konnte er aus dem Pkw befreit werden. Durch den Unfall wurden die 37-Jährige, der 36-Jähriger Ehemann und ein einjähriges Kind in dem Skoda leicht verletzt.

    Der 22-Jährige BMW-Fahrer und der 40-Jährige VW-Fahrer erlitten ebenfalls leichte Verletzungen. Alle Personen kamen mit einem Rettungswagen für eine weitere medizinische Behandlung in Krankenhäuser. Für die Bergungsarbeiten und die Unfallaufnahme wurde die Autobahn für etwa 90 Minuten voll gesperrt. Alle Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Den Gesamtschaden beziffert die Polizei auf etwa 40.000 Euro. Der Kriminalermittlungsdienst des Zentralen Verkehrsdienstes hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung infolge eines Unfalles eingeleitet.

     

     

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