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Land Niedersachsen verfügt weitergehende Schließung von Restaurants und Mensen

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Aktuelle Nachrichten aus Garbsen (C) Ulrich Stamm Aktuelle Nachrichten aus Garbsen (C) Ulrich Stamm

GARBSEN. Die Stadt Garbsen ist am Freitag Nachmittag (20.03.2020) von der Region Hannover aufgefordert worden, die Umsetzung der heute vom Niedersächsischen Sozialministerium verfügten weitergehenden Schließung gastronomischer Betriebe zu übernehmen. Rechtsgrundlage ist das Infektionsschutzgesetz. Die Schließung gilt zunächst bis zum 18. April. Land und Region hatten erst im Laufe dieser Woche die Schließung von Restaurants ab 18 Uhr veranlasst.

Für den Publikumsverkehr zu schließen sind laut Region „Restaurants, Speisegaststätten, Systemgastronomie, Imbisse, Mensen und dergleichen“. Ausgenommen sind der Außerhausverkauf und die Lieferung von Speisen für den täglichen Bedarf nach Bestellung über Telefon oder Internet. Die gastronomischen Betriebe müssen ihre Kunden zudem darauf hinweisen, dass ein Verzehr nicht direkt vor Ort erlaubt ist – mindestens 50 Meter Abstand sind einzuhalten.

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    HANNOVER / NIEDERSACHSEN. 13.620 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute - Freitag, 9 Uhr - in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden.

    Insgesamt 636 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet. Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

    Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung* 12.268 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht 90,1 Prozent.
     
    Entsprechend gelten aktuell ca. 1.339 Personen als akut infiziert in Niedersachsen.
     
    In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 218 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt:
     
    Davon liegen 183 Erwachsene auf Normalstationen, 33 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 15 Erwachsene beatmet werden. Zwei Kinder werden im Krankenhaus auf einer Normalstation behandelt.
     
    Kommune Bestätigter Fall Änderung zum Vorbericht Verstorben Änderung zum Vorbericht Kumulierte 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Ew
    LK Ammerland 190 0 5 0 0,8
    LK Aurich 131 1 8 0 0,5
    LK Celle 220 0 15 0 0,0
    LK Cloppenburg 127 4 0 0 0,0
    LK Cuxhaven 372 4 20 0 3,5
    LK Diepholz 393 1 26 0 2,3
    LK Emsland 468 1 25 0 1,2
    LK Friesland 37 2 2 0 2,0
    LK Gifhorn 165 0 4 0 2,8
    LK Goslar 261 0 25 0 2,2
    LK Göttingen 1259 0 77 0 11,3
    LK Grafschaft Bentheim 248 1 18 0 0,7
    LK Hameln-Pyrmont 140 5 7 0 3,4
    LK Harburg 557 0 13 0 0,0
    LK Heidekreis 76 1 2 0 1,4
    LK Helmstedt 141 0 1 0 0,0
    LK Hildesheim 419 0 8 1 1,1
    LK Holzminden 106 0 7 0 0,0
    LK Leer 148 1 6 0 0,6
    LK Lüchow-Dannenberg 21 0 3 0 0,0
    LK Lüneburg 167 0 0 0 0,0
    LK Nienburg (Weser) 80 0 4 0 2,5
    LK Northeim 146 0 5 0 3,0
    LK Oldenburg 282 0 15 0 15,2
    LK Osnabrück 1229 0 64 0 0,6
    LK Osterholz 119 0 0 0 0,9
    LK Peine 161 0 11 0 0,0
    LK Rotenburg (Wümme) 114 0 2 0 wird noch berechnet
    LK Schaumburg 161 0 7 0 0,0
    LK Stade 219 1 8 0 2,0
    LK Uelzen 44 0 0 0 0,0
    LK Vechta 357 0 11 0 5,6
    LK Verden 241 0 7 0 0,7
    LK Wesermarsch 72 0 2 0 1,1
    LK Wittmund 41 0 0 0 0,0
    LK Wolfenbüttel 190 0 14 0 0,0
    Region Hannover 2791 3 116 1 1,7
    SK Braunschweig 338 0 18 0 0,8
    SK Delmenhorst 113 0 3 0 20,6
    SK Emden 19 0 0 0 0,0
    SK Oldenburg 179 0 1 0 2,4
    SK Osnabrück 506 0 15 0 1,2
    SK Salzgitter 159 2 9 0 7,7
    SK Wilhelmshaven 28 0 1 0 1,3
    SK Wolfsburg 372 1 51 0 3,2
    Gesamt 13607 28 636 2 2,3
     
    In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Da es sich um eine dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.
     
    Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenüber-mittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.
     
    * Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.
     
    Weitere Informationen zum Corona-Virus: www.niedersachsen.de/coronavirus
     
  • 13.579 gemeldete Covid-19-Infektionen in Niedersachsen - 02.07.2020

    HANNOVER / NIEDERSACHSEN. 13.579 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute - Donnerstag, 9 Uhr - in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden.

    Insgesamt 634 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet. Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.
    Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung* 12.145 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht 89,4 Prozent.
     
    Entsprechend gelten aktuell ca. 1.434 Personen als akut infiziert in Niedersachsen.
     
    In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 246 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt:
     
    Davon liegen 216 Erwachsene auf Normalstationen, 28 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 13 Erwachsene beatmet werden. Zwei Kinder werden im Krankenhaus auf einer Normalstation behandelt.
     
    Kommune Bestätigter Fall Änderung zum Vorbericht Verstorben Änderung zum Vorbericht Kumulierte 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Ew
    LK Ammerland 190 0 5 0 0,8
    LK Aurich 130 0 8 0 0,0
    LK Celle 220 0 15 0 0,0
    LK Cloppenburg 123 0 0 0 1,7
    LK Cuxhaven 368 1 20 0 2,0
    LK Diepholz 392 1 26 0 2,3
    LK Emsland 467 0 25 0 1,8
    LK Friesland 35 0 2 0 0,0
    LK Gifhorn 165 1 4 0 3,4
    LK Goslar 261 0 25 0 2,2
    LK Göttingen 1259 3 77 0 11,3
    LK Grafschaft Bentheim 247 0 18 0 0,0
    LK Hameln-Pyrmont 135 0 7 0 0,0
    LK Harburg 557 0 13 0 0,0
    LK Heidekreis 75 1 2 0 0,7
    LK Helmstedt 141 0 1 0 0,0
    LK Hildesheim 419 0 7 0 1,1
    LK Holzminden 106 0 7 0 0,0
    LK Leer 147 0 6 0 0,0
    LK Lüchow-Dannenberg 21 0 3 0 0,0
    LK Lüneburg 167 0 0 0 0,0
    LK Nienburg (Weser) 80 0 4 0 3,3
    LK Northeim 146 0 5 0 4,5
    LK Oldenburg 282 5 15 0 25,1
    LK Osnabrück 1229 2 64 2 0,8
    LK Osterholz 119 0 0 0 1,8
    LK Peine 161 0 11 0 0,0
    LK Rotenburg (Wümme) 114 0 2 0 2,4
    LK Schaumburg 161 0 7 0 0,0
    LK Stade 218 2 8 0 2,0
    LK Uelzen 44 0 0 0 0,0
    LK Vechta 357 3 11 0 6,3
    LK Verden 241 0 7 0 0,7
    LK Wesermarsch 72 0 2 0 1,1
    LK Wittmund 41 0 0 0 0,0
    LK Wolfenbüttel 190 0 14 0 0,0
    Region Hannover 2788 4 115 0 1,7
    SK Braunschweig 338 1 18 0 1,2
    SK Delmenhorst 113 2 3 0 23,2
    SK Emden 19 0 0 0 0,0
    SK Oldenburg 179 1 1 0 4,7
    SK Osnabrück 506 2 15 0 3,6
    SK Salzgitter 157 1 9 0 6,7
    SK Wilhelmshaven 28 0 1 0 1,3
    SK Wolfsburg 371 1 51 0 2,4
    Gesamt 13579 31 634 2 2,5
     
    In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Da es sich um eine dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.
     
    Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.
     
    * Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.
     
    Weitere Informationen zum Corona-Virus: www.niedersachsen.de/coronavirus
  • 13.548 gemeldete Covid-19-Infektionen in Niedersachsen - 01.07.2020
    HANNOVER / NIEDERSACHEN. 13.548 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute - Mittwoch, 9 Uhr - in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden.
     
    Insgesamt 632 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet. Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.
     
    Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung* 12.065 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht 89,1 Prozent.
     
    Entsprechend gelten aktuell ca. 1.483 Personen als akut infiziert in Niedersachsen.
     
    In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 258 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 225 Erwachsene auf Normalstationen, 32 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 15 Erwachsene beatmet werden. Ein Kind wird im Krankenhaus auf einer Normalstation behandelt.
     
    Kommune Bestätigter Fall Änderung zum Vorbericht Verstorben Änderung zum Vorbericht Kumulierte 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Ew
    LK Ammerland 190 1 5 0 0,8
    LK Aurich 130 0 8 0 0,0
    LK Celle 220 0 15 0 0,0
    LK Cloppenburg 123 0 0 0 1,7
    LK Cuxhaven 367 1 20 0 2,0
    LK Diepholz 391 1 26 0 5,1
    LK Emsland 467 0 25 0 1,8
    LK Friesland 35 0 2 0 0,0
    LK Gifhorn 164 3 4 0 2,8
    LK Goslar 261 1 25 0 2,2
    LK Göttingen 1256 3 77 0 11,9
    LK Grafschaft Bentheim 247 0 18 0 0,0
    LK Hameln-Pyrmont 135 0 7 0 0,0
    LK Harburg 557 0 13 0 0,4
    LK Heidekreis 74 0 2 0 0,0
    LK Helmstedt 141 0 1 0 0,0
    LK Hildesheim 419 1 7 1 1,1
    LK Holzminden 106 0 7 0 0,0
    LK Leer 147 0 6 1 0,0
    LK Lüchow-Dannenberg 21 0 3 0 0,0
    LK Lüneburg 167 0 0 0 0,0
    LK Nienburg (Weser) 80 0 4 0 4,1
    LK Northeim 146 0 5 0 5,3
    LK Oldenburg 277 2 15 0 26,7
    LK Osnabrück 1227 0 62 0 0,6
    LK Osterholz 119 1 0 0 1,8
    LK Peine 161 0 11 0 0,0
    LK Rotenburg (Wümme) 114 2 2 0 2,4
    LK Schaumburg 161 0 7 0 0,0
    LK Stade 216 0 8 0 1,0
    LK Uelzen 44 0 0 0 0,0
    LK Vechta 354 3 11 0 4,9
    LK Verden 241 0 7 1 0,7
    LK Wesermarsch 72 0 2 0 1,1
    LK Wittmund 41 0 0 0 0,0
    LK Wolfenbüttel 190 0 14 0 0,0
    Region Hannover 2784 7 115 0 1,9
    SK Braunschweig 337 0 18 0 0,8
    SK Delmenhorst 111 1 3 0 23,2
    SK Emden 19 0 0 0 0,0
    SK Oldenburg 178 0 1 0 4,2
    SK Osnabrück 504 0 15 0 2,4
    SK Salzgitter 156 0 9 0 5,8
    SK Wilhelmshaven 28 1 1 0 1,3
    SK Wolfsburg 370 0 51 0 1,6
    Gesamt 13548 28 632 3 2,6
     
    In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Da es sich um eine dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.
     
    Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.
     
    * Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.
     
    Weitere Informationen zum Corona-Virus: www.niedersachsen.de/coronavirus
  • Radfahren in Ortsdurchfahrten: Was gilt wo?

    HANNOVER / REGION. Radlerinnen und Radler haben es nicht immer leicht: Je nach Lage, Verkehrsaufkommen und Breite der Straße ist ihr Platz auf oder neben der Fahrbahn. Auch in Ortsdurchfahrten der Region gelten je nach Beschilderung verschiedene Regelungen. Der Fachbereich Verkehr der Region gibt einen Überblick über die gängigsten Wegeführungen.

    Am klarsten ist die Situation, wenn ein Radweg ausgeschildert ist. Es besteht eine Benutzungspflicht, Radlerinnen und Radler dürfen nur dort fahren. Bei einem getrennten Geh- und Radweg bleibt jeder auf seiner Seite, bei einer gemeinsamen Lösung müssen alle Parteien Rücksicht nehmen. „Diese Lösungen sind jedoch nur bei ausreichendem Platz neben der Fahrbahn möglich und bei einem hohem Verkehrsaufkommen sinnvoll“, sagt Wiebke Schepelmann, Leiterin des Teams Infrastruktur Straße der Region Hannover.

    In den Ortsdurchfahrten in der Region teilen sich Radfahrende und Autos innerorts in der Regel die Fahrbahn – die Radfahrenden werden im so genannten Mischverkehr geführt. „Leider ist vielen Kraftfahrzeugführenden nicht bewusst, dass Radlerinnen und Radler auf der Straße gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer sind. Dann kommt es zu Konflikten“, berichtet die Expertin. Die Region markiert daher in vielen Ortsdurchfahrten Schutzstreifen. Die weiß gestrichelten Leitlinien mit Fahrradpiktogrammen machen den Radverkehr auf der Fahrbahn deutlich sichtbar, Radfahrende dürfen diesen nur in Fahrtrichtung benutzen, was durch zusätzlich markierte Pfeile verdeutlicht ist. „Studien zeigen, dass Autos und Lkw auf Straßen mit Schutzstreifen langsamer unterwegs sind“, weiß Schepelmann. Um die Sicherheit und Sichtbarkeit der Radfahrenden zu erhöhen, wird die Region nach und nach die Schutzstreifen zusätzlich noch flächig rot markieren.

    Schutzstreifen haben direkte rechtliche Auswirkungen: Kraftfahrzeuge dürfen die gestrichelte Linie nur überfahren, wenn es unbedingt notwendig ist – zum Beispiel bei der Begegnung mit einem Lkw oder Bus. Halten und Parken ist auf Schutzstreifen generell verboten.

    Wo kein Platz für einen Schutzstreifen ist, kommen vermehrt Piktogrammketten zum Einsatz. Die stilisierten Fahrrad-Abbildungen auf der Straße haben dabei lediglich eine hinweisende Funktion. Sie machen auf den Radverkehr aufmerksam, wirken sich aber nicht auf die Benutzung der Fahrbahn oder die vorhandenen Regelungen zum Parken und Halten aus. In beiden Fällen (Schutzstreifen oder Piktogrammkette) ist beim Überholen innerorts ein Abstand von 1,50 Meter einzuhalten, außerorts 2,00 Meter, bei Gegenverkehr ist daher ein Überholen der Radfahrenden in der Regel nicht möglich.

    Ist ein Gehweg mit dem Zusatz-Schild „Radfahrer frei“ versehen, fahren die Radfahrenden in der Regel auf der Straße, wer unsicher ist, darf auf dem Gehweg fahren – das aber nur in Schrittgeschwindigkeit! Hintergrund dieser Regelung ist zum einen der Geschwindigkeitsunterschied etwa zu Menschen mit Kinderwagen oder Rollatoren. „Die Schilderkombination zeigt ganz klar an: Hier haben Fußgängerinnen und Fußgänger Vorrang. Radfahrende müssen Rücksicht nehmen und notfalls absteigen und schieben“, erläutert Schepelmann. Zum anderen schützt das Tempolimit auch Radfahrerinnen und Radfahrer selbst. „Kraftfahrzeuge kommen oft unvermittelt aus Zufahrten, die von Hecken oder Mauern umgeben sind. Bei höheren Geschwindigkeiten kann es schnell zu einem Zusammenstoß kommen“, so die Expertin. Da Kinder im Allgemeinen nicht so schnell unterwegs sind, müssen sie bis zur Vollendung ihres achten Lebensjahres auf dem Gehweg fahren, bis einschließlich zehn Jahren dürfen sie es.


    Schild Gemeinsamer Fuss-Radweg - Quelle: Region Hannover

    Schild Getrennter Fuss-Radweg - Quelle: Region Hannover

    Schild Radfahrende frei - Quelle: Region Hannover

    Schutzstreifen Quelle Region Hannover/Ingo Papenberg

  • 13.483 gemeldete Covid-19-Infektionen in Niedersachsen - 29.06.2020

    HANNOVER / NIEDERSACHSEN. 13.483 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute - Montag, 9 Uhr - in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden.

    Insgesamt 630 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet. Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

    Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung* 11.986 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht 88,9 Prozent.

    Entsprechend gelten aktuell ca. 1.497 Personen als akut infiziert in Niedersachsen.

    In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 272 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 227 Erwachsene auf Normalstationen, 40 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 20 Erwachsene beatmet werden. Fünf Kinder werden im Krankenhaus auf einer Normalstation behandelt.

    Kommune

    Bestätigter Fall

    Änderung zum Vorbericht

    Verstorben

    Änderung zum Vorbericht

    Kumulierte 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Ew

    LK Ammerland

    189

    0

    5

    0

    0,8

    LK Aurich

    130

    0

    8

    0

    0,0

    LK Celle

    220

    0

    15

    0

    0,0

    LK Cloppenburg

    123

    0

    0

    0

    4,1

    LK Cuxhaven

    365

    0

    20

    0

    2,5

    LK Diepholz

    388

    0

    26

    0

    4,6

    LK Emsland

    467

    3

    25

    0

    1,8

    LK Friesland

    35

    0

    2

    0

    0,0

    LK Gifhorn

    161

    0

    4

    0

    1,1

    LK Goslar

    258

    0

    25

    0

    0,0

    LK Göttingen

    1249

    8

    76

    0

    18,0

    LK Grafschaft Bentheim

    247

    0

    18

    0

    0,0

    LK Hameln-Pyrmont

    135

    0

    7

    0

    1,3

    LK Harburg

    557

    0

    13

    0

    1,2

    LK Heidekreis

    75

    0

    2

    0

    0,7

    LK Helmstedt

    141

    0

    1

    0

    0,0

    LK Hildesheim

    418

    0

    7

    0

    2,5

    LK Holzminden

    106

    0

    7

    0

    0,0

    LK Leer

    147

    0

    5

    0

    0,0

    LK Lüchow-Dannenberg

    21

    0

    3

    0

    0,0

    LK Lüneburg

    167

    0

    0

    0

    0,0

    LK Nienburg (Weser)

    79

    0

    4

    0

    3,3

    LK Northeim

    142

    0

    5

    0

    2,3

    LK Oldenburg

    261

    0

    15

    0

    22,9

    LK Osnabrück

    1227

    0

    62

    0

    1,1

    LK Osterholz

    118

    0

    0

    0

    0,9

    LK Peine

    161

    0

    11

    0

    0,7

    LK Rotenburg (Wümme)

    110

    0

    2

    0

    0,0

    LK Schaumburg

    161

    0

    7

    0

    0,0

    LK Stade

    216

    0

    8

    0

    1,5

    LK Uelzen

    44

    0

    0

    0

    0,0

    LK Vechta

    347

    0

    11

    0

    0,7

    LK Verden

    241

    0

    6

    0

    1,5

    LK Wesermarsch

    72

    0

    2

    0

    1,1

    LK Wittmund

    41

    0

    0

    0

    0,0

    LK Wolfenbüttel

    190

    0

    14

    0

    0,0

    Region Hannover

    2776

    2

    116

    0

    2,2

    SK Braunschweig

    337

    0

    18

    0

    1,6

    SK Delmenhorst

    110

    5

    3

    0

    32,2

    SK Emden

    19

    0

    0

    0

    0,0

    SK Oldenburg

    178

    3

    1

    0

    4,2

    SK Osnabrück

    504

    0

    15

    0

    3,0

    SK Salzgitter

    153

    0

    9

    0

    2,9

    SK Wilhelmshaven

    27

    0

    1

    0

    0,0

    SK Wolfsburg

    370

    0

    51

    0

    2,4

    Gesamt

    13483

    21

    630

    0

    2,8

    In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Da es sich um eine dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

    Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

    * Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

    Weitere Informationen zum Corona-Viruswww.niedersachsen.de/coronavirus

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