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Yello begeistert in der Barclaycard Arena Hamburg

Yello begeistert in der Barclaycard Arena Hamburg Yello begeistert in der Barclaycard Arena Hamburg (C) Ulrich Stamm

HAMBURG. Nach 38 Jahren geht das erfolgreiche Schweizer Elektropop-Duo „Yello“ zum ersten mal auf Tour und macht Station in der Barclaycard Arena in Hamburg. 

Das Motto «Do it» habe die Wende gebracht, erklärt Dieter Meier (72) nach einem tollen klangreichen Intro. Besser spät als nie: Da musste Frontmann Dieter Meier erst 72 Jahre alt werden, bevor er sich mit dem 1978 gegründeten experimentellen Elektropop-Projekt „Yello“ auf Tournee begibt. Am Züricher hat es nicht gelegen, die Bremse war stets Meiers bessere Duohälfte Boris Blank (65).  Er verweigerte jahrzehntelang Life-Auftritte aufgrund seines starken Lampenfiebers. Aber auch, wegen seines hohen Anspruchs an seine Musik, weil es dem Komponisten klangtechnisch nie gelang, den exzellenten Studio-Sound auf die Bühne zu bringen. Doch der technische Fortschritt macht es möglich: Blank hat eine App entwickelt, den Yellofier. Damit gelingt es ihm, Klänge spontan zu improvisieren und somit das Unmögliche möglich zu machen.


Yello begeistert in der Barclaycard Arena Hamburg (C) Ulrich Stamm

Yello begeistert in der Barclaycard Arena Hamburg (C) Ulrich Stamm

Yello begeistert in der Barclaycard Arena Hamburg (C) Ulrich Stamm

Yello begeistert in der Barclaycard Arena Hamburg (C) Ulrich Stamm

Yello begeistert in der Barclaycard Arena Hamburg (C) Ulrich Stamm

Yello begeistert in der Barclaycard Arena Hamburg (C) Ulrich Stamm

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Yello begeistert in der Barclaycard Arena Hamburg (C) Ulrich Stamm

Yello begeistert in der Barclaycard Arena Hamburg (C) Ulrich Stamm

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Yello begeistert in der Barclaycard Arena Hamburg (C) Ulrich Stamm

Yello begeistert in der Barclaycard Arena Hamburg (C) Ulrich Stamm

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Yello begeistert in der Barclaycard Arena Hamburg (C) Ulrich Stamm

Yello begeistert in der Barclaycard Arena Hamburg (C) Ulrich Stamm

Yello begeistert in der Barclaycard Arena Hamburg (C) Ulrich Stamm

Yello begeistert in der Barclaycard Arena Hamburg (C) Ulrich Stamm

Yello begeistert in der Barclaycard Arena Hamburg (C) Ulrich Stamm

Yello begeistert in der Barclaycard Arena Hamburg (C) Ulrich Stamm

Yello begeistert in der Barclaycard Arena Hamburg (C) Ulrich Stamm

Yello begeistert in der Barclaycard Arena Hamburg (C) Ulrich Stamm

Yello begeistert in der Barclaycard Arena Hamburg (C) Ulrich Stamm

Yello begeistert in der Barclaycard Arena Hamburg (C) Ulrich Stamm

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Yello begeistert in der Barclaycard Arena Hamburg (C) Ulrich Stamm

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Yello begeistert in der Barclaycard Arena Hamburg (C) Ulrich Stamm

Yello begeistert in der Barclaycard Arena Hamburg (C) Ulrich Stamm

Yello begeistert in der Barclaycard Arena Hamburg (C) Ulrich StammYello begeistert in der Barclaycard Arena Hamburg (C) Ulrich Stamm

Yello begeistert in der Barclaycard Arena Hamburg (C) Ulrich Stamm

Yello begeistert in der Barclaycard Arena Hamburg (C) Ulrich Stamm

Yello begeistert in der Barclaycard Arena Hamburg (C) Ulrich Stamm

Yello begeistert in der Barclaycard Arena Hamburg (C) Ulrich Stamm

Yello begeistert in der Barclaycard Arena Hamburg (C) Ulrich Stamm

Yello begeistert in der Barclaycard Arena Hamburg (C) Ulrich Stamm

Yello begeistert in der Barclaycard Arena Hamburg (C) Ulrich Stamm

Der Name „Yello“, der nicht etwa die Abkürzung von Yellow ist, sondern seinen Ursprung in „A Yelled Hello“ (ein geschrienes Hallo) hat, macht seinem Namen alle Ehre. Meier und Blank liefern eine beeindruckende mitreißende audio-visuelle Show ab, die das Publikum knappe 2 Stunden durch eine dreidimensionale klangreine Reise von den 80er bis in die Zukunft führt. Unterstützt werden die beiden Schweizer durch eine mehrköpfige Band, ein Blechbläserquintett, zwei Chorsängerinnen, sowie ein Gitarrist, ein Schlagzeuger und ein Perkussionist. Zusätzlich für einzelne Songs treten die Gastsängerinnen Malia und Fifi Rong auf. In faszinierendem Kontrast zu den elektronischen Tönen steht die tiefe knarzige Stimme von Dieter Meier. 

„Yello“ nimmt uns mit in den Zeittunnel („The Time Tunnel“). Wir schauen gerne in der Vergangenheit, wo Kultiges aus der Frühzeit wie „Bostich“ oder „Si Senor The Hairy Grill“ und „The Rhythm Divine“ Beispiele für die erfolgreichste Zeit von Yello Mitte der achtziger Jahre sind.Im Mittelpunkt stehen aber auch einige Stücke vom jüngsten Album „Toy“ (2016): in „30 000 Days“ wird die durchschnittliche Lebensspanne eines Menschen besungen und in „Limbo“ über jene Momente im Leben, wenn man den Boden unter den Füßen verliert. Für die  knapp 4000 Zuschauer werden auch die Songs „Kiss The Cloud“ und „Lost In Motion“ mit der chinesischen Vokalistin Fifi Rong eine Entdeckung. 

Mit den vielen Songs von „Toy“ zeigen Dieter Meier und Boris Blank, dass sie mit der Zeit gehen und nicht nur mit einem Greatest-Hits-Programm auf Tour gehen wollen. Im Zugabenteil stellt Boris Blank noch seinen Yellofier vor. Aus spontan improvisierten und aufgezeichneten Geräuschen von ihm und Meier baut er innerhalb weniger Minuten einen neuen fabelhaften Song. Danach präsentiert das Duo noch die beiden Highlights auf die das Publikum den ganzen Abend gewartet hat: „Vicious Games“ und bei „The Race“ wurde die Barclaycard Arena zu einer großen Tanzfläche. Mit stürmischen Applaus wurde die „junge“ Band verabschiedet und man fragt sich: Warum haben sich die beiden dafür 38 Jahre Zeit gelassen? 

 

2 Kommentare

  • Stefan Vesterling
    Stefan Vesterling Dienstag, 05. Dezember 2017 06:58 Kommentar-Link

    Ich war mehr als enttäuscht. Das war nicht Yello. Yello war bisher immer unverkennbar, doch was hier zu sehen und erleben war, war alles andere als Yello.
    Schade. Ich habe mir alles vorgestellt, aber nicht das.
    Selbst nach 2 Tagen bin ich noch total durcheinander, es ist eine Welt für mich zusammengebrochen

  • Anders Borgström
    Anders Borgström Dienstag, 05. Dezember 2017 06:49 Kommentar-Link

    Thanks Hamburg for a great weekend and a wonderful concert in your barclaycard arena. Yello is the greatest group alive! It was wurth the drive 680 km one way!

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