Komplex und lebhaft

Rattenfänger-Freilichtspielsaison 2018 mit 20 Aufführungen erfolgreich beendet

Rattenfänger-Freilichtspielsaison 2018 mit 20 Aufführungen erfolgreich beendet Harald Wanger (Geschäftsführer Hameln Marketing und Tourismus GmbH), Rattenfänger-Darsteller Brian Boyer, Christian Fölsch, Jule Giesecke, Lea Martinovic, Michael Bräunig, BM Karin Echtermann (C) Hameln Marketing

Komplex und lebhaft

Rattenfänger-Freilichtspielsaison 2018 mit 20 Aufführungen erfolgreich beendet

HAMELN. Für das Hamelner Rattenfänger-Freilichtspiel begann dieses Jahr am 13. Mai die Spiel-Saison, mit dem 16. September ging sie mit 20 Aufführungen zu Ende. Die Spielleiter Michael Bräunig und Christian Fölsch beschreiben es rückblickend als komplex und lebhaft: Mit der Kampagne „Du kannst dabei sein“ und einer FerienCard-Aktion warb die Spielgruppe intensiv um neue Mitspieler, zusätzliche gemeinsame Freizeit-Aktivitäten wurden forciert und Gastspieler konnten bei verschiedenen Terminen Bühnenluft schnuppern. „Alles fand Anklang“, so die Spielleiter, „tatsächlich konnten wir mit diesen Maßnahmen neue Spieler unterschiedlichen Alters für unser sonntägliches Traditionstheater gewinnen.“ Das sei nicht immer so einfach. Bürgermeisterin Karin Echtermann überbrachte zum Abschluss die besten Grüße und Wünsche der Stadt Hameln und ehrte Mitspieler für langjähriges Engagement: Jule Giesecke (10 Jahre) und Lea Martinovic (15 Jahre).

„Du kannst dabei sein“ – die Spielgruppe warb unter anderem bei einem Walk-Act Auf der Mystica Hamelon, auf dem Wochenmarkt und im Hamelner Museum um neue Mitspieler. Im Museum lagen im Rahmen der Sonderausstellung „RATTEN“ Kostüme des Freilichtspiels zum Verkleiden sowie für Selfies bereit und eine Aufzeichnung des Spiels lief im Hintergrund. Ein Flyer enthielt neben Informationen unter anderem auch den Hinweis auf das Schnupper-Angebot, als Gast beim Rattenfänger-Freilichtspiel mitzuspielen und lieferte dazu Termine zur Auswahl. „Das wurde überraschend gut angenommen“, so Michael Bräunig. Interessierte aus der näheren Umgebung, aber auch aus den Niederlanden und sogar Australien kleideten sich in mittelalterliche Kostüme und spielten nach kurzer Probe mit, so Bräunig. Vorausschauend waren Anfang des Jahres zehn zusätzliche Kleiderstücke verschiedener Größen dafür angeschafft worden. Weil es so gut gelaufen sei, werden 2019 mehr Schnuppertermine geplant, so die Reaktion auf den positiven Zuspruch.

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