Polizei Hameln

Polizei-News aus Hameln vom 21. Dezember 2018

Polizei-News aus Hameln vom 21. Dezember 2018 Polizei-News aus Hameln (C) Ulrich Stamm

Polizei Hameln

Polizei-News aus Hameln vom 21. Dezember 2018

HAMELN.

Erneut Zigarettenautomat gesprengt

Am frühen Donnerstagmorgen (20.12.2018) kam es in Barksen erneut zu einer Zigarettenautomatensprengung. 

Zwischen 02.00 Uhr und 02.30 Uhr wurde ein Zeuge durch mehrere Knallgeräusche aus dem Schlaf gerissen. Der 31-Jährige begab sich nach Draußen vor sein Haus, konnte aber die Ursache des Geräusches nicht ausmachen. Er konnte lediglich einen Pkw in einiger Entfernung wegfahren hören. 

Gegen 06.50 Uhr teilte dann eine 19 Jahre alte Frau aus Barksen der Kooperativen Regionalleitstelle Weserbergland mit, dass in der Hohensteinstraße ein Zigarettenautomat gesprengt worden sei. Polizeibeamte nahmen den Sachverhalt vor Ort auf und sicherten Spuren. 

Aus ermittlungstaktischen Gründen werden keine Angaben zum Sprengmittel gemacht. 

Ob die Täter Beute machen konnten, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. 

Da ein Zeuge einen Pkw hat wegfahren hören, ist es möglich, dass der oder die Täter mit einem Fahrzeug am Tatort waren. Die Polizei Hameln (Tel.: 05151/933-222) sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.

 

Zwei Unfallfluchten durch aufmerksame Zeugen schnell geklärt

Der Aufmerksamkeit von Zeugen ist es zu verdanken, dass in den vergangenen Tagen zwei Verkehrsunfallfluchten in Bad Münder schnell aufgeklärt werden konnten. 

Der erste Fall ereignete sich am Dienstag (18.12.2018). Ein weißer Transporter befuhr gegen 11.20 Uhr die Lange Straße in Richtung Innenstadt. Vor der Einmündung Kreuzborn touchierte der Peugeot Boxer im Vorbeifahren mit der rechten Fahrzeugseite den linken Außenspiegel eines geparkten Audi A4. Der Außenspiegel vom Audi wurde dabei zerstört. Obwohl der Zusammenprall einen deutlich hörbaren Knall erzeugte, setzte der Fahrer des Transporters seine Fahrt fort. 

Der Vorfall wurde nicht nur durch eine Anwohnerin beobachtet, die auf Höhe der Unfallstelle im Garten arbeitete und durch den lauten Knall auf den Unfall aufmerksam wurde, sondern auch durch eine Autofahrerin. Die Autofahrerin fuhr direkt hinter dem Transporter. Als sie bemerkte, dass der Fahrer unbeirrt weiterfuhr, hupte sie 
mehrmals. Der Transporter-Fahrer reagierte nicht. Daher machte die pfiffige Zeugin in einem günstigen Moment ein Foto vom flüchtigen Wagen und fuhr damit sofort zur Polizeidienststelle in Bad Münder. 

Die Beamten auf der Wache leiteten mit dem erkennbaren Kennzeichen eine Sofortfahndung ein. Die Zeugin verließ nach ihrer Zeugenaussage die Polizeiwache. Wie der Zufall es will kam ihr auf dem Weg nach Hause der gesuchte Transporter entgegen. Diesmal folgte sie dem Flüchtigen, wählte den Notruf und teilte den Beamten die aktuellen 
Standorte mit. 

Zwischen Eimbeckhausen und Nienstedt konnte eine Streifenwagenbesatzung der Polizei Bad Münder den Peugeot Boxer stoppen. Spuren an der rechten Fahrzeugseite zeigten den Beamten, dass sie den richtigen Wagen angehalten haben. Gegen den 63-jährigen Fahrer aus der Region Hannover wurde ein Strafverfahren wegen des 
unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle eingeleitet. Da der Transporter ein ausländisches Kennzeichen hatte, wäre ohne die Aufmerksamkeit der Zeugen und der Mithilfe durch die hinterherfahrende Autofahrerin die Ermittlung des flüchtigen Verursachers über ausländische Behörden um Einiges schwieriger und langwieriger gewesen. 

Die zweite Verkehrsunfallflucht, die mit Hilfe eines noch unbekannten Zeugen rasch geklärt werden konnte, ereignete sich am gestrigen Mittwoch auf dem sogenannten Feuerwehrparkplatz an der Lange Straße. 

Eine Frau aus Bad Münder stellte ihren Opel Corsa auf einem freien Stellplatz ab. Als sie um 10.30 Uhr zum Auto zurückkehrte, bemerkte sie nicht nur einen frischen Schaden an der linken Fahrzeugseite, sondern auch einen Notizzettel. Auf dem Post-it Klebezettel war ein Hinweis auf die Beschädigung und das Kennzeichen des Verursachers 
notiert. Die Geschädigte rief die Polizei. 

Die Beamten der Dienststelle Bad Münder konnten durch das aufgeschriebene Kennzeichen mit ihren Ermittlungen gezielt ansetzen und das gesuchte Verursacherfahrzeug kurz darauf an einem recherchierten Aufenthaltsort des Halters ausfindig machen. Auch an 
diesem Wagen, einem Renault Megane, waren eindeutige Spuren zu finden, die zum Zusammenstoß mit dem geparkten Opel Corsa passten. 

Der 83-jährige Fahrzeughalter vom Renault wurde mit den vorliegenden Fakten konfrontiert. Daraufhin räumte er ein, den Schaden beim Ausparken verursacht und auch bemerkt zu haben. Auch in diesem Fall wurde ein Strafverfahren eingeleitet. 

Der Unfallfluchtensachbearbeiter vom Polizeikommissariat Bad Münder sucht nun den Verfasser des Notizzettels. "Wir sind dankbar für diesen Zettel. Dadurch hat die Geschädigte die Möglichkeit erhalten, wie auch im ersten Fall nicht auf den Schaden in Höhe von mehreren hundert Euro sitzenbleiben zu müssen", merkt Jens Petersen an. Petersen weiter: "Da der Zettelschreiber den Vorfall aus nächster Nähe beobachtet haben müsste, ist er als wichtiger Zeuge für unsere 
Ermittlungen von großer Bedeutung. Daher fragen wir über die Veröffentlichung des Post-it-Klebezettels konkret nach diesem Zeugen. Er möge sich mit der Polizei Bad Münder (Tel. 05042/9331-0) in Verbindung setzen", so die Bitte des Ermittlers.

 

 

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