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Veranstaltungskalender Hannover - Aktuelle Events, Konzerte und Termine

Events

Stoppok
Donnerstag, November 24, 2016  20:00   /   Donnerstag, November 24, 2016 
Hannover

 
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Adresse: Kulturzentrum Pavillon BI Raschplatz e.V., Lister Meile, 30161 Hannover, Karten-Telefon: 0511-2355550
Zusatzinformationen:
Wer einmal auf einem Konzert von ihm war, der kommt immer gerne wieder. Und wer ihn einmal für ein Konzert gebucht hat, bucht ihn auch gerne immer wieder, denn Stoppok überzeugt nicht nur musikalisch, sondern auch als Mensch und Entertainer. So beherzt und humorvoll seine Songs sind, in denen er oft der Gesellschaft den Spiegel vorhält, so kabarettistisch sind auch seine Überleitungen zwischen den Songs bei seinen Auftritten.
„Liegt es nicht auf der Hand“, singt er in einem der Songs auf seinem neuen Album "Operation 17" wegweisend, denn liegt es nicht auf der Hand, dass ein (Lieder-)Macher wie er, auch nach seinem 60. Geburtstag noch die gleichen starken Lieder macht wie in den vergangenen dreieinhalb Jahrzehnten? Die Kreativität des beseelten und lässigen Singer-Songwriters mit Hang zum Folk und Blues scheint unaufhaltsam. Nachts, verrät er, fallen ihm mitunter Strophe für Strophe neue Lieder ein, so dass er manchmal mehrfach aufsteht, um Songtexte zu notieren. Zur Ruhe kommt er erst, wenn er der Forderung der Lieder, geschrieben zu werden, nachgekommen ist. Er selbst meint scherzend zu seinem derzeit schier unglaubliche Output, er habe ja nicht mehr viel Zeit, um all das herauszubringen, was er noch so im Kopf und Sinn habe. 
Und so beschert Stoppok uns mit "Operation 17" nun sein 17. Studio-Album, nachdem er Ende 2014 noch den Longplayer Popschutz und Anfang 2016 die dritte gemeinsame CD mit der indischen Formation Tagore & We veröffentlicht hat. Vielleicht beflügelt durch eine neue Liebe oder auch durch eine weitere Auszeichnung, mit der er unlängst einmal mehr offiziell bedacht wurde - mit dem Deutschen Weltmusikpreis „RUTH“ 2016 beim Rudolstadt-Festival für Folk, Roots und Weltmusik – geht Stoppok mit vielen neuen kraftvollen Songs, gewohnt mitreißendem Groove und vielfältigen Sounds jetzt wieder mit seiner Band auf Tour.
Begleitet von seinen bewährten Bandmusikern, lässt der Meister selbst wie immer ein reiches Sortiment an Gitarren anklingen. Nicht, wie er betont, um angeberisch zu zeigen, dass er stolzer Besitzer einer größeren Instrumentensammlung ist, die insgesamt 45 verschiedene Gitarrenmodelle umfasst, welche er alle auch spielt, sondern einfach, weil er gerne die Stücke auf den Instrumenten spielt, auf denen er sie ursprünglich komponiert hat. Außerdem erzeugt er über seine verschiedenartigen Gitarren, die natürlich alle ihren eigenen Sound haben und mitunter unterschiedlich gestimmt sind, auch eine größere klangliche Vielfalt auf seinen Konzerten. Mit fünfsaitigem Banjo, Mandoline und Waldzither erweitert Stoppok gern zudem den Klangkosmos seiner diversen elektrischen und akustischen Gitarren.
Welch brillanter Instrumentalist er ist, wird spätestens jedem klar, wenn Stoppok lustvoll seine Soli spielt. Dann wird gut nachvollziehbar, wie ehrgeizig er sich einst das Gitarrenspiel selbst beigebracht hat. Als Jugendlicher spielte er komplizierte Riffs von Jimi Hendrix oder Ten Years After nach, die er mitunter auf seinem Tonbandgerät per Hand so langsam abspulte, bis er jeden einzelnen Ton heraus gehört hatte. Die Tonfolge übte er danach so lange, bis er sie absolut einwandfrei beherrschte.
Mit der gleichen Leidenschaft, mit der Stoppok für sein neues Album nach Los Angeles geflogen ist, um Teile einiger Songs einzuspielen, präsentiert er jetzt auch sein neues Live-Programm. Ob er mit seinen anspruchsvollen Stücken, die mal mit Wah-Wah-Effekten und Hammondorgel nach kultigem Bluesrock der 1970er-Jahre klingen und mal ruhiger, nachdenklich und fast filigran angelegt sind, die Welt verbessern wird? „Man weiß es nicht“. So formuliert Stoppok es selbst im Titel einer seiner neuen Stücke, in dem er davon singt, dass man auch nicht wisse, ob der Papst nicht mit der Nonne und der Mafia im Vatikan zusammen vegan frühstücke. „Wir haben aber die Ahnung ...“ heißt es darin weiter und ebenso ahnt man, dass Stoppok auf jeden Fall daran arbeitet, die Welt menschlicher zu machen. Der steigenden Kommerzialisierung in der Gesellschaft und der damit verbundenden Massenverblödung die Stirn zu bieten und wieder mehr auf die echten Werte im Leben zu achten, ist das, wofür STOPPOK sich nach wie vor stark macht. Seine Operation 17 sozusagen. Er selbst hat immer vorgelebt, dass man mehr Erfüllung findet, wenn man nicht auf die kommerzielle Schiene aufspringt, sondern sich seine Unabhängigkeit bewahrt und damit auch seine Individualität.
Antje Hollunder
Stoppok zur anstehenden Tour:
„Wir werden selbstverständlich einiges von unserem neuen Album „Operation 17“ spielen, aber wir freuen uns natürlich auch, die alten Gassenhauer zu rocken. 
Die Besetzung ist Reggie Worthy – Bass, Wally Ingram – Percussion/Drums, Sebel – Hammond/Gitarre - für mich ist das die beste Combo, die ich mir wünschen kann und ich freue mich sehr auf die Shows und natürlich auf das beste Publikum der Welt!“