Aktuelle Nachrichten des Stadtkirchenverbandes Hannover vom 12. April 2019

Freitag, 12 April 2019 06:21
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HANNOVER. 

"Wir sind das Volk?"

Der „Runde Tisch gegen Rechts“ lädt am Sonntag, 14. Mai von 18:00 - 20:00 Uhr zu einem Vortrag zum Thema „Wir sind das Volk? – Rechtspopulistische Strategien und die Neue Rechte als Herausforderung für die Demokratie“ in die Ev. luth. Lister Johannes- und Matthäus-Kirchengemeinde, Wöhlerstraße 13, ein. Rechtspopulismus ist in den Medien, in alltäglichen Gesprächen und in der Politik präsent. Doch was bedeutet Populismus eigentlich? Was macht populistische Strategien attraktiv und was sind deren Charakteristika? Der Vortrag zeigt auf, was AfD, Pegida und die identitäre Bewegung miteinander verbindet und welche Herausforderungen diesbezüglich bewältigt werden müssen. Diskutiert wird, welchen Einfluss der Rechtspopulismus und die Neue Rechte auf das demokratische Miteinander haben. 

Der „Runde Tisch gegen Rechts“, ein Projekt der Ev. luth. Lister Johannes- und Matthäus-Kirchengemeinde gegen Ausgrenzung und Diskriminierung, engagiert sich seit 13 Jahren für ein friedliches Miteinander aller Bürgerinnen und Bürger in Hannover und Umgebung. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

 

Bachs Matthäuspassion in der Marktkirche

Das Meisterwerk der Passionsvertonungen, die Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach, erklingt am Gründonnerstag und Karfreitag, 18./19. April jeweils um 19.30 Uhr in der Marktkirche. Auf höchstem musikalischen Niveau lässt sich die Passionsgeschichte miterleben. Ausführende sind der Bachchor und das Bachorchester Hannover sowie internationale Solisten. Die Leitung hat Jörg Straube.

 

Erinnerungen an den Tsunami 2004

Sibylle Weitkamp stellt beim dritten Treffen des „Waldheimer Kreises“ am Dienstag, 16. April, um 10 Uhr in der Timotheuskirche das Buch „Phi Phi Island“ vor. Es handelt von der Tsunami-Katastrophe am 26. Dezember 2004. Dabei löste ein Seebeben vor der Küste der indonesischen Insel Sumatra eine Flutwelle aus. Der Tsunami tötete und verletzte Hunderttausende, machte unzählige Menschen heimatlos, zerstörte ganze Landstriche. Auch die wenige Kilometer vor der Westküste Thailands gelegene Insel Koh Phi Phi wurde von der verheerenden Naturkatastrophe schwer getroffen. Der österreichische Schriftsteller Professor Josef Haslinger und seine Familie verbrachten hier ihren Weihnachtsurlaub und hatten Glück. Sie überlebten. In dem 2007 erschienenen Buch verarbeitet Haslinger seine traumatischen Erlebnisse während der Flutkatastrophe.

 

Königin Marie und die Marienburg

Marie, die letzte Königin Hannovers, wird bei einer Veranstaltung am Montag, 15. April, um 15 Uhr in der Michaeliskirche im Mittelpunkt stehen. Die Referentin Rittmeyer-Bhui wird über das „Leben mit viel Glanz und Schatten“ der Monarchin berichten. Marie musste mit dem Ende des Königreiches Hannover nach der Schlacht bei Langensalza 1866  ihre Heimat verlassen, verlor früh ihren Ehemann Georg V. und lebte 30 Jahre im Exil. Das Leben der Königin Marie war durch eine christliche Grundhaltung stark geprägt. Die kostenlose Veranstaltung findet im Rahmen der Gespräche am Kirchturm statt.  

 

Frühlingspilgern

Die Apostel- und Markuskirche lädt am Sonnabend, 13. April, zu einem Pilgerweg zum Damenstift Obernkirchen ein. Laut einer Mindener Chronik wurde das Kloster Obernkirchen von Ludwig dem Frommen (814–840) als älteste geistliche Niederlassung zwischen Weser und Leine gegründet. Das Stift wird auch heute noch so, wie im Gründungsjahr 1167 von dem ehemaligen Augustiner-Chorfrauenstift, genutzt. Dessen Bewohnerinnen eroberten sich noch im Mittelalter weitgehende Selbstbestimmung und Selbstverwaltung. Auch die Damen des heutigen evangelisch-lutherischen Damenstifts, genannt „das Kapitel“, leben nach diesen Grundsätzen. Die Pilger treffen sich um 8.50 Uhr am Infopoint im Hauptbahnhof. Der Zug fährt um 9.09 Uhr nach Bückeburg. Von dort aus pilgert die Gruppe dann zum Stift Obernkirchen. Nach der Besichtigung bringt ein Bus die Wanderer nach Stadthagen. Um 18.22 Uhr fahren sie mit dem Zug zurück nach Hannover, wo gegen 19 Uhr die Pilgertour endet. Die Pilgertour wird von Ehrenamtlichen geführt. Die Kosten für die Fahrt und die Kirchenführung werden auf alle Teilnehmer verteilt, die Höhe des Betrages wird an die Möglichkeiten des jeweiligen Teilnehmers angepasst. Wichtig ist den Organisatorinnen dabei, dass finanzielle Gründe eine Teilnahme nicht verhindern sollen. Wanderbekleidung und Proviant werden von den Teilnehmern selbst organisiert. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen erteilt Doris Zimmer, Telefon 0511-3970403.

 

 

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