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Der jungtürkische Völkermord an den Armeniern

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Der jungtürkische Völkermord an den Armeniern Ada-und-Theodor-Lessing Volkshochschule Hannover
Vortrag: Der jungtürkische Völkermord an den Armeniern 

 

Elke Hartmann vom Historischen Seminar der Ludwig-Maximilian-Universität München spricht am Dienstag (6. Oktober), 18.30 Uhr, zum Thema "Modernisierung, Nationalismus und Verschwörungstheorien. Der jungtürkische Völkermord an den Armeniern" in der VHS Hannover.

Der Vortrag gibt einen historischen Überblick über den Völkermord an den Armeniern im Osmanischen Reich, der von 1915 bis 1916 während des Ersten Weltkriegs vor den Augen der Weltöffentlichkeit und vor allem der deut­schen Kriegsverbündeten verübt wurde. In einem breiten Bogen werden die Vorgeschichte, die Hintergründe und Zusammenhänge erörtert, die zu diesem Menschheitsverbrechen geführt haben.

Die komplexe Melange aus osmani­scher Modernisierung und europäischer Interventionspolitik, Hoffnungen und Ängsten, Macht- und Verteilungs­kämpfen, Nationalismus und Rassis­mus, religiösen Vorurteilen und neuen Verschwörungstheorien, schließlich die konkreten Auslöser und Wende­punkte des Jahres 1914. Das Augenmerk richtet sich dabei nicht allein auf die Hauptverantwortlichen an der osmanischen Regierungsspit­ze. In einigen Fallbeispielen wird die Situation in den Provinzen, in den Dörfern und Städten dargestellt. Abschließend wird auf die anhaltende Leugnung durch die Türkei als letzte Etappe des Genozids eingegangen.

Veranstalter und Ort ist die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover, Burgstraße 14, 30159 Hannover. Der Eintritt ist frei.

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