Log in

Stadt berichtete über die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung zum Freizeitheim Döhren

(0 Stimmen)
Das Freizeitheim Döhren ist marode und soll durch einen Neubau ersetzt werden Jens Schade Das Freizeitheim Döhren ist marode und soll durch einen Neubau ersetzt werden

HANNOVER. Gemeinsame Sitzung des Kulturausschusses des Rates und des Bezirksrates Döhren-Wülfel zum Thema Freizeitheim. Heute am späten Mittag (18. Juni) wurden im Rathaus die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung zum Neubau des Freizeitheims Döhren den Politikern vorgestellt.

Das sogenannte „Beteiligungsverfahren“ für den Neubau des Stadtteilzentrums Döhren (das an Stelle des Freizeitheims treten soll) wurde schon Ende 2020 abgeschlossen. Die Ergebnisse hat das mit dem Verfahren beauftragte niederländische Büro aatvos in einer umfassenden Studie zusammengestellt und in diesem Frühsommer vorgelegt. Nun ging die Stadtverwaltung in die Öffentlichkeit und präsentierte die Analyse der Planer. Aus den Niederlanden war per Internet auch Aat Vos höchstpersönlich zugeschaltet.

Aat Vos, von Haus aus Architekt, fasste zusammen, dass nach dem Wunsch der Bürger und Freizeitheimnutzer das neue Stadtteilzentrum einladend sein und eine Willkommensatmosphäre vorweisen müsse. Ein vielseitiges und flexibles Raumangebot sollte Nutzungsmöglichkeiten für alle Altersgruppen und vielfältige kulturelle Angebote ermöglichen. Viel Wert legten die Döhrener auch auf ein gutes gastronomisches Angebot.

Das Stadtteilzentrum soll nach den Wünschen des Stadtbezirksrates Döhren-Wülfel, denen die Verwaltung folgt, mit den vier Institutionen Freizeitheim, Stadtteilbibliothek, Jugendzentrum und Bürgeramt neu konzipiert werden und perspektivisch alle Funktionen unter einem Dach vereinen. Im vergangenen Jahr wurden dafür die Bürger und Nutzer des Stadtbezirks Döhren-Wülfel in den Prozess einbezogen. Über verschiedene Beteiligungsformate (Straßeninterviews, Workshops, Kartenspiele, Fokusgruppen) ermittelten Vos und seine Mitarbeiter Wünsche, Erfordernisse und Bedürfnisse in der Bevölkerung. Darüber hinaus gab es ausführliche Befragungen lokaler Interessenvertreter. „Fazit ist, dass die Bürgerbeteiligung für das Gelingen des Projekts wichtig ist“, sagte Aat Vos.  

Die Stadtverwaltung kündigte an, dass nach der Sommerpause den zuständigen Ratsgremien eine Drucksache zum weiteren Verfahren auf dem Weg zur Realisierung des neuen Stadtteilzentrums vorgelegt werden soll. „Und wann kann mit einem Neubau gerechnet werden?“, wurde gefragt. Doch da hielt sich Leno Bode, für das Beteiligungsverfahren zuständige Mitarbeiterin der Stadt, bedeckt. „Die Realisierung wird wohl noch einige Jahre brauchen“, sagte sie.

Schreibe einen Kommentar