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Ortspolitiker stimmen für neues VW-Autohaus an der Grenze zu Laatzen

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Das VW-Autohaus an der Hildesheimer Straße wird umziehen und rückt weiter nach Süden Jens Schade Das VW-Autohaus an der Hildesheimer Straße wird umziehen und rückt weiter nach Süden

HANNOVER. Beim zweiten Anlauf gab es grünes Licht für einen neuen Bebauungsplan in Wülfel. Ohne Gegenstimme billigten die Politiker im Stadtbezirksrat Döhren-Wülfel auf ihrer Sitzung gestern Abend (16. Mai) im Freizeitheim Döhren die neue Bauleitplanung in ihrem Stadtbezirk. In der April-Sitzung hatten die Bürgervertreter ihre Entscheidung vertagt. Volkswagen will hier an der Hildesheimer Straße dicht an der Stadtgrenze zu Laatzen ein neues Autohaus bauen. Dafür muss das Baurecht für das Grundstück geändert werden. Das bisherige Gelände von Bischoff und Hamel weiter nördlich Nahe der Garkenburgstraße will VW aufgeben. "Wir müssen im Bezirksrat sehr achtsam sein, was mit diesem Grundstück dann geschieht" meint Jens Schade von der SPD-Fraktion, Das derzeitige Baurecht ließe nach den Umzug des Autohaueses sogar die Ansiedlung einer Spedition zu. Der Sozialdemokrat hofft aber, dass hier der Neubau von Wohnraum angedacht wird.

Wegen eines peinlichen Formfehlers sind die seit rund zehn Jahre laufenden Vorplanungen für ein Wasserkraftwerk am Leinewehr erst einmal gestoppt. Jetzt muss die Stadt Hannover das Projekt europaweit neu ausschreiben. Die CDU im Stadtbezirksrat Döhren-Wülfel wollte die Situation nutzen und beantragte, der Bezirksrat solle die Stadt auffordern, gänzlich auf die geplante kleine Turbinenanlage zu verzichten. Doch die Christdemokraten wurden darin lediglich vom Einzelvertreter der FDP unterstützt und fanden keine Mehrheit im Gremium. SPD, Grüne und die Vertreter der Linken sowie der "PARTEI" lehnten den Vorstoß ab. "Wir brauchen umweltfreundliche Energie", hieß es. Die Wohnungseigentümer auf der Leineinsel laufen seit Jahren Sturm gegen die Turbinenpläne. Sie wollen kein "Kraftwerk" vor ihrer Haustür.

Im weiteren Verlauf der Sitzung billigte der Bezirksrat einstimmig die Sanierung der Toilettenanlage der Grundschule Beuthener Straße. 266.000 Euro soll die Maßnahme kosten.

Die örtlichen Bürgervertreter verteilen daneben wieder Geld. 2.295 Euro gibt es für das Projekt eines Döhrener Künstlers, auf dem Fiedelerplatz eine Skulptur namens "Wünschestein" aufzustellen. Den Stein selbst wird der Bildhauer Wilfried Behre der Stadt schenken. Damit der Rübezahlplatz in Mittelfeld durch Blumen schöner wird, spendierte der Bezirksrat 300 Euro für eine Pflanzaktion und der Rasensportverein bekommt als Beihilfe zum Kauf eines Kanu-Transportanhängers 1,500 Euro. 1000 Euro fließen an den Verein für Rasenspiele für die Ausstattung eines Fitnessraums.

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