Log in

Ortstermin am Nachbarschaftstreff: Nutzer klagten über Müll

(0 Stimmen)
Bezirksratspolitiker beim Ortstermin am Mittelfelder Nachbarschaftstreff. Jens Schade Bezirksratspolitiker beim Ortstermin am Mittelfelder Nachbarschaftstreff.

HANNOVER. Noch einmal waren die Mitglieder des „alten“ Bezirksrates gefordert. Kurz vor dem offiziellen Ende der Wahlperiode stand ein Ortstermin am Nachbarschaftstreff in Mittelfeld an. Nutzer der Einrichtung berichteten regelmäßig über Müll und zum Teil auch über Sachbeschädigungen. Vermutlich verursacht von Jugendlichen, die sich auf den Freiflächen dort in den Abendstunden trafen. Und in einer kaum einsehbaren Nische sollen Drogen konsumiert werden. „Außerdem wird hier einfach in die Ecke uriniert“, hieß es.

Auf Antrag der CDU trafen sich nun heute am späten Nachmittag (26. Oktober) Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner und weitere Bezirksratspolitiker mit Nutzern des Nachbarschaftstreffs, mit Vertreter des Jugendzentrums, des städtischen Ordnungsdienstes und der Polizei vor Ort. Der städtische Ordnungsdienst schaute bislang in der Woche regelmäßig zweimal vorbei und kam daneben zusätzlich bei Beschwerden aus der Nachbarschaft, ohne jedoch Störer anzutreffen. Auch für die Polizei ist der Nachbarschaftstreff bzw. sein Außengelände kein Brennpunkt. Fazit: Die Nutzer des Nachbarschaftstreff müssen mit den Umständen dort weiter leben. Immerhin regten die Politiker an, die Eingangsnische mit einem zusätzlichen Gitter abzusperren. „Früher wohnte im Obergeschoß ein Hausmeister. Da passierte so etwas nicht. Am besten wäre es, wenn die leerstehende Wohnung wieder vermietet würde", sagte ein Bezirksratsmitglied. Doch da winkte Stadtbezirksmanager Sven Berger ab. „Die Fachverwaltung hat schon mehrmals entsprechende Forderungen des Bezirksrates abgelehnt.“


Bezirksratspolitiker beim Ortstermin am Mittelfelder Nachbarschaftstreff.

Bezirksratspolitiker beim Ortstermin am Mittelfelder Nachbarschaftstreff.

Schreibe einen Kommentar