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SPD möchte ein Kolumbarium auf dem Seelhorster Friedhof

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Kann aus der "Neuen Kapelle" auf dem Seelhorster Friedhof ein Kolumbarium werden? Jens Schade Kann aus der "Neuen Kapelle" auf dem Seelhorster Friedhof ein Kolumbarium werden?

HANNOVER. Bekommt der Seelhorster Friedhof ein Kolumbarium? In einer Anfrage in der jüngsten Sitzung des Bezirksrates Mitte Juni im Freizeitheim Döhren hakte die SPD nach.  Schon im Jahr 2016 hatte der Stadtbezirksrat Döhren-Wülfel auf Antrag der Sozialdemokraten  die Verwaltung aufgefordert, die ungenutzte sogenannte „Neue Kapelle“ des Friedhofs in einen Aufbewahrungsort für Urnen umzuwandeln.  Die Stadt versprach, die Idee zu prüfen. Weil keine weiteren Informationen folgten, wollte die SPD-Fraktion nun wissen, wie der Sachstand ist.

Viel verraten hat die Verwaltung jedoch noch nicht. „Die Machbarkeitsstudie liegt im Entwurf vor und wird nun verwaltungsintern beraten. Die Ratsgremien werden anschließend über das Ergebnis der Machbarkeitsstudie und das Ergebnis der Beratungen der Verwaltung informiert“, erklärte Verwaltungssprecherin Gundula Ohlhorst  nur. Es bleibt also spannend.

Noch einmal Seelhorster Friedhof: Bürger wünschten sich eine Ruhebank am Nebeneingang in der Grävemeierstraße. Diese Sitzgelegenheit wurde von der Verwaltung auch zugesagt, dann tat sich allerdings erst einmal nichts mehr. Die Sozialdemokraten ließen deshalb einen Antrag auf die Tagesordnung setzen mit dem Ziel, das Vorhaben „Ruhebank“ vorrangig umzusetzen. Nun ging alles ganz schnell. Der Antrag konnte noch auf der Sitzung zurückgezogen werden, weil die Bank zwischenzeitlich bereits aufgestellt worden war.

Die Sicherheit der Schulkinder der Kardinal-Bertram-Schule an der Loccumer Straße liegt dem Bezirksrat Döhren-Wülfel am Herzen. Einstimmig forderte das Gremium auf der Juni-Sitzung auf Antrag der SPD von der Verwaltung entsprechende Maßnahmen.

„Die Verwaltung wird gebeten, auf dem Asphalt der Loccumer Straße im Bereich vor der Kardinal Bertram Schule den aufgemalten „Achtung Kinder“ Warnhinweis zu erneuern“, heißt es in dem Vorstoß. Das reichte den Politikern jedoch noch nicht aus. Im Lauf der Beratung des Antrages kamen die Bürgervertreter  zu dem Schluss, am besten doch gleich noch einen Zebrastreifen zu verlangen.  Der war von der Stadt zwar schon einmal abgelehnt worden. Doch: „Vor Schulen kann durchaus auch in Tempo-30-Zonen trotzdem noch ein Fußgängerüberweg angelegt werden“, argumentierten die Sozialdemokraten.

Erschreckend: bislang haben 65 Kinder (Kindergarten und Krippe) aus dem Stadtbezirk noch keinen Platz in einer Kita gefunden. Das erfuhr der Bezirksrat auf der Juni-Sitzung auf eine Anfrage der SPD-Fraktion. Die Verwaltung hofft aber, dass auch diesen Kindern  noch ein Platz vermittelt werden kann.

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