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SPD setzt sich für Schulen im Stadtbezirk Misburg-Anderten ein

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Kurt-Schwitters-Gymnasium (C) Stadt Hannover Kurt-Schwitters-Gymnasium (C) Stadt Hannover

HANNOVER. Im Stadtbezirk Misburg-Anderten gibt es im stadtweiten Vergleich eine unterdurchschnittliche Versorgung im Bereich der Ganztagsschulbetreuung. Auch die räumlichen Kapazitäten der Schulen im Stadtbezirk sind knapp, gerade angesichts steigender Schülerzahlen. Die SPD in Misburg und Anderten setzt sich für die Verbesserung dieser Situation ein.

 

Bei den vergangenen beiden Sitzungen des Bezirksrats Misburg-Anderten hat die SPD-Fraktion insgesamt drei Anfragen an die Stadtverwaltung zu den Schulen im Stadtbezirk gestellt. Daraus geht unter anderem hervor, dass die Grundschule Mühlenweg, die vor einigen Jahre die Aufnahme ins städtische Ganztagsschulprogramm beantragt hat, nach gegenwärtiger Planung mit der Umsetzung dieser Maßnahme nicht vor dem Schuljahr 2022/23 rechnen könne. Nach Ansicht der SPD im Stadtbezirk Misburg-Anderten ist dieser Zeitraum zu lang angesetzt. Die örtliche SPD wird sich auf den ihr zur Verfügung stehenden politischen Wegen dafür einsetzen, dass die Grundschule Mühlenweg schneller als gegenwärtig geplant ins Ganztagsschulprogramm aufgenommen wird.

 

Nach den jüngsten Auskünften der Verwaltung im Bezirksrat wird derzeit insbesondere daran gearbeitet, eine ausreichende Raumversorgung in den Schulzentren Misburg und Anderten zu gewährleisten. Hierzu gibt es mehrere Wege. Beispielsweise sollen freie Räume durch den Umzug von derzeitigen Nutzern entstehen. Auch die Bereitstellung von Containern und ein Teilneubau am Kurt-Schwitters-Gymnasium gehören zu den geplanten Lösungskonzepten. Vor nicht allzu langer Zeit hat das Schulzentrum Misburg eine neu gebaute Mensa bekommen. Auch nach diesem von der SPD mit herbeigeführten Projekt bleibt es weiterhin notwendig, kritisch zu hinterfragen, inwieweit die oben genannten Maßnahmen sinnvoll, hinreichend und nachhaltig sind.

 

Ein Beispiel ist die Situation an der Pestalozzi-Grundschule in Misburg. Wie Schulleiterin Maria Nonnast-Kamieth berichtet, ist diese in den letzten Jahren von einer zwei- zu einer dreizügigen Grundschule angewachsen. Bereits bei einer großen Sanierung vor 10 Jahren wurde darauf hingewiesen, dass die Räumlichkeiten zu knapp sind, was sich nun durch den Start der Ganztagsschule verschärft hat. Das gilt für Nachmittagsangebote, für Platz zum Ausruhen oder bewegungsreiche Spiele und für den Schulsport. Container können tatsächlich ab Spätsommer 2020 für eine kleine Entspannung sorgen.

 

Nachdem die SPD im Bezirksrat die erwähnten Anfragen gestellt und sich auch in den Kontakt mit Betroffenen begeben hat, wird sie ihre Aktivitäten zur wichtigen Frage der Zukunftsfähigkeit der Schulen im Stadtbezirk verstärken.

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