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Stadt reagiert noch vor der Bezirksratssitzung: missverständliche Hinweisschilder wurden geändert

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Der Geradeauspfeil führte Autofahrer geradewegs in die Eilenriede. Nachdme die SPD eine Anfrage dazu eingereicht hatte, änderte die Stadt die missverständlichen Schilder. Jens Schade Der Geradeauspfeil führte Autofahrer geradewegs in die Eilenriede. Nachdme die SPD eine Anfrage dazu eingereicht hatte, änderte die Stadt die missverständlichen Schilder.

HANNOVER. Noch bevor der Stadtbezirksrat Döhren-Wülfel in seiner Sitzung am 8. Oktober das Thema aufgreifen konnte, hat das Tiefbauamt bereits reagiert, Missverständliche Hinweisschilder an der Straße "Am Schafbrinke" wurden jetzt bereits von amtswegen geändert. Grund dafür dürfte eine von der SPD-Fraktion zur nächsten Sitzung des Bezirksrates eingereichte Anfrage sein.

Wie berichtet, ist die Wolfstraße im Stadtteil Waldheim wegen einer Straßensanierung gesperrt. Doch die von der Stadt aufgestellten entsprechenden Warntafeln führten  in die Irre. Unter der Überschrift " Es führt ein Weg nach Nirgendwo: Geradeaus geradewegs in die Eilenriede?" nahmen sich die Sozialdemokraten des Themas an. "Das in der Straße „Am Schafbrinke“ Höhe Zeißstraße aufgestellte Hinweisschild zur Sperrung der Wolfstraße enthält auf der rechten Seite einen Geradeauspfeil Ortsunkundigen Autofahrern wird damit suggeriert, zwar sei die linkseinmündende Wolfstraße gesperrt, die gerade befahrende Straße gehe aber in Pfeilrichtung weiter. Wer darauf vertraut, landet je nach Geschwindigkeit direkt an oder in einem Metallgitterzaun, denn geradeaus führen nur ein Rad- und ein Fußweg in die Eilenriede", heißt es in einer von der SPD-Fraktion vorbereiteten Anfrage.

Kaum war die Bezirksratsvorlage im Rathaus gelandet, ließ die Verwaltung die Schilder austauschen. Nun bleibt den Ortspolitikern eine Diskussion zum Thema erspart.

 

 

 

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