Auch in Hannover beteiligen sich fast 8000 Schülerinnen und Schüler an der internationalen Aktion

Weltweite Schülerdemonstrationen zum "Friday for Future"

Weltweite Schülerdemonstrationen zum "Friday for Future" Demo "Friday for Future" am 15. März 2019 in Hannover © Bernd Günther

Auch in Hannover beteiligen sich fast 8000 Schülerinnen und Schüler an der internationalen Aktion

Weltweite Schülerdemonstrationen zum "Friday for Future"

HANNOVER. In fast 1700 Städten weltweit auf allen Kontinenten und über 120 Ländern streiken heute Schülerinnen und Schüler unter dem Motto "Friday for Future" für den Klimaschutz und eine veränderte Haltung von Politikern und Regierungen. Die inzwischen internationale Bewegung von engagierten Jugendlichen ist durch die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg ausgelöst worden und findet immer mehr Anhänger.

Auch in Hannover hat die Organisation "Friday for Future" zu erneuten Schulstreiks aufgerufen. Die Mitorganisatorin Lou Töllner, welche die Demos in Hannover organisiert, machte deutlich, wie wichtig diese Aktion durch Schülerinnen und Schülern ist. Sie haben sich mit der Problematik einer bevorstehenden massiven Klimaänderung beschäftigt und wollen mit ihren Stimmen friedlich auf die Dringlichkeit eines Umdenkens in der Politik die Öffentlichkeit aufmerksam machen.

Der Demonstrationszug startete auf dem Kröpcke in Hannover, wo kurz nach 12:00 Uhr aus allen Richtungen Gruppen mit selbstgemalten Plakaten auf den Platz strömten. Sogar ganze Schulklassen wurden von ihren Lehrern und in Begleitung auch von Eltern zu der Aktion begleitet. Etwas verspätet starteten dann geschätzt 8.000 Teilnehmer mit einer Vielzahl an handgemalten Plakaten und machten auf ihre Weise damit aufmerksam, was Jugendliche heute beim Thema Klima bewegt.

Im Neuen Rathaus wurde dann eine Delegation vom Oberbürgermeister Stefan Schostok empfangen, während Draussen lautstark Sprechchöre "WIR SIND HIER! WIR SIND LAUT! WEIL IHR UNS DIE ZUKUNFT KLAUT!" zu vernehmen waren. 

Vor dem Rathaus erläuterte dann unter großem Beifall Dr. rer. pol. Jans Clausen als Vertreter der "Scientists for Future", dass inzwischen über 23.000 namenhafte Wissenschaftler, Hochschulprofessoren und auch zwei Nobelpreisträger mit ihren Unterschriften und einer gemeinsamen Erklärung hinter dem Anliegen der Jugend zu den Klimaprobleme stehen. "Wir stehen an eurer Seite", rief Clausen den Jugendlichen zu.,

Den Abschluss bildete dann für die Teilnehmern ein Bühnenprogramm mit einigen Redebeiträgen, Musik und Poetry Slam Darbietungen vor dem Opernhaus. Nach Schätzung der Veranstalter sollen sich sogar bis zu 13.000 Teilnehmer an der Aktion zeitweilig beteiligt haben. 

 

Medien

Schulstreik am "Friday for Future" in Hannover © Bernd Günther

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