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„Wir wissen, was wir an der Freiwilligen Feuerwehr haben“ – SPD unterstützt Zuwendungsantrag / Gastwirtschaft Wichmann im Fokus

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Die Reste der Gastwirtschaft Wichmann waren erneut Gegenstand einer Anfrage im Bezirksrat Döhren-Wülfel. Jens Schade Die Reste der Gastwirtschaft Wichmann waren erneut Gegenstand einer Anfrage im Bezirksrat Döhren-Wülfel.

HANNOVER. Wie geht es weiter im Neubauprojekt der ehemaligen Gastwirtschaft Wichmann an der Hildesheimer Straße? Das wollte die SPD-Fraktion in einer Anfrage auf der September-Sitzung des Bezirksrates Döhren-Wülfel im Freizeitheim Döhren wissen. „Das unter Instandhaltungssatzung stehende Gebäude der früheren Gastwirtschaft Wichmann wurde weitgehend niedergerissen. Nur ein Teil der Ost- und der Nordfassade stehen noch und sind schutzlos der Witterung preisgegeben. Seit dem Vollzug der Abrissarbeiten ist jedoch kein Baufortschritt zu verzeichnen“, heißt es in der Anfrage.

Dazu Stadtplaner Dr. Hans-Heiner Schlesier: Eine Rückfrage beim Investor hat ergeben, dass inzwischen die zum Umsetzen der Baugenehmigung erforderlichen Roharbeiten beauftragt wurden. Das beauftragte Unternehmen ist zurzeit noch auf einer anderen Baustelle tätig. Der Investor geht von einem Beginn der Rohbauarbeiten in diesem Jahr aus. Die erhaltenen Fassadenteile sind so gesichert, dass sie wie beabsichtigt in das wieder zu errichtende Gebäude integriert werden können.“

Ebenfalls auf der Tagesordnung der Bürgervertretung: Ein Zuschuss des Bezirksrates zum erfolgreichen „Tag der offenen Tür“ der Freiwilligen Feuerwehr Wülfel. Die ehrenamtlichen Retter feiern das 125. Jubiläum der Ortswehr. Mit den Stimmen der SPD konnte die Finanzspritze mehrheitlich im Bezirksrat beschlossen werden. Die Christdemokraten stimmten allerdings dagegen. „Für Feiern geben wir nichts“, hieß es aus ihren Reihen. Für Jens Schade, Vorsitzender der sozialdemokratischen Fraktion, eine unverständliche Haltung. „Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr opfern ihre Freizeit, um den Bürgern ehrenamtlich zu helfen. Da kann man die Veranstaltung des Tags der offenen Tür – die für alle Bürger da war – auch einmal mit fördern“, meinte er. "Wir wissen, was für an der Freiwilligen Feuerwehr haben."

Unter der bewährten Leitung von Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner standen auch noch weitere wichtige Themen auf der Tagesordnung. So wurde auf Nachfrage der SPD nun versichert, dass der lange versprochene Radweg von der Friedhofsallee bis zum Hohen Weg entlang des Bahndammes ab dem zweiten Quartal 2020 gebaut werden soll. „Die Planungen haben sich leider aufgrund von personellen Engpässen verzögert“, entschuldigte sich die Stadt.

In der zweiten Septemberhälfte will die Verwaltung noch einmal mit dem Eigentümer des früheren Peugeot-Geländes sprechen. Die über das Grundstück führende Straße ist unbeleuchtet. Tanja Bunduls (SPD) sieht. darin eine Gefahr für Passanten und fragte entsprechend nach. Allerdings, so die Stadt: „ Es ist eine reine Privatfläche, für die Beleuchtung ist der Eigentümer verantwortlich.

Auf eine weitere Anfrage der SPD durch Brigitta Miskovic hinsichtlich des Bedarfs an Kindergarten- und Hortplätzen, teilte die Stadt mit, dass sich derzeit noch elf Kinder aus dem Stadtbezirk in Vermittlung befinden. Einstimmig angenommen wurde daneben ein Antrag der Sozialdemokraten, Stadtbezirksrat Döhren-Wülfel über die 2018 und 2019 im Stadtbezirk befindlichen Belegrechtswohnungen zu informieren. 

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