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Aktuell Nachrichten aus Hannover vom 23. Mai 2019

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Hannover - Aktuelle Nachrichten des Tages (C) Ulrich Stamm Hannover - Aktuelle Nachrichten des Tages (C) Ulrich Stamm

HANNOVER.

„Salto Wortale - Kinderliteraturfestival im Zirkuszelt 2019“ - 1.300 Kinder entdecken über den Weg der Literatur Europa

Eine große Europa-Lese-Rallye, sechs Lesungen und mehr als 45 Workshops bei24 Partnerinstitutionen stellen „Geschichten aus Europa“ in den Mittelpunkt der diesjährigen Festivalausgabe von „Salto Wortale“. Das Kinderliteraturfestival schlägt vom 26. bis 29. Mai auf der Wiese neben dem Neuen Rathaus Hannover seine Zelte auf und begeistert 1.300 Kinder von acht bis elf Jahren für Literatur. Als interdisziplinäres, bundesweit einzigartiges Angebot der Leseförderung richtet „Salto Wortale“ seinen Fokus auf das sinnerfassende Lesen. Kinder setzen sich vielseitig und spielerisch mit den Inhalten von Geschichten auseinander.

Über das diesjährige Thema sagen die Festivalleiterinnen Nina Weger und Julia Kronberg:„Europa ist unsere Zukunft. Den Geist der Verständigung, das Verbindende unter den europäischen Nationen und das Erkennen gemeinsamer Wurzeln literarisch zu vermitteln - das ist das Ziel der zweiten Ausgabe unseres Kinderliteraturfestivals. Wir möchten mit der Tradition unserer gemeinsamen europäischen Literatur Kinder für den europäischen Gedanken begeistern – damit jedes Kind dieses Europa als sein Europa erkennt und schätzen lernt.“

Eröffnungsfest mit Europa-Lese-Rallye am Tag der Europawahl auf der Wiese neben dem Neuen RathausDer Startschuss fällt am 26. Mai mit einem großen Eröffnungsfest von 10 bis 16 Uhr. Hauptattraktion ist die Europa-Lese-Rallye. An 17 Stationen geht es mit europäischen Kinderbuchfiguren von Pippi bis Pinocchio quer über den Kontinent. Mit Schnelligkeit, Witz, Sprach- und Geografiekenntnissen können Leseanfänger*innen wie Leseprofis einen der vielen Preise gewinnen und mit etwas Glück sogar den Hauptgewinn: eine Reise nach Brüssel mit einer Begleitperson und zwei Übernachtungen, gesponsert von vamos Eltern-Kind-Reisen. Zudem ist ein Treffen mit einem EU-Parlamentsmitglied aus Niedersachsen geplant.

Jedes Kind hat die Wahl und findet seinen eigenen Zugang zum LesestoffIm dreitägigen Hauptprogramm des Festivals entdecken Schüler*innen der 3. bis 5. Klasse über den Weg der Literatur den europäischen Kontinent und erfahren, dass Errungenschaften der EU fest mit ihrem Alltag verknüpft sind. Nach einer Lesung im Zirkuszelt für 250 Kinder bieten rund 15 Workshops zu Politik, Geschichte, Musik, Archäologie, Kunst, Medizin, Biologie, Fußball und vielem mehr verschiedene Zugänge zur vorgelesenen Geschichte an. Über ein Wahlverfahren entscheidet jedes Kind per Stimmabgabe selbst, in welchem Workshop es das Thema vertiefen will.

27. Mai für 3. Klassen: Mit der Europa-Bande quer über den Kontinent

Bei der Lesung und in den Workshops lernen die Kinder mehr als 20 Figuren aus europäischen Kinderbuchklassikern kennen. Sie gehen mit Pippi Langstrumpf auf die Suche nach Störenfrieden in der Kunst, reisen mit dem pfiffigen Held Odysseus in die Antike, bauen mit Krokodil Gena ein Haus der Freundschaft, illustrieren ein Europa-Quartett, kämpfen mit Robin Hood für Gerechtigkeit, suchen als Pinocchio mit schauspielerischen Mitteln nach der Wahrheit und schreiben in Anlehnung an Schelme wie Nasreddin Hodscha oder Till Eulenspiegel Narrengeschichten von heute.

28. Mai für 5. Klassen: Verbinden, nicht trennen!

Gelesen wird die Geschichte „König Macius der Erste“ von Janusz Korczak. 1923 erschienen, geht es darin um die Frage, wie ein gerechtes und gleichberechtigtes Zusammenleben zwischen Kindern, Erwachsenen und verschiedenen Völkern möglich ist. In den Workshops reisen die Kinder zu den Ursprüngen der Demokratie ins alte Griechenland. Sie erproben ihre diplomatischen Fähigkeiten und finden heraus, wie man in der EU Kompromisse schließt. Sie äußern ihre Meinung in einer Kinderzeitung und dichten eine Europa-Hymne für die Demokratie. Nicht zuletzt gehen sie der Frage nach, wie die Zusammenarbeit in Europa Leben retten kann, zum Beispiel in der Medizin.

29. Mai für 4. Klassen: Europa – ein Kontinent in Bewegung

Ausgehend von Texten über die Wikinger, Wilhelm von Humboldt und Hermann Bahlsen erfahren die Kinder, dass Entwicklung und Fortschritt in Europa ohne Bewegung und Austausch über die Grenzen hinweg undenkbar wären. In Workshops zur Archäologie oder Genetik können sie nachvollziehen, dass Menschen in Europa seit jeher mobil sind. Sie verfolgen, wie sich Ideen wie die der Menschen- und Kinderrechte, Sprachen aber auch Ernährungsgewohnheiten verbreitet haben. Das gilt auch für die Kunst: Bei einer Tour durch die Herrenhäuser Gärten kommen sie europäischen Einflüssen auf die Spur und im Museum für Energiegeschichte(n) experimentieren sie mit Erfindungen aus Hannover.

Workshop-Partner 2019AFS Interkulturelle Begegnungen e. V., Antenne Métropole, B&B. Markenagentur, Buchdruck-Museum  Freundeskreis Schwarze Kunst e. V., Europäische Janusz Korczak Akademie e. V., Europäisches Informationszentrum Niedersachsen, Göttinger Institut für Demokratieforschung, Hannover 96, Haus der Jugend, Herrenhäuser Gärten, Historisches Museum Hannover, Janusz-Korczak-Geschwisterbücherei, Kindermuseum Zinnober, Kreisjugendwerk AWO Region Hannover, Medizinische Hochschule Hannover, Museum August Kestner, Museum für Energiegeschichte(n), right now Human Rights Consultancy & Training, Sprengel Museum Hannover, Stadtbibliothek Hannover, Tanzschule Susanne Bothe, TA WingTsun Kampfkunstschule, Villa Seligmann, Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst und anderen.

Festival-Blog // www.saltowortale-hannover.de

Eine Schülergruppe der IGS Nienburg berichtet täglich über das Festival. Redaktionsleitung: Jacqueline Moschkau. In Zusammenarbeit mit Junge Presse Niedersachsen und h1.           

BEGLEITPROGRAMM

26. Mai 10 bis 16 Uhr Eröffnungsfest mit Europa-Lese-Rallye, Lesungen mit Boris Pfeiffer aus Das Wilde Pack (11.30 Uhr) und Die ??? Kids – Bundesliga-Alarm (15 Uhr) und zwei Ausstellungen: „Meine Lieblings-Kinderbuchfigur war ...“ Botschafter*innen der EU-Länder in Deutschland antworten - ein Projekt der IGS Nienburg.

„Ein Leben für die Rechte der Kinder. Wer war Janusz Korczak?“ - ein Projekt der Janusz-Korczak-Geschwisterbücherei.

27. Mai 15.30 bis 17 Uhr Festivalzentrum: Brexit Romance – Lesung und GesprächDie Jugendbuchautorin Clémentine Beauvais liest auf Französisch aus ihrem neuesten Roman. Danach können Jugendliche mit der überzeugten Europäerin, die selbst in England lebt, ins Gespräch kommen. Eine Übersetzerin ist anwesend. Ab 14 Jahren, mit Übersetzung, Eintritt frei. In Kooperation mit Antenne Métropole.

28. Mai 15.30 bis 16.30 Uhr Festivalzentrum: Mit Bilderbuch-Rallyes auf Bücher neugierig machen Tipps von Katja Bauer von der der Akademie für Leseförderung Niedersachsen, Eintritt frei.

Literaturverfilmungen im Kino am Raschplatz30. Mai bis 1. Juni 14 Uhr: Der kleine König Macius, Deutschland 2007, FSK O J., 83 Min.

2. bis 5. Juni 14 Uhr: Der kleine Nick macht Ferien, Frankreich 2014, FSK O J., 97 Min.

 

Der Förderverein Kinderzirkus Giovanni e. V. veranstaltet das Festival mit Unterstützung der Landeshauptstadt Hannover, des Friedrich-Bödecker-Kreises e. V. und APS – Akademie für Pflege und Soziales in diesem Jahr zum zweiten Mal. Zahlreiche hannoversche Einrichtungen und Institutionen unterstützen das Projekt, darunter das Europäische Informationszentrum Niedersachsen, Hannover 96, die Herrenhäuser Gärten, die Medizinische Hochschule Hannover, das Museum August Kestner, das Museum für Energiegeschichte(n), das Sprengel Museum Hannover, die Stadtbibliothek Hannover, die Villa Seligmann und viele mehr.

Gefördert durch:

Landeshauptstadt Hannover, NLQ Hildesheim, Bundeszentrale für politische Bildung, VGH-Stiftung, NORD/LB Kulturstiftung, Region Hannover, dunkel.foundation, CULT Stiftung, Rotary Club Hannover Leineschloss, Lions Club Hannover Expo.

Mit Unterstützung von:

EIZ Niedersachsen, Niedersächsischer Landtag, Sprengel Museum Hannover, Antenne Métropole, üstra AG.

Festivalleitung: Nina Weger und Julia Kronberg

 

 

25. Mai: Verkehrseinschränkungen beim Maschsee-Triathlon 2019

Aufgrund des Maschsee Triathlons am 25. Mai 2019 wird es im Bereich der Fahrradstrecke und in den umliegenden Straßen des Veranstaltungsgeländes zu Verkehrseinschränkungen kommen. Folgende Verkehrsmaßnahmen sind vorgesehen:

 

  • Sperrungen folgender Straßen und Parkplätze: Parkplatz Strandbad, Rudolf-von-Bennigsen-Ufer, Schützenallee (stadteinwärts ab Willmerstraße), Culemannstraße, Friederikenplatz, Lavesallee (zwei der südlichen Fahrspuren) Waterloostraße, Bruchmeisteralle, Robert-Enke-Straße, Arthur-Menge-Ufer.

  • Die Straßensperrungen erfolgen am 25. Mai 2019 im Bereich des Rudolf-von-Bennigsen-Ufers zwischen Altenbekener Damm und Riepestraße bereits ab 7 Uhr. Die übrigen Straßenbereiche werden ab 7.30 Uhr gesperrt.

  • Darüber hinaus werden in den umliegenendn Straßen zum Veranstaltungsgebiet Vorsperren eingesetzt, um frühzeitig auf die gesperrten Straßen aufmerksam und eine Umleitung möglich zu machen.

  • Eine Aufhebung aller Straßensperrungen erfolgt am 25. Mai 2019 bis spätestens 19.30 Uhr.

  • Die Lavesaallee ist in Richtung Friederikenplatz ab Am Waterlooplatz auf zwei Fahrspuren befahrbar und in Richtung Ritter-Brüning-Straße komplett befahrbar.

  • Auch die Buslinien der Üstra und RegioBus sind von den Sperrungen betroffen. Nutzer werden gebeten, sich über Fahrplan- und Streckenänderungen direkt bei den Unternehmen zu informieren.

Kraftfahrer*innen sollten die genannten Bereiche weiträumig umfahren. Entsprechende Informationen über die Streckenführungen können unter www.triathlon-hannover.de eingeholt werden.

Bereits am 24. Mai 2019 wird der Kinder- und Jugendtriathlon veranstaltet. Hierbei kann es zu kurzfristigen Verkehrsbeeinträchtigungen im Bereich der Streckenführung (Fahrrad) südlich des Maschsees, an den Ricklinger Kiesteichen und in der Döhrener Masch kommen. Detaillierte Informationen unter: www.triathlon-hannover.de/strecken/aok-kids-triathlon.html

 

Musikalische Kostbarkeiten der Musikschule der Landeshauptstadt Hannover

Schüler*innen der Musikschule Hannover musizieren am Montag (27. Mai) um 17.30 Uhr in der DIAKOVERE Henriettenstiftung, Marienstraße 90, für Patient*innen und Mitarbeiter*innen. Sie spielen Trompete auf den Fluren mehrerer Stationen im Krankenhaus.

 

490. Schützenfest Hannover - Eine kulinarische Reise ins Niedersachsendorf

Neuer Bereich auf dem Festplatz mit Verkostungen regionaler Produkte

Heimatgefühle wird bei vielen Besucher*innen ein neuer Bereich auf dem diesjährigen Schützenfest auslösen - das Niedersachsendorf (Außenring, gegenüber Schaustellertor) bietet in Holzhütten und rustikalem Ambiente Verkostungen von Produkten aus ganz Niedersachsen an.

Mit dabei sind in diesem Jahr sechs Partner*innen: das Klosterhotel Wöltingerode aus dem Vorharz mit regionalen Biervarianten, Likören und Wurstspezialitäten, beckers bester GmbH aus Lütgenrode (Ortsteil von Nörten-Hardenberg) mit den bekannten Fruchtsäften und Saftschorlen und die Hannover Gin GmbH - deren Produkte schon im Firmennamen stehen. Das gilt auch für die Hannoversche Kaffeemanufaktur GmbH & C. KG, die ebenfalls mit ihren Qualitätsröstungen dabei ist. Zum Kaffee gibt es Kuchen von Schäfer`s Brot- und Kuchen Spezialitäten GmbH aus Porta Westfalica. In Wietzen im Landkreis Nienburg/Weser ist der Milchhof Grimmelmann zu Hause, der mit geräucherten Kartoffeln mit Matjes und Lachs deftige Fischspezialitäten anbietet.

Schützenpräsident Paul-Eric Stolle freut sich auf das neue Angebot: "Damit bringen wir kulinarisch ein Stück Niedersachsen auf das Schützenfest. Die Besucher*innen haben so den idealen Mix aus typischem Schützenfest Ambiente und einer kulinarischen Reise durch unser schönes Bundesland - und das alles bei uns auf dem Festplatz. Ich kann mir vorstellen, das Konzept in den nächsten Jahren noch weiter auszubauen und noch weitere Partner*innen mit an Bord zu holen. Das funktioniert seit Jahren schon erfolgreich im Rahmen unserer Schützenfest Kooperation mit den E-Centern der Wucherpfennig GmbH.“ In jedem Jahr werden an den vier Wochenenden vor dem Schützenfest in ausgewählten Märkten Schützenfestprodukte vertrieben.

 

 

Himmelfahrt: Auflagen zur Nutzung des Maschparks

Die Landeshauptstadt Hannover hat eine Allgemeinverfügung für die Nutzung des Maschparks am 30.Mai 2019 (Himmelfahrt) erlassen. Demnach ist das Mitführen und die Benutzung von Glasbehältnissen wie zum Beispiel Flaschen und Gläsern im Maschpark in der Zeit von 10 bis 24 Uhr untersagt.

In diesem Zusammenhang wird auch auf das ganzjährig bestehende Grillverbot im Maschpark hingewiesen sowie daran erinnert, dass sich auch an diesem Tag jeder so zu verhalten hat, dass andere Personen nicht gefährdet, behindert oder belästigt werden. 

Es werden entsprechende Kontrollen durchgeführt.

Die Allgemeinverfügung erfolgte vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus den Vorjahren, in denen es wiederholt zu missbräuchlicher Nutzung und zu erheblichen Verschmutzungen gekommen ist.

 

Angebote für Senior*innen in der Woche vom 3. bis 9. Juni 2019

 

Stadtteile Ost (und Nord)

Vahrenheide

Selbstverteidigung und Bewegung

Begegnungsstätte Vahrenheide, Plauener Straße 23a

5. Juni und 19. Juni, 9 bis 10 Uhr

Ansprechpartnerin ist Gudrun Zinke, Rufnummer 0511 6404374.

 

Vahrenheide

„Ganzheitliches Gedächtnistraining“ - Neue Teilnehmer*innen gesucht 

Begegnungsstätte Vahrenheide, Plauener Straße 23a

Donnerstags, 11.30 bis 12.30 Uhr

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ansprechpartnerin beim Kommunalen Seniorenservice Hannover (KSH): Doris Landeck, Rufnummer 168- 42690.

 

Bothfeld

Computergruppe für Fortgeschrittene in Bothfeld: Teilnehmer*innen gesucht

Themen: Computersicherheit, Internet, Textgestaltung, Bildbearbeitung

Das Mitbringen eigener Laptops ist erforderlich.

Luise-Blume-Stiftung, Luise-Blume-Straße 1

Donnerstags, 14 bis 16 Uhr

Ansprechpartnerin beim Kommunalen Seniorenservice Hannover (KSH): Doris Landeck, Rufnummer 168-42690.

 

Bothfeld

Montagsklub: Nachmittag in eigener Gestaltung

Begegnungsstätte Luise-Blume-Stiftung, Luise-Blume-Straße 1

3. Juni, Beginn 14.30 Uhr, Programmbeginn 15.30 Uhr

Ansprechpartnerin beim Kommunalen Seniorenservice Hannover (KSH): Doris Landeck, Rufnummer 168-42690.

 

Bothfeld

Mittwochsklub: „Wunderschöne Sommerzeit“ - Babette Reineke liest ausgewählte Texte

Begegnungsstätte Luise-Blume-Stiftung, Luise-Blume-Straße 1

5. Juni, Beginn 14.30 Uhr, Programmbeginn 15.30 Uhr

Ansprechpartnerin beim Kommunalen Seniorenservice Hannover (KSH): Doris Landeck, Rufnummer 168-42690.

 

Bothfeld

Mittwochsklub: „Dubai“ - Filmvortrag von Frank Lindner

Gemeindehaus Heilig-Geist-Kirche, Niggemannweg 18

5. Juni, Beginn 14.30 Uhr, Programmbeginn 15.30 Uhr

Ansprechpartnerin beim Kommunalen Seniorenservice Hannover (KSH): Doris Landeck, Rufnummer 168-42690. 

 

Kleefeld

Smartphone und Tablet: Offene Sprechstunde

KSH-Begegnungsstätte, Rodewaldstraße 17

5. und 19. Juni, 15.30 bis 16.30 Uhr

Ansprechpartnerin beim Kommunalen Seniorenservice Hannover (KSH): Renate Siebler, Rufnummer 168-43684.

 

Kleefeld

Sonntagscafé: Schlager zum Mitsingen am Pfingstsonntag mit Gerd Konerding (Gesang und Keyboard)

KSH-Begegnungsstätte, Rodewaldstraße 17

9. Juni, 15 bis 17 Uhr

Ansprechpartnerin beim Kommunalen Seniorenservice Hannover (KSH): Renate Siebler, Rufnummer 168-43684.

 

Stadtteile Süd

Bemerode

Donnerstagsklub: Spielenachmittag im Klub

Bemeroder Rathaus, Bemeroder Rathausplatz 1, erstes Obergeschoss

6. Juni, 14 bis 16 Uhr

Ansprechpartnerin beim Kommunalen Seniorenservice Hannover (KSH): Martina Möller, Rufnummer 168-30551.

 

Stadtteile West

Davenstedt

Mittwochsklub: „Russland - auf der Wolga von Moskau bis St. Petersburg“ - Vortrag von Karin und Wolfgang Brombach

Kurt-Partzsch-Begegnungsstätte, Woermannstraße 70a

5. Juni, 14 Uhr

Ansprechpartnerin beim Kommunalen Seniorenservice Hannover (KSH): Susanne Beike, Rufnummer 168-42651.

 

Davenstedt

„Spiele am Sonntag - Karten, Scrabble, Rummy-Cup“

Kurt-Partzsch-Begegnungsstätte, Woermannstraße 70a

2. und 23. Juni, 14 bis 17 Uhr

Ansprechpartnerin beim Kommunalen Seniorenservice Hannover (KSH): Susanne Beike, Rufnummer 168-42651.

 

Stadtteile Nord

Stöcken

Montagsklub: Spielenachmittag mit Anette Rolfs und Angelika Heese

Bodelschwinghkirche, Meyenfeldstr. 1

3. Juni, Beginn 14.30, Programmbeginn 15.15 Uhr

Ansprechpartnerin beim Kommunalen Seniorenservice Hannover (KSH): Leslie Neis, Rufnummer 168-42900.

 

Herrenhausen

Treffpunkt Nikolai/Mittwochsklub: „Elberadweg von Magdeburg bis Dresden“ - Lichtbildvortrag von Hans-Joachim Grunze.

Gemeinschaftsraum des Sankt-Nikolai-Stifts, Alte Herrenhäuser Straße 40

5. Juni, 14 bis 16 Uhr

Ansprechpartnerin beim Kommunalen Seniorenservice Hannover (KSH): Leslie Neis, Rufnummer 168-42900.

 

„Mobiles Klassenzimmer für die Umweltbildung: Der „Wildniswagen“ geht auf Tour

Am „Internationalen Tag der Biodiversität“ (22. Mai) hat der „Wildniswagen“ offiziell seinen Betrieb aufgenommen. Bei dem Gefährt handelt es sich um ein spezielles Elektro-Lastenfahrrad, das der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover bauen ließ. Dieses „mobile Klassenzimmer“ für die Umweltbildung ist ab sofort in Hannover unterwegs und soll an vielen Orten im Stadtgebiet auf das Projekt „Städte wagen Wildnis“ aufmerksam machen.

„Bei dem Projekt geht es nicht darum, Naturschutz-Reservate zu entwickeln, sondern um ‚Wildnis‘ im Sinne grüner Oasen, in denen die Menschen mitten in der Stadt die Schönheit der Artenvielfalt sehen und erleben können. Hannover leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt von Naturflächen und zur Förderung der biologischen Vielfalt. Bei der Information darüber wird uns das neue Fahrzeug sehr behilflich sein“, sagt Dr. Heino Kamieth, Leiter des Bereichs Forsten, Landschaftsräume und Naturschutz im Fachbereich Umwelt und Stadtgrün sowie stellvertretender Fachbereichsleiter.

„Praktisch, umweltfreundlich, plakativ - dieser mobile Info-Stand dient der Umweltbildung und dem Naturschutz auf vielfältige Weise“, betont Dr. Heinrich Jagau, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hannover, die das Projekt unterstützt. „Ich freue mich, dass unser Sparkassenbrief N+ so gut nachgefragt wird. Denn das ermöglicht uns, so wertvolle Projekte wie ‚Städte wagen Wildnis‘ zu fördern.“ Die Sparkasse Hannover verbindet den Absatz ihres Sparkassenbriefes N+ mit einer Fördersumme zur Unterstützung nachhaltiger Initiativen. Seit seiner Einführung im Mai 2016 sind so insgesamt 407.985 Euro an diverse Umweltschutzprojekte gegangen.

Der „Wildniswagen“ lädt alle Interessierten mit einem breiten Angebot an Informationsmaterial zum Anschauen und Mitmachen ein. Ein Dreh am „Wildnis-Quizrad“ verspricht viele Preise. Die nächsten Stationen des „Wildniswagens“ sind am 16. Juni (12 bis 17 Uhr) auf dem „Sommerfest und Geo-Tag der Natur“ in der Waldstation Eilenriede und am 20. Juni (16 bis 21 Uhr) im Erlebniszoo Hannover. Entwickelt und gebaut hat das neue Gefährt die Grafikgemeinschaft „Blattwerk“ (Hannover). Die Kosten betrugen insgesamt 12.000 Euro, mit einer Förderung in Höhe von 5.000 Euro beteiligte sich die Sparkasse Hannover daran.

„Städte wagen Wildnis“ – ein besonderes Projekt für den Naturschutz mitten in der Stadt

Seit 2016 läuft das Projekt „Städte wagen Wildnis – Vielfalt erleben“ in den drei Projektpartnerstädten Hannover, Frankfurt und Dessau. Ziel des Vorhabens ist, auf unterschiedlichen Projektflächen die Artenvielfalt im städtischen Raum zu erhöhen. In Hannover gehören zum Beispiel die Grünzüge Lindener Berg und Fösse zu den „Wildnisgebieten“. Verschiedene Maßnahmen, wie extensive Beweidung mit Rindern und Schafen, ein spezialisiertes Mahdkonzept und Umweltbildungsaktionen werden auf den Flächen erprobt, um am Projektende im Jahr 2021 einen Leitfaden erstellen zu können, der anderen Kommunen bei der „Wildnisentwicklung“ unterstützt.

Das Bundesamt für Naturschutz fördert das Projekt „Städte wagen Wildnis“ mit 964.000 Euro, der Eigenanteil der Landeshauptstadt Hannover liegt bei 384.000 Euro. Die Veränderungen auf den Flächen werden regelmäßig durch die Leibniz Universität Hannover wissenschaftlich untersucht und ausgewertet.

Die Entwicklung der „Wildnisflächen“ und die verschiedenen Aktionen in den drei Partnerstädten können auf der Projekthomepage www.städte-wagen-wildnis.de mitverfolgt werden. Weitere Informationen sind unter www.hannover.de (Suchbegriff „Städte wagen Wildnis“) sowie unter www.facebook.com/staedtewagenwildnis zu finden.

Das Projekt fügt sich in die kommunale Biodiversitätsstrategie ein, die die Landeshauptstadt seit Jahren erfolgreich verfolgt. Schon im Jahr 2011 erhielt die Stadt im Rahmen eines Wettbewerbs die Auszeichnung „Bundeshauptstadt der Biodiversität“ und ist zudem seit 2012 Mitglied im Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“.

 

Grüne Qualitäten für die Zukunft stärken – Verwaltung legt Freiraumentwicklungskonzept „Stadtgrün 2030“ vor

Die hannoversche Stadtverwaltung hat am Mittwoch (22. Mai 2019) das Freiraumentwicklungskonzept „Stadtgrün 2030“ vorgelegt. Es enthält Strategien zur Entwicklung von Hannovers Grünflächen, Parks und Landschaftsräumen für die kommenden zehn Jahre.

Insgesamt wurden dazu 61 Projekte mit 17 Planungsschwerpunkten erarbeitet. Darunter befinden sich zum Beispiel der Bau des Stadtteilparks Kronsberg-Süd und die Erweiterung des Stadtteilparks Linden-Süd/Auestraße, die Weiterentwicklung des Grünzugs Pastor-Jaeckel-Weg (List) sowie der Neubau von Fitness-Parcours am Maschsee und an der Hoppenstedtwiese (Südstadt). Die Spannbreite reicht von solchen konkreten Maßnahmen bis hin zu Pflege- und Entwicklungskonzepten für einzelne Grünflächen, Quartiere oder Landschaftsräume. Finanziert werden zunächst einzelne Startprojekte aus dem vorhandenen Budget. In den kommenden Jahren werden weitere Projekte ausgewählt, nach ihrer Konkretisierung Kosten ermittelt und diese jeweils in den nächsten Haushaltsjahren angemeldet.

„Eine kontinuierliche Fortführung des Freiraumentwicklungskonzeptes ist erforderlich, damit Hannover auch in Zukunft die Großstadt im Grünen mit der hohen Lebensqualität bleibt, für die sie von den Einwohner*innen so sehr geschätzt wird“, betont Sabine Tegtmeyer-Dette, Hannovers Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin. „Mit dem Konzept ‚Stadtgrün 2030‘ haben wir eine elementare Grundlage geschaffen, um aktuellen Herausforderungen wie Bevölkerungszuwachs, demografische Veränderungen, Klimawandel und Verkehrswende zu begegnen und den öffentlichen Raum zu stärken.“

Das Konzept enthält vier Strategien: Freiräume sichern, Freiräume pflegen und qualifizieren, das Freiraumsystem erweitern und Freiraumangebote ergänzen sowie ökologische Qualitäten sichern und verbessern. Daraus wurden fünf Handlungsfelder abgeleitet, die sich an den räumlichen Strukturen der Stadt orientieren: großflächige Grünstrukturen, öffentliches Grün im Siedlungsbereich, zweckgebundene Freiräume, das Grüne Netz sowie verdichtete Wohnquartiere und Gewerbeflächen. Dazu passend wurden 61 Projekte mit 17 Planungsschwerpunkten entwickelt.

Im Vorfeld hatte die Stadtverwaltung Grünflächen, Landschaftsräume und Wälder hinsichtlich der vielfältigen Funktionen umfangreich untersucht: Erholung, Spiel und Sport, Natur-und Klimaschutz, Gartenkultur und Denkmalpflege, Fuß- und Radverkehr sowie Biotopverbund. Dies bildete die Grundlage für die Ziele und Planungen. Auch Freiräume, deren Nutzung für die Öffentlichkeit eingeschränkt ist, wie zum Beispiel Friedhöfe oder Kleingärten, sind wichtige Teile des Gesamtsystems und haben Potenziale zur Versorgung von Wohnquartieren über ihre Zweckbestimmung hinaus.

„Stadtgrün 2030“ ist eines der Referenzprojekte als Ergebnis des Stadtentwicklungskonzepts „Mein Hannover 2030“. Das deutliche Votum der Einwohner*innen in zahlreichen Beteiligungsrunden unter dem Motto „Wie wollen wir wachsen“ für den Erhalt des Grüns in ihrer Stadt führte zum Auftrag an den Fachbereich Umwelt und Stadtgrün.

Das Konzept wird nun in die politischen Gremien zur Beratung eingebracht. Am 3. Juni steht es auf der Tagesordnung des Ausschusses für Umweltschutz und Grünflächen. Weitere Informationen zu diesem Konzept sind im Internet unter www.hannover.de/stadtgruen2030 zu finden. Die Drucksache mit der Nummer 1416/2019 ist im städtischen Sitzungsmanagement unter www.ratsinfo-hannover.de hinterlegt.

 

Lebende Rasenmäher und großes Flattern – Führungen am Sonntag und Montag

Zu zwei besonderen Führungen lädt der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt am Sonntag (26. Mai) und Montag (27. Mai) im Rahmen des Programms „Grünes Hannover“ ein:

„Lebende Rasenmäher – die Bedeutung von Schafen im Naturschutz“ lautet die etwa zweistündige Veranstaltung am Sonntag (26. Mai). Auf einem Rundgang über die im vergangenen Jahr neu angelegte Schafweide an der Kirchhorster Straße im Stadtteil Lahe berichtet Landwirt Conrad Nussbaum Wissenswertes und Interessantes über die Eigenheiten von Schafen und ihren Einsatz für die Grünlandbeweidung. Solveig Hesse vom Projektteam „Städte wagen Wildnis“ im Fachbereich Umwelt und Stadtgrün erläutert darüber hinaus, wie die dort weidenden Tiere die „Wildnis“ wieder in die Stadt zurückholen können. Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Ecke Laher-Feld-Straße/Swiss-Life-Platz.

„Nachtschmetterlinge – das große Flattern in der Eilenriede“ heißt die Führung, die Hartmut Rutzen aus dem städtischen Forstbetrieb am Montag (27. Mai) um 22 Uhr in der Waldstation Eilenriede, Kleestraße 81, anbietet. Er wird erläutern, dass die meisten Schmetterlingsarten zu den Nachtfaltern gehören, und zeigen, dass sie nicht nur grau und eintönig sind, sondern durch ihre Farben und Formenvielfalt überraschen. Diese Schmetterlingsarten entziehen sich allerdings meistens durch ihre nächtlichen Aktivitäten. Am Montagabend soll mit einer Lichtanlage versucht werden, viele von den Schmetterlingen anzulocken und interessante Artengruppen vorzustellen. Die Lichtanlage wird an einem erfolgversprechenden Lebensraum an der Waldstation Eilenriede aufgebaut und ab etwa 22.30 Uhr eingeschaltet. Das Ende ist offen. Taschenlampe, Fotokamera und gegebenenfalls einen Stuhl zum Sitzen sollten die Teilnehmenden nicht vergessen. Die Führung ist für maximal zwölf Personen ausgelegt.

Die Teilnahme an beiden Führungen ist kostenfrei. Um telefonische Anmeldung unter (05 11) 1 68 – 4 38 01 wird gebeten.

 

 

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