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Aktuelle Nachrichten aus der Region Hannover vom 20. November 2019

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Täglich aktuelle Nachrichten und Informationen aus der Region Hannover (C) Wikipedia / TUBS / CC BY-SA 3.0 /https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de Täglich aktuelle Nachrichten und Informationen aus der Region Hannover (C) Wikipedia / TUBS / CC BY-SA 3.0 /https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de

REGION HANNOVER

 

Kurzfristige Schaffung von Kitaplätzen: Region unterstützt Kommunen  - Befristeter Mietzuschuss wird durch eine neue Richtlinie möglich

Mehr Geburten, mehr Zuzüge – in vielen Städten und Gemeinden fehlen Kita-Plätze. Die Region Hannover unterstützt die Städte und Gemeinden daher finanziell beim Bau neuer Kindertagesstätten: Mit bis zu 5.500 Euro pro neu geschaffenem Platz beteiligt sich aktuell die Region Hannover an den Baukosten. Die Schaffung von Übergangslösungen zur Überbrückung der Bauzeiten mussten die Kommunen bisher allerdings aus eigener Kraft stemmen. Das soll sich jetzt ändern: Mit der „Richtlinie über die Förderung von Interimslösungen zur kurzfristigen Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen“ hat die Region jetzt ein Instrument erarbeitet, um auch in diesen Fällen den regionsangehörigen Städten und Gemeinden unter die Arme greifen zu können. Der Jugendhilfeausschuss hat den Beschluss der Richtlinie am Dienstag, 19. November 2019, einstimmig empfohlen.

 

„Die Kommunen sind auf die Region Hannover zugekommen und haben den Wunsch nach einer Förderung von baulichen Übergangslösungen in Form von Modulbauten oder Anmietungen geäußert“, berichtet Dr. Andrea Hanke, Dezernentin für Soziale Infrastruktur der Region Hannover. „Wir wissen, dass der Bedarf an Betreuungsplätzen nach wie vor das vorhandene Angebot übersteigt und eine kurzfristige Deckung nicht möglich ist, da zwischen Planung und Bewilligung des Bauantrags bis zur Eröffnung einer Einrichtung oft mehrere Jahre vergehen können.“

 

Künftig fördert die Region Hannover daher auch die befristete Anmietung von Räumen oder Modulbauten sowie deren Ankauf. Pro neu geschaffenem Platz will sich die Region Hannover künftig mit bis zu 2.750 Euro beteiligen. Alle 21 Städte und Gemeinden können eine entsprechende Förderung beantragen. Die Richtlinie soll rückwirkend ab dem 1. Januar 2019 gelten. Anträge können bis März 2021 gestellt werden. Pro Jahr könnten bis zu 2,5 Millionen Euro zur Verfügung stehen – vorbehaltlich des Haushaltsbeschlusses. Die Regionsversammlung stimmt in ihrer Sitzung am 17. Dezember über die neue Richtlinie ab.

 

Eltern und Kinder stärken: Region bezuschusst 20 Projekte - Familienunterstützende Maßnahmen werden mit 200.000 Euro gefördert

Kommunen werden zu Willkommensorten, benachteiligte Eltern in ihren Kompetenzen und Ressourcen gestärkt, Familien nach der Geburt durch Hausbesuchsprogramme begleitet: Die Region Hannover bezuschusst 20 Projekte in elf Städten und Gemeinden, deren Ziel ist, Familien zu unterstützen. Insgesamt 200.000 Euro hat der Jugendhilfeausschuss der Region Hannover dafür am Dienstag, 19. November 2019, bewilligt. Die Entscheidung steht unter dem Vorbehalt, dass die Mittel im Rahmen des Haushaltsbeschlusses für 2020 zur Verfügung gestellt werden.

Der Kinderschutzbund Ortsverein Springe e.V. verbessert Bildungs- und Teilhabechancen von Kindern, indem er Eltern ausbildet und befähigt, eigenständig Angebote wie zum Beispiel eine Ferienbetreuung zu entwickeln und umzusetzen. Dieses Vorhaben fördert die Region mit 12.000 Euro. Alle Projekte sind in das Netzwerk „Frühe Hilfen – Frühe Chancen“ der Region Hannover eingebunden.

 

„Wir unterstützen Programme, die die Eltern stärken, sodass sie ihre Kinder gut durch die ersten Jahre ihres Lebens begleiten können“, sagt Dr. Andrea Hanke, Dezernentin für Jugend und Soziales der Region Hannover. „Am Ende profitieren alle davon: Eltern und Kinder.“ Grundlage für die Förderung ist die Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Unterstützung von Familien, die die Regionsversammlung 2017 beschlossen hat.

 

 

 

Interkulturelle Öffnung der Region Hannover hat hohen Stellenwert - Fast jeder bzw. jede Fünfte in der Regionsverwaltung hat Migrationshintergrund

Eine Viertel der Einwohnerinnen und Einwohner in Deutschland hat einen Migrationshintergrund, kam also entweder selbst nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit zur Welt oder hat mindestens ein Elternteil, das ohne deutschen Pass geboren wurde. Das geht aus den Zahlen des Statistischen Bundesamts hervor. Die Region Hannover hat jetzt mithilfe einer Umfrage unter den Beschäftigten geforscht, wie hoch der Anteil in der Regionsverwaltung ist. Das Ergebnis: 18,15 Prozent derer, die sich an der Umfrage beteiligten, gaben an, einen Migrationshintergrund zu haben. Knapp die Hälfte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter antwortete auf die anonyme Umfrage.

 

„Die Frage nach dem Migrationshintergrund wird in unserer Personalstatistik nicht erfasst“, erläutert Nicolé Heidorn, Leiterin des Service Personal und Organisation der Region Hannover. „Wir können nur sehen, wenn jemand eine fremde Staatsangehörigkeit hat. Trotzdem tragen Kolleginnen und Kollegen mit einer Zuwanderungsgeschichte natürlich dazu bei, dass sich die Verwaltung interkulturell öffnet und weiter entwickelt.“  Deshalb sei es gut, belastbare Zahlen zu haben. So könne die Verwaltung  zum Beispiel die Angebote der Personalentwicklung noch besser auf die Bedarfe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zuschneiden.

 

Veranlasst hatte die Koordinierungsstelle Integration der Region Hannover die Umfrage. Deren Leiter Reza Deilami ist zufrieden mit der Resonanz: „Die gute Rücklaufquote von fast 50 Prozent zeigt, dass das Thema für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine hohe Relevanz hat.“ Die Belegschaft samt Führungskräften für das Thema zu sensibilisieren, ist eines der Ziele der Koordinierungsstelle. Auch in ihren Stellenangeboten hebt die Region Hannover hervor, dass Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund willkommen sind.

 

Aushang zu der Sitzung des Ausschusses für Soziales, Wohnungswesen und Gesundheit am Dienstag, den 26.11.2019, 14:00 Uhr, N 003, Neues Regionshaus, Hildesheimer Straße 18, 30169 Hannover

T a g e s o r d n u n g:

  1. Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung, der Beschlussfähigkeit und der Tagesordnung
  2. Genehmigung von Protokollen

2.1.    Genehmigung des Protokolls über die Sitzung am 03.09.2019

2.2.    Genehmigung des Protokolls über die Sitzung am 22.10.2019

  1. Fragen von Einwohnerinnen und Einwohnern
  2. Mitteilungen des Regionspräsidenten

4.1.    Mitteilungen der Beauftragen für Menschen mit Behinderung

4.1.1. Geschäftsbericht der Beauftragten der Region Hannover für Menschen mit Behinderung

4.2.    Diakovere Annastift Leben und Lernen gGmbH -Elternberatung und verlässliche Begleitung- Fortführung der Förderung für das Jahr 2020

4.3.    Förderung der STEP gGmbH für die Beratungsstelle Drobs in Hannover für entstehende Personal- und Sachkosten für das Jahr 2020

4.4.    Abrechnung und Abwicklung von Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete

Erlass der Haushaltssatzung - Teilhaushalte 50 Soziales, 53 Gesundheit und Produkt 014111 Krankenhausträgerschaft

5.1.    Einrichtung eines weiteren Senioren- und Pflegestützpunktes Antrag der Fraktionen SPD/CDU vom 13. November 2019

5.2.   Gemeindenotfallsanitäter

Antrag der Fraktionen SPD/CDU vom 13. November 2019

5.3.    Bürgerbus Wedebiene e.V.

Antrag der Fraktionen SPD/CDU vom 13. November 2019

5.4.   Hilfe und Beratung bei Demenz

Antrag der Fraktionen SPD/CDU vom 13. November 2019

5.5.   Weiterer Seniorenstützpunkt

Antrag der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN vom 13. November

2019

5.6.     Leitantrag zum Haushalt

Antrag der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN vom 13. November

2019

  1. Finanzierung modellhafter sozialer Wohnraumverwaltung im Bereich der Hilfen zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten nach §§ 67 ff. SGB XII - hier: Förderung der Sozialen Wohnraumhilfe gGmbH ab dem Jahre 2020
  2. Heranziehung der Landeshauptstadt Hannover zu Aufgaben im Bereich der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen nach dem SGB IX ab 1. Januar 2020 - hier: Satzungsbeschluss
  3. Heranziehung der Städte und Gemeinden in der Region Hannover zu Aufgaben im Bereich der Sozialhilfe nach dem SGB XII ab 1. Januar 2020 - hier: Satzungsbeschluss
  4. Zuwendung an das Männerbüro Hannover e.V. zur Einrichtung eines Modellprojektes Männerhaus
  5. Anfragen an die Verwaltung

 

Aushang zu der Sitzung des Ausschusses für Schulen, Kultur und Sport am Donnerstag, den 28.11.2019, 16:00 Uhr, N 001, Neues Regionshaus, Hildesheimer Straße 18, 30169 Hannover

T a g e s o r d n u n g:

  1. Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung, der Beschlussfähigkeit und der Tagesordnung
  2. Genehmigung von Protokollen

2.1.    Genehmigung des Protokolls über die Sitzung am 10.09.2019

2.2.    Genehmigung des Protokolls über die Sitzung am 01.10.2019

  1. Fragen von Einwohnerinnen und Einwohnern
  2. Mitteilungen des Regionspräsidenten

4.1.    Vorstellung des Entwurfes des Medienentwicklungsplans für die Schulen in Trägerschaft der Region Hannover durch die ifib GmbH

4.2.    Bericht über den Bewegungspass für Kids 2019

  1. EU-Ausschreibung Schülerbeförderung 2020/2021
  2. vhs Hannover Land

Einstellung der Maßnahmen in der Beruflichen Bildung

  1. Erlass der Haushaltssatzung - Teilhaushalte 40 Schulen und 41 Kultur

7.1.    Einmalförderung des "Hermannshofs" in Völksen

Antrag der Fraktionen SPD/CDU vom 13. November 2019

7.2.    Barrierefreie Draisine

Antrag der Fraktionen SPD/CDU vom 13. November 2019

7.3.   Chorförderung

Antrag der Fraktionen SPD/CDU vom 13. November

7.4   . Regionssportbund - Projektstelle Sportstättenbau

Antrag der Fraktionen SPD/CDU vom 13. November 2019

7.5.   Urbane Gärten

Antrag der Fraktionen SPD/CDU vom 13. November 2019

7.6.    Leitantrag zum Haushalt

Antrag der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN vom 13. November

2019

  1. Europäische Schulaustauschprogramme für die BBS Antrag der Gruppe REGION vom 09. Oktober 2019
  2. Anfragen an die Verwaltung

 

 

 

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