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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 1.September 2020

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Blick auf den Aegi (C) Ulrich Stamm Blick auf den Aegi (C) Ulrich Stamm

HANNOVER. 

Führungsprogramm „Grünes Hannover 2020“ am ersten Septemberwochenende

„Grünes Hannover“ auch in „Corona-Zeiten“: Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover hat für das Jahr 2020 ein kleines Programm mit insgesamt 30 Führungen im Zeitraum vom 22. August bis zum 30. Oktober in den Gärten, Parks und Landschaften der Stadt zusammengestellt, um gartenbegeisterten Menschen wieder den geführten Besuch in Hannovers Grün zu ermöglichen.

Auch am ersten Septemberwochenende laden mehrere Führungen zu einem Gartenbesuch ein:

 

       5. September, Samstag, 14 Uhr

Thema: Der Gartenfriedhof

Interessantes zur Entstehung und Entwicklung dieses „aufgelassenen Friedhofs“ sowie Informationen zu besonderen Symbolen auf den Grabmalen.

Führung:    Angelika Weißmann

Treffpunkt: Eingang Gartenkirche, Marienstraße 31, Hannover-Südstadt

Anmeldung:  erforderlich unter Telefon 0511 16843801

 

       6. September, Sonntag, 10.30 Uhr bis 13 Uhr

Thema: Naturschutz-Maßnahmen im Benther-Berg-Vorland und im Fössetal, eine Radtour

Die Naturschutzmaßnahmen der letzten Jahre (Salzpflanzen an der Fösse, Galloway-Beweidung und Badebornteiche) mit dem Fahrrad erkunden.

Führung:    Ulrich Schmersow (LHH)

Treffpunkt: Buslinie 580, Haltestelle Benther Berg, Hannover-Badenstedt

Anmeldung:  erforderlich unter Telefon 0511 16843801

 

       6. September, Sonntag, 11 Uhr

Thema: Die Geheimnisse des Hinüberschen Gartens 

Gartengründer Jobst Anton von Hinüber war Freimaurer und Meister vom Stuhl (Vorsitzender) der Loge „Friedrich zum weißen Pferde“, der ältesten und größten Loge in Hannover. Nach zwei Englandreisen hat er den Garten als englischen Landschaftspark angelegt und eine Vielzahl von freimaurerischen Symbolen im Garten versteckt, die wir gemeinsam entdecken.

Führung:    Dr. Siegfried Schildmacher, Berndt Kühn (Freimaurerloge (Friedrich zum weißen Pferde“)

Treffpunkt: Eingang am Kloster Marienwerder, Quantelholz 62, Hannover-Marienwerder

Anmeldung:  erforderlich unter Telefon 0511 16843801

 

       6. September, Sonntag, 14 bis 17 Uhr

Thema: Kleines Herbstfest auf der Streuobstwiese in BadenstedtWir feiern mit den Minischafen Wuschel, Flocke und Lenni den Herbst auf der kleinen Streuobstwiese. Zum Programm gehört neben einem Schafspazier-gang auch wieder das gemeinsame Apfelmuskochen. Wer mitmachen möchte, bringt bitte ein sauberes Einmachglas, ein kleines Schneidemesser und eine Picknickdecke mit.

Führung:    Monika Schlüter, Solveig Hesse (LHH)

Treffpunkt: An den Salzwiesen 21, Hannover-Badenstedt

Anmeldung:  erforderlich unter E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

       6. September, Sonntag, 16.30 bis 18.15 Uhr

Thema: Jüdischer Friedhof An der Strangriede

Gemeindeleben und Begräbniskultur um 1900 - Tradition und Wandel (Herren bitte mit Kopfbedeckung)

Führung:    Dr. Peter SchulzeTreffpunkt: Eingang An der Strangriede 55, Hannover-NordstadtAnmeldung:  erforderlich unter Telefon 0511 16843801

Das komplette Führungsprogramm kann im Internet unter www.hannover.de/gruenes-hannovereingesehen und heruntergeladen werden. Für alle Führungen ist eine telefonische Anmeldung erforderlich: unter (05 11) 1 68 – 4 38 01.

Alle Führungen sind kostenfrei und dauern im Regelfall jeweils rund eineinhalb Stunden (wenn nicht anders angegeben). Die Teilnahme an einer Führung erfolgt auf eigene Gefahr. Bei längeren Wegestrecken sollte auf bequemes Schuhwerk geachtet werden.

In diesem muss die Teilnehmer*innenzahl bei den Führungen auf maximal 20 Personen begrenzt bleiben, bei einigen Angeboten auf 15 Personen. Auch deshalb ist die Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Die geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen sind einzuhalten. Alle Teilnehmenden werden gebeten, einen Mund-Nasen-Schutz mitzubringen.

Wer die Gärten, Parks und Landschaftsräume in der Stadt gerne selbst erkunden möchte, findet zu den einzelnen Grünanlagen umfangreiches Informationsmaterial und Broschüren im Internet unter www.hannover.de. Zudem können einige ausgewählte Orte mit einem Audio-Spaziergang aus dem Programm „Hannover zum Hören“ erkundet werden. Informationen dazu werden online unter www.hannover.de/hannover-zum-hoeren bereitgehalten.

 

Erste Stadträtin überreicht Schulhefte aus Recyclingpapier an Erstklässler*innen

Am Montag (31. August 2020) hat Hannovers Erste Stadträtin sowie Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette an die Schüler*innen der Klasse 1 b und deren Klassenlehrerin Susanne Marwede der Grundschule Beuthener Straße ein umweltfreundliches Startpaket überreicht. Das städtische Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro hat in Kooperation mit der Bürgerinitiative Umweltschutz e. V. Schulhefte aus Recyclingpapier, bunt bebilderte Stundenpläne und Informationsbroschüren für die umweltfreundliche Gestaltung des Schultages zusammengestellt.

„Eltern und Schüler*innen leisten mit der Verwendung von Recyclingpapier einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Wälder und des Klimas“, betont Sabine Tegtmeyer-Dette. „Wir hoffen, die Erstklässler*innen sowie deren Eltern dauerhaft vom Gebrauch von Produkten aus Recyclingpapier überzeugen zu können. Mit Blick auf die Zukunft ist uns sehr wichtig, dass der Umweltschutz besonders in der Schule gefördert wird.“

Denn in der Schulzeit kommt eine Menge Papier zum Einsatz. Bundesweit sind es etwa 200 Millionen Schulhefte pro Jahr. Viele Eltern und Lehrkräfte greifen dabei zu Papier aus Zellstoff. Für dessen Herstellung werden jedoch Urwälder gerodet und viel Energie, Wasser und Chemikalien verbraucht.

In Zeiten, in denen die Dringlichkeit für den Schutz des Klimas immer deutlicher wird, spielt auch die Wahl des Papiers eine wichtige Rolle. Die klimafreundliche Alternative heißt Recyclingpapier.

Die Stadtverwaltung empfiehlt hannoverschen Eltern, für ihre Kinder Schulhefte aus Recyclingpapier mit dem Blauen Engel zu kaufen. Das bekannte Umweltzeichen garantiert die Herstellung zu 100 Prozent aus Altpapier. Bei der Produktion müssen strenge Vorgaben zum Schutz der Umwelt eingehalten werden. Dabei sind wesentlich weniger Energie und Wasser erforderlich.

Zudem erfüllt es die gleichen technischen Anforderungen: Es ist tintenfest, geeignet für Kopierer und Drucker und unterscheidet sich in der Helligkeit nur noch wenig vom Frischfaserpapier.

Die Stadt Hannover hat sich bereits 2003 dazu verpflichtet, im internen Bereich und für die städtischen Broschüren Recyclingpapier zu verwenden.

Der Papierverbrauch in Deutschland liegt mit circa 250 Kilogramm pro Person und Jahr sehr hoch. Durch die Verwendung von Recyclingpapier kann ein erheblicher Beitrag für den Schutz der Umwelt, der Wälder und des Klimas geleistet werden.

Die Bürgerinitiative Umweltschutz führt als Kooperationspartner des Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüros im Rahmen des Bildungsprojektes „Papierwende“ jährlich etwa 50 Unterrichtsangebote zum Thema Recyclingpapier durch wie z.B. Schöpfen von Papier aus alten Zeitungen.

Schulen, die sich über die Einschulungsaktion und das Thema Recyclingpapier ausführlicher informieren möchten, können sich an das Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro der Landeshauptstadt Hannover telefonisch unter (05 11) 1 68 - 4 65 96 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden.

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