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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 14.Mai 2021

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Blick über Hannover-Lahe  - Luftbild © Ulrich Stamm Blick über Hannover-Lahe - Luftbild © Ulrich Stamm

HANNOVER.

JugendPolitikTage 2021 - Hannover als Modell für den Bund beim Thema Jugendbeteiligung

Im Kontext der JugendPolitikTage auf Bundesebene, die vom 6. bis zum 9. Mai digital stattfanden, rief Tchadarou Abdoul, Sprecher der AG Jugend des Teilhabeplans WIR 2.0, im Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einem engeren Austausch zwischen der Bundesregierung und Jugendvertreter*innen auf.

„Ich möchte sie gern von der Idee überzeugen, ein Modellprojekt der Stadt Hannover bundesweit zu übernehmen und Jugend AGs an kommunalpolitischen und später auch an bundespolitischen Prozessen zu beteiligen“, erklärte Tchadarou Abdoul seine Absicht in einem Interview mit dem Sender n-tv vor seinem Austausch mit der Kanzlerin.

Als Modellprojekt versteht sich hier der WIR 2.0, der neue Teilhabeplan der Landeshauptstadt Hannover, der auf die Beteiligung von Jugendlichen setzt. Im Januar 2020 hatte sich eine eigenständige Gruppe aus Jugendlichen gebildet, die bei der Auftaktveranstaltung des WIR 2.0 eine konkrete Einbindung forderten. Derzeit bringt sich die AG Jugend mit kreativen Ideen sowie kritischen Anmerkungen in den Prozess ein.

Sylvia Bruns, Hannovers Dezernentin für Soziales und Integration, schätzt das Engagement der gesamten AG Jugend im Kontext des WIR 2.0 und spricht Tchadarou Abdoul ihre Anerkennung aus: „Ich bin beeindruckt, mit welcher Souveränität und Überzeugungskraft Herr Abdoul seine Position auf der bundesweiten Tagung vertritt. Selbstverständlich freue ich mich, dass wir mit unserem Partizipationsprozess im WIR 2.0 so phantastische Gesprächspartner haben.“

 

Die JugendPolitikTage sind eine Veranstaltung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Teil der Jugendstrategie des Bundes. Sie bieten Raum für Austausch zwischen engagierten Jugendvertreter*innen und relevanten Akteur*innen der Bundesregierung und der organisierten Zivilgesellschaft. Inhaltliche und organisatorische Partnerin ist die Jugendpresse Deutschland.

 

Sitzung des Sozialausschusses

Am Montag (17. Mai) findet um 15.00 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses eine öffentliche Sitzung des Sozialausschusses statt.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind alle Teilnehmenden und Besucher*innen aufgefordert, die notwendigen Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten. Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen ist auf den Wegen im Gebäude erforderlich. Besucher*innen werden zudem gebeten, die Mund-Nase-Bedeckung auch während der Sitzung aufzubehalten. Hinweise der Mitarbeiter*innen beim Zugang der Gebäude und Räume sowie bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten sind zu beachten.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de

 

Neue „Freilichtgalerie am Kronsberg“ wird am 28. Mai mit der Ausstellung „Wie ein Schmetterling im Sommerwind“ eröffnet

Auf Initiative des Stadtteilzentrums KroKuS entsteht vom 28. Mai an die neue „Freilichtgalerie am Kronsberg“ für Kollektive unterschiedlicher Kunstszenen und Generationen bildender Künstler*innen, für transkulturelle, intertextuelle und internationale Begegnung und Austausch analog und digital. Mit dem Projekt unterstützt das Soziale und Kulturelle Stadtteilzentrum Künstler*innen und ermöglicht ihnen eine öffentliche Ausstellungsplattform. Die erste Ausstellung „Wie ein Schmetterling im Sommerwind“ wird am 28. Mai zwischen 16 und 19 Uhr eröffnet.

Nach einer öffentlichen Ausschreibung stehen die ersten vier Ausstellungen für das Jahr 2021 fest. Alle ausgewählten Arbeiten bringen eine sinnliche und unmittelbare kreative Qualität mit. Darüber hinaus laden sie aber auch über ihre Inhalte zu Gedankenspielen ein. In den Kollektiven-Ausstellungswerken treffen diverse Raum-Ort-Zusammenhänge zusammen. Sie verdeutlichen unterschiedliche Zugänge zu Rohstoffen, Menschenrechten und Upcycling oder dem Kranich als poetische Symbolgestalt weltweit.

„Alle Preisträger*innen haben gemeinsam, dass sie sich mit Gemeinschaft und der daraus hervorgehenden sozialen sowie ökologischen Verantwortung auseinandersetzen. So könnte man sagen, handelt es sich jeweils immer auch um politische Statements und Positionen, derer wir hier teil werden“, sagt Parisa Hussein-Nejad, Leitung KroKuS.

„Obwohl es sich vorrangig um vier Kollektive mit bildende Künstler*innen handelt, könnten die Arbeiten in ihren Materialen und Texturen nicht unterschiedlicher sein“, ergänzt Edin Bajric, künstlerische Projektbegleitung.

„Wann, wenn nicht jetzt! Während der Corona-Pandemie, in der kulturelle Einrichtungen schließen und viele geplante Angebote und die Aktivitäten mit Künstler*innen ausfallen müssen“, findet auch Bernd Rödel, Bezirksbürgermeister Kirchrode, Bemerode, Wülferode, der die Schirmherrschaft für die Galerie übernommen hat.

 

Die Ausstellungen in 2021

 

Die „Freilichtgalerie am Kronsberg“ am Quartierspark, Ecke Lehmbuschfeld/Weistfeld startet vom 28. Mai bis 4. Juli mit dem Projekt „Wie ein Schmetterling im Sommerwind“, Hannoverscher Bambus und Ermächtigung von Colectivo Bambú

9. Juli bis 22. August „Kronsbeere“, eine temporäre Erlebnislandschaft von Benjamin Peterson, Kerstin Möller

27. August bis 10. Oktober „Sophia wandelt“, Frauenrechte international von Sophias Time

15. Oktober bis 28. November „Flugkraniche“, ein Vogel mit Beziehungen zur ganzen Welt von Waldemar Mirek und Thomas Smolka.

 

Gemeinsame Sondersitzung des Stadtentwicklungs- und Bauausschusses mit dem Stadtbezirksrat Ahlem-Badenstedt-Davenstedt

Am Mittwoch kommender Woche (19. Mai) findet um 15 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses eine gemeinsame öffentliche Sitzung des Stadtentwicklungs- und Bauausschusses mit dem Stadtbezirskrat Ahlem-Badenstedt-Davenstedt statt. Im Anschluss – geplant für 15.30 Uhr – tagt der Stadtentwicklungs- und Bauausschuss in einer ordentlichen Sitzung öffentlich. Die Tagesordnung ist im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de abrufbar.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind alle Teilnehmenden und Besucher*innen aufgefordert, die notwendigen Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten. Das Tragen von medizinischen Mund-Nase-Bedeckungen oder FFP2-Masken ist auf den Wegen im Gebäude erforderlich. Besucher*innen werden zudem gebeten, die Mund-Nase-Bedeckung auch während der Sitzung aufzubehalten. Hinweise der Mitarbeiter*innen beim Zugang der Gebäude und Räume sowie bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten sind zu beachten.

 

 

 

 

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