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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 15. Oktober 2019

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Hannover - Aktuelle Nachrichten des Tages (C) Ulrich Stamm Hannover - Aktuelle Nachrichten des Tages (C) Ulrich Stamm

HANNOVER. 

Mit jährlich 100.000 Euro Projekte der "Jungen Kultur" fördern und junge Kreative unterstützen

Die Landeshauptstadt Hannover schreibt den „Innovationsfonds Kunst und Kultur“ nach fünf erfolgreichen Durchgängen bis 2026 fort. Wieder werden unter der Setzung von drei Förderschwerpunkten neue Impulse für die Kulturlandschaft Hannovers und besonders ideenreiche, interdisziplinäre Projekte gefördert. Dadurch wird ein Beitrag zur innovationsfreundlichen Entwicklung der Kunst- und Kulturlandschaft der Landeshauptstadt geleistet.

Der Innovationsfonds Kunst und Kultur fördert herausragende Projekte, die schwerpunktmäßig besondere Zielgruppen wie beispielsweise Migrant*innen und junge Erwachsene erreichen. In der Antragstellung soll dargestellt werden, wie - auch durch die Einbeziehung von Kooperationspartner*innen - neue Wege der Vermittlung und Teilhabe mit dem Ziel einer Teilhabe aller Bevölkerungsschichten eröffnet werden können.

Für die Förderjahre 2020 bis 2026 stehen jeweils 100.000 Euro bereit.

Die Antragsfrist für das Förderjahr 2020 ist der 30. November 2019. Ausführliche Informationen zur Ausschreibung sowie Antragsformulare stehen online unter (www.hannover.de/innovationsfonds-kultur) zum Download bereit.

Für die Beratung können sich Antragsteller*innen an das Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover, Bernd Jacobs, wenden:

Sachgebiet Junge KulturTel:. 168-44407

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#jungekulturhannover

 

Informationen zu den Förderschwerpunkten:

1. „Junge Hunde – First Steps“Mit dem Förderschwerpunkten werden junge Künstler*innen und Kreative aus verschiedenen Kunst-, Kultur- und Kreativbereichen angesprochen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Study & Stay Projekten, bei denen eine enge Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen in Hannover und den Antragsteller*innen vorausgesetzt wird.

2. „Get Together“Hier werden besonders interdisziplinär angelegte Projekten gefördert. Diese Projekte sollen durch die Kooperation verschiedener Akteur*innen, ggf. auch aus der Kreativwirtschaft, Synergien schaffen und somit die Kunst- und Kulturlandschaft Hannovers weiterentwickeln.

3. „Long Life“

Innovative Pilot- und Explorationsprojekte aus dem Bereich der Fort- und Weiterbildung werden unter dem Schwerpunkt „Long Life“ gefördert. Die Projekte sollen neue Ansätze für den Zugang zu und die Anschlussfähigkeit von Weiterbildung bieten und hiermit dazu beitragen, die Kulturlandschaft Hannovers zu entwickeln.

 

Kulturhauptstadtbewerbungsberater*innen und ihre Perspektiven auf den kulturpolitischen Umgang mit Stadtraum: Teilhabe, Demokratie, kollektive Prozesse und Verhandlungsräume

Beim nächsten "Kunst umgehen: Forum – Positionierungen und Begegnungen" am 20. und 21. Oktober im Theater an der Glocksee, Glockseestraße 35, geht es um "Kulturhauptstadtbewerbungsberater*innen und ihre Perspektiven auf den kulturpolitischen Umgang mit Stadtraum: Teilhabe, Demokratie, kollektive Prozesse und Verhandlungsräume". Im Gespräch mit Berater*innen von Kommunen, die sich als Europäische Kulturhauptstadt bewerben, wird nach Perspektiven auf einen möglichen Umgang mit Kultur und Stadträumen gefragt: Was bedeutet bürgerschaftliche Teilhabe wirklich, wo kann Kultur Diskurse initiieren, wo lassen sich Hemmschwellen senken und Potentiale entwickeln? Wo müssen Kultur und Gesellschaft beweglicher werden, wo gilt es, Errungenes zu bewahren oder weiterzudenken? Der Eintritt ist frei.

Bei der ersten Veranstaltung am Sonntag (20. Oktober) diskutieren von 15 bis 16.30 Uhr Luzi Gross (München/Hildesheim) und Magdalena Jackstadt (Hannover). Luzi Gross aus München ist Kulturwissenschaftlerin und -managerin, Kunstvermittlerin und Kuratorin. Sie war Teil des kuratorischen Teams im Kunstverein Hildesheim und hat die Kulturhauptstadtbewerbung der Stadt Hildesheim beraten. Im Januar beginnt sie ihre kuratorische Tätigkeit in der Kunsthalle Lothringer 13 in München. Magdalena Jackstadt aus Hannover hat Architektur studiert und ist Mitinitiatorin der Initiativen Hannover VOIDS und Gesellschaft für außergewöhnliche Zusammenarbeit. Sie ist Vorsitzende des Kulturrats der hannoverschen Kulturhauptstadtbewerbung.

Bei der zweiten Veranstaltung am Montag (21. Oktober) diskutiert von 19.30 bis 21 Uhr Holger Bergmann (Berlin/Nürnberg) aus Berlin. Er ist Kurator und Mentor vor allem in den darstellenden Künsten und Geschäftsführer des Fonds Darstellende Künste. Er beriet die Kulturhauptstadtbewerbung RUHR.2010 und war Kulturhauptstadtbeauftragter der Stadt Mülheim. Aktuell berät er die Stadt Nürnberg bei ihrer Kulturhauptstadtbewerbung. Außerdem ist er Initiator und Vorsitzender des Netzwerks Die Vielen, in dem sich Kulturschaffende bundesweit zusammengeschlossen haben, um für Toleranz und Demokratie zu streiten.

Kunst umgehen ist bereits seit sieben Jahren das Vermittlungsprogramm für Kunst und öffentliche Räume des Kulturbüros der Landeshauptstadt Hannover. Das Programm wird konzipiert und durchgeführt von Anna Grunemann, Thomas Kaestle und Christiane Oppermann.

 

Sozialausschuss tagt öffentlich

Am 21. Oktober (Montag) findet um 15 Uhr im Hodlersaal des Neuen Rathauses eine öffentliche Sitzung des Sozialausschusses statt. Die vollständige Tagesordnung hängt an der Informationstafel in der Rathaushalle und steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de. (ab dem 16.10.2019)

 

#dissdochnicht - Stück zum Thema Diskriminierung

„#dissdochnicht“ haben die jungen Teilnehmer*innen des Projektes „Connecting Art“ ihr Stück zum Thema Dikriminierung genannt. Gezeigt wird es  am Sonntag (20. Oktober) im Europasaal vom Haus der Jugend, Maschstraße, um 15 Uhr (Einlass 14.45 Uhr). Anschließend gibt es einen kleinen Empfang. Der Eintritt ist frei und der Spielort auch für Mobilitätseingeschränkte gut erreichbar.

„Connecting Art“ ist ein ästhetisches Bildungsprojekt für Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 17 Jahren. Es wird durch die „Kulturelle Bildung“ im Fachbereich Jugend und Familie finanziert und seit März 2018 in Kooperation mit dem Jugendzentrum Posthornstraße durchgeführt. Dort werden wöchentliche, kostenlose Workshops in den Bereichen Schauspiel, Tanz und Musik angeboten. Die Workshopteilnehmer*innen haben das Stück zum Thema Diskriminierung geschrieben.

Die Workshops finden wöchentlich statt. Montags (16.30 bis 18.30 Uhr) probt der Schauspielworkshop. Es werden Grundlagen der Schauspielkunst beigebracht sowie eigene Theatertexte geschrieben. Dienstags (16.30 bis 18.30 Uhr) findet der Tanzworkshop statt. Es werden überwiegend HipHop – Choreografien einstudiert. Außerdem können die Jugendlichen unter professioneller Anleitung eigene Choreografien entwickeln. Der Musikworkshop wird mittwochs durchgeführt (16.30 bis 18.30 Uhr). Es werden musikalische Grundlagen vermittelt wie Rhythmusgefühl, Gesang und Songkompositionen und verschiedene Instrumente wie Schlagzeug, Gitarre oder E-Bass gespielt.

Jeder Workshop wird durch zwei Coach*innen begleitet, sodass die Jugendlichen ausreichend Unterstützung und Aufmerksamkeit bekommen und die künstlerische Professionalität erhalten bleibt. Die Coach*innen ermutigen die Jugendlichen, ihre Kompetenzen auszubauen, Emotionen durch die künstlerische Disziplin auszudrücken sowie ihr Selbstwertgefühl und ihre Selbstwirksamkeit zu stärken, um sich sowohl als aktive, als auch kritische Mitgestalter*innen der Gesellschaft zu entwickeln.

 

 

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