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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 15.Oktober 2021

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Nanas am Hohen Ufer © Ulrich Stamm Nanas am Hohen Ufer © Ulrich Stamm

HANNOVER.

"ALLE GESUND? Soziale Gerechtigkeit und das Recht auf Gesundheit"

Das Bündnis „Menschenrechte grenzenlos“ macht in einer Veranstaltungsreihe vom 12. November bis 19. Dezember auf die Schwachstellen des Gesundheitssystems aufmerksam

17 Veranstaltungen rund um das Thema Gesundheit und Menschenrechte werden vom 12. November bis zum 19. Dezember in Hannover präsentiert. Die durch die Corona-Pandemie ausgelöste Krise hat gesellschaftlich benachteiligte Gruppen noch weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt und die soziale Ungleichheit verstärkt. Das Bündnis „Menschenrechte grenzenlos“, bestehend aus 21 Organisationen, unter anderem dem Freizeitheim Linden, macht mit der Reihe "ALLE GESUND? Soziale Gerechtigkeit und das Recht auf Gesundheit" auf die Schwachstellen des Gesundheitssystems aufmerksam. Es zeigt den Zusammenhang zwischen sozialem Statuts, der Kommerzialisierung des Gesundheitssystems und einer inhumanen Gesundheitspolitik auf. Das Ziel ist es, in Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft, gemeinsam Ideen für eine solidarische und gerechte Gesundheitsversorgung zu entwickeln.

Den Auftakt der Reihe machen am 12. November um 19 Uhr im Kulturzentrum Pavillon vier Aktivist*innen aus den Bereichen der Pflege, der Wohlfahrt, der Migrationsarbeit und der globalen Menschenrechtsarbeit. Auf einer Podiumsdiskussion (in Präsenz und als Livestream) erzählen Birgit Jaster (Paritätischer Verband Nds., Teamleitung Pflege & Gesundheit), Anne Jung (Gesundheitsreferentin medico international), Johannes Schwietering (Arzt, Medinetz Hannover) und Meike Siefker (Pflegerin, ver.di). aus der Praxis.

Die Veranstaltungsreihe wird gefördert durch die Stadt Hannover, den Paritätischen Wohlfahrtsverband Niedersachsen und die Lotto-Sport-Stiftung Niedersachsen. Die Medienpartnerin ist Welt-in-Hannover.

 

 

Städtische Bereitschaftspflege sucht Pflegefamilien

Die Landeshauptstadt Hannover sucht Familien, die Kinder im Alter bis zu zehn Jahren für einen befristeten Zeitraum im eigenen Haushalt aufnehmen. Die sogenannte Bereitschaftspflege betrifft Mädchen und Jungen, die aus Notsituationen kommen. Die Stadtverwaltung bietet für die Unterbringung Schulungen, Beratung und Supervision sowie eine finanzielle Aufwandsentschädigung an. Weitere Informationen bekommen Interessierte telefonisch unter (0511) 168-48912 oder 168-42615.

 

Bibliotheksrätsel in der Stadtbibliothek Kleefeld zum Tag der Bibliotheken am 24. Oktober

Zum Tag der Bibliotheken am Sonntag (24. Oktober) haben sich einige berühmte Buchfiguren in der Stadtbibliothek Kleefeld versteckt. Wer sie sucht und findet, kann mit etwas Glück einen von vier Büchergutscheinen gewinnen. Teilnahmekarten gibt es bis zum Abgabeschluss am Montag (25. Oktober) in der Stadtbibliothek Kleefeld.

Die Bibliothek ist geöffnet:

Mo, Do von 11 bis 19 Uhr

Di, Fr von 11 bis 17 Uhr

Sa von 10 bis 14 Uhr

Telefon: 168-444237

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Hafven: Podiumsdiskussion zum Thema „Wie Bilder Sprechen“ zum Abschluss des WortLaut-Festivals am 23. Oktober

Die Abschlussveranstaltung des zweiten WortLaut-Festvials in Hannover zum Thema „Wie Bilder Sprechen“ beginnt am Sonnabend (23. Oktober) um 19.30 Uhr im Hafven, Kopernikusstr. 14. Während der Podiumsdiskussion erörtern Kulturschaffende wie Illustrator*innen und Autor*innen sowie Gründer*innen vom „tuerspion“ und vom Blog @afrokids_germany die Frage, wie mit Sprache und Illustrationen eigene Räume in der Literatur gestaltet werden können. Der Eintritt ist frei. Es handelt sich um eine 2G-Veranstaltung. Der Nachweis muss am Eingang geleistet werden. Da nur eine begrenzte Platzzahl vorhanden ist, wird um Platzreservierung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gebeten.

Bilder und Worte sind nicht einfach da, sondern von Menschen gemacht – und erschaffen dabei Ideen und Konzepte von der Welt. Den dominanten Bildern in unserer Gesellschaft kann künstlerisches Arbeiten eigene entgegenstellen: da werden Worte gefunden, Realitäten abgebildet, Handlungswege gezeigt, Widerstände artikuliert. Die Gäste zeigen ihre Bild- und Wortsprachen, die Bestehendes kritisch hinterfragen und Perspektiven entgegenstellen, und dadurch eigene Räume in der Literatur öffnen: von Kinderbüchern über Illustrationen bis hin zu Magazinen. ??

 

Vortrag und Gespräch mit:

  • Louie Läuger ist Illustrator*in und Autor*in („Gender-Kram“, „da unten“), und verhandelt sowohl unter @tenderrebellions bei Instagram als auch im Podcast „RebelsWhoDraw“ Kunst und Aktivismus. ?
  • Sri Hartini Santo arbeitet als Illustrator*in und Grafikdesigner*in und ist Teil und Mitbegründer*in vom „tuerspion“, einem Magazin für (post-)migrantische, jüdische und/oder BPoC Perspektiven aus Hannover.
  • Ndey Bassine Jammeh-Siegel ist 34, Mutter, Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin in einem feministischen Projekt und Gründerin des Blogs @afrokids_germany, auf dem sie Kinderbücher vorstellt, die schwarze Kinder und Kinder of Color zelebrieren und empowern.
  • Charlotte Milsch arbeitet zu machtkritischen Perspektiven: schreibend, übersetzend, lektorierend, kuratierend und moderierend.

 

Veranstalter*in: Team WortLaut (Zeitschreiber, Bureau Bordeaux und Stadtteilkultur Hannover)

 

Zum Wortlaut-Festival:

Den ganzen Oktober haben Veranstaltungen stadtweit Lust auf Sprache, Lesen und Wörter gemacht und die sprachliche, kreative und literarische Vielfalt Hannovers gezeigt.

Das Programm wurde gestaltet von verschiedenen hannoverschen Künstler*innen und Einrichtungen. Mit dabei waren Lesungen, zum Beispiel in einfacher Sprache oder von jungen Autor*innen aus Hannover, ebenso wie Workshops zu kreativem Schreiben oder Collagen aus Wörtern, Buchbinde- und Sprech-Workshops oder eine interaktive Ausstellung.

WortLaut ist ein gemeinsames Projekt der Stadtteilkultur und der WortLaut-AG, zusammen mit der Lebenshilfe Hannover und dem Kulturtreff Bothfeld unter Beteiligung vieler Kulturschaffender aus Hannover.

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