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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 2.Juli 2021

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Aegidientorplatz © Ulrich Stamm Aegidientorplatz © Ulrich Stamm

HANNOVER.

24. ZINNOBER lädt am ersten Septemberwochenende zum Parcours durch die facettenreiche Kunstszene Hannovers

Endlich wieder Kunst und Künstler*innen in der direkten Begegnung erleben und Kunst vor Ort kaufen. Der 24. ZINNOBER macht es möglich und präsentiert sich am ersten Septemberwochenende (4. und 5. September) mit 72 teilnehmende Orten so umfangreich und vielfältig wie noch nie. Die große Bandbreite der Bildenden Kunst in Hannover lässt sich an beiden Tagen jeweils von 12 bis 19 Uhr erkunden.

Das Programm lädt ein zu Vernissagen, es bietet Führungen, Gespräche mit Künstler*innen, Kunstaktionen und Performances, Angebote für Kinder und ein Abendprogramm sowie Musik hier und da.

In diesem Jahr sind gleich vier neue teilnehmende Kunstorte dabei. Dazu gehören das Atelier el Atico, das Atelier Schulenburger Landstraße 150 OG, die Neue Archaik und der Tiny Gallery Projektraum.

ZINNOBER-Infopoint-Marktwagen

Um für das Atelier- und Galeriewochenende zu werben, wird auch dieses Jahr wieder in den zwei Wochen vorher der ZINNOBER-Infopoint-Marktwagen über mehrere Märkte in Hannover ziehen.

Es gelten die aktuellen Regelungen der niedersächsischen Verordnung über Infektionsschutzmaßnahmen gegen die Ausweitung des Corona-Virus.

Alle Informationen, das Programm, das Plakat und der Stadtplan auch unter www.zinnober-hannover.de.

 

Stadt Hannover enthüllt fünf Stadttafeln an zentralen Orten in der Innenstadt

Fünf alte Stadttafeln hat die Landeshauptstadt Hannover am heutigen Donnerstag (1. Juli) durch neue Stadttafeln ersetzt. Die erste Stadttafel hat Regine Kramarek, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Hannover, am Wangenheimpalais enthüllt: „Die hannoverschen Stadttafeln gibt es seit den 1960er Jahren in Hannover. An jeder Stadttafel können sich Einwohner*innen und Besucher*innen über stadthistorisch bedeutsame Bauwerke oder bedeutende Architektur informieren und sie machen Orte erfahrbar, an denen bekannte Persönlichkeiten geboren sind oder wohnten. Mit der sukzessiven Erweiterung und Erneuerung der Tafeln wird es in Zukunft möglich sein, an noch mehr Orten in unmittelbaren Kontakt mit Hannovers Stadtgeschichte zu kommen.“

Im Anschluss wurden sukzessive vier weitere Stadttafeln enthüllt oder neu angebracht.

  • Laveshaus, Friedrichswall 5, Robert Marlow, Präsident Architektenkammer Niedersachsen
  • Neues Tor, Leintorbrücke Schlossstraße, Bezirksbürgermeisterin Cornelia Kupsch
  • Kreuzkirche, Kreuzkirchhof 3, Kirchenvorstand Marktkirche
  • Neues Haus, Bezirksbürgermeisterin Cornelia Kupsch

Die hannoverschen Stadttafeln gibt es auf Initiative von Rudolf Hillebrecht. Inzwischen wurde das Stadttafelprojekt neu aufgegriffen: Auch um ihre touristische Attraktivität zu erhöhen, werden die ursprünglich 134 Tafeln erneuert, indem sie um historische Bilder und englische Kurztexte ergänzt werden. Zusätzlich wird ihre Anzahl sukzessive erhöht. Insgesamt soll eine Anzahl von rund 200 Tafeln erreicht werden. Dadurch werden in der Vergangenheit diagnostizierte Lücken gefüllt. So fehlen beispielsweise Hinweise auf bekannte Persönlichkeiten, die in Hannover gelebt haben. Hierbei soll insbesondere ein Fokus auf die bisher unterrepräsentierte Gruppe der Frauen gelegt werden. Anders als beim „Roten Faden“ sind die Stadttafeln nicht allein im Zentrum Hannovers, sondern auch in den Stadtteilen vertreten.

Jeder Tafelhängung geht eine historisch-fachliche Überprüfung voraus, um die aktuell historischen Einordnungen zu berücksichtigen. Zusätzlich werden immer die Gebäudeeigentümer*innen und gegebenenfalls vorhandene Initiativen und Fachleute für den Text über Personen, Orte oder Themen beteiligt. Insgesamt wird durch diese Bearbeitung ein Fundus an historischem Wissen zusammengetragen, der zu einem späteren Zeitpunkt auch digital als vertiefendes Material zugänglich gemacht werden soll.

 

Themenspektrum der Stadttafeln

Das Themenspektrum der Stadttafeln reicht weit zurück bis ins Spätmittelalter, besonders jedoch in die Frühe Neuzeit und beinhaltet beispielsweise:

  • Persönlichkeiten, wie zum Beispiel August Wilhelm Iffland, Georg Friedrich Händel, Jeremias Sutel,
  • die historische Stadtbefestigung mit Stadtmauer, Stadtmauerturm und Stadttore wie Inneres Aegidientor und Inneres Leinetor,
  • Schloss, Nebengebäude und Parkanlagen in Herrenhausen mit Bibliothekspavillon, Galerie, Orangerie und Georgenpalais (Museum Wilhelm Busch),
  • Marktkirche oder Neustädter Hof- und Stadtkirche sowie
  • weltliche Bauten in der Altstadt wie Brauergilde Amtshaus, Fachwerkhäuser Burgstraße und Teile vom Haus der Väter.

Aber auch die Neuere Geschichte Hannovers – besonders des 19. und 20. Jahrhunderts – soll sich in den Stadttafeln widerspiegeln. Auch hier bilden historische Persönlichkeiten einen Schwerpunkt, nicht zuletzt namhafte Frauen wie zum Beispiel Grete Jürgens, Yvonne Georgi, Niki de St. Phalle oder bekannte Paare wie Ada und Theodor Lessing oder Käte und Ernst Steinitz.

Außerdem wird es auch zusätzliche und erneuerte Stadttafeln zu bedeutenden historischen Bauten, wie zum Beispiel dem Anzeiger-Hochhaus und den Höger-Bauten in der Südstadt, dem Neuen Rathaus, dem Künstlerhaus oder der Stadtbibliothek geben.

Im zweiten Halbjahr 2021 stehen noch Besonderheiten der hannoverschen Baugeschichte auf der Stadttafel-Agenda: Dazu gehören zum Beispiel die denkmalgeschützte genossenschaftliche Arbeiterwohnsiedlung Menzelstraße/Schnabelstraße in Obericklingen oder die Nachkriegsbebauung am Mühlenberg.

 

Innenstadtdialog "Hannover Mit(te) gestalten"

Was wäre, wenn – erste Eindrücke aus dem Experimentierraum

Der Innenstadtdialog in Hannover wird für die Menschen nun sichtbar und erlebbar. Oberbürgermeister Belit Onay und Stadtbaurat Thomas Vielhaber stellten an diesem Donnerstag das Programm für den ersten Experimentierraum vor, den die Stadt im Zuge des Dialogprozesses schafft. Gleichzeitig präsentierten sie das Projekt „Was wäre, wenn …". Dabei handelt es sich um großformatige Bilder, die Szenen und Ideen von der Innenstadt der Zukunft vermitteln. Studierende der Leibniz-Unsiversität haben die Darstellungen erarbeitet.

Am Köbelinger Markt präsentierten Onay und Vielhaber die beiden ersten Groundposter aus der „Was wäre, wenn ...“-Reihe. Die Bilder werden an zehn unterschiedlichen Orten in der Innenstadt zu finden sein. „Das ist eine Inspiration für den Innenstadtdialog“, kommentiert Belit Onay das Engagement der Universität und der Studierenden. „Die Frage ,was wäre, wenn‘ trifft den Kern des Diskurses über die Innenstadt.“

Der Oberbürgermeister blickt mit großer Vorfreude auf den Innenstadtdialog und den ersten Experimentierraum, der neben dem Köbelinger Markt auch die Marktstraße, die Schmiedestraße und das Areal an der Marktkirche umfasst. „Der erste Experimentierraum ist der öffentliche Auftakt für den Innenstadtdialog. Die Stadtverwaltung hat sich mächtig ins Zeug gelegt, mit Ideen, Inputs und Engagement, um den Bürger*innen etwas zu bieten.“ Das Ziel des Experimentierraums sei es, so der Oberbürgermeister, gemeinsam mit den Hannoveraner*innen Ideen für eine moderne City zu entwickeln. „Jetzt ist die Zeit zu handeln“, so Onay.

Das Ausstellungsformat „Was wäre, wenn ...“ entstand im Rahmen einer Kooperation zwischen der Landeshauptstadt und der Leibniz Universität Hannover (LUH). Unter der Leitung von Prof. Christian Werthmann haben Studierende des Instituts für Landschaftsarchitektur Ideen für eine Innenstadt der Zukunft entwickelt und diese auf sogenannten Groundpostern verbildlicht.

Prof. Dr. Volker Epping, Präsident der LUH, freut sich, dass seine Hochschule den Innenstadtdialog mit innovativen Konzepten bereichern konnte: „Ich danke Professor Christian Werthmann und seinen Studierenden für ihr Engagement und ihre Kreativität. Die Leibniz Universität kann aber auch die Wissenschaft selbst in die Stadt zu den Bürger*innen tragen und damit eine lebendige und interessante Innenstadt kreieren. An beiden Ansätzen möchten wir zum Wohl der Stadt arbeiten.“

Der Experimentierraum macht ein großes Angebot. Sport. Kunst. Natur. Mitmachangebote. Mit einem Museumsmobil wird die Stadtgeschichte auf die öffentlichen Plätze geholt. Auch ein Pop-up-Jugendzentrum ist Teil des Programms. Onay hebt hervor: „Alle sind eingeladen, vorbeizukommen und mitzumachen. Skaten, Beachtennis oder Klettern. Wir probieren aus, was gemeinsam in der Stadt besonders gut funktioniert.“ Der Oberbürgermeister stellt heraus, dass jetzt die Zeit sei, die Zukunft der City zu erproben: „Die Pandemie hat uns viel zu lange davon abgehalten, gemeinsam die Stadt zu erleben. Das ändert sich jetzt.“

Thomas Vielhaber betont, dass im Rahmen des Innenstadtdialogs spannende Angebote geschaffen würden, mit denen die Bürger*innen in die Innenstadt gelockt werden: „Die Menschen wollen raus, und wir bieten ihnen etwas Neues.“ Der Stadtbaurat verspricht sich vom Innenstadtdialog eine Grundlage für eine strategische Planung der Stadt für das kommende Jahrzehnt.

Mit Blick auf die Fragen zur verkehrlichen Situationen am Experimentierraum macht Thomas Vielhaber noch einmal deutlich: „Die Parkhäuser an der Schmiedestraße und der Marktstraße sind für alle gut erreichbar. Auch der Lieferverkehr kann seine Arbeit fortsetzen.“ 

 

 

Eine Übersicht über das Programm in der kommenden Woche und weitere Informationen zum Innenstadtdialog sind unter www.innenstadtdialog-hannover.de zu finden.

Am Montag, 5. Juli, 14.30 Uhr, wird der erste Experimentierraum offiziell eröffnet. Pressevertreter*innen sind herzlich eingeladen, Oberbürgermeister Onay bei seinem Rundgang in dem Experimentierraum zu begleiten.

Der zweite Experimentierraum findet vom 30. August bis zum 14. September statt. Im Rahmen des Innenstadtdialogs läuft derzeit unter anderem eine große, repräsentative Umfrage, in der die Wünsche und Bedarfe der Hannoveraner*innen eingefangen werden. Eine Vorstellung der Ergebnisse ist für den Herbst dieses Jahres geplant.

 

Stadtbibliothek an der Hildesheimer Straße und alle anderen Stadtteilbibliotheken in Hannover : An die Bücher, fertig, los: Der JULIUS-CLUB geht am 9. Juli in die 15. Runde

Kinder und Jugendliche zwischen elf und 14 Jahren können sich ab sofort in allen Einrichtungen der Stadtbibliothek Hannover zur Teilnahme an dem JULIUS-CLUB („Jugend liest und schreibt“) anmelden. Für die Lese-Club Mitglieder stehen vom 9. Juli bis zum 9. September rund 100 aktuelle und von einer Jury ausgewählte Buchtitel der Kinder- und Jugendliteratur zur kostenlosen Ausleihe bereit – denn Sommerzeit ist Lesezeit!

Und das Lesen wird belohnt: Wer während der Sommermonate zwei Bücher liest und sie anschließend bewertet, bekommt das JULIUS-CLUB-Diplom verliehen. Wer mehr als fünf Bücher liest und bewertet, wird mit dem Vielleser*in-Diplom ausgezeichnet. Die Leistungen können zudem positiv im Schulzeugnis vermerkt werden.

Der JULIUS-CLUB macht Lesen zum Abenteuer. Ziel ist es, bei den beteiligten Kindern und Jugendlichen Freude am Lesen zu wecken.

Beim JULIUS-CLUB wird jedoch nicht nur gelesen. Club-Mitglieder können in Hannover während der Sommerferien an einigen Veranstaltungen teilnehmen. Durch die Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie kann nur eine begrenzte Anzahl von Kindern und Jugendlichen mitmachen. Aktuelle Informationen zu den Veranstaltungen sind auf der Homepage stadtbibliothek-hannover.de zu finden.

JULIUS-CLUB Veranstaltungen 2021

  • Style your Bag!

Mit Farbe und Stempel oder mit Knöpfen wird eine schlichte Baumwolltasche zum Hingucker des Sommers.

  • Lego Veranstaltung

Passend zum Julius Club Thema „Go green“ bietet die Stadtbibliothek Roderbruch zwei Lego-Nachmittage unter dem Motto „Gestalte deine Zukunft“ an.

  • Orimoto

Eine Kunst aus Büchern dreidimensionale Objekte zu falten. Mithilfe wohlgezielter Eselsohren entstehen echte Hingucker.

  • Lust auf Lettern? – Handlettering Workshop

Es werden Grußkarten und Lesezeichen gestaltet.

  • Konstruieren, gestalten, drucken

Was ist ein 3D-Drucker? Wie wird eine Druckdatei erstellt und was muss man beim Konstruieren beachten? All das wird in diesem spannenden Projekt gezeigt.

  • Trickfilm Workshop mit der Illustratorin Julia Neuhaus

Wie entsteht ein Trickfilm? Hier könnt ihr selber aktiv werden und euren eigenen kleinen Trickfilm erstellen.

  • Late Night Gaming

Mit Nintendo Switch, der Playstation 4 und vielen Skylander-Figuren.

  • Lightboxen basteln

Upcycling eines Pizzakartons. Hier wird ein leuchtender Eyecatcher für das Zimmer oder das Fenster gestaltet. Die Box wird von innen mit LEDs beleuchtet, so dass die Motive und Sprüche ins rechte Licht gerückt werden.

 

Der JULIUS-CLUB („Jugend liest und schreibt“) ist ein Programm der VGH-Stiftung und der Büchereizentrale Niedersachsen, das in 50 Öffentlichen Bibliotheken Niedersachsens stattfindet. Das Projekt richtet sich an Jugendliche im Alter von elf bis 14 Jahren und soll neben Lesespaß auch Ausdrucksfähigkeit und Text-verständnis stärken.

 

Der JULIUS-CLUB findet vom 9. Juli bis 9. September statt.

 

Stadtentwicklungs- und Bauausschuss: Öffentliche Sitzung am 7. Juli

Am Mittwoch kommender Woche (7. Juli) findet um 15 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses eine öffentliche Sitzung des Stadtentwicklungs- und Bauausschusses statt. Die Tagesordnung ist im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de abrufbar.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind alle Teilnehmenden und Besucher*innen aufgefordert, die notwendigen Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten. Das Tragen von medizinischen Mund-Nase-Bedeckungen oder FFP2-Masken ist auf den Wegen im Gebäude erforderlich. Besucher*innen werden zudem gebeten, die Mund-Nase-Bedeckung auch während der Sitzung aufzubehalten. Hinweise der Mitarbeiter*innen beim Zugang der Gebäude und Räume sowie bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten sind zu beachten.

 

Bezirksbürgermeister Harry Grunenberg lädt zur Sprechstunde am 13.Juli ein

Für Dienstag, 13. Juli, von 17 bis 18.30 Uhr, lädt Bezirksbürgermeister Harry Grunenberg im Stadtbezirk Bothfeld-Vahrenheide zur Bürgersprechstunde ein. Treffpunkt ist im Stadtteiltreff Sahlkamp, Elmstraße 15.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind alle Teilnehmenden und Besucher*innen aufgefordert, die notwendigen Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten. Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen ist erforderlich.

 

Festival Theaterformen: Sperrung Raschplatzhochstraße

Aufgrund der Veranstaltung „Festival Theaterformen“ wird vom 1. bis zum 22. Juli die Raschplatzhochstraße für Kraftfahrzeuge gesperrt. Bei der Nutzung des City-Rings empfehlen wir, diesen Bereich möglichst zu meiden.

Auch kann es aufgrund von Aufbauarbeiten, die vom 1. bis zum 7. Juli stattfinden, auf der Hochstraße in der Zeit zwischen 20 bis 6 Uhr zur Sperrung der Linksabbiegespur von der Berliner Allee zur Lister Meile in Richtung City/Hauptbahnhof, beziehungsweise der Geradeausspur kommen. Gleiches gilt für die Abbauarbeiten vom 18. bis zum 22. Juli.

 

Digitale Gartenrallye zum 375. Geburtstag von Leibniz

Anlässlich des 375. Geburtstags von Gottfried Wilhelm Leibniz (*1. Juli 1646) macht die Landeshauptstadt Hannover allen Hannoveraner*innen und ihren Gästen ein ganz besonderes Geschenk – eine Themenrallye als Actionbound mit dem Titel "Auf der Suche nach Leibniz´ Vermächtnis in den Herrenhäuser Gärten".

Auf den Spuren des Universalgelehrten werden die Teilnehmenden zu interaktiven Aufgaben an 13 Orten im Großen Garten geführt. Spielerisch werden dabei verschiedene mathematisch-technische, philosophische und auch kulturhistorische Aspekte seines Werkes und Lebens am hannoverschen Hof in den Blick genommen. Am Ende lüften die Teilnehmenden "Leibniz‘ Vermächtnis" und können eine Bastelanleitung zu einem überraschenden Experiment herunterladen.

Drei Leibniz-Filme, die Gottfried Wilhelm Leibniz an historischen Orten zu Wort kommen lassen, sowie vier Audiosequenzen zur Welfengeschichte, Metaphysik, Gerechtigkeit und Philosophie verleihen der Tour einen interaktiven Charakter. Darüber hinaus gibt es weiterführende Informations- und Lösungsseiten, spannende Rätselaufgaben und Quizfragen wie auch Ortsbestimmungen.

Das Spiel eignet sich für wissbegierige einzelne Spieler*innen, Schulklassen oder Familien ab 14 Jahren. Die Dauer der digitalen Schatzsuche durch den Großen Garten beträgt etwa eine Stunde. Das Angebot ist kostenlos (zzgl. Eintritt Herrenhäuser Gärten).

Oberbürgermeister Onay gratuliert dem Universalgelehrten in einer Videobotschaft mit anderen Persönlichkeiten der Stadt: „Zeitlebens wurde Leibniz nicht müde zu betonen, wie wichtig das Handeln im Sinne des „bonum commune“, des „Allgemeinwohls“, ist. Viele seiner Ideen waren wegweisend: so die Einrichtung von „Brandkassen“ als Versicherung gegen Feuerschäden. Die Etablierung von empirischen Methoden in der Medizin. Aber auch seine Vorschläge zur energieeffizienten und nachhaltigen Verbesserung des Harzer Bergbaus. Selbst eine Optimierung der Straßenbeleuchtung fand sein Interesse. Am 375. Geburtstag von Gottfried Wilhelm Leibniz wünsche ich mir, dass sein stetiger Drang nach neuen Erkenntnissen und Wandel auch heute noch ein Ansporn für unser Denken und Handeln ist. Herzlichen Glückwunsch, Leibniz!“ 

Actionbound ist eine einfache digitale App, bei der auf spielerische Weise Menschen aktiv werden, in Bewegung sind und mit viel Spaß Neues entdecken und lernen. Dabei ist das Prinzip ähnlich wie bei einer klassischen Schnitzeljagd oder bei Geocaching – ergänzt um weitere Medien wie Video- und Audiodateien, Quizfragen sowie eigene kreative Beiträge der Spielenden.

Der Leibniz Actionbound ist ein Projekt der Wissenschaftsstadt Hannover im Büro des Oberbürgermeisters in Kooperation mit den Herrenhäuser Gärten, Landeshauptstadt Hannover. Konzept, Texte und Abbildungen wurden von Dr.  Ariane Walsdorf, Leibnizforscherin aus Hannover, entwickelt. Rainer Künnecke ist der Darsteller von Gottfried Wilhelm Leibniz.

 

Sitzung des Gleichstellungsausschusses

Am Montag (5. Juli) findet um 16.00 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses eine öffentliche Sitzung des Gleichstellungsausschusses statt.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind alle Teilnehmenden und Besucher*innen aufgefordert, die notwendigen Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten. Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen ist auf den Wegen im Gebäude erforderlich. Besucher*innen werden zudem gebeten, die Mund-Nase-Bedeckung auch während der Sitzung aufzubehalten. Hinweise der Mitarbeiter*innen beim Zugang der Gebäude und Räume sowie bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten sind zu beachten.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de

 

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