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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 23.September 2021

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Das Gemeinsame Impfzentrum von Stadt und Region Hannover zieht zum Abschluss Bilanz © Ulrich Stamm Das Gemeinsame Impfzentrum von Stadt und Region Hannover zieht zum Abschluss Bilanz © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Ehrungen und Abschiede im Rat

In der Ratssitzung an diesem Donnerstag würdigte Oberbürgermeister Belit Onay die Verdienste seiner drei repräsentativen Vertreter*innen Thomas Hermann, Regine Kramarek und Klaus Dieter Scholz. Er verabschiedete Bürgermeisterin Kramarek und Bürgermeister Scholz. Außerdem wurden die Ehrenringe des Rates an fünf langjährige Ratsmitglieder verliehen.

„Unsere drei Bürgermeister*innen haben mit ihrem vorbildlichen, selbstbewussten und zugleich herzlichen und respektvollen Auftreten Maßstäbe für ein positives Gesamterscheinungsbild der Landeshauptstadt gesetzt. Sie haben routiniert und mit hohen Zeiteinsatz, auch und besonders an Wochenenden viele Hundert Termine wahrgenommen und Hunderte Veranstaltungen besucht“, sagte Oberbürgermeister Belit Onay in seiner Rede. Auch den Einsatz von Regine Kramarek, Klaus Dieter Scholz und Thomas Hermann während der Corona-Pandemie, besonders die Besuche bei Alters- und Ehejubilar*innen, honorierte er: „Die drei Bürgermeister*innen sind für diese Besuche einen großen zusätzlichen, organisatorischen Aufwand und ein großes Gesundheitsrisiko auch für sich selbst eingegangen, um vielen älteren und manchmal einsamen Mitmenschen eine kleine Freude zu machen.“

Nach fast 15 Jahren im Rat der Landeshauptstadt Hannover, fast zehn Jahren als Bürgermeisterin und mehr als 20 Jahren kommunalpolitischem Engagement wurde Regine Kramarek heute aus der Ratsversammlung verabschiedet. Während ihrer Amtszeit hat sie in zahlreichen Ausschüssen mitgewirkt, darunter im Internationen Ausschuss, im Schulausschuss, im Kulturausschuss und zuletzt als Vorsitzende im Ausschuss für Umweltschutz und Grünflächen. Als repräsentative Vertreterin des Oberbürgermeisters hat sie Vereine, Initiativen und Projekte besucht und eröffnet, und war so im stetigen Kontakt mit den Menschen in den Stadtteilen. Viele Alters- und Ehejubilar*innen bekamen im Laufe der Jahre die Glückwünsche der Stadt von Regine Kramarek überbracht und teilen dieses besondere Erlebnis mit ihr. „Es war Dir eine Freude, Bürgermeisterin von Hannover zu sein. Und nicht nur ich, sondern alle, die Dich kennen, haben das auch gespürt. Wir alle sind Dir sehr dankbar, für Deinen Einsatz als Bürgermeisterin in den vergangenen Jahren“, sagte Belit Onay.

Fast 35 Jahre lang war Klaus Dieter Scholz Mitglied des Rates und für knapp zehn Jahre bekleidete er das Amt des Bürgermeisters in Hannover. Er engagierte sich im ehemaligen Werksausschuss Klinikum, im ehemaligen Jugendwohlfahrtsausschuss, im Gleichstellungs- und im Kulturausschuss. Zudem hat er seit 1987 Sitz und Stimme im Aufsichtsrat des Flughafens. Im Organisations- und Personalausschuss war er Mitglied sowie stellvertretender Vorsitzender. Seine umfassenden Kenntnisse im Kommunalrecht machten ihm zu einem konstruktiven Ratgeber der Ratspolitik und auch der Stadtverwaltung. „Auch Ihnen möchte ich herzlich danken für Ihr kommunalpolitisches Engagement, für die Übernahme unzähliger repräsentativer Vertretertermine und für Ihre hunderten Besuche bei Alters- und Ehejubilaren“, bedankte sich Belit Onay bei Klaus Dieter Scholz.

Im Anschluss an die Verabschiedung von Regine Kramarek und Klaus Dieter Scholz verlieh Belit Onay die Ehrenringe des Rates. Der Ehrenring, ein goldener Ring mit Stadtwappen, ist ein Zeichen der Anerkennung für die Ratsarbeit zum Wohle der Stadt. Sie werden an jene Ratsmitglieder verliehen, die dem Rat volle drei Wahlperioden – 15 Jahre – angehört haben. Einen Ehrenring bekamen Mark Eric Bindert, Jens Böning, Jens-Michael Emmelmann, Regine Kramarek und Angelika Pluskota als Dank für ihre langjährige Mitarbeit in Hannovers Stadtrat.

 

Wahlausschuss bestätigt Wahlergebnis

Der Wahlausschuss hat heute (23. September) das endgültige Ergebnis der Kommunalwahlen in Hannover festgestellt – und dabei das Ergebnis für die Ratswahl und die Stadtbezirksratswahlen bestätigt.

Trotz der guten Mitarbeit aller rund 4.200 Wahlhelfer*innen entdeckte das Wahlamt bei seinen Nachprüfungen einige wenige Übertragungs- und Zählfehler. „Insgesamt hat sich die Stimmenverteilung durch die Nachprüfung nur geringfügig und nicht mandatsrelevant verändert“, betonte Köller. Er dankte allen Wahlhelfer*innen für Ihre Arbeit, die zum Teil bis spät in den Abend reichte.

Am kommenden Sonntag (26. September) stehen die Bundestagswahl und die Stichwahl zum*zur Regionspräsident*in an. Von 8 bis 18 Uhr sind die Wahllokale geöffnet. Der Wahlausschuss berät voraussichtlich am kommenden Donnerstag (30. September) über die Ergebnisse.

 

Bilanz des gemeinsamen Impfzentrums von Region und Landeshauptstadt

Mehr als 800.000 Impfungen, rund 1300 besuchte Einrichtungen

Am dem 1. Februar ist das gemeinsame Impfzentrum von Region und Landeshauptstadt Hannover an den Start gegangen – am 27. September wird die letzte Spritze aufgezogen. Zeit, Bilanz zu ziehen.

Chronologie

15.12 - 29.12.20      Probe- und Trainingsphase auf dem Messegelände30.12.20                    Erster Impfstofflieferung und erster Einsatz von vier mobilen                                    Impfteams. 249 Menschen aus zwei Pflegeheime (LHH und Wunstorf)                                    lassen sich impfen. Die erste Impfung bekommt eine 86-Jährige.

06.01.21                    Beginn der Impfungen in den Krankenhäusern von Region und                                    Landeshauptstadt Hannover01.02.21                    Der Impfbetrieb auf dem Messegelände im Impfzentrum startet. Zum                                    Start können 450 Menschen pro Tag geimpft werden. Los geht es mit                                    der priorisierten Altersgruppe der über 80 Jährigen

20.05.21                    Beginn des dezentralen Impfens mit dem der Feuerwehr-Impfbus am                                    im hannoverschen Stadtteil Mühlenberg/ am 26.05.2021 in Garbsen

07.06.21                    Zulassung mRNA-Impfstoff für Kinder/Jugendliche ab zwölf Jahre

07.08.21                    Erstmals steht der Impfbus 7 Stunden am Hauptbahnhof Hannover

06.09.21                    Letzte Erstimpfung mit dem Vakzin BioNTech

27.09.21                    Letzte Impfung im Impfzentrum

  1. – 15.10.21     Abbauphase des Impfzentrums

Zahlen, Daten und Fakten

  • Mehr als 800.000 verabreichte Impfungen durch das GIZ
  • 378.824 Personen haben den vollständigen Impfschutz im GIZ erhalten
  • Die mobilen Teams des Impfzentrums haben insgesamt 140.557 Impfdosen verabreicht. 67.285 Personen haben damit in der Region und Landeshauptstadt Hannover den vollen Impfschutz erhalten. Angefahren wurden vornehmlich Alten- und Pflegeheime, Wohnstifte, Tagespflegeeinrichtungen, ambulante Pflegeeinrichtungen, Arztpraxen, Dialysepraxen, Kindertagesstätten, Personal der Schulen, Behinderteneinrichtungen. Insgesamt wurden 1.036 Einrichtungen besucht.
  • Dezentrale Impfungen fanden in den Stadtteilen der Landeshauptstadt sowie den Kommunen der Region Hannover statt, dabei wurden 5.809 Impfdosen verabreicht
  • 3053 Menschen habe Impfungen bei Sonderaktionen angenommen.
    • Zu den Sonderaktionen zählten:
      • City-Impfen vor dem Hauptbahnhof Hannover
      • After-Work-Impfen im GIZ
      • Impfen ohne Termin im GIZ
      • Impfen im Profisport bei Heimspielen von Hannover 96 und den Hannover Scorpions
      • Autobahnimpfen auf dem Rastplatz Wülferode BAB 7
  • Bis zu 220 Helferinnen und Helfer von Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und Malteser Hilfsdienst (MHD) waren im Einsatz
  • Bis zu 36 Ärztinnen und Ärzte waren im Einsatz
  • Insgesamt waren 4033 Personen für den Einsatz im Impfzentrum akkreditiert
  • In Spitzenzeiten lief das Impfzentrum in zwölf Impfzügen auf ca. 45.000 m² Hallenfläche unter Volllast in den Hallen 25 und 26.
  • Die meisten Impfungen an einem Tagen gab es am 17.06.21 mit 7215 Spritzen 
  • Impfstoffverteilung
    • BioNTech 64,09 %
    • Moderna 19.90 %
    • AstraZeneca 13,85%
    • Johnson & Johnson 2,16 %

 

ZeitZentrum Zivilcourage: Buchvorstellung mit Lesung des Autors Jürgen Gückel

Das ZeitZentrum Zivilcourage, Theodor-Lessing-Platz 1a, lädt am kommenden Dienstag (28. September) um 18.30 Uhr zu einer Buchvorstellung mit Lesung ein. Der Autor Jürgen Gückel stellt sein aktuelles Buch „Heimkehr eines Auschwitz-Kommandanten“ vor. Der Eintritt ist frei.

Mehr zur Lesung und zum Autor findet sich auf der Webseite des ZeitZentrums unter www.hannover.de/das-z.

Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Um eine Anmeldung per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten. Der Zutritt richtet sich nach der 3G-Regel: Geimpfte, Genesene, Getestete mit Nachweis. Es gelten die aktuellen Hygieneregeln.

 

Veranstaltungsreihe „Zeitreise: Gestern – Heute – Morgen“ des Kommunalen Seniorenservice Hannover mit Claudia Fyrnihs

Der Kommunale Seniorenservice Hannover (KSH) bietet in der Veranstaltungsreihe „Zeitreise: Gestern – Heute – Morgen“ am Montag, 4. Oktober, um 15 Uhr eine moderierte Vortragsveranstaltung unter dem Titel „Die Radio-Stimme der Stadt“ mit Redakteurin und Moderatorin Claudia Fyrnihs an. Die Veranstaltung findet vor Ort statt, wird aber auch online übertragen.

In der Veranstaltungsreihe „Zeitreise“ informieren die jeweils eingeladenen Gäste zu einem ausgewählten Thema und blicken gemeinsam mit den Teilnehmenden in die Vergangenheit und in die Zukunft. Die Moderation übernimmt Karlheinz Utgenannt.

Dieses Mal zu Gast ist Claudia Fyrnihs, Redakteurin und Moderatorin bei Radio Hannover. Nach ihrem Studium der Germanistik, Anglistik und Geschichte hat die gebürtige Hannoveranerin bereits in den Redaktionen der HAZ, des Göttinger Tageblatts, von Radio ffn sowie NDR 1 Niedersachsen mitgewirkt. Im Rahmen des Vortrags wird Claudia Fyrnihs einige Anekdoten aus ihrem beruflichen Werdegang mit dem Publikum teilen, denn zahlreiche Erlebnisse und Begegnungen haben ihr „Radio-Leben“ geprägt.

Die Veranstaltung ist gegen 16.30 Uhr beendet und kostenfrei. Sie findet im Veranstaltungszentrum des KSH, Ihmepassage 5, statt. Bei einer Teilnahme vor Ort ist eine Anmeldung unter der Rufnummer 0511-168-45195 erforderlich. Wer digital teilnimmt, muss sich nicht anmelden. Die Zugangsdaten für die Onlineübertragung sowie weitere Informationen gibt es auf www.seniorenberatung-hannover.de oder unter der oben genannten Telefonnummer.

 

Sommerschule 2021: Stadt zieht positive Bilanz

Die Landeshauptstadt Hannover hat in diesem Jahr mit der Sommerschule im Zeitraum 9. bis 27. August 700 Schüler*innen aus Grundschulen (verlässliche und Ganztag) und weiterführenden Schulen (Jahrgänge 6 bis 8 sowie Berufsorientierung für die Jahrgänge 9 bis 10) erreicht. Kooperationspartner an den weiterführenden Schulen war erneut das Institut für Sonderpädagogik an der Leibniz Universität Hannover.

 

Die Rückmeldungen von Schüler*innen waren sehr positiv. Circa drei Viertel der Befragten würden auch im kommenden Jahr wieder an einer Sommerschule teilnehmen und gaben an, sich im Rahmen der drei Wochen in Bezug auf Deutsch und Mathematik verbessert zu haben.

„Wir konnten den teilnehmenden Schüler*innen in der Sommerschule wertvolle Unterstützung bieten und sehen uns durch die positiven Rückmeldungen bestätigt. Das Konzept Sommerschule war auch 2021 ein Erfolg. Wir wollen dieses Projekt auch in Zukunft anbieten und erarbeiten dazu einen entsprechenden Konzeptvorschlag“, resümiert Bildungs-, Jugend- und Familiendezernentin Rita Maria Rzyski.

Ziel war es, Lernrückstände (Deutsch und Mathematik) aufzuholen und den Kindern und Jugendlichen eine stärkende, soziale Unterstützung mit vielfältigen Aktivierungsmöglichkeiten und einem hohen Maß an Zuwendung zukommen zu lassen.

Die Sommerschule stand in diesem Jahr erstmalig auf vier Säulen:

1. Verlässliche Grundschulen

  • 4 Standorte
  • 38 Studierende
  • 140 Schüler*innen
  • Kooperationspartner*in: Kreisjugendwerk der AWO und Stiftung Help

2. Ganztagsgrundschulen

  • 15 Standorte
  • 150 Schüler*innen
  • Eingebunden in reguläres Ferienprogramm der Kooperationspartner*innen aus dem Ganztag

3. Weiterführende Schulen (Klassen 5 bis 8)

  • 11 Standorte
  • 87 Studierende
  • 356 Schüler*innen
  • Kooperationspartnerin: Leibniz Universität Hannover (Institut für Sonderpädagogik)

4. Berufsorientierung (Klassen 9 bis 10)

  • eine Woche
  • 2 Standorte
  • 48 Schüler*innen
  • Kooperationspartner: Pro Beruf GmbH

Umgesetzt wurde das Projekt in erster Linie von Lehramtsstudierenden sowie angehenden Sozialpädagog*innen, Erzieher*innen oder Heilerziehungspfleger*innen.

 

Briefwahl zur Stichwahl endet am Freitag um 13 Uhr

Die Wahlleitung der Landeshauptstadt erinnert daran, dass für die Stichwahl zum*zur Regionspräsident*in Briefwahlanträge in den Briefwahlstellen im Neuen Rathaus und im Freizeitheim Vahrenwald am Freitag (24. September) nur bis 13 Uhr möglich sind. Für die Bundestagswahl sind die Briefwahlstellen hingegen noch bis 18 Uhr am Freitag geöffnet. Unterschiedliche Rechtsgrundlagen führen zur differenzierten Handhabung, zu der die städtische Wahlleitung verpflichtet ist.

Alle Briefwähler*innen, denen die Wahlunterlagen vorliegen, aber die ihre Stimmzettel noch nicht abgegeben haben, können dies noch nachholen: Die Wahlbriefe müssen spätestens am Sonntag (26. September), 18 Uhr, dem Wahlamt im Neuen Rathaus, Trammplatz 2, vorliegen. Sie können auch persönlich in eine Urne im Neuen Rathaus eingeworfen werden. Auch die am Haupteingang integrierten Briefkästen mit schmiedeeiserner Klappe stehen dafür bereit und werden am Sonntag um 18 Uhr ein letztes Mal geleert.

Die normalen Wahllokale sind für die Bundestagswahl sowie die Stichwahl am Sonntag (26. September) von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

 

Oberbürgermeister Onay: Nachhaltige Mobilitätswende zur Priorität machen“

Unter diesem Motto „Der Mobilitätswende Flügel verleihen!“ hat heute der „Dialog ‚Nachhaltige Stadt‘“ des Rates für Nachhaltige Entwicklung an die künftige Bundesregierung appelliert. Der Appell enthält sechs zentrale Forderungen im Sinne nachhaltiger, zukunftsgerichteter Verkehrssysteme. An der Erarbeitung waren 16 Oberbürgermeister*innen sowie zwei Bürgermeister beteiligt – auch Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay, der betont: „Es drängt. Wenn wir es mit dem Klimaschutz und der Mobilitätswende ernst meinen, muss der Rahmen dafür schnell gesetzt werden.“

Onay sagt weiter, dass der Anteil des Umweltverbundes – das sind Fußverkehr, Rad, ÖPNV, Bahn sowie Sharing-Angebote - am Gesamtverkehr in den Städten „massiv“ gesteigert werden müsse – „in Großstädten bis 2030 auf mindestens 70 Prozent. Doch dazu müssen die rechtlichen, steuerlichen und fördertechnischen Rahmenbedingungen in der Verkehrspolitik von der kommenden Bundesregierung ganz auf nachhaltige Mobilität ausgerichtet werden.“

Onay sieht Hannover, das bis 2030 die „autofreie Innenstadt“ anstrebt, hinsichtlich der Mobilitätswende in der gleichen Situation wie andere Großstädte. „Die Kommunen müssen im Straßenverkehr mehr Handlungsspielräume bekommen und neue Optionen erproben dürfen – seien es etwa innerstädtische Tempolimits oder Innovationen bei Fahrradstraßen.“

Hannovers Oberbürgermeister fasst zusammen: „Konkret appellieren wir an den kommenden Bundestag und die kommende Bundesregierung, die nachhaltige Mobilitätswende zu einer Priorität zu machen. Mit sechs Empfehlungen haben wir klare Hebel identifiziert, mit denen wir den Aufbruch beflügeln können.“

 

Impfangebot zum Heimspiel von Hannover 96 am Sonntag

Wie bereits vergangene Woche angekündigt, bieten die mobilen Teams des gemeinsamen Impfzentrums von Region und Landeshauptstadt Hannover im Rahmen des Heimspiels von Hannover 96 gegen den SV Sandhausen am kommenden Sonntag (26. September) Sonderimpfaktionen vor dem Stadion. Mobile Impfteams werden im Nord- und im Südbereich der HDI-Arena vor den Eingängen ihre Zelte aufschlagen und von 11.30 bis 16 Uhr impfen.

Wer einen Lichtbildausweis und – wenn vorhanden – einen Impfpass dabeihat, kann sich nach einem ärztlichen Aufklärungsgespräch spontan für eine Impfung entscheiden. Verimpft wird das Vakzin von Johnson & Johnson, mit dem bereits wenige Tage nach einer einmaligen Impfung ein vollständiger Impfschutz hergestellt ist. Die Stationen sind vor den Eingängen.

Die Möglichkeit zum Impfen haben ausdrücklich auch Menschen, die kein Ticket für das Heimspiel erworben haben.

 

Jugendhilfeausschuss tagt öffentlich

Der Jugendhilfeausschuss tagt am kommenden Montag (27. September) um 15 Uhr im Hannover Congress Centrum, Kuppelsaal, Theodor-Heuss-Platz 1-3, 30175 Hannover, in öffentlicher Sitzung. Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind alle Teilnehmenden und Besucher*innen aufgefordert, die notwendigen Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten. Das Tragen von medizinischen Mund-Nase-Bedeckungen oder FFP2-Masken ist auf den Wegen im Gebäude erforderlich. Besucher*innen werden zudem gebeten, die Mund-Nase-Bedeckung auch während der Sitzung aufzubehalten. Hinweise der Mitarbeiter*innen beim Zugang der Gebäude und Räume sowie bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten sind zu beachten.

 

Ausschreibung für ein literarisches Austauschstipendium zwischen Hannover und Rouen

Zum ersten Mal vergeben die Kulturbüros der Partnerstädte Hannover und Rouen ein jeweils vierwöchiges Aufenthaltsstipendium an ein deutsch-französisches Autor*innen-Tandem. Der literarische Austausch findet voraussichtlich in den Jahren 2022 und 2023 statt. Interessierte können sich noch bis zum 31. Oktober bewerben.

In gastfreundlicher und kollegialer Atmosphäre frei und eigenverantwortlich an kreativen Projekten zu arbeiten und internationale Kontakte zu knüpfen – das soll das Stipendium den beiden ausgewählten Autor*innen aus Hannover und Rouen ermöglichen. Die künstlerische Zusammenarbeit des Tandems beginnt etwa ein halbes Jahr vor dem jeweiligen Aufenthalt mit einem literarischen Briefwechsel zwischen den Autor*innen. Als Ausgangspunkt dient ein vorgegebenes Thema, das literarisch vollkommen frei behandelt werden kann. Für den Auftakt dieses Projekts ist das Thema „Europa“ vorgesehen.

Im Rahmen des Stipendiums wird im Jahr 2022 ein*e Autor*in aus Rouen voraussichtlich vom 15. September bis zum 15. Oktober nach Hannover kommen. Im darauffolgenden Jahr reist ein*e Autor*in aus Hannover im gleichen Zeitraum in die französische Partnerstadt. Es wird gewünscht, dass beide Stipendiat*innen in beiden Jahren vor Ort präsent sind. Den teilnehmenden Autor*innen wird für die Aufenthaltsdauer in der jeweils anderen Stadt eine Wohnung mietfrei zur Verfügung gestellt. Außerdem gibt es ein Stipendium in Höhe von 1.000 Euro sowie einen Reisekostenzuschuss. In der letzten Woche des Aufenthalts findet außerdem eine zusätzlich honorierte öffentliche Lesung der beiden Stipendiat*innen statt, in der sie aus dem gemeinsamen Briefwechsel vortragen.

Über die Vergabe des Tandem-Stipendiums entscheidet eine unabhängige Jury in einem Auswahlverfahren. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die ausgewählten Autor*innen werden voraussichtlich im Januar 2022 bekanntgegeben.

Das Austauschstipendium richtet sich an hannoversche Schriftsteller*innen aller literarischer Genres, die bereits auf Veröffentlichungen verweisen können. Die jeweils andere Landessprache zu beherrschen, ist keine Voraussetzung. Englischkenntnisse wären zur Verständigung jedoch hilfreich. Der Briefwechsel wird von literarischen Übersetzer*innen begleitend übersetzt.

Interessierte können sich noch bis zum 31. Oktober bewerben. Einzureichen sind eine kurze Vita mit Bibliographie, höchstens zwei Normseiten aus aktuellen Arbeiten und ein halbseitiges Motivationsschreiben. Die Bewerbungsunterlagen werden ausschließlich per E-Mail vom Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover entgegengenommen, unter der Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover erhält rund 75.000 Euro für Weiterentwicklung der digitalen Infrastruktur

Mit insgesamt zwei Millionen Euro unterstützt das Land Niedersachsen die öffentlich geförderten Einrichtungen der Erwachsenen- und Weiterbildung bei der Digitalisierung ihrer Angebote. Denn Investitionen in digitale Infrastrukturen versetzen die Einrichtungen in die Lage, den Ansprüchen an eine zeitgemäße Kursgestaltung in Onlineformaten und in der Präsenzlehre noch besser gerecht zu werden und moderne Kursangebote zu entwickeln. Bei den Anträgen war auch die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule erfolgreich und erhält rund 75.000 Euro.

 

Die Volkshochschule Hannover erhält die Mittel für die Beschaffung von Geräten und Anwendungssoftware zur Förderung des digitalen Lernens. Ziel ist es, Kursräume für digitale Veranstaltungen auszurüsten. Geplant sind ebenfalls Anschaffungen, die Kurse für unterschiedliche Zielgruppen zur digitalen Medienproduktion ermöglichen. Durch den Kauf von Leihgeräten möchte die VHS zudem Kund*innen die Teilnahme an Online-Angeboten ermöglichen, die zu Hause nicht über die nötige technische Ausstattung verfügen.

„Ich freue mich, dass wir die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule mit diesem Förderprogramm dabei unterstützen können, in ihre Zukunft zu investieren. Die Erfahrungen in der Corona-Pandemie haben uns deutlich vor Augen geführt, wie wichtig es ist, dass sich unsere Bildungseinrichtungen digital gut aufstellen. Onlineformate und hybride Lernformen, aber auch die digitale Arbeitsorganisation der Bildungseinrichtungen selbst werden künftig noch wichtiger werden“, sagt Wissenschaftsminister Björn Thümler.

Wirtschaftsminister Bernd Althusmann: „Die Digitalisierung verändert alle Lebensbereiche. Mit einer modernen Ausstattung unserer Erwachsenenbildung schaffen wir die Voraussetzungen dafür, alle Menschen bei diesem Wandel mitzunehmen. Aber nicht nur die Digitalisierung, sondern auch die kommenden gesellschaftlichen Aufgaben stellen uns vor neue Herausforderungen und erfordern permanentes Lernen – beruflich und privat. Und dafür brauchen wir funktionsfähige Lernumgebungen in allen Bildungsbereichen.“

Belit Onay, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, begrüßt die Förderung: „Wir freuen uns über die Chance, unseren gesellschaftlichen Bildungsauftrag insbesondere im Bereich der Digitalisierung noch mit verbesserter Infrastruktur umsetzen zu können. Uns werden durch das Förderprogramm vielseitige Möglichkeiten eröffnet, den Menschen Kompetenzen in digitalen Technologien und Anwendungen zu vermitteln. Digitalisierung bestimmt zunehmend unseren Alltag, daher ist es uns wichtig, Menschen zu unterstützen, denen der Zugang zu technischen Geräten und das nötige Anwenderwissen fehlt. Wir verstehen es als Aufgabe der Erwachsenenbildung, einen souveränen Umgang mit Digitalisierung zu ermöglichen. Das bedeutet in der Konsequenz, nicht nur Grundlagenkompetenzen zu erwerben, sondern achtsam mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf das eigene Leben umgehen zu können und sich ergebende Chancen für mehr Lebensqualität bewusst zu nutzen.“

Mit den Investitionen soll auch die digitale Grundbildung in Niedersachsen gestärkt werden. Dafür werden künftig neue Bildungsformate entwickelt und angeboten, um allen interessierten Menschen digitales Alltagswissen zu vermitteln. Für diesen Digital Campus Niedersachsen werden weitere rund drei Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Die Mittel stammen aus dem Sondervermögen für den Ausbau von hochleistungsfähigen Datenübertragungsnetzen und für Digitalisierungsmaßnahmen des Masterplans Digitalisierung.

 

 

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