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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 27.Januar 2021

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Luftbild Neubau an der Kirchhorster Straße in Hannover-Lahe © Ulrich Stamm Luftbild Neubau an der Kirchhorster Straße in Hannover-Lahe © Ulrich Stamm

HANNOVER

Radio Hannover kooperiert mit der UNESCO City of Music Hannover

Mittwochs wird der UNESCO City of Music Hannover-Tag bei Radio Hannover. Die wöchentliche Sendereihe, die um 16.15 Uhr hannoversche Musiker*innen vorstellt und sie zu Wort kommen lässt, startet am morgigen Mittwoch (27. Januar) mit dem Singer & Songwriter Robby Ballhause. In der zweiten Sendung am 3. Februar ist die Band Milou & Flint zu Gast.

Radio Hannover ist die Stimme der Stadt und die Frequenz 100,0 damit perfekt für die hannoverschen Musiker*innen aus der UNESCO City of Music Hannover. Die Sendereihe wird Musiker*innen aller Genres vorstellen und bietet ihnen die Möglichkeit, über ihre Projekte zu sprechen und ihre Musik zu spielen.

„Wir möchten Musikschaffenden aus Hannover und der Region eine Plattform bieten, zu zeigen, wie vielfältig und spannend die Szene ist“, sagt Björn Stack, Programmdirektor von Radio Hannover. „Gerade in der momentanen Situation ist es für Künstler*innen schwierig, Publikum zu erreichen und neue Fans zu finden. Wir hoffen, dass diese Rubrik dazu beitragen kann, unsere Hörer*innen für neue Musik zu begeistern.“

„Diese Kooperation begrüßen wir nicht zuletzt deshalb sehr, weil auch wir – die Landeshauptstadt Hannover - in unserem Kulturentwicklungsplan betonen, wie wichtig angesichts aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen übergreifende Kooperationen sind“, betont Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf.

Die Sendereihe soll über die bestehenden Einschränkungen während der Corona-Pandemie hinaus weitergeführt werden. „Dadurch wird die vielseitige und exzellente Musikszene der UCOM Hannover für ein breites Publikum hörbarer gemacht und den hannoverschen Musiker*innen die Möglichkeit gegeben, ihre Musik einem interessierten Publikum vorzustellen“, so Alice Moser, Koordinatorin der UCOM Hannover. 

Musiker*innen, die in der Sendereihe vorgestellt werden möchten, können sich per Email an die UCOM Hannover im Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover wenden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Radio Hannover sendet seit dem 2. April 2014 ein 24-Stundenprogramm für die niedersächsische Landeshauptstadt und die gesamte Region. Im Mittelpunkt des Programms stehen eine lokale Berichterstattung und ein abwechslungsreicher Musikmix mit Hits aus den vergangenen fünf Jahrzehnten. Zu empfangen ist das Programm in der Region Hannover auf der UKW-Frequenz 100,0 und online unter www.radio-hannover.de.

 

Smart Cities: Landeshauptstadt Hannover beteiligt sich an Initiative

Welche Möglichkeiten bietet die Digitalisierung, um den Klimaschutz zu fördern? Um diese Frage geht es bei einem Modellprojekt des Niedersächsischen Städtetages (NST). Als eine von neun Kommunen hat der NST die Landeshauptstadt Hannover ausgewählt, einen gemeinsamen Ansatz zur Digitalisierung im kommunalen Klimaschutz zu entwickeln. Smart Cities lautet das Stichwort. Mit den Ergebnissen soll ein Förderantrag beim Bund gestellt werden, der „Smart-City-Konzepte“ gezielt unterstützt.

Die Landeshauptstadt Hannover war einem Aufruf des Niedersächsischen Städtetages (NST) und des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz (MU) zum Projekt „Unterstützung und Beschleunigung des kommunalen Klimaschutzes durch Smart Cities“ gefolgt. In der Vorwoche hatte sie ihr formelles Interesse an dem Projekt bekundet. Nach der Auswahl durch den NST werden die ausgewählten Kommunen nun einen gemeinsamen „Smart-City-Ansatz“ entwickeln und einen Förderantrag beim Bund stellen.

In einer zunehmend vernetzten Welt umfasst der Begriff „Smart City" verschiedenste Konzepte, um durch den Einsatz moderner Technologie urbane Räume effizienter, klimaschonender und lebenswerter zu gestalten.

Oberbürgermeister Belit Onay begrüßt die Initiative des Niedersächsischen Städtetags ausdrücklich: „Klimaschutz und Digitalisierung sind wichtige Themen für unsere Stadt. Smart-City-Konzepte können  die städtische Entwicklung entscheidend voranbringen. Gerade vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie ist der Handlungsdruck hoch.  Ich bin überzeugt, dass wir im Schulterschluss mit weiteren niedersächsischen Kommunen notwendige Veränderungen erfolgreich anstoßen können.“

„Ich freue mich, dass unsere Projektideen im ersten Schritt überzeugt haben. Im Bereich umweltfreundlicher Mobilität gehen wir mit unserem Verkehrsmanagementsystem HannoVerKehr bereits voran. Darauf wollen wir aufbauen. Eine erfolgreiche Gemeinschaftsbewerbung bietet zusätzliche Entwicklungsperspektiven für die Smart City Hannover“, unterstreicht Baudezernent Thomas Vielhaber die Zielrichtung der Landeshauptstadt.

Die Bundesregierung fördert die digitale Modernisierung der Kommunen durch Smart-City-Modellprojekte. Ziel ist es, integrierte Smart-City-Ansätze zu erproben, um die Handlungsfähigkeit von Städten, Kreisen und Gemeinden insgesamt zu stärken. Im kommunalen Verbund können über eine Laufzeit von bis zu fünf Jahren insgesamt bis zu 17,5 Mio. Euro Fördermittel des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) eingeworben werden. Bewerbungsschluss ist am 14. März dieses Jahres. Bei einem positiven Bescheid kann mit der Umsetzung erster Maßnahmen in der zweiten Jahreshälfte begonnen werden.

 

Kulturausschuss tagt am 29. Januar öffentlich

Am Freitag (29. Januar) findet um 14 Uhr eine öffentliche Sitzung des Kulturausschusses im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, statt. Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind alle Teilnehmenden und Besucher*innen aufgefordert, die notwendigen Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten. Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen ist auf den Wegen im Gebäude erforderlich. Besucher*innen werden zudem gebeten, die Mund-Nase-Bedeckung auch während der Sitzung aufzubehalten. Hinweise der Mitarbeiter*innen beim Zugang der Gebäude und Räume sowie bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten sind zu beachten.

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