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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 4.August 2021

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Am Hauptbahnhof in Hannover © Ulrich Stamm Am Hauptbahnhof in Hannover © Ulrich Stamm

HANNOVER

Entsiegelung von Hinterhöfen wird finanziell gefördert

Kooperationsprojekt zwischen dem Fachbereich Umwelt und Stadtgrün und dem BUND

Die Landeshauptstadt Hannover unterstützt private Grundstückseigentümer*innen finanziell bei der Entsiegelung von Flächen. Ein Drittel der förderfähigen Kosten und bis zu 10.000 Euro können übernommen werden. Anträge können noch bis zum 31. Dezember beim Bund für Umweltschutz und Naturschutz (BUND) gestellt werden. Die Informationen über die Begrünungsmöglichkeiten sind in einem neuen Faltblatt zusammengefasst.

„Mit dem städtischen Förderprogramm ‚Begrüntes Hannover‘ soll ein Anreiz geschaffen werden“, erläutert Ulrich Prote, Fachbereichsleiter Umwelt und Stadtgrün, den Ansatz und führt weiter aus: „Denn viele Großstadthinterhöfe sind noch geprägt durch Betonplatten, Garagenbauten und Abstellplätze mit einer geringen Transpirations- und Versickerungsmöglichkeit und laden zudem nicht zum Verweilen ein. Diese versiegelten Hinterhöfe, Parkplätze und Zufahrten lassen sich mit wenig Aufwand und finanzieller Unterstützung in grüne Wohlfühloasen umwandeln. Von der Begrünung profitieren nicht nur Schmetterlinge und Bienen, sondern auch die Menschen, denn besonders an heißen Sommertagen wirkt sich das kühlere Mikroklima positiv aus.“

Starkregen, Trockenheit und Hitzeperioden haben zugenommen und werden laut Fachleuten künftig das Leben der Stadtbewohner*innen noch stärker bestimmen. Mit diesen gravierenden Wirkungen des Klimawandels umzugehen, ist aus Sicht der Verwaltung eine Aufgabe, die nur unter Einbeziehung privater Grund- und Gebäudeeigentümer*innen bewältigt werden kann. Begrünungs- und Entsiegelungsmaßnahmen sollen Abkühlung, Möglichkeiten der Regenwasserversickerung und Verdunstung sowie neue Lebensräume für Flora und Fauna und Aufenthaltsangebote für Nutzer*innen schaffen.

Durch das Förderprogramm „Begrüntes Hannover“ der Landeshauptstadt Hannover sind in den vergangenen Jahren viele, auch kleinere Betonflächen verschwunden, wo jetzt Rasen, Stauden und Bäume wachsen. Insgesamt wurden seit Start im Sommer 2017 auf diese Weise rund 1.800 Quadratmeter Fläche im Stadtgebiet entsiegelt. Das Angebot soll besonders private Grund- und Gebäudeeigentümer*innen motivieren, ihr Wohnumfeld aufzuwerten und Hannover grüner zu machen.  

Alle Informationen zu Begrünungs- und Fördermöglichkeiten sowie Bildmotive als Anregungen sind in Form eines neuen Faltblatts bei der Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Arndtstraße 1, sowie im BUND-Projektbüro Linden erhältlich und können unter www.begruenteshannover.de (Förderprogramm zur Entsiegelung) im Internet heruntergeladen werden. Für Fragen und Beratungen ist der BUND Region Hannover telefonisch unter (05 11) 70 03 82 47 sowie per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar.

 

Dezentrales Impfen: Standorte in der Woche ab dem 9. August

Stadt und Region setzen ihr Angebot des dezentralen Impfens in den Stadt- und Ortsteilen fort.

In der 32.Kalenderwoche, ab dem 9. August, macht der Großraumrettungswagen der Feuerwehr mit dem mobilen Impfangebot wie folgt Station:

Montag,9.August,9 bis 12 Uhr: Oberricklingen, Gronostraße/Ecke Spielplatz Dormannstraße

Montag,9.August,14 bis 17 Uhr: Mittelfeld, Karlsruher Straße 2 (REWE Parkplatz)

Dienstag,10.August,9 bis 12 Uhr:  List, Gorch-Fock-Straße 28-40 (Parkbucht)

Dienstag,10.August,14 bis 17 Uhr: Sahlkamp, Marktplatz / Hägewiesen

Mittwoch,11.August,9 bis 12 Uhr: Sahlkamp, Marktplatz / Hägewiesen

Donnerstag,12.August,9 bis 12 Uhr: Mittelfeld, Am Mittelfeld 140 (Nachbarschaftstreff)

Donnerstag,12.August,14 bis 17 Uhr, Oberricklingen, Gronostraße/Ecke Spielplatz Dormannstraße 

Freitag,13.August,9 bis 12 Uhr: Sahlkamp, Marktplatz/Hägewiesen

Freitag,13.August,14 bis 17 Uhr: Sondertermin am "Stellwerk" Augustenstraße/Leonhardtstraße

In der ersten Woche der zunächst auf vier Wochen angesetzten Aktion wurden im Zeitraum vom 26.Juli bis 30. Juli in hannoverschen Stadtteilen insgesamt 544 Personen geimpft. In der laufenden Woche wird in Kommunen in der Region Hannover geimpft.

Zum Einsatz kommt der Impfstoff von Johnson & Johnson, der nur eine einmalige Impfung erfordert.

 

Was kann Kunst im Stadtraum?

Vermittlungsprogramm „Kunst umgehen“ für Kunst im öffentlichen Raum betrachtet Zusammenhänge zwischen Kunst und Stadtentwicklung

Das Vermittlungsprogramm „Kunst umgehen“ für Kunst im öffentlichen Raum im Auftrag des Kulturbüros der Landeshauptstadt Hannover wird im September in Gesprächen und Performances die mögliche Rolle der Kunst in Stadtentwicklungsprozessen diskutieren. Hier greift das Programm eng ineinander mit dem städtischen Innenstadtdialog, um Fragen zu Zusammenhängen zwischen Kunst und Stadtentwicklung zu stellen: Wie kann die Innenstadt lebendiger und attraktiver werden, vom Durchgangs- zum Aufenthaltsraum? Welche Kunst braucht die Innenstadt? Was kann Kunst zu Stadtentwicklungsprozessen beitragen? Kann sie die besseren Fragen stellen, auf neuralgische Punkte aufmerksam machen? Für Identifikation und Aufenthaltsqualität sorgen? Soll sie konfrontieren oder integrieren?

Bereits im Juli veröffentlichte „Kunst umgehen“ ein Gespräch mit der Hamburger Forscherin Hilke Marit Berger zum Thema „Kunst als gemeinsame Stadtgestaltung“ und ein Gespräch mit der Wiener Künstlerin Barbara Holub, die weltweit Stadtentwicklungsprozesse begleitet – aktuell auch mit dem Projekt „WE PARAPOM!“ anlässlich der Vorbereitungen auf das Kulturhauptstadtjahr 2025 in Chemnitz. Beide Veröffentlichungen und noch viele mehr sind unter kunst-umgehen.digital in einem stetig wachsenden Archiv öffentlich verfügbar.

Und so geht's im September weiter:

Am 1. September folgen unter kunst-umgehen.digital vier Statements zur Kunst im Stadtraum als Diskussionsanreiz: Was kann sie? Was soll sie? Die Thesen kommen von Expert*innen aus anderen Städten: Jochen Becker bringt das Thema als Kurator und Publizist aktuell in Berlin voran. Rose Pfister war bis Ende 2020 über 30 Jahre lang für die Kunst im Stadtraum Bremens zuständig. Heike Mutter und Ulrich Genth agieren von Hamburg aus international künstlerisch, Mutter ist dort zudem Professorin an der Kunsthochschule, Genth Mitglied der Kunstkommission. Heinz Schütz beschäftigt sich als Kurator und Publizist unter anderem mit Performance im öffentlichen Raum, er war zudem Vorsitzender der Münchner Kommission für Kunst am Bau.

 

Am 5. September diskutiert Thomas Kaestle die vier Perspektiven aus Berlin, Bremen, Hamburg und München öffentlich mit interessierten Bürger*innen im Künstlerhaus. Außerdem präsentieren Anna Grunemann und Christiane Oppermann an diesem Tag eine diskursive Performance ihrer Reihe „Sculpture Transfer“ zum Thema „Passagen und Schleusen, Übergangs- und Zwischenräume im Durchgang zwischen Theaterstraße und Schauspielhaushof“ im Haus Theaterstraße 3.

 

Am 19. September diskutiert der Kunstwissenschaftler Florian Matzner unter kunst-umgehen.digital unter anderem sein umfangreiches Projekt „Gegenwarten/Presences“, das er im Rahmen der Kulturhauptstadtbewerbung im öffentlichen Raum der Stadt Chemnitz im Jahr 2020 präsentierte. Er lehrt als Professor für Kunstgeschichte an der Akademie der Bildenden Künste München, prägte aber auch als Kurator Diskurse um Kunst in öffentlichen Räumen. Schon vor fast 20 Jahren stellte er in einer Bremer Ausstellung fest: „No Art = No City!“ Er ist außerdem Mitglied des Bremer Landesbeirats für Kunst im öffentlichen Raum und des Münchner Programmbeirats für Kunst im öffentlichen Raum.

 

Zum Programm „Kunst umgehen“:

Seit neun Jahren entwickelt das Team des Vermittlungsprogramms Kunst umgehen“ für Kunst in öffentlichen Räumen im Auftrag des Kulturbüros der Landeshauptstadt Hannover immer wieder neue Formate, um aktuelle Wahrnehmungsanreize zu schaffen.

Die Künstlerinnen Anna Grunemann und Christiane Oppermann sowie der Kulturwissenschaftler Thomas Kaestle bieten dabei nicht nur Überblicke und Detailbetrachtungen zu historischen Objekten in Hannover an, die erlauben, diese Kunst auf neue Weise mit dem eigenen Alltagserleben von Stadt und Gesellschaft zu verknüpfen und so zeitgenössisch zu erleben.

Sie führen auch zahlreiche Gespräche mit Künstler*innen und Expert*innen aus benachbarten Disziplinen, teilen aktuelle Beobachtungen und Überlegungen zu den Zusammenhängen von Kunst in öffentlichen Räumen und fragen mit einem weiten Horizont nach Wegen, das Thema in die Zukunft zu denken.

 

 

Kurzform Programm von „Kunst umgehen“ für den Monat September:

nur analog mit besonderem Hinweis, ansonsten digital verfügbar unter kunst-umgehen.digital

 

1. September ab 10 Uhr

„Kunst umgehen“: Forum Innenstadt

Vier Statements aus Berlin/Bremen/Hamburg/München: „Was kann Kunst im Stadtraum?“

Dieses Forum zum Innenstadtdialog präsentiert vier kurze Statements zur Kunst im Stadtraum: Was kann sie? Was soll sie? Die Thesen kommen von Expert*innen aus vier anderen Städten: Jochen Becker bringt das Thema als Kurator und Publizist aktuell in Berlin voran. Rose Pfister war bis Ende 2020 über 30 Jahre lang für die Kunst im Stadtraum Bremens zuständig. Heike Mutter und Ulrich Genth agieren von Hamburg aus international künstlerisch, Mutter ist dort zudem Professorin an der Kunsthochschule, Genth Mitglied der Kunstkommission. Heinz Schütz beschäftigt sich als Kurator und Publizist unter anderem mit Performance im öffentlichen Raum, er war zudem Vorsitzender der Münchner Kommission für Kunst am Bau.

 

5. September 12 Uhr

„Kunst umgehen“: Kurzbetrachtung

von Anna Grunemann

Die „Kurzbetrachtungen“ sind ein neues Format bei „Kunst umgehen“: Jeweils ein Mitglied des Vermittlungsteams lässt Sie teilhaben an Ideen, Assoziationen, Neuigkeiten und Meinungen zu Kunst in öffentlichen Räumen. Hier ist öffentlicher Raum für individuelle Perspektiven nicht nur auf einzelne Objekte oder Projekte in Hannover und der Welt, sondern auch auf Bezüge, Potentiale oder Defizite.

 

5. September 13 bis 15 Uhr

analog vor Ort

„Kunst umgehen“: Sculpture Transfer Innenstadt

„Der Durchgangsraum“ (Passage zwischen dem Innenhof des Schauspielhauses und der Theaterstraße im Haus Theaterstraße 3)

In ihren Performances der Reihe Sculpture Transfer fragen Anna Grunemann und Christiane Oppermann regelmäßig nach den Potentialen öffentlicher Räume. Im Rahmen des „Innenstadtdialogs“ thematisieren sie die Funktion von Passagen und Schleusen sowie Übergangs- und Zwischenräumen für die Innenstadt Hannovers. Welche Räume brauchen eine Definition, welche müssen sich als Leerstellen Offenheit und Flexibilität bewahren? Und welche Rolle kann die Kunst dabei spielen? Im Anschluss an die Performance diskutieren die Künstlerinnen das Erlebte und mögliche Bezüge mit ihrem Publikum.

 

5. September 19 bis 20.30 Uhr

analog im Maestro-Saal im Künstlerhaus

(Es gelten die tagesaktuellen Hygienebestimmungen.)

„Kunst umgehen“: Forum Innenstadt

Diskussion zum Forum „Was kann Kunst im Stadtraum?“

Als Inputs zum hannoverschen Diskurs wird am Anfang das digitale Forum „Was kann Kunst im Stadtraum?“ vier kurze Statements von Expert*innen aus Berlin, Bremen, Hamburg und München zur Kunst im öffentlichen Raum präsentiert. Im Anschluss geht es in dem abendlichen Gespräch um gemeinsame Überlegungen zu folgenden Fragen: Welche Kunst braucht die Innenstadt? Was kann Kunst zu Stadtentwicklungsprozessen beitragen? Kann sie die besseren Fragen stellen, auf neuralgische Punkte aufmerksam machen? Für Identifikation und Aufenthaltsqualität sorgen? Soll sie konfrontieren oder integrieren?

 

12. September ab 12 Uhr

„Kunst umgehen“: Kurzbetrachtung von Thomas Kaestle

 

19. September ab 12 Uhr

„Kunst umgehen“: Forum

Positionierungen und Begegnungen

Florian Matzner (München): „Gegenwarten/Presences in Chemnitz“

Der Kunstwissenschaftler Florian Matzner lehrt als Professor für Kunstgeschichte an der Akademie der Bildenden Künste München, prägte aber auch als Kurator Diskurse um Kunst in öffentlichen Räumen. Er war unter anderem im Jahr 1997 Projektleiter der „Skulptur.Projekte Münster“, präsentierte 2003 in Bremen die Ausstellung „No Art = No City!“ und leitete in den Jahren 2010, 2013 und 2016 das Projekt „Emscherkunst“ im nördlichen Ruhrgebiet. Zuletzt kuratierte er 2020 das Public-Art-Projekt „Gegenwarten/Presences“ im Rahmen der Kulturhauptstadtbewerbung der Stadt Chemnitz. Matzner ist außerdem Mitglied des Bremer Landesbeirats für Kunst im öffentlichen Raum und des Münchner Programmbeirats für Kunst im öffentlichen Raum.

 

26. September ab 12 Uhr

„Kunst umgehen“: Kurzbetrachtung von Christiane Oppermann

 

Hannover Klassik Open Air findet statt und präsentiert Weltstars

Mit einer Operngala der NDR Radiophilharmonie unter der Leitung von Ivan Repušic wird das Hannover Klassik Open Air am Samstag, 21. August, ab 20 Uhr doch wieder vor der großartigen Kulisse des illuminierten Rathauses in Hannover im Maschpark stattfinden. Das Hannover Klassik Open Air gehört seit 2014 zu den absoluten Höhepunkten im Kulturleben der Landeshauptstadt, 2020 musste die Veranstaltung pandemiebedingt ausfallen.

Die NDR Radiophilharmonie wird unter der Leitung von Ivan Repušic in einem Galakonzert die schönsten Arien aus der Welt der Oper präsentieren und damit ein Potpourri der bisher hier gespielten Opern. Dazu kehren auch drei Weltstars nach Hannover zurück. „Stephen Costello, Nadine Sierra und Andrezej Filonczyk sind an den berühmten Opernhäusern in Wien, Mailand oder New York zuhause und haben bereits 2018 in Hannover begeistert, wir freuen uns auf ein Wiedersehen“, sagt Matthias Ilkenhans, Manager der NDR Radiophilharmonie.

Möglich wurde die Neuauflage durch die gemeinsame Anstrengung vieler Opernbegeisterter in Hannover: die NDR Radiophilharmonie, ROSSMANN, enercity, Hannover Concerts, die TVN GROUP Film & TV Production und die Landeshauptstadt Hannover haben alles unternommen, um dieses herausragende Highlight für Hannover weiterzuführen. „Oper für alle ist gerade jetzt in Coronazeiten ein starkes und wichtiges Zeichen für Hannover. Ohne die beiden Sponsoren ROSSMANN und enercity würde es diese Veranstaltung nicht geben. Ein großer Dank gilt ihnen, dem NDR und natürlich der Stadt Hannover für dieses vorbildliche Engagement“, freut sich Marlis Fertmann, Initiatorin des Klassik Open Airs.

Mit dem hochkarätig besetzten Programm vor der Kulisse des illuminierten Rathauses setzen die Veranstalter und Sponsoren ein Zeichen. Anders als in den vergangenen Jahren seit 2014 wird es keine Tribüne mit verkauften Plätzen geben. Das Konzert ist nur für die Besucher*innen im Park gedacht und damit kostenlos. Coronabedingt ist allerdings nur eine begrenzte Anzahl von Besucher*innen im Maschpark möglich, die sich vorab registrieren müssen. Die genauen Einzelheiten werden kurzfristig bekannt gegeben.

„Kultur verbindet Menschen. Gerade in dieser herausfordernden Zeit sehnt sich jeder nach einem besonderen Miteinander, nach gemeinsamen Erlebnissen. Wir möchten unseren Beitrag leisten und die Kultur zurück zu den Menschen bringen. Darum freuen uns, das Hannover Klassik Open Air zu unterstützen“, unterstreicht Raoul Roßmann, Geschäftsführer der Dirk Rossmann GmbH, das Engagement seines Unternehmens.

„Die Gala ist ein Lichtblick in diesem Sommer und wird die Klassik-Fans sowie unsere Kundinnen und Kunden, ob jung oder alt, begeistern“, sagt Rainer Raddau, Vertriebschef bei enercity. „Wir unterstützen gern den Aufbau dieser wunderschönen Freiluft-Bühne, die in diesem Jahr dem gesamten Publikum im Maschpark zur Verfügung steht, um allen kostenfrei einen unvergesslichen Abend im Herzen der Landeshauptstadt zu ermöglichen.“

Die Landeshauptstadt Hannover bietet mit zwei Videowänden im Park wieder ein einzigartiges Erlebnis. „Es ist so schön, dass dieses herausragende Open Air als eines der ersten Ereignisse in der Zeit nach Corona den Kulturhunger der Menschen stillen wird. Die Radiophilharmonie des NDR wird dieses Open Air auf höchsten Niveau gestalten und prägen. Dafür danken wir dem NDR ausdrücklich“, freut sich Konstanze Beckedorf, Kulturdezernentin der Stadt Hannover, über das Engagement des Norddeutschen Rundfunks.

Wie viele Zuschauer*innen vor Ort zugelassen werden können, ist noch offen. Daheimgebliebene haben jedoch viele Möglichkeiten, sie live zu erleben: die Veranstaltung wird live auf arte Concerts gestreamt, auch die Online-Kanäle vom NDR, von MADSACK und der Stadt Hannover bieten einen Livestream, 3sat plant eine Übertragung im Fernsehen, NDR Kultur überträgt die Operngala live im Radio.

Für die erstklassige Übertragung der Operngala sorgt die TVNGROUP Film und TV Production, Unternehmen der MADSACK Mediengruppe, die mit umfangreicher mobiler Technik die Bilder für den Livestream produziert. Die TVN-Kameras fangen die einzigartige Atmosphäre dieses Opernereignisses mit Kranfahrten ein. Nahaufnahmen bringen das Publikum zuhause immer wieder besonders dicht an die Protagonisten und das Orchester heran. Für die Liveregie konnte wieder Klassikspezialist Michael Valentin gewonnen werden. Abgerundet durch eine aufwendige Audioproduktion, wird das Hannover Klassik Open Air auch zu einem einzigartigen Hörerlebnis. Die Produktion wird gefördert mit Mitteln der nordmedia.

 

 

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