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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 4.September 2020

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Bid Book (C) Ulrich Stamm Bid Book (C) Ulrich Stamm

HANNOVER

Start der Bürger*innen-Beteiligung zum Stadtteilzentrum Döhren

Das Zusammentragen der ersten Ideen zum Stadtteilzentrum Döhren läuft auf Hochtouren. Um die Bürger*innen aktiv in die Entwicklungsprozesse einzubeziehen, startete der Fachbereich Gebäudemanagement der Landeshauptstadt Hannover ein Beteiligungsverfahren. Ziel ist es, gemeinsam mit Nutzer*innen die Bedürfnisse des Stadtteils zu erkennen und räumliche Anforderungen zu definieren.

Das Beteiligungsverfahren begleitet das renommierte Büro aatvos aus den Niederlanden, das eine eigene Methodik für solche Partizipationsprozesse entwickelt hat. Seit vergangenem Freitag werden Bürger*innen im Stadtbezirk Döhren/Wülfel in sogenannten Straßeninterviews zum Stadtteil und zu ihren Vorstellungen für ein künftiges Stadtteilzentrum befragt. Parallel erfolgt eine Befragung der Nutzer*innen der vier beteiligten Bereiche – der Stadtteilbibliothek, des Freizeitheims, des Jugendzentrums und des Bürgeramts.

Am Mittwoch, 9. September, von 19 bis 21.30 Uhr sind alle interessierten Bürger*innen zu einem interaktiven Workshop im Freizeitheim Döhren eingeladen. Außerdem finden am 24. und 25. September Diskussionsrunden in Kleingruppen statt. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist nur nach vorheriger Anmeldung unter Tel.: 0511-168 49112 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich. Die Teilnehmer*innen-Zahl ist begrenzt.

 

Oberbürgermeister Belit Onay überreicht Ministerpräsident Stephan Weil das erste Bewerbungsbuch Hannovers zur Kulturhauptstadt Europas 2025

Eins der heißbegehrten ersten Bewerbungsbücher Hannovers im Wettbewerb zur Kulturhauptstadt Europas 2025 hat Oberbürgermeister Belit Onay am Donnerstag (3. September 2020) Ministerpräsident Stephan Weil im Sprengel Museum Hannover überreicht. Der Ministerpräsident ließ sich das mit mehreren Design-Preisen ausgezeichnete Bid Book detailliert zeigen. „Die Bewerbung Hannovers ist außergewöhnlich kreativ und innovativ. Nach der ersten Vorstellung heute bin ich sehr gespannt auf den weiteren Inhalt des Bid Books. Mit Hannover und Hildesheim hat Niedersachsen gleich zwei Bewerberstädte in der engeren Auswahl zur Kulturhauptstadt Europas 2025. Die Landesregierung verhält sich verständlicher Weise neutral und drückt beiden Städten fest die Daumen“, sagte Ministerpräsident Stephan Weil.

Grund zur Freude hatte auch das hannoversche Stadtoberhaupt. Oberbürgermeister Onay bedankte sich für die Finanzierungszusage des Landes Niedersachsen über 25 Mio. Euro für den Fall, dass Hannover zur Kulturhauptstadt Europas 2025 gekürt wird.

Im Vorgespräch haben Oberbürgermeister Onay und sein Team Kulturhauptstadtbewerbung, Melanie Botzki und Inga Samii, dem Ministerpräsidenten Einblicke in Hannovers künstlerische Bewerbungslinie gegeben. Inhaltlich haben sie hervorgehoben, dass durch die im Bewerbungsprozess entstandene Zusammenarbeit zwischen den Landes-, Regions- und Stadteinrichtungen wertvolle Impulse für die überregionale Kulturlandschaft entfacht wurden.

„Ein Thema unserer Bewerbung ist das Ende des Zweiten Weltkriegs, das sich in 2025 zum 80. Mal jährt“, verrät Oberbürgermeister Onay aus dem 2. hannoverschen Bid Book, das am 21. September bei der Kulturstiftung der Länder abgegeben werden muss. Dazu werde es eine Vielzahl an (Kultur-)Projekten geben, die sich vor dem Hintergrund der sterbenden Generation der Zeitzeug*innen insbesondere der Gedenkkultur widmen. „Und dabei sollen natürlich auch die Erinnerungsstätten des Landes eine Rolle spielen“, kündigt der Oberbürgermeister an.

 

Bezirksbürgermeister Harry Grunenberg lädt zur Sprechstunde am 8. September ein

Für Dienstag, 8. September, von 17 bis 18.30 Uhr, lädt Bezirksbürgermeister Harry Grunenberg im Stadtbezirk Bothfeld-Vahrenheide zur Bürgersprechstunde ein. Treffpunkt ist im Stadtteiltreff Sahlkamp, Elmstraße 15.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind alle Teilnehmenden und Besucher*innen aufgefordert, die notwendigen Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten. Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen wird dringend empfohlen. Besucher*innen werden gebeten, die Hinweise der Mitarbeiter*innen beim Zugang der Gebäude und Räume sowie bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten zu beachten.

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