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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 6. April 2019

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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 6. April 2019 HANNOVER - Aktuelle Nachrichten des Tages (C) Ulrich Stamm

HANNOVER.

Stadtkämmerer Dr. von der Ohe äußert sich zur Diskussion um einen Nachtragshaushalt

Zur aktuellen Debatte über einen Nachtragshaushalt erklärt Stadtkämmerer Dr. Axel von der Ohe:

„Die Diskussion über einen Nachtragshaushalt entbehrt der sachlichen Grundlage.

Die Voraussetzungen, die den Erlass einer Nachtragshaushaltssatzung notwendig machen würden, sind gesetzlich klar definiert. Danach ist die Kommune zum Erlass einer Nachtragssatzung verpflichtet, wenn andernfalls ein erheblicher Haushaltsfehlbetrag entstehen oder bislang nicht geplante Aufwendungen in erheblichem Umfang geleistet werden müssten.

Weder das eine noch das andere ist derzeit der Fall.

Tatsächlich sind bei Betrachtung der in der gegenwärtigen Diskussion angeführten Beispiele entweder ausreichende Ansätze im städtischen Haushalt vorhanden (Beispiel Lernort), Rückstellungen in erforderlicher Höhe gebildet worden (Beispiel Regionsumlage) oder aber eine zusätzliche Belastung des städtischen Haushalts weder dem Grunde noch der Höhe nach bislang konkret eingetreten (Beispiel Feuerwache).

Jeder Nachvollziehbarkeit entzieht sich schließlich, warum die Höhe eines etwaigen Budgets für das Kulturhauptstadtjahr 2025 heute die Notwendigkeit eines Nachtragshaushalts auslösen sollte.

Die Debatte über die Notwendigkeit eines Nachtragshaushalts ist daher eine Phantomdebatte. Sie hat keinen realen Bezug zur aktuellen Haushaltssituation der Landeshauptstadt Hannover.“

 

Außerbetriebnahme von Ampelanlagen an der Podbielskistraße

Am Montag (8. April) wird die Ampelanlage Podbielskistraße/Wittekamp wegen der Umstellung auf LED-Technik in der Zeit von 10 Uhr bis 13.30 Uhr abgeschaltet. Am Dienstag (9. April) erfolgt aus dem gleichen Grund ebenfalls im Zeitraum von 10 bis 13.30 Uhr die Abschlatung der Ampelanlage Podbielskistraße/Spannhagenstraße.

 

Bilderbuchkinos in den Stadtbibliotheken Hannover im Mai

Bilderbuchkino für Kinder ab 4 Jahren

Spaß mit lustigen Geschichten

 

montags, 16 Uhr

Oststadtbibliothek, Lister Meile 4, 6. Mai, zweisprachig (deutsch-spanisch)

Stadtbibliothek Linden, Lindener Marktplatz 1, 6. Mai, zweisprachig (deutsch-türkisch), 20. Mai, zweisprachig (deutsch-englisch)

Nordstadtbibliothek, Engelborster Damm 57 (nicht in den Ferien)

Stadt-/Schulbibliothek Roderbruch, Rotekreuzstraße 21A

 

dienstags, 15.30 Uhr

Kinder- und Jugendbibliothek Südstadt, Schlägerstraße 36c

Stadt-/Schulbibliothek Badenstedt, Plantagenstraße 22, 7. und 21. Mai

 

dienstags, 16 Uhr

Stadtbibliothek Mühlenberg, Mühlenberger Markt 1 (nicht in den Ferien)

Jugendbibliothek und Stadtbibliothek List, Lister Straße 6

Stadtbibliothek Am Kronsberg, Thie 6

 

donnerstags, 15.30 Uhr

Stadtbibliothek Ricklingen, Ricklinger Stadtweg 1

Stadtbibliothek Misburg, Waldstraße 9

Stadtbibliothek Vahrenwald, Vahrenwalder Straße 92, 9. und 23. Mai

 

donnerstags, 16 Uhr

Stadtbibliothek Linden, Lindener Marktplatz 1

Stadtbibliothek Kleefeld, Rupsteinstraße 6/8

Stadtbibliothek Herrenhausen, Herrenhäuser Straße 52

Stadtbibliothek Döhren, Peiner Straße 9

Stadt-/Schulbibliothek Bothfeld, Hintzehof 9

 

4. Mai, 11 Uhr

Stadtbibliothek Misburg, Waldstraße 9, zweisprachig (deutsch-spanisch)

 

Schüler*innen der städtischen Musikschule erfolgreich beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“

Vom 28. bis 31. März fand der Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ in der Musikschule der Landeshauptstadt Hannover statt.

27 Schüler*innen der städtischen Musikschule haben teilgenommen und ihr Können in folgenden Kategorien präsentiert: Violine solo, Violoncello solo, Akkordeon solo, Klavier-Kammermusik, Duo Klavier/Blasinstrument, Zupfensemble, Harfen Ensemble und besondere Besetzung (Alte Musik).

Herausragende erste Preise mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ erzielten: Anna Rübel (Violine) und Jennifer Aßmus (Violoncello) im Klavierquintett, Judith Larisch und Alexandra Lorber im Harfen-Duo, Henriette Gärtner, Lore Kildal, Laura Krajewski und Frida Prominski im Harfen-Sextett sowie Nina Friedrichs (Gesang), Sophia Richter (Violine), Jakob Wetekam (Violine), Emilia Ferdynand (Viola), Charlotte Weinberg (Violoncello) und Kläre Wienecke (Cembalo) im Alte Musik – Ensemble.

 

„Oster-Ferienalarm“ im Haus der Jugend

„So läuft der Hase…“ heißt es vom 15. (Montag) bis 18. April (Donnerstag) beim „Oster-Ferienalarm“. Unternehmungslustige Kids und Teens im Alter von sechs bis 15 Jahren sind aufgerufen, zu Tagen voller Ideen und Aktionen in das Haus der Jugend zu kommen.

Die Organisator*innen aus dem FerienCard-Team haben sich eine Menge Gute-Laune-Aktionen ausgedacht, die für viel Spaß, Bewegung und Abwechslung sorgen.

Mehr als 20 Programme werden geboten - da kommen alle auf ihre Kosten. Vom Basteln über sportliche Aktivitäten bis hin zum Thema Nachhaltigkeit gibt es alles. Musikalisch wird es auch, Teilnehmende können beispielsweise trommeln oder rappen lernen. Beim Schnupperzirkus lassen sich Akrobatikkünste und beim Hip-Hop-Tanzen Breakdanceskills erproben. Neben allen österlichen Aktivitäten, wie dem Backen von Hasen aus Hefeteig oder dem Basteln von Eiern und Hühnern aus Filz und Stoff, können auch Stoffreste nachhaltig recycelt werden oder es kann beim Upcycling mit Müll gebastelt werden. In der Maskenbau-Werkstatt ist das Thema Europa und als Beitrag zum Europatag am 9. Mai können die Kinder und Jugendlichen ein begehbares Riesen-Ei basteln. Zusätzlich gibt es auch einfach die Möglichkeit eine Runde zu Zocken – entweder auf dem Bolzplatz oder mit der Wii-U vor dem Bildschirm.

Bei allen Workshops lautet die Devise: einfach vorbeikommen und mitmachen. Eine Anmeldung ist nur für Gruppen notwendig unter der Telefonnummer 168-46511.

Der „Oster-Ferienalarm“ findet täglich zwischen 10 und 16 Uhr im Haus der Jugend, Maschstraße 22-24, statt (Ausnahme: Donnerstag bis14 Uhr), Einlass ist um 9 Uhr.

Mitzubringen ist eine Trinkflasche zum kostenlosen Wiederauffüllen mit Wasser oder Apfelsaftschorle. Ebenso gibt es in der Mittagszeit am Kiosk wieder die „Bunte Tüte“.

Mitmachbändchen gibt’s beim Einlass (auch für mehrere Tage); sie kosten vier Euro pro Tag, mit HannoverAktivPass zwei Euro.

Das gesamte Programm und alle Infos sind im Internet unter www.hausderjugend-hannover.de zu finden.

 

Film, Vortrag und Diskussion zum Welt-Fair-Trade-Tag: „Kaffee für eine bessere Welt“ – solidarischer Handel mit Chiapas in Mexiko

Im Vorfeld des Welt-Fair-Trade-Tags, der in Deutschland am 11. Mai als Weltladentag stattfindet, laden das Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro, der Allerweltsladen und das Netzwerk „Kritische Masse“ zu einer Veranstaltung mit Unterstützer*innen des solidarischen Handels mit Chiapas (Mexiko) ein. Der kurze Film „Kaffee für eine bessere Welt“ wird mit einem Bericht aus der mehr als 20-jährigen Arbeit des Vereins „zwischenzeit“ e.V. mit den Zapatistas in Chiapas ergänzt. Außerdem wird ein Mitglied des Kaffeekollektiv „Aroma Zapatista“ über ihre Idee des solidarischen Handels und der daraus folgenden ökonomischen und politischen Unterstützung der Zapatistas berichten. Die Veranstaltung im Apollo-Kino beginnt am 9. Mai um 20.15 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Seit rund 25 Jahren erregen die Zapatistas mit ihrer „Rebellion für Land und Freiheit“ international Aufsehen. Sie haben eigene Strukturen in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Justiz, aber auch in Wirtschaft und Medien aufgebaut. Auch die Emanzipation der Frauen von den alten patriarchalen Strukturen ist Teil der Arbeit. Mit dem „Aufstand der Würde“ begannen 1994 die Menschen sich gegen die Unterdrückung durch den mexikanischen Staat und die Ausbeutung etwa durch die Großgrundbesitzer*innen der Kaffee-Fincas sowie die Zerstörung ihrer Umwelt zu wehren.

Der Verein „zwischenzeit“ e.V. hat im Rahmen seiner Reihe „Andere Welten vor der Haustür“ eine Dokumentation zum solidarischen Handel mit den zapatistischen Kaffee-Kooperativen in Chiapas erstellt. Als Kooperativen in Selbstverwaltung bauen die Zapatistas Kaffee an. Dieser ökologisch-solidarisch produzierte Kaffee wird unter anderem von der Genossenschaft „Kaffeekollektiv Aroma Zapatista eG“ in Hamburg importiert, verarbeitet und vertrieben.

 

1. Hannoversche Autor*innenkonferenz mit Preisverleihung des „Kurt 2019“

Vom 7. bis 9. Juni organisiert das Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover in Kooperation mit dem Verband Deutscher Schriftsteller – VS Niedersachsen/Bremen die 1. Hannoversche Autor*innenkonferenz. Namensgeber ist Kurt Schwitters, Autor des berühmten „Anna Blume“-Gedichts, das im Jahr 2019 seinen 100. Geburtstag feiert. Bewerben können sich Autor*innen, die in Hannover und in der Region leben oder hier geboren sind, noch bis zum 23. April. Bis zu zwölf von ihnen werden von einer Fachjury zur Textwerkstatt, der 1. Hannoverschen Autor*innenkonferenz, eingeladen, an deren Ende der „Kurt 2019“ vergeben wird. Die Bewerbung ist als angehängte PDF-Datei per E-Mail einzusenden an das Kulturbüro unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Wer dabei sein möchte, muss literarische Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften, Anthologien oder als eigenständige Buchtitel vorweisen können und sollte zur Bewerbung bis zu fünf Seiten eines bisher unveröffentlichten Textes oder bis zu zehn unveröffentlichte Gedichte einreichen: Von Prosa aller Genres über Lyrik bis zu Drehbuch oder Drama sind die verschiedensten literarischen Gattungen willkommen.

Mit der Autor*innenkonferenz erhalten hannoversche Autor*innen die Möglichkeit, miteinander in einen produktiven Austausch zu treten, gemeinsam mit Kolleg*innen über die eigenen Schreibweisen zu diskutieren und ganz konkret an noch unveröffentlichten Texten zu arbeiten.

Die Leitung der Textwerkstatt, während der die zur Bewerbung eingereichten Texte kritisch besprochen werden, übernehmen zwei prominente Kritiker*innen: Dr. Gabriela Jaskulla, Schriftstellerin und Professorin für Kulturjournalismus, sowie der Fernseh- und Radiojournalist Martin Reckweg (NDR). Zum Auftakt der Fachkonferenz wird es zudem einen impulsgebenden Kurzvortrag von Thomas Klupp, Schriftsteller und Dozent für Literarisches Schreiben an der Uni Hildesheim, geben.

Als besonderes Extra wählen am Ende alle Teilnehmenden den/die Preisträger*in der diesjährigen hannoverschen Autor*innenkonferenz: Als Hommage an Kurt Schwitters wird am 9. Juni der mit 300 Euro dotierte „Kurt 2019“ verliehen.

Die Teilnahme für die zur Konferenz eingeladenen Autor*innen ist kostenfrei. Die Kosten der Fachkonferenz werden von der Literaturförderung des Kulturbüros getragen.

 

 

Sucht- und Drogenhilfe - Ausbau der Hilfsangebote für Konsument*innen illegaler Drogen

Das Hilfs- und Beratungsangebot der Sucht- und Drogenhilfe in der Stadt Hannover deckt das gesamte Spektrum der stoffgebundenen und stoffungebundenen Suchterkrankungen ab.

Für Konsument*innen illegaler Drogen gibt es in diesem Jahr zwei wichtige neue Bausteine, die eine Versorgungslücke am Wochenende und in den Nachtstunden schließen – und von der Stadt Hannover, der STEP gGmbH und La Strada als Mitglieder des Hilfenetzwerks realisiert werden: Zwei „Spritzenautomaten“ zur Vermeidung von Neuinfektionen der Konsument*innen durch HIV oder Hepatitis-C sowie die Ausweitung der Öffnungszeiten des „Stellwerks“ auf sonnabends.

„Spritzenautomaten“

Seit Mitte Februar gibt es an der Ecke Brüderstraße / Herschelstraße und am „Stellwerk“ Fernroder Straße zwei „Spritzenautomaten“. Es sind die ersten im Stadtgebiet von Hannover.

Die Automaten funktionieren nach dem Muster früherer Zigarettenautomaten. Sie enthalten acht verschiedene Pakete mit unterschiedlicher Zusammenstellung aus sterilen Kanülen, Löffel, Mundstücke, Kondome, Desinfektionsmittel und weiteren Utensilien. Ein Paket kostet 50 Cent (Selbstkostenpreis). Das Angebot soll helfen, Neuinfektionen mit Hepatitis-C und HIV der Konsument*innen zu verhindern (Prinzip der sogenannten „harm reduction“).

Die Waren werden aus den Einnahmen gezahlt. Für Anschaffung und Aufbau hat die Stadt 3.000 Euro investiert; für das Befüllen stehen in diesem Jahr 1.000 Euro Personalkosten für beide Automaten zur Verfügung.

Durch die Automaten sind die Artikel auch außerhalb der Öffnungszeiten der Suchthilfeeinrichtungen verfügbar.

Nach den Erfahrungen der ersten Wochen bewähren sich die Automaten: Sie werden an Wochenenden außerhalb der Öffnungszeiten der Suchthilfeeinrichtungen deutlich häufiger frequentiert. Artikel, die einen besseren Schutz vor Infektionskrankheiten („safer-use-Artikel“) bieten, werden in größerer Zahl gekauft.

Verunreinigung des öffentlichen Raumes mit gebrauchten Spritzen und ähnlichem im Umfeld der Geräte wurden nicht beobachtet. Das entspricht den Erfahrungen anderer Standorte in Deutschland. Außerdem stellen Spritzen, ähnlich wie Pfandflaschen, einen Tauschwert für neue Spritzen dar. Sie können unter anderem im Stellwerk und weiteren Einrichtungen getauscht werden. Der Automat hat außerdem einen Einwurf für gebrauchte Utensilien.

Zwei Standorte für unterschiedliche Zielgruppen

Betrieben wird der Automat beim „Stellwerk“ in der Fernroder Straße durch die STEP gGmbH, die Anlauf- und Beratungsstelle La Strada kümmert sich um das Angebot in der Herschelstraße / Brüderstraße.

Mit den beiden Standorten werden unterschiedliche Zielgruppen angesprochen.

Am „Stellwerk“ hält sich die offene Drogenszene auf. Der Automat wird sehr gut angenommen. Vikas Bapat, Leiter des Stellwerks, bilanziert: „Wir haben in sechs Wochen etwas über 500 Pakete nachgefüllt. Klar erkennbar ist der erhöhte Bedarf an Wochenenden. Spritzen werden nach wie vor direkt in der Einrichtung eins zu eins getauscht.“

Am Standort Brüderstraße / Herschelstraße sollen auch Konsument*innen erreicht werden, die keinen Kontakt zu den Einrichtungen der Suchthilfe haben möchten. Hier gehören zum Angebot auch Kondome („safer use“-Artikel). Die Anlauf- und Fachberatungsstelle La Stradaist spezialisiert auf drogengebrauchende Frauen im Kontext von Sexarbeit und die einzige Einrichtung dieser Art in Niedersachsen. La Strada unterstützt die Einrichtung des Automaten, weil es dadurch möglich ist, bei Bedarf diskret und unauffällig Utensilien und Arbeitsmaterial zu bekommen, das hilft, gesund zu bleiben. „Endlich ist in dieser Hinsicht nun auch in Hannover eine Versorgung rund um die Uhr gewährleistet“, freut sich Michaela Neumann von La Strada für die Betroffenen. An vier Tagen der Woche sind abends auch Sozialarbeiterinnen von Phoenix und La Strada sowie von der Aids-  und STD-Beratungsstelle der Region Hannover vor Ort und begleiten und beraten die dort tätigen Sexarbeiter*innen mit und ohne Drogengebrauch.

Mit dem Angebot der Stadt und dem der Drogenberatung „drobel“ in Lehrte werden 177 „Spritzenautomaten“ bundesweit betrieben.

Erweiterte Öffnungszeiten des „Stellwerks“

Die Suchterkrankung bestimmt das Leben der betroffenen Menschen an allen Tagen in der Woche. Daher gibt es die grundsätzliche Verständigung zwischen der Stadt und der Region Hannover, die Öffnungszeiten im Drogenkonsumraum „Stellwerk“ der STEP gGmbH zu überprüfen und auszuweiten.

Der erste Schritt ist die Ausweitung auf die regelmäßige Öffnung sonnabends.

Ab dem kommenden Sonnabend (6. April) ist die Einrichtung an diesem Wochentag sechs Stunden lang (jeweils von 11 bis 17 Uhr) geöffnet. Es gibt das komplette Angebot aus Konsumraum, Beratung und Café mit frisch gekochtem Mittagessen.

Das Stellwerk liegt direkt hinter dem Hauptbahnhof. Es wendet sich an Frauen und Männer, die Drogen konsumieren. Im Stellwerk wird akzeptanzorientierte, niedrigschwellige Kontaktarbeit angeboten. Ein geschützter Raum zum Konsumieren (Konsumraum), warmes Essen, medizinische Versorgung, Duschen, Wäschewaschen, Gespräche und Aufenthalt werden hier regelmäßig genutzt.

Durch die erweiterten Öffnungszeiten wird die Spanne zwischen der Schließung freitags um 19 Uhr bis zur Öffnung am Montag um 10 Uhr deutlich verkürzt. Die sowohl männlichen als auch weiblichen Konsumenten haben somit die Möglichkeit auch samstags den Konsumraum zu nutzen, sozialpädagogische Unterstützung zu erhalten, sich an medizinisches Fachpersonal zu wenden und ein Mittagessen zu sich zu nehmen.

Für die Erweiterung stellt die Stadt Hannover laut einem Ratsbeschluss 80.000 Euro pro Jahr zur Verfügung.

 

Planen, forschen, bauen – zweitägige Osterferienaktion im Kinderwald

Abenteuer im Freien: Kinder und Jugendliche ab acht Jahren sind eingeladen, an zwei Tagen in den Osterferien handwerklich und kreativ tätig zu werden und den Kinderwald mit allen Sinnen zu entdecken. So werden mit Weiden etwa ein Sofa, ein Tipi oder ein Tunnel gebaut. Der Kinderwald bietet am 11. und 12. April jeweils von 10 bis 16 Uhr ein abwechslungsreiches Programm.

Bitte wettergerechte Kleidung, insbesondere festes Schuhwerk, Wechselkleidung und genügend Proviant und Getränke für den Tag mitbringen. Treffpunkt ist das Kinderwaldtor im Mecklenheider Forst nahe der Schulenburger Landstraße. Der Kostenbeitrag beträgt 10 Euro pro Person. Anmeldung und weitere Informationen zur Aktion gibt es bei Angelika Liebrecht, Telefon (05 11) 27 06 40 14, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

 

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