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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 6.Juli 2022

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Stadt und Kooperationspartner:innen präsentieren „Gib mir Acht“-Kampagne © LHH Stadt und Kooperationspartner:innen präsentieren „Gib mir Acht“-Kampagne © LHH

HANNOVER.

 

Embrace Platform im Künstlerhaus mit vielfältigem Programm

Die „Embrace Platform“ der beiden hannoverschen Künstlerinnen Karolina Sobel und Kerstin Möller präsentiert sich vom 8. bis. 10. Juli im Künstlerhaus und im Kino im Künstlerhaus Hannover.

Embrace fördert internationalen kulturellen Austausch. Die Plattform vereint eine Vielzahl medialer und performativer Ku¨nste wie Videoarbeiten, Fotografie, Sound-Installationen, Performances, Konzerte und Workshops. Die Gleichberechtigung unterschiedlicher Geschlechteridentitäten bildet den Schwerpunkt der Ausstellung und des Events Embrace.

Die aus Kharkiv stammende Musikerin Iris Forest, deren Musik sich zwischen Dark Pop und Dark Soul bewegt, eröffnet mit einem Konzert am 8. Juli um 18.30 Uhr die Veranstaltung. Das Embrace Projekt zeigt Arbeiten von Ku¨nstler*innen aus Polen sowie von Kunstschaffenden mit einem biografischen Bezug zu Hannover und anderen UNESCO City of Music-Partnerstädten. Liliana Zeic beispielsweise befasst sich mit der Geschichte der polnischen nicht-normativen Frauen anhand eines Porträts der polnischen Romanautorin Narcyza Zmichowska. Die Drag-Performance „A pine with six hands“ erzählt die Geschichte einer der ersten in der europäischen Presse beschriebenen Transgender-Frauen, die 1906 in Breslau Selbstmord beging. Karol Radziszewski gibt einen Einblick in das Queer Archives Institute, eine von ihm gegru¨ndete alternative Sammlung aus Mittel- und Osteuropa. Edka Jarzab zeigt ein Audio-Manifest, das mit Workshop-Teilnehmer*innen in Karlsruhe erarbeitet wurde.

Am Sonnabend, 9. Juli, gibt es ein exklusives Kinoprogramm im KoKi, eine Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum Pawilon in Posen und mit dem Filmfestival Her Docs. Der Experimental-Musiker Radek Sirko aus Katowice gibt  einen Musik- Workshop. Beiträge aus Hannover kommen von Tubi Malcharzik und Alissa Mirea Weidenfeld.

 

Programmübersicht

Freitag 8. Juli

  • Ab 18h Ausstellung
  • Eröffnungskonzert 18.30h mit  Iris Forest (Kharkiv)
  • 20h partizipative Hörperformance “Domestic

Flights” mit Edka Jarzab (Polen)

  • 21h Performance „A pine with six hand“, Liliana Zeic &

Twoja Stara (Polen)

  • 22h Dj Set Eduarda Bones (Polen)

 

Sonnabend, 9. Juli

 

  • Ab 12h Ausstellung
  • 13h bis 16h Uhr: Workshop: The uncanny voice and electronic music mit Edka Jarzab and Radek Sirko
  • 14.30h Uhr: Short Film screening Kooperation mit Kulturzentrum Pawilon, Poznan & Her Docs Film Festival
  • 16h bis 17.30h Roundtable Diskussionsrunde
  • 18h Gast-Performance aus Hannover von Alissa Mirea Weidenfeld.

 

Sonntag, 10. Juli

 

  • Ab 11h Ausstellung
  • 12h bis 12.40h Film Matinee - Filme von Karol Radziszewski - Kisieland von Karol Radziszewski (Polen)
  • 13 bis 16h Queer Archive Institute Workshop & Diskussion mit Karol Radziszewski (Polen)
  • 17h Performance “A pine with six hand” (Liliana Zeic & Twoja Stara)(Polen)
  • Ab 18h Live Dj set und Live Electronics Duy Gebord aus Katowice.

 

Stadt und Kooperationspartner*innen präsentieren „Gib mir Acht“-Kampagne

Im Rahmen der „Woche der Verkehrssicherheit“ findet nach zwei Jahren Pandemie-bedingter Unterbrechung unter dem Motto „Gib mir Acht“ vom 5. bis 7. Juli wieder die Kampagne zur Verkehrssicherheit auf dem Trammplatz statt. Die Landeshauptstadt Hannover (LHH) wirbt gemeinsam mit der Polizeidirektion Hannover, dem ADAC, der Verkehrswacht Hannover-Stadt e.V., und der ÜSTRA für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Am Verkehrstraining nehmen insgesamt rund 800 Schulkinder der Klassenstufen vier bis sechs teil.

„Die Gesamtzahl der Unfälle mit Kindern ist in den vergangenen Jahren abermals zurückgegangen. Dennoch ist jedes verunglückte Kind eins zu viel“, betont Stadtbaurat Thomas Vielhaber. „Daher ist es nach wie vor unabdingbar, im Rahmen von Kampagnen wie ‚Gib mir Acht‘ auf potenzielle Gefahrensituationen im Straßenverkehr hinzuweisen. Hierbei leistet die Stadt gemeinsam mit den sehr engagierten Partner*innen eine erfolgreiche Präventionsarbeit.  Ich freue mich, dass wir nach zwei Jahren Pause diese wichtige Aktion wieder durchführen können und danke den teilnehmenden Organisationen für ihre Unterstützung!“

Die Anzahl der verunglückten Kinder, also die Summe der getöteten, schwer und leichtverletzten Kinder, im Straßenverkehr für den Bereich der Polizeidirektion Hannover ist seit 2017 um 15,9 Prozent gesunken. „Diese insgesamt positive Entwicklung bestärkt uns weiterhin viel Zeit, Arbeit und Energie in die Präventionsarbeit zu investieren“, sagt Saskia Heidemann, Polizeihauptkommissarin von der Polizeidirektion (PD) Hannover. Kinder und Jugendliche zählen zu einer der Risikogruppen im Straßenverkehr und sind aufgrund ihres Alters und damit verbundenem Entwicklungsstandes eine der besonders schutzbedürftigen Gruppen. Große Sorge bereite der Anstieg der Schulwegunfälle von 70 im Jahr 2020 auf 90 im Jahr 2021, eine Steigerung von 28,6 Prozent. Damit sind im Bereich der Polizeidirektion Hannover 20 Kinder mehr auf dem Schulweg durch die Beteiligung an Verkehrsunfälle verletzt worden. Hierzu ist allerdings anzumerken, dass die geringe Anzahl von Verkehrsunfällen von Kindern auf dem Schulweg maßgeblich von den Einschränkungen im Zuge der Covid 19-Pandemie beeinflusst war. Im Vergleich zum Jahr 2019 ist die Anzahl der Schulwegunfälle sogar leicht gesunken. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie konnte eine Vielzahl der Verkehrssicherheitsangebote und Präventionsmaßnahmen nicht durchgeführt werden. „Insgesamt wurden im Jahr 2021 2.757 Präventionsveranstaltungen für die Zielgruppe Kinder und Jugendliche im Bereich der LHH durchgeführt Darunter fielen beispielsweise Schulwegüberwachung, Radfahrausbildung, Verkehrserziehung und Elternabende in Grundschulen sowie Kindertagesstätten. Die PD Hannover beteiligt sich gern an der Kampagne „Gib mir Acht“, da uns die Sicherheit der jüngsten Verkehrsteilnehmer sehr am Herzen lieg. Der Schwerpunkt der Verkehrssicherheitsarbeit der PD Hannover liegt weiterhin auf der Sicherheit von Kindern und Jugendlichen im Straßenverkehr. Daher werden wir in diesem Jahr die Präsenz auf den Schulwegen wieder intensivieren und verstärkt Verkehrsunterrichte und Elternabende an den Grundschulen anbieten“, so Saskia Heidemann.

Großes Engagement aller Kooperationspartner*innen

Die LHH hat in diesem Jahr wieder gemeinsam mit ihren Kooperationspartner*innen eine aktionsreiche Woche der Verkehrssicherheit mit dem Themenschwerpunkt „Radverkehr“ organisiert. Vielfältige Präventionsaktionen stehen auf dem Programm, um das Verhalten im Straßenverkehr zu üben. Ein Simulator hilft beim Trainieren des sicheren Fahrens auf zwei Rädern. Auf zwei Fahrradparcours können Geschicklichkeit und Koordinationsvermögen auf dem Fahrrad geübt werden.

Die ÜSTRA beteiligt sich mit dem GVH-Bussicherheitsprogramm „Der Bus kommt!“ an der „Woche der Verkehrssicherheit“. Grundschulklassen erhalten ein jeweils rund einstündiges Training, in dem sie praxisnah, lehrreich und mit viel Spaß erkunden können, wie man mit dem Bus am besten fährt. Wie steige ich sicher ein und aus? Wie verhalte ich mich an der Haltestelle? Wie und wo kann ich meinen Schulranzen verstauen? Was passiert, wenn der Bus plötzlich bremsen muss? Diese und viele weitere Fragen werden während des Trainings an den drei Tagen beantwortet. „Die Zahl verunglückter Kinder in öffentlichen Verkehrsmitteln ist Gott sei Dank sehr gering, Mädchen und Jungen können sich in Bussen sicher fühlen. Dennoch ist jeder Unfall einer zu viel, weshalb uns bei ÜSTRA und regiobus das Thema Verkehrssicherheit elementar wichtig ist“, sagt Elke Maria van Zadel, Vorständin der ÜSTRA und Geschäftsführerin von regiobus. „Nach zwei Jahren Pandemie sind wir froh, dass wir den Schülerinnen und Schülern wieder praxisnah und frühzeitig die vielfältigen Kompetenzen vermitteln können, mit denen sie das sichere Fahren mit Bussen lernen. Ich habe das Bussicherheitsprogramm selbst schon mitgemacht und war davon begeistert.“ Die ÜSTRA bietet außerhalb der Veranstaltung übrigens auf dem Betriebshof in Döhren auch für das Fahren mit den Stadtbahnen (für Fünftklässler) ein Sicherheitsprogramm an.

Auch die Bedeutung des „toten Winkels“ wird theoretisch und praktisch thematisiert. Die Schüler*innen können sich in selbst ans Steuer eines stehenden Lkw setzen und im Spiegel sehen, was aufgrund des toten Winkels für Fahrer*innen nicht zu erkennen ist. Immer wieder verunfallen Schülerinnen und Schüler, weil sie sich während des Abbiegevorganges eines Lkws im toten Winkel befanden. Die Zahlen sind alarmierend: Auf der rechten „Beifahrerseite“ ist der tote Winkel von Lastern besonders groß und die Unfallgefahr enorm. „Solide Präventions- und Aufklärungsarbeit ist die unabdingbare, notwendige Basis der Verkehrsunfallvermeidung“, sagt Marion Leonhard, Verkehrswacht Hannover-Stadt e.V.„Gerade Kinder sind häufig Betroffene, da sie die schwächsten Teilnehmer im Straßenverkehr sind. Ziel muss es sein, sie zu sensibilisieren.“.

 „Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, sie haben einen anderen Blickwinkel und ihnen fehlt oftmals der Überblick. Die kleinen Verkehrsteilnehmer können Entfernungen und Geschwindigkeiten nur schwer einschätzen und werden schnell abgelenkt. Umso wichtiger ist es, sie für die Gefahren des Straßenverkehrs zu sensibilisieren und ihnen zu helfen, die Herausforderungen selbstständig zu meistern“, betont Felix Lasse Schmidt, Verkehrsexperte des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt. „Wir unterstützen Kinder daher mit Verkehrssicherheitsprogrammen für die unterschiedlichen Altersgruppen je nach ihren Bedürfnissen. Daneben sind aber auch die Eltern als Vorbilder und Helfer gefragt. Leider hat die selbstständige Mobilität von Kindern auf dem Schulweg in den vergangenen Jahren kontinuierlich abgenommen. Das liegt nicht nur an vermeintlich weiten und unsicheren Schulwegen, sondern häufig an Eltern, die den Schulweg allzu oft mit dem Auto erledigen. Daher unser Appell:  Die Verkehrserziehung mit den Kindern muss gelebt werden und sollte bereits im Vorschulalter beginnen. Denn ‚Übung macht den Meister‘.“

 

Mit der Kampagne „Gib mir Acht“, die seit 2011 läuft, sollen Kinder für das Thema Verkehrssicherheit sensibilisiert und Verkehrsteilnehmer*innen zu rücksichtsvollem Miteinander bewegt werden. Dafür kommen verschiedenste Medien zum Einsatz, um auf möglichst breite Resonanz zu stoßen. In der 3D-Broschüre (3D-Bilder und Rätsel) wird mit digitaler Anbindung von Verkehrssituationen die spielerische Umsetzung vollzogen. Die Kinderstadtpläne erfreuen sich großer Beliebtheit und werden weiterhin jährlich aktualisiert und jeweils zu Schuljahresbeginn verteilt. Die Broschüre kann unter gib-mir-acht.de abgerufen werden.

Die Woche der Verkehrssicherheit ist ein wichtiger Baustein im Konzept zur Verbesserung der Verkehrssicherheit von Kindern. Es werden aber auch bauliche Maßnahmen ergriffen. Die Umbauten dienen vor allem dem Ziel, das Überqueren von Straßen noch sicherer zu machen.

 

 

 

 

 

 

 

Stadt- und Schulbibliothek Badenstedt bleibt bis zum 8. Juli geschlossen

Die Stadt- und Schulbibliothek Badenstedt, Plantagenstr. 22, 30455 Hannover, bleibt vom  heutigen  Dienstag (5. Juli) bis Freitag (8. Juli) geschlossen.

 

Schorsenbummel am 10. Juli mit Teufelsgeiger Charly Neumann

Das Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover veranstaltet in diesem Jahr gemeinsam mit dem Hannöverschen Traditions-Corps e.V. am Sonntag (10. Juli) einen Schorsenbummel. In der Zeit zwischen 11 und 13 Uhr erwartet das Publikum am Kröpcke mit dem „Backyard Hiptett“, auf dem Opernplatz mit dem „Hausorchster SKH des Prinzen von Hannover“ und dem Georgsplatz mit den „Struck-Tours“ ein bunter musikalischer Reigen. Zusätzlich werden die Mitglieder des Traditionscorps in historischen Kostümen auf der Georgstraße flanieren.

Der Teufelsgeiger Charly Neumann, der vor kurzem seinen 85. Geburtstag feierte, wird in altbewährter Manier als König Georg III. seine treuen Fans begeistern.

Die Bühnen auf dem Georgsplatz und am Kröpcke nutzen Musiker*innen der Musikschule der Landeshauptstadt und der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

 

 

 

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