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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 7.August 2020

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Hannover - Luftbild (C) Ulrich Stamm Hannover - Luftbild (C) Ulrich Stamm

HANNOVER.

Erweiterung und Sanierung der Grundschule Kastanienhof nimmt Gestalt an – Rohbau ist fertiggestellt

Die Arbeiten an der Grundschule Kastanienhof gehen voran: Rita Maria Rzyski, Personal-, Bildungs-, Jugend- und Familiendezernentin, hat sich heute (6. August) ein Bild vom fertiggestellten Rohbau gemacht. Die bislang zweizügige Grundschule im Stadtteil Limmer mit einem zusammenhängenden Gebäudeensemble aus zwei Altbauten wird derzeit zu einer vierzügigen Ganztagsschule ausgebaut, die Bestandsgebäude werden umfassend saniert. Neu gebaut werden ein Verbindungsgebäude und eine Sporthalle. Zudem wird die bisherige Sporthalle zu einer Mensa mit Ganztagsbereich umgebaut. Momentan werden das Verblendmauerwerk erstellt sowie Fassadenbauteile und Fenster montiert. Zudem haben der Innenausbau und die technischen Arbeiten mit Heizungs-, Lüftungs- sowie Elektroanlagen begonnen. Die Fertigstellung der Arbeiten ist für Sommer 2022 geplant, die Kosten werden rund 17,8 Millionen Euro betragen.

„Ich freue mich, dass das Projekt sichtbar voranschreitet“, sagte Rita Maria Rzyski anlässlich des Vor-Ort-Termins und führte weiter aus: „Im Einzugsgebiet der Grundschule Kastanienhof liegt das Neubaugebiet ‚Wasserstadt Limmer‘. Die nach und nach zunehmende Zahl an Wohnungen wird mit steigenden Schüler*innen-Zahlen im Grundschulbereich einhergehen. Deshalb müssen die Kapazitäten entsprechend erhöht werden. Gut ist, dass in diesem Zuge zugleich die bestehenden Gebäude auf einen aktuellen Stand gebracht werden.“

Die gesamte Schule mit den sanierungsbedürftigen Altbauten wird für die angestrebte Inklusion barrierefrei umgebaut sowie energetisch und brandschutztechnisch ertüchtigt. Die Mensa soll nach Fertigstellung etwa 400 Schüler*innen versorgen können. Derzeit besuchen rund 180 Kinder die Grundschule Kastanienhof.

Die neue barrierefreie Sporthalle wird im Südosten des Grundstücks gebaut. Ein Spielbereich für die Schüler*innen wurde im Vorfeld hergerichtet und wird schon in den Pausen und für den Ganztagsbetrieb genutzt.

Einbindung der Bestandsgebäude

Um eine schwellenlose Erschließung sicherzustellen, wurde das Erdgeschoss des bisherigen Zwischenbaus mit Foyer, Aula/Pausenhalle sowie Verwaltungsräumen im Obergeschoss abgesenkt. Ein neuer Verbindungstrakt wird zwischen die Altbauten eingefügt. Das Erdgeschoss ist ohne Niveauunterschiede erschlossen und bindet mit zwei Aufzügen die gesamte Schule barrierefrei an.

Ein Altbau wird in Abstimmung mit dem Amt für Denkmalpflege instandgesetzt. Schwerpunkte sind dabei Fassaden, Dächer und Fenster. Darüber hinaus wird die gesamte Elektroinstallation erneuert. Außerdem erhält das Gebäude einen neuen Blitzschutz und eine elektroakustische Alarmierungsanlage. Die Fernmelde- und informationstechnischen Systeme werden komplett neu aufgebaut. Alle Räume erhalten Datenanschlüsse. Am Zugang zum Gebäude und auf dem Schulhof werden Wand- und Mastleuchten installiert.

Ebenfalls komplett überarbeitet werden die Sanitäranlagen (einschließlich des Einbaus barrierefreier Toiletten), das Trinkwassernetz und die Heizungstechnik. Die neue Mensa bekommt einen Trinkbrunnen, der den Kindern mit einer zweiten speziellen Armatur auch ermöglicht, Flaschen aufzufüllen.

Um den laufenden Schulbetrieb auch während der Baumaßnahmen aufrecht zu erhalten, sind mehrere eingeschossige Mobilbauten auf dem Schulgelände aufgestellt.

Selbstständigkeit und musikalische Erziehung als Schwerpunkte

Die Grundschule Kastanienhof ist seit 2014 eine offene Ganztagsschule. Kooperationspartner bei diesem Angebot ist der Verband christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Schwerpunkte des Schulangebots sind selbstständiges und soziales Lernen, Gesundheitserziehung und ein musikalisches Profil. Die Schule nimmt an verschiedenen Programmen teil: Adipositas-Programm der Region Hannover, „Klasse 2000“ und Projekt „Klasse wir singen“. Seit dem Schuljahr 2012/13 wird das Programm „Rucksack Schule“ umgesetzt. Derzeit wird eine „Rucksackelterngruppe“ von einer qualifizierten „Elternbegleiterin“ angeboten, die von Eltern aus unterschiedlichen Herkunftsländern besucht werden. Schule" von

 

Die Eckdaten der Bautätigkeiten auf einen Blick:

  • Bauherrin: Landeshauptstadt Hannover
  • Planung: HÜBOTTER STÜRKEN DIMITROVA Architektur & Stadtplanung BDA, Hannover, mit H & P Bauingenieure, Hannover
  • Außenraumplanung: Büro für Freiraumplanung, Dipl. Ing. Christine Früh, Hannover
  • Projektsteuerung: Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Gebäudemanagement
  • Baubeginn: August 2019
  • Geplante Fertigstellung: Sommer 2022
  • Fläche: Neubau 1.800 Quadratmeter, Sanierung 4.700 Quadratmeter
  • Kosten: rund 17,8 Millionen Euro

 

Mahnendes Läuten und stilles Gedenken in der Aegidienkirche

75 Jahre sind vergangen seit dem Atombombenabwurf auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. In Hiroshima kamen rund 100.000 Menschen unmittelbar durch die Explosion ums Leben. Bis heute leiden viele Einwohner*innen an Krebs, als Langzeitfolge der Strahlung.

Wie jedes Jahr gedachte die Stadt Hannover am 6. August der Opfer des Bombenabwurfs. Der Gedenktag in der Aegidienkirche, die heute als Mahnmal für die Opfer von Krieg und Gewalt dient, begann mit den einleitenden Worten von Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay und Superintendent Thomas Höflich zu dem Geschehen vor 75 Jahren. Um 8:15 Uhr, der Zeit der Detonation, hat der Oberbürgermeister die von Hiroshima gestiftete Friedensglocke angeschlagen. Damit erneuerte die Landeshauptstadt ihr Versprechen, alles zu tun, damit Katastrophen wie in Hiroshima und Nagasaki nicht wieder geschehen.

„Als Partnerstadt Hiroshimas und Mitglied des 1982 gegründeten, weltweiten Bündnisses der Mayors for Peace ist Hannover in hohem Maße verpflichtet, sich für Abrüstung und Frieden einzusetzen. Die Bürgermeister*innen für den Frieden sind heute gleichsam die größte, kommunale Friedensbewegung – verbunden durch das Ziel: Global Zero – eine Welt ohne Atomwaffen“, sagte Belit Onay in seinem Grußwort und versprach: „Ich werde mich für dieses Ziel im Rahmen meiner Arbeit für die Mayors for Peace mit aller Kraft einsetzen. Das gilt ganz besonders in Zeiten, in denen Nationalismus und Ausgrenzung – allen Lehren aus der Geschichte zum Trotz – weltweit zunehmen und eine friedliche Ordnung infrage stellen. Denn neben dem Klimawandel gehört die atomare Bedrohung zu den größten Gefahren für die Menschheit.“

Zum festen Programm der Gedenkfeier gehören auch die 1000 gefalteten Papierkraniche, die von Vertreter*innen des Christlichen Vereins Junger Menschen Hannover (CVJM) am Altar der Aegidienkirche abgelegt werden. Jedes Jahr werden die Kraniche von Jugendlichen aus Deutschland und anderen Ländern gebastelt, um daran zu erinnern, wie wichtig es ist, für den Frieden einzutreten und die Erinnerung wach zu halten.

Stilles Gedenken und die traditionelle Trauer-Teezeremonie, geleitet von der Kulturbotschafterin der Stadt Hiroshima und Teemeisterin Hiroyo Nakamoto schlossen die Gedenkfeier ab.

Unter den Gästen der nichtöffentlichen Veranstaltung war auch die japanische Generalkonsulin Kikuko Kato. Im Anschluss an die Gedenkfeier empfing der Oberbürgermeister die Generalkonsulin im Neuen Rathaus zum offiziellen Antrittsbesuch. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand das bevorstehende Jubiläumsjahr zur 160-jährigen Freundschaft zwischen Japan und Deutschland. Der Oberbürgermeister sprach auch die geplante Hiroshima-Reise der Ratsmitglieder an, die dieses Jahr Corona-bedingt abgesagt werden musste und voraussichtlich auf das Jahr 2023 verschoben wird. Im Jahr 2023 feiern Hiroshima und Hannover das 40. Jubiläumsjahr ihrer Städtepartnerschaft.

 

Cool bleiben: Citynahe grüne Schattenplätze laden zum Verweilen ein

Abkühlung während des City-Besuchs: Über das Internet-Portal www.hannover.de macht die Stadt neuerdings auf Schattenplätze in der Innenstadt aufmerksam. Die Zehn-Punkte-Liste enthält beliebte Orte wie etwa den Maschpark mit großen Rasenflächen oder den Trammplatz mit dem erfrischenden Klaus-Bahlsen-Brunnen. Aber auch weniger bekannte Plätze wie der Spielplatz am Senior-Blumenberg-Gang nahe der Aegidienkirche sind dabei. Vor der jetzt zu erwartenden kleinen Hitzewelle hat die Stadtverwaltung die Liste nun unter www.hannover.de/schattenplätze online geschaltet.

Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover macht auf zehn citynahe grüne Schattenplätze aufmerksam, auf denen sich Menschen und Familien an besonders warmen Tagen gut aufhalten und erfrischen können. Ob als Treffpunkt, nach einem Einkauf in der City, zur Erholung in der Pause oder zum Aufenthalt mit Kindern – die Plätze laden durch ihre Gestaltung mit vielen sowie großen Bäumen und mit ihrer Ausstattung mit Bänken, Spielgeräten oder Brunnen zum Aufenthalt ein. Insbesondere Bäume wirken sich in stark versiegelten innerstädtischen Bereichen positiv auf das Stadtklima aus und bereichern das Stadtgefüge als Schattenspender.

Eine Galerie der zehn Schattenplätze, eine Übersichtskarte sowie weitere Informationen mit Tipps für heiße Tage bietet das Internet unter der genannten Adresse. Kühlere Verweilorte sind auch eines von vielen Themen im Rahmen der Klimaanpassungsstrategie der Stadt Hannover. Weitere Infos zu diesem Thema bietet www.hannover.de unter dem Suchbegriff „Klimawandel und -anpassung“.

Klimawandel

Das Klima wandelt sich – auch in Hannover. Heiße Tage, wenig Abkühlung in der Nacht und längere Hitzeperioden werden in Zukunft immer häufiger die Lebens- und Aufenthaltsqualität und auch die Gesundheit beeinträchtigen. Betroffen sind nicht nur die ältere Bevölkerung, chronisch Kranke und Kinder, sondern auch die in der City arbeitenden Menschen, die Besucher*innen unserer Stadt und die Einwohner*innen von Stadtteilen mit dichter Bebauung und wenigen Grün- und Erholungsflächen.

Untersuchungen des Stadtklimas

Innerhalb einer dicht bebauten Stadt bildet sich im Vergleich zum freien Umland ein verändertes lokales Klima. Diese sogenannte „Wärmeinsel“ wird durch den Klimawandel zusätzlich verstärkt. Der Deutschen Wetterdienst (DWD) untersucht derzeit den Wärmeinseleffekt für die Stadt Hannover.

Dazu lieferten die für die Projektdauer von 2017 bis 2020 aufgestellten DWD-Wetterstationen auf dem Kronsberg, im Gewerbegebiet Linden-Süd und am Weidendamm kontinuierlich aktuelle Daten zu Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Wind und Sonnenstrahlung. Diese wurden und werden unter anderem durch Fahrten mit einem Messfahrzeug während sommerlicher Hochdruckwetterlagen ergänzt. Auch aktuell in diesen „heißen“ Tagen ist das Fahrzeug unterwegs. Zum Vergleich können dann die langjährig vorliegenden Klimadaten der Wetterstation Hannover-Langenhagen herangezogen werden.

Erste Ergebnisse des Stadtklimaprojekts liegen vor. So zeigt die Auswertung der seit 1951 kontinuierlich gemessenen Temperaturen an der Wetterstation Langenhagen etwa eine deutliche Erwärmung der Jahres- und Sommermitteltemperatur um etwa zwei Grad. Auch die Anzahl der Hitzetage (Tage mit Höchsttemperaturen von mindestens 30 Grad Celsius) hat deutlich zugenommen. Allein von 2010 bis 2019 gab es fünf Jahre mit mindestens zehn Hitzetagen, während in den 30 Jahren davor (1981 bis 2010) im Durchschnitt lediglich 6,3 sehr warme Tage pro Jahr gemessen wurden. Lediglich in sieben Jahren traten in diesem Zeitraum zehn oder mehr Hitzetage auf. Seit 1994 gibt es ohne Unterbrechung jedes Jahr Hitzetage. Dabei wurden in den Jahren 2018 und 2019 Höchstzahlen von 22 bzw. 19 Tagen erreicht. Weitere Informationen zu diesem Stadtklimaprojekt bietet das Internet unter  www.hannover.de, Suchbegriff „Untersuchung des Stadtklimas“.

 

Oberbürgermeister Belit Onay besucht Sommerschule der Landeshauptstadt Hannover

Die Corona-Krise hat durch den Ausfall von Präsenzunterricht bei Schüler*innen teilweise zu Lernrückständen geführt, die sie im Rahmen des regulären Unterrichts nicht aufholen können. Um diese Folgen abzumildern, weitet die Landeshauptstadt Hannover gemeinsam mit der Leibniz Universität Hannover das Konzept der „Sommerschule“ aus.

Gemeinsam mit Rita Maria Rzyski, Dezernentin für Personal, Bildung, Jugend und Familie, verschafft sich Oberbürgermeister Belit Onay einen ersten Eindruck über die „Sommerschule 2020“. An sieben Schulstandorten (IGS Leonore-Goldschmidt-Schule, IGS List, IGS Linden, IGS Roderbruch, IGS Südstadt, IGS Vahrenheide/Sahlkamp, Realschule Dietrich-Bonhoeffer) werden 339 Kinder betreut, die nach den Sommerferien in die Jahrgänge sechs und sieben wechseln. Die Kinder der sechsten und siebten Klassen kommen aus 18 unterschiedlichen, weiterführenden Schulen der Landeshauptstadt Hannover. Mit der Grundschule Herrenhausen nimmt auch eine Pilotgrundschule als fester Standort mit 33 Kindern teil. Insgesamt werden es somit stadtweit 372 Schüler*innen das Angebot wahrnehmen.

„Die Sommerschule 2020 ist eine hervorragende Weiterentwicklung des Angebotes. Mit der Basis, die mit der Sommerschule in den vergangenen Jahren gelegt wurde, ist es möglich gewesen, so schnell und gut auf die aktuelle Herausforderung zu reagieren. Die Kombination aus gezielter Förderung und vielen Freizeitmöglichkeiten, die die LHH bietet, ist einfach sehr gut geeignet, die Lehrinhalte und Freizeit gemeinsam mit anderen jungen Leuten zu gestalten. Ich danke Herrn Walter und Herrn Prof. Werning als Initiatoren, aber auch allen aktiven Organisator*innen für das hohe Engagement und die tolle Unterstützung, die wir auch vom Zoo Hannover und der GVH bekommen haben.“, so Oberbürgermeister Onay.

„Es ist richtig und wichtig, dass wir die jungen Menschen dabei unterstützen, die Lernrückstände, die sich im zurückliegenden Schuljahr aufgebaut haben, wieder aufzuholen. Nur so kann der Start in das neue Schuljahr gelingen. Ich begrüße es sehr, dass erstmals auch eine Grundschule an der Sommerschule teilnimmt. Die Erfahrungen, die wir in diesem Sommer mit der Pilotschule machen, wollen wir nutzen, um vielleicht auch eine „Herbstschule“ gezielt für Grundschüler*innen zu entwickeln. Ich freue mich sehr, dass wir so viele Lehramtsstudierende für dieses Projekt gewinnen konnten. Die Praxiserfahrungen, die hier erworben werden können, helfen sicher auch im weiteren Verlauf des Studiums.“, so Rita Maria Rzyski, Dezernentin für Personal, Bildung, Jugend und Familie.

Über die Sommerschule

Die Sommerschule wird von 86 Studierenden betreut, hauptsächlich Lehramtsstudierende des Instituts für Sonderpädagogik der Leibniz Universität Hannover unter der Leitung von Prof. Rolf Werning. Als Organisator*innen fungieren an den einzelnen Standorten Studierende der Fakultät V der Fachhochschule Hannover (Bereich Sozialpädagogik). Die Sommerschule läuft über drei Wochen vom 3. bis zum 21. August 2020, jeweils montags, dienstags und donnerstags von 9 bis 16 Uhr sowie mittwochs und freitags von 9 bis 13 Uhr. Die Teilnahme ist freiwillig und kostenlos.

Die „Sommerschule“ 2020 knüpft an das bereits bestehende Konzept der „Sommerschule“ an, weicht aber von den bisher angebotenen Großgruppenveranstaltungen, den Theater- und Zirkusprojekten ab. In diesem Jahr greift die „Sommerschule“ vielmehr die besonderen Herausforderungen und Bedingungen auf, vor denen Schüler*innen durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie stehen.

Vorgesehen ist ein Unterricht in Kleingruppen mit bedarfsorientierter Förderung: Maximal zehn Schüler*innen werden von je zwei Studierenden im Teamteaching betreut. Auch Ausflüge und Freizeitaktivitäten sowie die Versorgung mit Mahlzeiten und Getränken gehören zum Programm.

 

Online-Veranstaltung: Rechtliche Hinweise bei neuen Partnerschaften im Alter

Viele Lebensgemeinschaften finden erst im Alter zusammen. Hier stellt sich eine Vielzahl von rechtlichen Fragestellungen. Daher bietet der Kommunale Seniorenservice (KSH) am 19. August um 15.00 Uhr eine Online-Veranstaltung mit Vortrag und Gesprächen zum Thema "Rechtliche Hinweise bei neuen Partnerschaften im Alter" an. Referent ist der Notar, Mediator und Fachanwalt Claus-Rudolf Löffler. Die Online-Veranstaltung ist um ca. 17.00 Uhr beendet und kostenfrei.

 

Folgende Fragestellungen werden beispielsweise behandelt:

  • Welche Ansprüche gibt es in Bezug auf die Aussetzung des Versorgungsausgleiches, wenn ein*e Partner*in geschieden ist und in Rente geht, der*die geschiedene Ehepartner*in aber noch nicht.

  • Macht es Sinn, dass in diesem Fall die Rentenanwartschaften im Versorgungsausgleich neu berechnet werden?

  • Wie können Ansprüche auf die Altersrente des*der neuen Ehepartner*in geltend gemacht werden? 

  • Wo kann bei einer Heirat ein Ehevertrag abgeschlossen werden?

  • Hat ein Verzicht auf Versorgungsausgleich auch die Folge, dass es Probleme beim Rentenanspruch gibt? 

  • Gemeinsamer Immobilienkauf, sind dazu gemeinsame Regelungen möglich?

  • Regelungen von "Vorsorgevollmacht" mit einem*r nichtehelichen Parnter*in

  • Wie können im Todesfall Konflikte mit den Kindern des*der nichtehelichen Lebenspartners*Lebenspartnerin vermieden werden?

Wegen der aktuellen, corona-bedingten Situation findet die Veranstaltung nicht wie sonst im Verantaltungszentrum statt, sondern per Video am Computer oder Tablet sowie auch über das Telefon. Näheres dazu ist zu finden unter www.seniorenberatung-hannover.de oder Tel.: 0511-168-45195. Für technische Fragen zur Veranstaltung ist hier auch Unterstützung vom KSH-Experten möglich vor und während des Vortrages.

 

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