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Deckenprogramm / 2500 m ² neuer Asphalt.

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Deckenprogramm / 2500 m ² neuer Asphalt. Einbau von Asphalt in der Groß Buchholzer Straße (C) Christian Wiethe


Abgefräste Fahrbahn auf 3,5 cm tiefe. (C) Christian Wiethe

Abgefräste Fahrbahn auf 3,5 cm tiefe. (C) Christian Wiethe

Rückstau in der Baustelle in Berufsverkehr. (C) Christian Wiethe

Abgefräste Fahrbahn auf 3,5 cm tiefe. (C) Christian Wiethe

Einbau von Asphalt. (C) Christian Wiethe

Einbau von Asphalt. (C) Christian Wiethe

Einbau von Asphalt. (C) Christian Wiethe

Einbau von Asphalt. (C) Christian Wiethe

Walzvorgang auf der neuen Asphaltschicht. (C) Christian Wiethe

Walzvorgang auf der neuen Asphaltschicht. (C) Christian Wiethe

Einbau von Asphalt. (C) Christian Wiethe

Einbau von Asphalt. (C) Christian Wiethe

Einbau von Asphalt. (C) Christian Wiethe

Klebstoff für die Schichtverbindung wird aufgetragen (C) Christian Wiethe

Klebstoff für die Schichtverbindung wird aufgetragen (C) Christian Wiethe

Neue Asphaltierte Fahrbahn (C) Christian Wiethe

Neue Asphaltierte Fahrbahn (C) Christian Wiethe

Neue Asphaltierte Fahrbahn (C) Christian Wiethe

Neue Asphaltierte Fahrbahn (C) Christian Wiethe

Neue Asphaltierte Fahrbahn (C) Christian Wiethe

Autofahrer müssen sich seit Mittwoch auf der Groß Buchholzer Straße gedulden.

Hier wird auf 2500 m ² eine neue Asphaltdecke eingebaut. Zuvor musste die Fläche 3,5 cm tief abgefräst werden. Anschließend muss die Fläche sauber, trocken und an der Oberfläche vollständig mit einem klebfähigen Bindemittelfilm.

  ( Klebstoff ) versehen ist. Beim Einbau „heiß auf heiß“ oder „heiß auf warm“ sind die Voraussetzungen für einen guten Schichtenverbund günstig. In anderen Fällen muss die Unterlage gegebenenfalls gesäubert und mit einem niedrigviskosen, bitumenhaltigen Bindemittel, z. B. einer Bitumenemulsion vollflächig bei ca. 50 Grad angesprüht werden.

Die grundsätzliche Abfolge der Arbeitsschritte bei Einbau und Verdichtung von Walzasphalt ist – unabhängig von der Art der Asphaltbaustelle – immer gleich.

Der anliefernde LKW ( 25 Tonnen Asphalt ) fährt rückwärts an den Straßenfertiger heran und kippt das Mischgut ( ca. 155 Grad heiß ) in den Vorratskübel. Aus dem Vorratskübel wird der Asphalt durch Kratzbänder zu den Verteilerschnecken geführt, die ihn nach beiden Seiten umlenken und gleichmäßig vor der Einbaubohle verteilen. Die gewünschte Einbaubreite und -dicke wird durch die (veränderbaren) Abmessungen und die Höheneinstellung der Einbaubohle festgelegt. Die Einbaubohle ist mit Stampf- (Tamper) und Vibrationseinrichtungen ausgerüstet, mit denen der Asphalt vorverdichtet wird. Während des gesamten Abkippvorgangs soll der Fertiger den LKW möglichst nicht berühren, damit nicht durch Stöße Längsunebenheiten in der Asphaltlage entstehen.

Die (vorverdichtete) Asphaltschicht wird hinter dem Fertiger solange mit Walzen verdichtet, bis die erforderliche Lagerungsdichte erzielt ist, bei der sowohl eine Nachverdichtung, als auch eine Verformung durch den Verkehr weitgehend ausgeschlossen werden kann.

So wurden ca. 250 Tonnen Asphalt eingebaut. Am Donnerstag sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Solange wird der Verkehr einspurig je Fahrtrichtung an der Baustelle  vorbei geführt. Anschließend müssen noch neue Leitlinien geklebt werden und die Schachtabdeckungen auf höhe gebracht werden. Die neue Fahrbahndecke hat eine Lebenserwartung von 12-Jahren.

 

Das Fünfjahresprogramm ist bereits Teil des Haushaltsentwurfes von 2014 und der Mittelfristigen Finanzplanung bis 2018.

Die ersten Straßensanierungen haben  2014 begonnen.

 Hintergrundinformationen

Das rund 1.300 Kilometer lange Straßennetz Hannovers besteht aus verschiedenen technischen Oberflächen (Asphalt, Pflaster). Diese unterliegen im Laufe der Zeit durch die Einwirkungen von Verkehr, Klima und Aufgrabungen einem stetigen Substanzverlust, der sich zunächst an der Oberfläche in Unebenheiten oder Rissen zeigt. Die möglichen Erhaltungsmaßnahmen unterteilen sich wie folgt:

  • Unterhaltung, z.B. Abfräsen von Verformungen, Ausbessern von Schlaglöchern
  • Instandsetzung, Erneuerung von Fahrbahndeckschichten im Rahmen des Deckenprogramms
  • Grunderneuerung, z.B. Erneuerung des gesamten technischen Aufbaus einer Straße oder eines Straßenabschnitts

Eine Grunderneuerung ist erforderlich, wenn aufgrund des Zustands der Straße eine Unterhaltungs- oder Instandsetzungsmaßnahme technisch und wirtschaftlich nicht mehr vertretbar ist.

 

Stadtreporter : Christian Wiethe

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